MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?

Es war schon immer so, dass es verbohrte Hardliner (oder passend zur heutigen Zeit: verbohrte Ideologen) gab und gibt, die alles Neue oder einfach anderes ablehnen und nur ihre persönliche Präferenzen als das einzig Wahre akzeptieren. Das ist in der Diskussion MTB/ E-MTB hier nichts anderes.

Du ignorierst die Tatsache, dass sie dieses mal recht haben. Wirklich. So echt!
 
Außerhalb dieser Bubble gibt es auch Meinungen zum Thema "Warum verkümmert das Mountainbike?".
Das hier?
"Maxi Dickerhoff ist sich nicht zu schade, ein Plädoyer an die Industrie zu richten."

Sorry, ich bin mir zu schade nach dem ersten Querlesen diese weinerliche Selbstbewehräucherung komplett zu lesen, geschweige denn den Podcast zu hören.

So nebenbei sehe ich an den lokalen Trails kein Mountainbike verkümmern. Ganz im Gegenteil. Keine Ahnung wo Herr Dickerhoff seine Daten zur Mountainbikenutzung her hat.
 
Genau so war es!
Und so ging es weiter, denn schon damals war man sich untereinander nicht einig:
  • Federgabel unnötig, wenn fahren kann braucht man das nicht, man muss den Untergrund spüren
  • vollgefedert, unfahrbar bergauf und überhaupt, für was?
  • 100mm Federweg?!?! viel zu viel braucht kein Mensch
  • Scheibenbremsen, viel zu schwer
  • Dropper post, auch viel zu schwer, muss doch nur kurz den Schnellspanner aufmachen und Sattel runter schieben

Es war schon immer so, dass es verbohrte Hardliner (oder passend zur heutigen Zeit: verbohrte Ideologen) gab und gibt, die alles Neue oder einfach anderes ablehnen und nur ihre persönliche Präferenzen als das einzig Wahre akzeptieren. Das ist in der Diskussion MTB/ E-MTB hier nichts anderes.
Du siehst aber auch, wo die Evolution des MTB´s hingeführt hat.
Keiner will es mehr... 🤷‍♂️
 
Sorry, ich bin mir zu schade
Wobei ein Punkt hier gut reinpasst:

Motiv Nr. 3: Die Dopamin-Fraktion.​

Die einen suchen einen freien Kopf durch freies Fahren, die anderen schalten den Alltag ab, indem sie hemmungslos dem Fahrspaß frönen. Am Ende geht’s um Dopamin – jenen Neurotransmitter, der unser Belohnungssystem anfeuert.

Auch diese Fraktion hat DJI mit dem Avinox-Motor perfekt bedient: Schiere Leistung macht schlicht Spaß. Wie beim Motorrad gilt auch hier: Wer Fun will, wählt das „Mehr“.

Der Haken: Was heute Kick liefert, stumpft morgen ab. Wer Leistung als Hauptreiz versteht, fordert ständig neue Superlative – stärkere Motoren, mehr Drehmoment, größere Akkus. Doch diese Spirale macht das Produkt austauschbar. Spaß allein bindet nicht dauerhaft.

Für die Industrie gerade sehr schön, aber in Bezug auf Nachhaltigkeit natürlich dramatisch. Dabei ist der Punkt Langlebigkeit des e-mtb vermutlich weniger strittig. Wie sieht es mit der Nachhaltigkeit des Hobbies aus, wenn keine neuen Leistungs-Dopamin-Spritzen mehr (ausentwickelt oder man bekommt die neue Kraft nicht auf die Straße, also den Trail) wirken/kommen?
Bei Langlebigkeit des e-mtb werden die Neukäufer aktuell noch erfolgreich angeben, dass ihr altes ja noch von x oder y weitergenutzt wird. Das könnte mit weiterer Marktsättigung aber auch schwieriger werden. Euer High-End-Geschoss der vorletzten Generation wird zwar weiter genutzt, dafür wird aber das ganz alte den Weg in den Müll finden.
 
