XCO Pro Talk

Mich wundert es ja, dass man so an Anton Cooper festhält. Gefühlt hat er doch seit Jahren nichts mehr ab geliefert. Oder irre ich da?
Aus finanziellen Gründen hat man aus zwei Teams eines gemacht. Anton Cooper wird aufgrund der Ergebnisse kein hohes Salär verlangen können, man weiss aber, dass er ein gewisses Potential hat. Für mich ergibt das Sinn.
 
Aus finanziellen Gründen hat man aus zwei Teams eines gemacht. Anton Cooper wird aufgrund der Ergebnisse kein hohes Salär verlangen können, man weiss aber, dass er ein gewisses Potential hat. Für mich ergibt das Sinn.
Ich verstehe deinen Gedanken.
Ist es als Team aber nicht Medienwirksamer jemanden mit Chancen auf die Top10 (z.B. Brandl) zu haben, als jemanden, der früher, vor vielen Jahren, U23 Weltmeister war und jetzt nichts mehr abliefert?
 
Ich verstehe deinen Gedanken.
Ist es als Team aber nicht Medienwirksamer jemanden mit Chancen auf die Top10 (z.B. Brandl) zu haben, als jemanden, der früher, vor vielen Jahren, U23 Weltmeister war und jetzt nichts mehr abliefert?
Man weiss ja die Hintergründe nicht, wieviel Geld zur Verfügung steht, welches Umfeld den Fahrerinnen geboten wird etc.
Ich bin mega gespannt, was das mit dem neuen Team von Max Brandl gibt.
 
Aus finanziellen Gründen hat man aus zwei Teams eines gemacht. Anton Cooper wird aufgrund der Ergebnisse kein hohes Salär verlangen können, man weiss aber, dass er ein gewisses Potential hat. Für mich ergibt das Sinn.
Mhh, er ist halt auch schon 31! Für wenig Gehalt holt man sich doch dann lieber jemand Junges, der Entwicklungspotenzial hat. Ich denke bei Cooper kommt nicht mehr viel, deshalb verstehe ich die Verpflichtung auch nicht.
 
Als alter Anton-Cooper-Fan verbitte ich mir diese Diskussion :D
Hat immerhin gerade 2 Siege in Neuseeland eingefahren ;) Vor einem von Defekten geplagten Sam Gaze.
Für wen der nun fährt oder nicht fährt, weiß man immer noch nicht genau!? Auf der Alpecin-Homepage ist er nicht mehr aufgeführt, gemäß UCI fährt er aber noch für Alpecin - Premier Tech.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir ist Anton Cooper eigentlich nur mit seiner Kritik an der Albstadt-Strecke in Erinnerung geblieben. Wann war das? Irgendwann vor Corona... Wenn ich seitdem seinen Namen höre - zum Glück nicht häufig - muss ich immer wieder daran denken.
Mir ehrlich gesagt auch unverständlich warum an ihn festhält. Ich glaube diese Kritik war einer seiner letzten "Höhepunkte" :D
 
Cooper war aber auch immer wieder von gesundheitlichen Problemen geplagt die ihn ausgebremst haben…. Klar, ändert nichts an den Ergebnissen - aber wie wir wissen sind die nur noch die halbe Miete, Social Media-Reichweite etc. zählen mindestens genauso viel. Da kann ich Cooper allerdings nicht einordnen.
 
Die Cyclocross Elite Damen WM war ja gut mit Mountainbikerinnen besetzt ;-) Starke Ergebnisse von Puck, Kata und Jolanda. Und das auf einer Strecke, die der moderne Fourmsmountainbiker nur mit mindestens 120mm Fully mit dropper Seatpost fahren würde... duckundweg
 
Mega Auftritt von Jolanda 👍🏻😍 Ich hätte ihr das Podium so sehr gegönnt… Aber auch so aller Ehren wert.

