Der Gravelreifen-Thread

Nein gar nicht. Falsche Erwartungshaltung, fehlende Skills, falsche Montage. Da schreibt ja eher der Normalo. Ich ignoriere die Bewertungen seit Jahren erfolgreich.

Der Schwalbe Allrounder ist der G-One Overland Speedgrip oder jetzt ganz leicht optimiert als Overland Pro. Tubeless extrem einfach zu montieren, rollt gut genug, hält lange, Profil taugt für jedes Terrain das ganze Jahr, Pannenschutz solide und der Nassgrip passt auch.
Der Overland Pro ist ein Schwalbe Mondial nur mit schwereren Pannenschutz (Raceguard statt Vectran) und weniger Gummi auf der Lauffläche.
Wenn es den in 26 Zoll gäbe, würde ich den eventuell an meinem Surly Long Haul Trucker, meinem Schwerlastreiserad, montieren.

Aber der Mondial hat ja das Addix Upgrade bekommen. Und es gibt ihn auch in der Performance LiteSkin Version, die komfortabler und damit besser geeignet fürs Vorderrad ist. Leider mit starrem Draht, sonst wäre er deutlich leichter als die Evo/Pro mit der steifen Snakeskin Pelle.

Oh ich sehe gerade wir sind OT. Hier geht es um CX/Gravelreifen und nicht um Trekkingreifen.


Wobei der Schwalbe Almotion Evo (bei mir tube only) in 28 und 27,5 Zoll einen angenehm rollendenden Gravelreifen abgibt. Der sticht die oben genannten Vertreter in Sachen Abrollkomfort aus.
Allerdings ist er nicht so breit einsetzbar wie der Overland Pro. Auf das steife Mondial Derivat hätte ich aber keine Lust am Gravelrad.

Edit

Beim Overland Evo haben sie im Vergleich zum Pro den Raceguard Pannenschutz auf der Lauffläche weggelassen. Das bedeutet einen deutlich schlechteren Durchstichschutz. Suboptimal, falls man doch mal einen Schlauch fahren muss. Außerdem wird er früher auf der Lauffläche Dichtmilch schwitzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Leute, ihr macht es einem als weniger Erfahrenen nicht leicht 🫣
Auf der einen Seite "...breit..... Breite bringt Komfort..."
dann wieder solche Berichte:
Der gleiche Reifen wird komfortabler, wenn du ihn breiter nimmst und weniger Druck fährst.

Wenn du jetzt aber das 2" Hartholzmodell mit einem Träumchen, aber schmalerem Reifen vergleichst, macht auch so eine Aussage Sinn.
Ich hab da so einen 35er Reifen mit Karkasse aus Stahl oder so...trotz relativ wenig Luftdruck hagelt mir jedes Schlagloch bis in den Kopf.. da fahr ich echt lieber 25er GP5000.

🤓 Der Reifen, der so schlimm ist, ist ein Schwalbe Winter marathon+.. Das der sich so dermaßen holzig fährt liegt mE nicht an den Spikes...🤫.
Ist immer eine wahnsinnige Wohltat zurück zum 40er Swampero/Thundero Gespann.
Aber bei dem Wetter aktuell sind die Spikes einfach tagesweise nötig..
 
Oha, der hat auch den Addix4Season-Compound... wirkt gerade am meinem Falter in Form des Marathon 365 Wunder ;)
Das könnte was sein. Alternative Überlegung ist doch 27,5 und Thunder Burt, Racing Ralph oder Race King. Aber eigentlich möchte ich mir was schickes in 28" aufbauen

Der Racing Ralph in 27,5x2.1 ist so gut, den möchte mein Bekannter nicht mehr hergeben. Ist auch nicht mehr zu erwerben 😅
Falls 2,15 Zoll passt - Schwalbe Almotion Evo.

Da gibt es einen Vectran Pannenschutz als Bonus auf der Lauffläche.

Und außerdem gibt es ordentlich Laufleistung.

In der tube-only Version mit 26 Zoll Conti Supersonic Schlauch oder Michelin Latex gibt es auch noch ordentlich Komfort.
 
🤓 Der Reifen, der so schlimm ist, ist ein Schwalbe Winter marathon+.. Das der sich so dermaßen holzig fährt liegt mE nicht an den Spikes...🤫.

Das liegt nicht an den Spikes.

Ich hab noch einen alten Mara Winter (240 Spikes) ohne Plus, der sich angenehmer fährt als das nachgekaufte etwas breitere Plus Modell.