Das ist in der Diskussion MTB/ E-MTB hier nichts anderes.

ach komm. das mofa war gabs ja schon der "erfindung" der ebikes.
das ist halt technisch total überholt und wurde durch das ebike abgelöst.
ich hab jetzt keine verkaufszahlen zu kleinkrafträdern bis 25km/h, aber ich schätze die gehen gegen 0.
es wird halt weiterhin so sein, dass radsportler ein fahrrad nutzen und andere ein ebike.
ist doch toll wenn es für jeden einsatzzweck das passende fortbewegungsmittel gibt.
 
Wobei ein Punkt hier gut reinpasst:


Für die Industrie gerade sehr schön, aber in Bezug auf Nachhaltigkeit natürlich dramatisch. Dabei ist der Punkt Langlebigkeit des e-mtb vermutlich weniger strittig. Wie sieht es mit der Nachhaltigkeit des Hobbies aus, wenn keine neuen Leistungs-Dopamin-Spritzen mehr (ausentwickelt oder man bekommt die neue Kraft nicht auf die Straße, also den Trail) wirken/kommen?
Bei Langlebigkeit des e-mtb werden die Neukäufer aktuell noch erfolgreich angeben, dass ihr altes ja noch von x oder y weitergenutzt wird. Das könnte mit weiterer Marktsättigung aber auch schwieriger werden. Euer High-End-Geschoss der vorletzten Generation wird zwar weiter genutzt, dafür wird aber das ganz alte den Weg in den Müll finden.


Die DH Trails von heute sind nicht Zacher als vor 10 Jahren. 200mm gibt's auch seit ewig.
Da hat sich nix verschoben oder abgestumpft.

Einen Trail in der Art, wie er mir persönlich Spaß macht, ist auch mit einem Avinox für 99.9999999% der Biker nicht uphill zu bewältigen.

Ich glaub die paar Leute auf der Welt, die einem auf sowas wie dem Bunker Trail, Madonna oder Bergstadl auf einmal uphill entgegen kommen könnten, sind noch mehr Nische als BBS.

Was also an immer mehr Leistung als "Dopamin-Spritze" notwendig oder vorherbestimmt sein soll, verstehe ich nicht so Recht. Um mit 25km/h bergauf aufm Forstweg zu fahren (weil der Trail schlicht zu anspruchsvoll ist, um rauf zu fahren) reichen auch fast alle heutigen Konzepte schon. Sowas wie light mal ausgenommen.

Wenn jeder "Depp" einen Trail mit einem E-Bike bergauf fahren kann, ist es (aus meiner Sicht) einfach ein stinklangweiliger Trail, der mich zum runter fahren eh nicht interessiert.

Daher glaube ich irgendwie nicht, dass es immer noch stärkere Motoren geben wird. Weil noch mehr einfach nix bringt. Aber vielleicht erkenne ich auch einfach das Potenzial nicht.
 
Wobei ein Punkt hier gut reinpasst:


Für die Industrie gerade sehr schön, aber in Bezug auf Nachhaltigkeit natürlich dramatisch. Dabei ist der Punkt Langlebigkeit des e-mtb vermutlich weniger strittig. Wie sieht es mit der Nachhaltigkeit des Hobbies aus, wenn keine neuen Leistungs-Dopamin-Spritzen mehr (ausentwickelt oder man bekommt die neue Kraft nicht auf die Straße, also den Trail) wirken/kommen?
Bei Langlebigkeit des e-mtb werden die Neukäufer aktuell noch erfolgreich angeben, dass ihr altes ja noch von x oder y weitergenutzt wird. Das könnte mit weiterer Marktsättigung aber auch schwieriger werden. Euer High-End-Geschoss der vorletzten Generation wird zwar weiter genutzt, dafür wird aber das ganz alte den Weg in den Müll finden.
Fast sämtliche sportlichen Freizeitbeschäftigungen sind Dopamin. Fängt bei Joggen an. Und das ist auch gut so.
Auß Spaß beim Fahren jetzt eine Dopamin Abhängigkeit und Andrenalinjunkie zu folgern ist schon wild.