Und der 2,25 Zoll Ice Spiker Lite Skin ist im Gelände deutlich komfortabler als der 2,25 Zoll Racing Ray Evo Superground.
 
Nein....nach den anfänglichen Problemen mit sich ablösender Lauffläche, hab ichs bleiben lassen. Brauch auch keine superleichte/rollende Rennreifen. Mit geht Pannensicherheit vor.

Geht mir ähnlich, wo die Gefahr von Seitenwandschäden groß ist, lande ich immer wieder beim 32 mm Conti GP4Season. Dort liegen bastartige Fäden schützend außen auf der Flanke.

Mit dem Strada Bianca Pro in 36 mm ist die Hoffnung verbunden, dass mit der breiteren Lauffläche die Flanken verschont bleiben.

Außerdem ist meine Erfahrung, dass die feiner gewobenen Baumwollkarkassen mit den vielen Fädchen meist nur oberflächlich angekratzt werden und nicht so schnell ein Riss klafft wie bei 50 bis 120 TPI .

Aber was solls, der Bianca bleibt ein Sommerkomfortmodell.
An den Grip im Winter des GP4Season kommt er nicht heran.

Schade, dass Vittoria seinen Paris Roubaix Reifen aus dem Programm und nie in breit angeboten hat.
Das war ein Corsa mit einem nicht so steifen Flankenschutz. Trotz 25 mm hatte ich nie einen Cut in der Reifenflanke.

Edit

Corsa CX III hieß das Modell.

Nutzte sich leider schnell ab. Das war noch bevor Vittoria seiner Isogrip Gummimischung (die erste Vittoria Mischung, die gut bei Nässe war) Grapheme hinzugefügt hatte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Reifen wie Udo Bölts....geht nie kaputt. 😄
Und in dicker als 32 hab ich mit dem Conti Contact Speed (auch nur mit Schlauch) prima Erfahrung gemacht, zudem sehr günstig. Aber halt beide nix für Gravel oder nur wenns sehr fest und trocken ist oder eben Asphalt. Da lob ich mir den Tufo Speedero, den ich noch über den Thundero stelle.
 
Haben alle Performance Reifen die LiteSkin Karkasse? Ich Blick bei Schwalbe nicht durch. Nach LiteSkin kann man nicht sortieren/suchen.
Nein.

TLE Performance z.B. nicht

Reifen mit fest in der Flanke eingearbeiteten (statt aufgeklebten) Reflexstreifen auch nicht.

Aber wie gesagt, 67 TPI Liteskin ist eigentlich nichts Besonderes. Es war mal Standard bei Mittelklassereifen.
Nur die Steifheit der TL-Reifen und das Verdrängen durch TL haben es besonders gemacht.

Conti ist ähnlich mit 60 TPI "Liteskin" z.B. beim GP Urban, dem breiteren Conti GP.
Oder auch den ausgelaufenen Racesport-Varianten mit 60 TPI.

Das Alles hat mich damals gar nicht mehr interessiert, da Schwalbe 127 TPI LiteSkin Reifen im Angebot hatte und Vittoria 120 bis 150 TPI "Liteskin" Modelle. Und die Challenge Open Pro Modelle waren die Kirsche auf der Sahnetorte.

So etwas wie 67 TPI plus Snakeskin (nun auch bei Schwalbe Superground im Einsatz ) und 67 TPI + Doubledefense (DD) (Snakeskin plus zusätzlichen Pannenschutz auf der Lauffläche) waren ganz unten in der Nahrungskette.
Das nahm ich bei Hardcore Reisereifen oder andere beim Schwalbe Durano DD als Wintertrainigsreifen.
So etwas hätte ich mir früher am CX/Gravel oder am Renner nie freiwillig angetan. (Für MTBler war es gut auf verblockten Trails, wo Seitenwandschäden drohten.)

Es gab ja Alternativen bei Wintertrainingsreifen mit gut 100 TPI und Seitenwandschutz.
Das war der Michelin Pro 4 Endurance und der Conti GP 4Season. Aber auch die wollte ich im Sommer loswerden, da sie noch immer recht leblos waren.
Angenehmere TL Reifen wie der Michelin Power Gravel sind ähnlich aufgebaut, aber vom Fahrgefühl trotzdem nur auf dem Niveau vom 50/60 TPI Liteskin mit Latexschlauch.

Klar mit TL werden Durchstiche eher abgedichtet und Snakebites sind quasi Geschichte. Aber für wen das kaum ein Thema war, verschenkt Fahrkomfort, gerade im Gelände.
Aber wer eh immer die dicksten Butylschläuche gefahren ist, merkt den Unterschied zu TL ja kaum.
Ich kann auch nur den Kopf schütteln, dass BCRR Tubeonly-Reifen standardmäßig mit solch dicken Wurstschläuchen testet und damit in Sachen Rollwiderstand massiv abwertet. Außerdem bleibt unberücksichtigt, dass man Tubeonly z.B. mit geschmeidigem Latexschlauch bei selbem Komfort mit höheren Druck fahren kann, womit ihr Rollwiderstand weiter sinken würde.
Als ich bei 23 bis 25 mm Rennreifen (GP 4000 S und Michelin Pro 2) mit Latexschlauch anfing und den gewohnten Druck verwendete, hab ich häufig geschaut, ob ich nicht einen schleichenden Platten hätte, weil es sich weich anfühlte. Hab irgendwann am Vorderrad 0,5 und am Hinterrad knapp 1 Bar mehr reingepumpt (Fahrergewicht um 85 kg).

Bei 2,25 Zoll Schwalbe Superground-TL-Reifen bin ich auf Suche nach Komfort am Vorderrad so weit runter mit dem Druck, dass es plötzlich Durchschläge gab. (Fahrergewicht um 92 kg)
 
Ein Reifen wie Udo Bölts....geht nie kaputt. 😄
Und in dicker als 32 hab ich mit dem Conti Contact Speed (auch nur mit Schlauch) prima Erfahrung gemacht, zudem sehr günstig. Aber halt beide nix für Gravel oder nur wenns sehr fest und trocken ist oder eben Asphalt. Da lob ich mir den Tufo Speedero, den ich noch über den Thundero stelle.

Der 4Season ist für mich Allroad.
Und vom Komfort im Gegensatz zu vielen TL-Reifen noch brauchbar.
Den Corsa Control hab ich bei Allroad schon angekratzt an der Flanke (natürlich vorkommende Feuersteine), ist aber nicht durch. Ich wollte ihn nicht weiter schinden.

Tufo bleibt für die Zukunft, wenn bewährtes Material runter ist (G-Ones mit 127 TPI Liteskin und diverse Challenge Pro).
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein.

TLE Performance z.B. nicht

Reifen mit fest in der Flanke eingearbeiteten (statt aufgeklebten) Reflexstreifen auch nicht.

Aber wie gesagt, 67 TPI Liteskin ist eigentlich nichts Besonderes. Es war mal Standard bei Mittelklassereifen.
Nur die Steifheit der TL-Reifen und das Verdrängen durch TL haben es besonders gemacht.

Conti ist ähnlich mit 60 TPI "Liteskin" z.B. beim GP Urban, dem breiteren Conti GP.
Oder auch den ausgelaufenen Racesport-Varianten mit 60 TPI.

Das Alles hat mich damals gar nicht mehr interessiert, da Schwalbe 127 TPI LiteSkin Reifen im Angebot hatte und Vittoria 120 bis 150 TPI "Liteskin" Modelle. Und die Challenge Open Pro Modelle waren die Kirsche auf der Sahnetorte.

So etwas wie 67 TPI plus Snakeskin (nun auch bei Schwalbe Superground im Einsatz ) und 67 TPI + Doubledefense (DD) (Snakeskin plus zusätzlichen Pannenschutz auf der Lauffläche) waren ganz unten in der Nahrungskette.
Das nahm ich bei Hardcore Reisereifen oder andere beim Schwalbe Durano DD als Wintertrainigsreifen.
So etwas hätte ich mir früher am CX/Gravel oder am Renner nie freiwillig angetan. (Für MTBler war es gut auf verblockten Trails, wo Seitenwandschäden drohten.)

Es gab ja Alternativen bei Wintertrainingsreifen mit gut 100 TPI und Seitenwandschutz.
Das war der Michelin Pro 4 Endurance und der Conti GP 4Season. Aber auch die wollte ich im Sommer loswerden, da sie noch immer recht leblos waren.
Angenehmere TL Reifen wie der Michelin Power Gravel sind ähnlich aufgebaut, aber vom Fahrgefühl trotzdem nur auf dem Niveau vom 50/60 TPI Liteskin mit Latexschlauch.