Aber gut, bezüglich der Motoren:
Bei Langlebigkeit des e-mtb werden die Neukäufer aktuell noch erfolgreich angeben, dass ihr altes ja noch von x oder y weitergenutzt wird. Das könnte mit weiterer Marktsättigung aber auch schwieriger werden. Euer High-End-Geschoss der vorletzten Generation wird zwar weiter genutzt, dafür wird aber das ganz alte den Weg in den Müll finden.
Eigentlich hast du nach 5 Jahren schon immer Probleme gehabt dein High End MTB loszuwerden. Mit der Geometrie, Laufradgröße, Schaltung etc ist es ja jetzt unfahrbar! Bei Rennrädern ist das auch nicht viel besser.
 
Mich würde mal interessieren was die "alten Hasen" davon gehalten haben, immerhin war das bis dahin dominierende Rennrad auf einmal ziemlich abgehängt 😁
Bei mir war das ungefähr zusammen mit BMX, welches am Aufkommen war. Es entstanden recht schnell Rennläufe, zu denen man sich anmelden konnte; sowohl MTB wie auch BMX. Flyer in Zeitschriften oder am Schaufenster der Fahrradgeschäfte (Pre-Google-Zeit...:D). Hinz und Kunz machten mit, aber das hat sich dann irgendwann mal gelegt. An komische Kommentare mag ich mich nicht erinnern. Gut, wäre ich in einem alteingesessenen Rennradclub gewesen, hätte ich vermutlich schon was mitbekommen. Hingegen Fragen von wildfremden, auch nicht Fahrrad fahrenden Personen, entstanden bei den ersten Federgabeln. Da gab es z.T. schon erstaunte Blicke und grosse Augen... :D
Ich habe MTB als reine Gravity Spielart kennengelernt...dafür darf ich mir immer wieder nett gemeinte passiv agressive Kommentare 😅 von den "alten Hasen/Kollegen" anhören
Kann ich nicht mitreden, vermutlich müsste ich dazu auch mehr Fahrradfahrende kennen. Höchstens das den Berg runter fahren jeder kann, das sei ja keine Sache. Diese Sprüche habe ich auch von Nichtradlern gehört. Btw. das hat sich recht hartnäckig in die heutige Zeit gerettet...
Wenn ich aber mal die kleinen Trailparks hier in der nähe Besuche und sehe was die Kids da abliefern...puh da wird mir richtig warm ums Herz, da ist nix am verkümmern
Definitiv..:daumen:.
 
Dieser Reach muss richtig übel bei der Abfahrt sein!

Unbenannt-1.jpg
 
Jetzt lasst euch mal nicht so hängen, da geht noch was!
Hab mal noch ein paar BullshitBingo Punkte als Roadmap hingelegt..

"Warum verkümmert das Mountainbike?"

  • weil die Menschen immer fauler werden.
  • weil die Menschen...
Erlaube mir, dass ich noch einen BullshitBingo-Punkt hinzu füge:
  • Ewiggestrige
Dieser Begriff enthält eine gewisse politische Brisanz!
Ich glaube nicht, dass die motorlosen Fahrer bevorzugt rechts abbiegen.
 
Die DH Trails von heute sind nicht Zacher als vor 10 Jahren. 200mm gibt's auch seit ewig.
Da hat sich nix verschoben oder abgestumpft.

Einen Trail in der Art, wie er mir persönlich Spaß macht, ist auch mit einem Avinox für 99.9999999% der Biker nicht uphill zu bewältigen.

Ich glaub die paar Leute auf der Welt, die einem auf sowas wie dem Bunker Trail, Madonna oder Bergstadl auf einmal uphill entgegen kommen könnten, sind noch mehr Nische als BBS.