Klar mit TL werden Durchstiche eher abgedichtet und Snakebites sind quasi Geschichte. Aber für wen das kaum ein Thema war, verschenkt Fahrkomfort, gerade im Gelände.
Aber wer eh immer die dicksten Butylschläuche gefahren ist, merkt den Unterschied zu TL ja kaum.
Ich kann auch nur den Kopf schütteln, dass BCRR Tubeonly-Reifen standardmäßig mit solch dicken Wurstschläuchen testet und damit in Sachen Rollwiderstand massiv abwertet. Außerdem bleibt unberücksichtigt, dass man Tubeonly z.B. mit geschmeidigem Latexschlauch bei selbem Komfort mit höheren Druck fahren kann, womit ihr Rollwiderstand weiter sinken würde.
Als ich bei 23 bis 25 mm Rennreifen (GP 4000 S und Michelin Pro 2) mit Latexschlauch anfing und den gewohnten Druck verwendete, hab ich häufig geschaut, ob ich nicht einen schleichenden Platten hätte, weil es sich weich anfühlte. Hab irgendwann am Vorderrad 0,5 und am Hinterrad knapp 1 Bar mehr reingepumpt (Fahrergewicht um 85 kg).

Bei 2,25 Zoll Schwalbe Superground-TL-Reifen bin ich auf Suche nach Komfort am Vorderrad so weit runter mit dem Druck, dass es plötzlich Durchschläge gab. (Fahrergewicht um 92 kg)

Ja…man muss also bei Schwalbe einzeln suchen…das ist nervig. Wollte mir mal einen komfortablen Reifen zum Testen suchen. Und es sollte schon einer sein, der jetzt nicht einen riesigen Rollwiderstand hat.

Ich hab ja die TB 2,1“ / RK 2,2“ Kombi. Und die ist schon erschreckend steif…der tubeless Aufbau ist halt mega easy. Die halten die Luft sowas von gut. Wobei das bei den geringen Drücken um 1,5 bar ja auch keine allzu große Kunst ist. Aber die Kombi ist ansonsten Mega.

Aber an der Stelle frage ich mich halt auch oft, ob nicht eine weichere oder flexiblere Karkasse mit Latex gefahren, gerade für Gravel, der sinnvollere Weg wäre.

Oder die Pirelli TPUs mit Milch drin. Vielleicht das Beste aus beiden Welten?

Hätte ich mal nicht den Strada unter den Rädern gehabt 😅

Wobei das auch für den Caracal gilt. Der ist leider sowas von schnell. Und auch wenn hölzern ist, vielleicht noch schlimmer als ein Pathfinder, will ich den nicht mehr hergeben. Er ist einfach so schnell. Ich überleg auch oft ob ich einen Satz Rennrad Reifen in 30, 32 oder 35 für meine Gravel haben will und dann denk ich immer ja…aber wo ist denn dann der Vorteil gegenüber dem Caracal…
 
Zuletzt bearbeitet:
Falls 2,15 Zoll passt - Schwalbe Almotion Evo.

Da gibt es einen Vectran Pannenschutz als Bonus auf der Lauffläche.

Und außerdem gibt es ordentlich Laufleistung.

In der tube-only Version mit 26 Zoll Conti Supersonic Schlauch oder Michelin Latex gibt es auch noch ordentlich Komfort.
Den habe ich am Trekkinggrad, wenn auch schmaler ;)
Dann ist die Überlegung Thundero oder Overland.
Nachdem ich den Thread durchforstet habe, spricht schon vieles für Thundero.
Die Schwalbe geht zwar gut TL, aber meine "Sorge" wäre, dass die Karkasse nicht die komfortabelste sein könnte.
Gibt es da beim Thundero zur HD Version Unterschiede?
 
Wobei das auch für den Caracal gilt. Der ist leider sowas von schnell. Und auch wenn hölzern ist, vielleicht noch schlimmer als ein Pathfinder, will ich den nicht mehr hergeben. Er ist einfach so schnell. Ich überleg auch oft ob ich einen Satz Rennrad Reifen in 30, 32 oder 35 für meine Gravel haben will und dann denk ich immer ja…aber wo ist denn dann der Vorteil gegenüber dem Caracal…
Wie merkt man dass ein Reifen hölzern ist?
 
Ich bin viel zu faul um unterschiedliche Reifen durchzutesten mit dem ganzen sauber machen auf Grund von tubeless. 🤭 Finde das immer total spannend was hier je Reifen für Feedback kommt. Das spüre ich nicht.
Ich fahre den Rambler in 47mm das ganze Jahr über. Gibt bestimmt schnellere Reifen aber so viel Asphalt fahre ich nicht dass ein Wechsel lohnen würde. ER rollt besser als der Ikon den ich vorher drauf hatte. 😁
 
Da lob ich mir den Tufo Speedero, den ich noch über den Thundero stelle.
Da möchte ich auch mal als ersten Eindruck ein Lob für den Speedero da lassen. Hatte auf meinem Gravel als Erstausrüstung den Schwalbe R Pro 45 drauf und was damit eigentlich auch zufrieden. Rollt gut (laut BRR ja richtig gut), gript gut, bremst gut. Komfort traue ich mir nicht wirklich zu, den zu beurteilen. Besser als meine Erinnerung an RR Reifen, aber viel schlechter als die 2.4er MTB Pellen...Überraschung :awesome:

Aus Neugierde und weil gerade günstig bekommen, hab ich dann mal einen wenig gebrauchten Satz Speederos in 40mm montiert. Monatge war fast so einfach wie bei den Schwalbe, rollt auf Asphalt, Rad- und Waldwegen nochmal (wie ich finde, nix gemessen) ein gutes Stück besser. Und beim "Komfort" merke ich jetzt nicht wirklich einen Unterschied zu den 45er Schwalbe. Aber wie gesagt...ich merke wahrscheinlich einfach nix.

Will dann spätestens im Frühling auf jeden Fall mal die Caracal Race probieren und vielleicht auch mal einen RS hinten zum R, schau mal mal. Ansonsten wäre mein Favorit im Moment der Speedero den es aber leider nur bis 44 mm (48 wäre mir glaub am liebsten) gibt, ggf noch in Kombination mit einem Thundero vorne.
 
Die Schwalbe geht zwar gut TL, aber meine "Sorge" wäre, dass die Karkasse nicht die komfortabelste sein könnte.
Das stimmt auch, der Overland ist kein Komfort-Wunder. Ich fand den 45er unbequemer als den 40er Thundero.
Wenn du ein paar tubeless Probleme akzeptierst, dann kannst du auch Tufo fahren. Die müssen nicht kommen aber treten häufiger als bei einem Overland auf.
 
Ich bin viel zu faul um unterschiedliche Reifen durchzutesten mit dem ganzen sauber machen auf Grund von tubeless. 🤭 Finde das immer total spannend was hier je Reifen für Feedback kommt. Das spüre ich nicht.
Ich fahre den Rambler in 47mm das ganze Jahr über. Gibt bestimmt schnellere Reifen aber so viel Asphalt fahre ich nicht dass ein Wechsel lohnen würde. ER rollt besser als der Ikon den ich vorher drauf hatte. 😁
Geht mir genauso. Den Speedero in 40mm ganzjährig auf dem einen Rad und den Pirelli Gravel S in 50mm auf dem anderen. Der eine ist auf Asphalt besser, macht aber auch abseits davon ne gute Figur und umgekehrt beim Pirelli.Tausche nur wenn Reifen runter oder die Defektlöcher zu gross sind.
Bin aber auch froh, dass es Foristen gibt, die da aktiver sind. Wie sonst sollte ich nen passenden Reifen finden? 🖖
 
Wenn TL blöd wird, probiere ich mal leichtere Latex Schläuche o.ä.
Frisch aus der Verpackung gehen die Tufos gut auf die Felge und sind tubeless ohne große Probleme zu montieren. Sind schnell dicht und halten für einen schnellen Reifen auch lange.

Ab der zweiten Montage wollen die Reifen manchmal nicht mehr ins Felgenhorn springen. Je nach Felgen-Reifen Kombi schwierig bis unmöglich. Muss aber auch nicht passieren.

Meine Probleme (bei 3 Thunderos) waren die Defekte. Tubeless-Plugs haben schlecht gehalten und die Karkasse ist damit gerne eingerissen. Der Reifen war dann Schrott…
Ich würde unterwegs im Schadensfall direkt einen TPU-Schlauch einziehen und den Reifen Zuhause von innen flicken.

Das passiert dir bei einem Overland nicht, da ist die Reifen-Konstruktion deutlich dicker. Angenommen der Thundero bleibt einfach drauf und du hast keine Pannen, dann ist das weiterhin einer der besten (schnellen) Gravelreifen auf dem Markt.
 