Was also an immer mehr Leistung als "Dopamin-Spritze" notwendig oder vorherbestimmt sein soll, verstehe ich nicht so Recht. Um mit 25km/h bergauf aufm Forstweg zu fahren (weil der Trail schlicht zu anspruchsvoll ist, um rauf zu fahren) reichen auch fast alle heutigen Konzepte schon. Sowas wie light mal ausgenommen.

Wenn jeder "Depp" einen Trail mit einem E-Bike bergauf fahren kann, ist es (aus meiner Sicht) einfach ein stinklangweiliger Trail, der mich zum runter fahren eh nicht interessiert.

Daher glaube ich irgendwie nicht, dass es immer noch stärkere Motoren geben wird. Weil noch mehr einfach nix bringt. Aber vielleicht erkenne ich auch einfach das Potenzial nicht.

Ich finde es echt total beeindruckend wie geil du Mountainbike fahren kannst!
 
Die DH Trails von heute sind nicht Zacher als vor 10 Jahren. 200mm gibt's auch seit ewig.
Da hat sich nix verschoben oder abgestumpft.

Einen Trail in der Art, wie er mir persönlich Spaß macht, ist auch mit einem Avinox für 99.9999999% der Biker nicht uphill zu bewältigen.

Ich glaub die paar Leute auf der Welt, die einem auf sowas wie dem Bunker Trail, Madonna oder Bergstadl auf einmal uphill entgegen kommen könnten, sind noch mehr Nische als BBS.

Was also an immer mehr Leistung als "Dopamin-Spritze" notwendig oder vorherbestimmt sein soll, verstehe ich nicht so Recht. Um mit 25km/h bergauf aufm Forstweg zu fahren (weil der Trail schlicht zu anspruchsvoll ist, um rauf zu fahren) reichen auch fast alle heutigen Konzepte schon. Sowas wie light mal ausgenommen.

Wenn jeder "Depp" einen Trail mit einem E-Bike bergauf fahren kann, ist es (aus meiner Sicht) einfach ein stinklangweiliger Trail, der mich zum runter fahren eh nicht interessiert.

Daher glaube ich irgendwie nicht, dass es immer noch stärkere Motoren geben wird. Weil noch mehr einfach nix bringt. Aber vielleicht erkenne ich auch einfach das Potenzial nicht.

Die ganz steilen Trails kommst du sicher nicht hoch, wenn du beim bergfauffahren auch noch in die Pedale treten musst. Ich bin ja selbst kein E-Biker, aber du kannst damit schon auch bei 20% Steigung und Wurzeln Spaß haben, wieso auch nicht? Für Spaß bei deutlich steiler brauchts dann aber etwas mit Fußrasten und dann fährst du Steigungen hoch, die nicht alle Mountainbiker runter fahren.
 
Ich finde es echt total beeindruckend wie geil du Mountainbike fahren kannst!

Vielen Dank. Aber wenn ich so an den Reschenpass, Finale oder Saalbach schaue, scheint es mir nix besonderes zu sein. Das lernst du also auch noch, wenn du magst. Gib dich nicht auf! :daumen:

Die ganz steilen Trails kommst du sicher nicht hoch, wenn du beim bergfauffahren auch noch in die Pedale treten musst. Ich bin ja selbst kein E-Biker, aber du kannst damit schon auch bei 20% Steigung und Wurzeln Spaß haben, wieso auch nicht? Für Spaß bei deutlich steiler brauchts dann aber etwas mit Fußrasten und dann fährst du Steigungen hoch, die nicht alle Mountainbiker runter fahren.

Ja aber dann sind wir bei einer E-Motorcross oder sowas in der Art. Das hat dann ja nix mehr mit eMTB/Pedelec zu tun.
Dass mit sowas nochmal ganz anderes geht, eh klar. Aber das ist ja nicht das, was der 0815 E-Biker macht. Die meisten fahren den gleichen Stuff rauf, wie jetzt auch. Nur halt öfter oder bissl schneller. Ich sehe diese "Dystopie" von explodierenden Leistungsdaten für immer mehr Thrill nicht wirklich. Ich denke eher, dass der Avinox da so ziemlich der Peak dessen ist. Was soll man denn mit noch mehr Power anfangen ohne Gashahn und Fußrasten?
Mal sehen, ob der M2 überhaupt stärker wird oder nur leichter/effizienter.
 
eine frage an den ich sag mal Wortführer der mtb fahrer @tonzone . sind die respektlosigkeiten die du hier über ebikes und den menschen die sie nutzen
"Wortführer"? Arrgghh! Das verbitte ich mir ;).
Und, lieber Rainer, wo war ich den Stromfahrern gegenüber respektlos? Die Stromgurken selbst mag ich nicht, ich finde sie ausnehmend hässlich, fett und schwer, und in den allermeisten Fällen völlig unnötig, vom massiv erhöhten Ressourcen-Aufwand ganz zu schweigen. Es kann durchaus sein, dass ich mich da wiederhole ;). Das war aber auch beim Spark RC so, als dieses Bazooka-Spark rauskam, und ich als einer, der viele hochpreisige Scott-Radeln fuhr und verkauft hat (ich denke, da kommen deutlich über 100k zusammen), war das dicke Baby eine große Enttäuschung, was ich auch in div. Kommentaren oft kund tat und damit anderen schon auf den Sack ging (sorry for that).
Fall Du Dich am Ausdruck "Stromgurke" störst... da ist weiter nichts dabei, mein Gravel ist z. B. die Gravel-Gurke, mein Büro-Computer ist die Bürogurke, und als ich noch Werbemusik und Telefon-Jingles produzierte, nannte ich die Ergebnisse "Groovegurken" (mit BPM-Zusatz).

Die Strom-Musketiere hier können sich ja auch gut verteidigen, tun das aber m. E. mit deutlich weniger Humor (wie sie etwa auf unseren @Rockside draufhielten, fand ich unfein).

Ich würde empfehlen - anstatt Stunden auf Displays zu starren, irgendwelche Strom- oder Unterstützungstabellen zu betrachten, schottische bzw. britische Belletristik zu lesen, etwa John Niven, Irvine Welsh oder Ken Bruen. Vielleicht auch den einen oder anderen filmischen Erguss von Carl Reiner, Tarantino oder Guy Ritchie.
Oder wenigstens nur @tufkad ´s Beiträge auch mal ernst nehmen! 😜

Ich liebe Frauen, halte sie wahrhaftig für das bessere Geschlecht, und niemand wird je eine Bemerkung von mir hören, wie ich mich über selbige lustig mache, auch nicht über jene, die über 60 Kg wiegen 😜. Aber ich lobe und verehre sportliche Frauen, und wenn ich mir meine Kundinnen (da ist eine Richterin dabei, mehrere Anwältinnen, Ärztinnen, Fitnesstrainerinnen, eine Sozialarbeiterin, eine Grafikerin, Optikerin usw., also ein durchaus bunter Mix) so ansehe, bin ich schon etwas stolz darauf, dass sie von mir gebaute Radln auf Laufradsätzen mit bunten Nippeln (von mir aufgebaut) in den Bergen bewegen :love:

Wie @anderson richtig erkannt hat, bin ich halt ein flockiger Alpenfuzzi mit losem Mundwerk... wegen diesem lockeren Umgang - und nicht nur wegen der Schnitzel, des Kaiserschmarrens und der in Vanillesauce ertränkten Germknödel - kommt ihr Germanen doch in unser Bananenland, weil wir alle so locker & lustig sind (manchmal halt etwas nahe oder knapp unter der Gürtellinie, da kenne ich aber auch einige über der Grenze, die setzen da noch viel drauf ;)). Wir tragen extra für unsere germanischen Freunde Tirolerhut, jodeln ständig und in ganz harten Fällen holen wir Hansi Hinterseer hervor! 😜

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Iwo die 2000 Beiträge kriegen wir schon noch voll...