Ich hatte bei meiner Erstfahrt mit dem Thundero eine Begegnung mit einem im Schatten liegenden großen Stein. Schnelle Abfahrt. Hat mir mit einem ordentlichen Schlag das Vorderrad versetzt. Hat dann auch die Flanke punktiert. Ist natürlich doof, da kommt die Milch schlecht hin. Musste dann auf der Heimfahrt dreimal aufpumpen und Reifen schütteln. Hab eigentlich gedacht, den Reifen kann ich wegschmeißen. Aber er hält dicht.
 
Die halten die Lust sowas von gut. [...] mit Latex gefahren

Schön, dass so bei dir die "Lust" etwas länger hält 🤣.

Den habe ich am Trekkinggrad, wenn auch schmaler ;)
Dann ist die Überlegung Thundero oder Overland.
Nachdem ich den Thread durchforstet habe, spricht schon vieles für Thundero.
Die Schwalbe geht zwar gut TL, aber meine "Sorge" wäre, dass die Karkasse nicht die komfortabelste sein könnte.
Gibt es da beim Thundero zur HD Version Unterschiede?

Bin ich der einzige, der von den Tufo Thunderos ganz und gar nicht angetan ist?
Nach ca. 1000 km in 48/44 war mein Fazit: Wahnsinnig schnell, aber Komfort eher gering und vorallem:
Auf meinen Stecken furchteinflößend wenig Grip. Klassische Schotterwege (harter Untergrund mit losem Schotter oben drauf / "loose over hard") fühlen sich tödlich an mit dem Thundero vorne: Man ist eben wahnsinnig schnell unterwegs, rutscht aber bei jeder Abbiegung (45 - 90 Grad Abzweigung) mit dem Vorderrad weg.
Hinten war's okay, aber vorne macht man sich bei jeder T-Kreuzung auf Schotter in die Hose 🤣.

Ist der Overland ähnlich vom Verhalten her?
 
Schön, dass so bei dir die "Lust" etwas länger hält 🤣.



Bin ich der einzige, der von den Tufo Thunderos ganz und gar nicht angetan ist?
Nach ca. 1000 km in 48/44 war mein Fazit: Wahnsinnig schnell, aber Komfort eher gering und vorallem:
Auf meinen Stecken furchteinflößend wenig Grip. Klassische Schotterwege (harter Untergrund mit losem Schotter oben drauf / "loose over hard") fühlen sich tödlich an mit dem Thundero vorne: Man ist eben wahnsinnig schnell unterwegs, rutscht aber bei jeder Abbiegung (45 - 90 Grad Abzweigung) mit dem Vorderrad weg.
Hinten war's okay, aber vorne macht man sich bei jeder T-Kreuzung auf Schotter in die Hose 🤣.

Ist der Overland ähnlich vom Verhalten her?

Ne. Wie es immer drauf ankommt was man so gewöhnt ist.

Hatte vorher Pathfinder und Terra Speed. Der Thundero war dagegen weiter fahren auf Schienen.
 
D
Schön, dass so bei dir die "Lust" etwas länger hält 🤣.



Bin ich der einzige, der von den Tufo Thunderos ganz und gar nicht angetan ist?
Nach ca. 1000 km in 48/44 war mein Fazit: Wahnsinnig schnell, aber Komfort eher gering und vorallem:
Auf meinen Stecken furchteinflößend wenig Grip. Klassische Schotterwege (harter Untergrund mit losem Schotter oben drauf / "loose over hard") fühlen sich tödlich an mit dem Thundero vorne: Man ist eben wahnsinnig schnell unterwegs, rutscht aber bei jeder Abbiegung (45 - 90 Grad Abzweigung) mit dem Vorderrad weg.
Hinten war's okay, aber vorne macht man sich bei jeder T-Kreuzung auf Schotter in die Hose 🤣.

Ist der Overland ähnlich vom Verhalten her?
Das hatte ich bei den Thunderos am Anfang auch. Ich hab meine Fahrtechnick etwas optimiert. Mehr Druck auf dem Vorderrad und ich leg das Bike in der Kurve mehr auf die Seite (mehr Seitenneigung). Da hab ich mehr Gewicht auf dem Reifen und die Seitenstollen können greifen. Das reicht mir bisher. Loser Schotter auf hartem Untergrund ist halt in der Kurve immer tricky.
 
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