"Wortführer"? Arrgghh! Das verbitte ich mir ;).
Und, lieber Rainer, wo war ich den Stromfahrern gegenüber respektlos? Die Stromgurken selbst mag ich nicht, ich finde sie ausnehmend hässlich, fett und schwer, und in den allermeisten Fällen völlig unnötig, vom massiv erhöhten Ressourcen-Aufwand ganz u schweigen. Es kann durchaus sein, dass ich mich da wiederhole ;). Das war aber auch beim Spark RC so, als dieses Bazooka-Spark rauskam, und ich als einer, der viele hochpreisige Scott-Radeln fuhr und verkauft hat (ich denke, da kommen deutlich über 100k zusammen), war das dicke Baby eine große Enttäuschung, was ich auch in div. Kommentaren oft kund tat und damit anderen schon auf den Sack ging (sorry for that).
Fall Du Dich am Ausdruck "Stromgurke" störst... da ist weiter nichts dabei, mein Gravel ist z. B. die Gravel-Gurke, mein Büro-Computer ist die Bürogurke, und als ich noch Werbemusik und Telefon-Jingles produzierte, nannte ich die Ergebnisse "Groovegurken" (mit BPM-Zusatz).

Die Strom-Musketiere hier können sich ja auch gut verteidigen, tun das aber m. E. mit deutlich weniger Humor (wie sie etwa auf unseren @Rockside draufhielten, fand ich unfein).

Ich würde empfehlen - anstatt Stunden auf Displays zu starren, irgendwelche Strom- oder Unterstützungstabellen zu betrachten, schottische bzw. britische Belletristik zu lesen, etwa John Niven, Irvine Welsh oder Ken Bruen. Vielleicht auch den einen oder anderen filmischen Erguss von Carl Reiner, Tarantino oder Guy Ritchie.
Oder wenigstens nur @tufkad ´s Beiträge auch mal ernst nehmen! 😜

Ich liebe Frauen, halte sie wahrhaftig für das bessere Geschlecht, und niemand wird je eine Bemerkung von mir hören, wie ich mich über selbige lustig mache, auch nicht über jene, die über 60 Kg wiegen 😜. Aber ich lobe und verehre sportliche Frauen, und wenn ich mir meine Kundinnen (da ist eine Richterin dabei, mehrere Anwältinnen, Ärztinnen, Fitnesstrainerinnen, eine Sozialarbeiterin, eine Grafikerin, Optikerin usw., also ein durchaus bunter Mix) so ansehe, bin ich schon etwas stolz darauf, dass sie von mir gebaute Radln auf Laufradsätzen mit bunten Nippeln (von mir aufgebaut) in den Bergen bewegen :love:

Wie @anderson richtig erkannt hat, bin ich halt ein flockiger Alpenfuzzi mit losem Mundwerk... wegen diesem lockeren Umgang - und nicht nur wegen der Schnitzel, des Kaiserschmarrens und der in Vanillesauce ertränkten Germknödel - kommt ihr Germanen doch in unser Bananenland, weil wir alle so locker & lustig sind (manchmal halt etwas nahe oder knapp unter der Gürtellinie, da kenne ich aber auch einige über der Grenze, die setzen da noch viel drauf ;)). Wir tragen extra für unsere germanischen Freunde Tirolerhut, jodeln ständig und in ganz harten Fällen holen wir Hansi Hinterseer hervor! 😜

Anhang anzeigen 2310996
Wir huldigen dir ALLE 🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️
Aber ich bring mal Oscar Wilde ins Spiel

Die Vergangenheit ist ohne Bedeutung. Die Gegenwart ist ohne Bedeutung. Mit der Zukunft haben wir es zu tun.„

Und in der Zukunft wird es eben weniger „ harte Hunde „ geben
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir huldigen dir ALLE 🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️
Aber ich bring mal Oscar Wilde ins Spiel

Die Vergangenheit ist ohne Bedeutung. Die Gegenwart ist ohne Bedeutung. Mit der Zukunft haben wir es zu tun.„

Und in der Zukunft wird es eben weniger „ harte Hunde „ geben
Lass mich raus hier..
:winken:🤣🤣🤣
 
Stell Dir mal einen ca. 1km langen "Endurorundkurs" vor. So wie ein überdimensionaler Pumptrack. Den befahren wir als MTBiker gemeinsam. Alle in die gleiche Richtung. Wenn 5 Moutainbiker und 5 Ebiker auf dem Kurs unterwegs sind funktioniert das alles wahrscheinlich völlig problemlos, ab 20 Personen wird es schwierig. Die Differenz in der Fahrgeschwindigkeit ist zu hoch. Die Ebiker werden unzufrieden sein, weil die Mountainbikern ihnen im Weg stehen und die Mountainbiker werden sauer weil die Ebiker ihnen ständig im Nacken hängen. Die Ebiker finden die Anstiege irgendwann zu läppisch, den Mountainbikern werden sie zu anspruchsvoll usw.

Die Konsequenz wird sein das man für den Kurs eine Regelung finden muss. Getrennte Fahrtzeiten, verschiedene Kurse, was auch immer.

In der Realität wird die Differenz nicht so wahrgenommen da wir uns nicht auf einem kleinräumigen Gelände bewegen.

Auch wenn (aktuell) das Fahrwerk das gleiche ist, die Geometrie die gleiche ist, die Reifen (teilweise) die gleichen sind, der Motor verändert den Sport.
So ein Avinox Motor hat 105 Nm Drehmoment. Ein Hyundai i10 hat 93Nm Drehmoment...

In der Hinsicht ist Ebike fahren dann doch "Motorsport". Ist doch auch nichts verkehrtes dran es so zu titulieren, oder?
Stand heute gibt es halt noch keine wirkliche "Rennserie" die das Thema entsprechend emotional auflädt. Da muss halt aktuell noch das klassische MTB als Referenz her halten. Zum Glück gibt es so coole Typen wie Wyn Masters die im Moment beide Lager als Idol dienen können.

In dem Moment wo E-MTB Rennsport breitflächig existiert, es inspirierende Athletinnen und Athleten gibt und die mediale Aufbereitung passt wird sich keiner der sich als E-Mountainbiker identifiziert noch in den gleichen Topf wie ein Old-School Mountainbiker werfen lassen.

Gerade mit der Weiterentwicklung der "Ebikes" wird die Differenz zum normalen Bike weiter zunehmen.

Im Moment macht man sich noch Gedanken um Reichweite und Motorleistung. Der nächste Schritt wird sein Fahrwerk, Reifen und Geometrie an die Motorleistung anzupassen. Zumindest die Ebikes die ich gefahren bin wurden im schwierigen Gelände bergauf nicht durch die Motorleistung limitiert sondern durch die Geometrie.

Eine biomechanisch besonders effiziente Sitzposition ist am Ebike nicht mehr notwendig. Man kann den Fahrer sinnvoller so positionieren das er sowohl bergauf als auch bergab möglichst ausbalanciert im Rad steht.

Ich denke MTB und Ebike werden sich weiter auseinanderentwickeln.

Vielleicht wird das Thema "Biobike" auch nur noch eine Randerscheinung in diesem Forum sein. Für mich auch ok.
Super interessanter Ansatz.

In 10 Jahren haben wir dann einen ähnlichen Thread:
E-MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das E-Mountainbike?

Der Take dann: "Hä? Wieso tretet Ihr den noch selbst? Dazu ist der Gashahn doch da… "

Aber jetzt mal ernsthaft und ohne Schaum vorm Mund gefragt: Muss man noch selbst treten? Wenn der Fokus auf der Abfahrt liegt und der Uphill nur ein Übel ist, was bewältigt werden muss, stellt sich am Ende die Frage: wozu noch?

Also wäre die nächste Evolutionsstufe, wie Sie @493 beschrieben hat, die einzig plausible, oder?
 
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