Ich finde es bemerkenswert wie sie im Laufe der Saison adaptiert hat und auch in Laufpassagen gegen die Spezialistinnen gar keine schlechte Figur gemacht hat. Und Hürden in jeder Runde auf dem Bike 💪🏻😎

Ich wünsche ihr dass die neue Herangehensweise auch in der XCO-Saison die erhofften Früchte trägt.
 
Wer schreibt eine Mail an Eurosport, dass die 8 WM-Titel von MVDP nicht so outstanding sind wie im Kommentar immer dargestellt, und dass es das eben nicht bloß auf der Bahn noch so gab bisher?

Es gibt da noch einen Herrn Schurter der noch 2 Titel draufgepackt hat 😎 Wenn man weiter zurück schauen mag - ebenso ein gewisser Nico Vouilloz 😁
 
Die niederländischen Kommentatoren wussten Nino Schurter ebenso gut zu benennen wie Marianne Vos. Übrigens wurde auch erwähnt, dass MvdP möglicherweise noch einige Cyclocross-Weltmeistertitel hinzufügen möchte, auch wenn er etwas weniger an den regulären Wettkämpfen teilnehmen wird.
 
Ich habe das Rennen der Männer gestern mit dem deutschen Kommentar gesehen und finde, dass die beiden ihren Job gar nicht schlecht gemacht haben. Die haben schon Ahnung vom Sport und haben sich ja auch immer auf den Cyclocross bezogen, die WM Titel von Marianne Vos wussten sie auch. Leider fällt die MTB Saison halt immer mit der Straßensaison zusammen. Würde gern sehen was MvdP auf dem MTB könnte, wenn er da mit der Vorbereitung mal all-in gehen würde. Im Cyclocross war es bei den letzten Rennen schon irgendwie schwer nachzuvollziehen, dass die anderen Fahrer mit die besten der Welt sind, so wie MvdP da vornweggestrahlt ist.
 
Wer schreibt eine Mail an Eurosport, dass die 8 WM-Titel von MVDP nicht so outstanding sind wie im Kommentar immer dargestellt, und dass es das eben nicht bloß auf der Bahn noch so gab bisher?

Es gibt da noch einen Herrn Schurter der noch 2 Titel draufgepackt hat 😎 Wenn man weiter zurück schauen mag - ebenso ein gewisser Nico Vouilloz 😁
XCO ist im Vergleich zu Cross halt eher klein und hat weniger Straßenüberlappung.
Cross ist ja wenigstens in ein paar Ländern „Religion“ und hat ne andere mediale Präsenz.
Dass Schurters Titel absolut einzigartig sind, eh klar.
@gewichtheber fand die auch nicht schlecht aber auch nicht gut. Bei Aussagen zum Material muss ich weghören und Drehmoment reicht einmal pro Runde
 
XCO ist im Vergleich zu Cross halt eher klein
Da würde ich nicht so ganz zustimmen. Es sind eigentlich nur die Rennen in Belgien, die im Cross einen Stellenwert haben, aber dadurch, dass die so professionell mit vielen Sponsoren hochgezogen wurden und nun sogar eine ziemliche mediale Präsenz haben, kommt es einem so vor, als ob Cross richtig groß wäre.
Der Erfolg der belgischen Serien war ja selbst der UCI ein Dorn im Auge, weshalb sie nun den XC-WC auf sagenhafte 12 Rennen pro Saison aufgeblasen haben und es für manche WEs sogar Terminsperren gibt.
In Wahrheit ist das wenn du durchs Fahrerlager gehst noch mehr Grasroots als der MTB-WC.
Was man sagen kann, ist, dass Cross näher an der Straße dranhängt und dadurch von den dortigen Strukturen profitiert und es auch im Bereich der Teams und Fahrenden mehr Überlappung gibt und dementsprechend mehr Aufmerksamkeit da ist.
Und "Religion" ist Cross eigentlich nur in Belgien und vielleicht noch in Teilen von NL. In NL gibt es außer Hulst und Hoogerheide fast gar keine größeren Rennen mehr.
Das wir Cross als "groß" wahrnehmen, zeigt aber, dass Vermarktung und mediale Präsenz die entsprechende Wirkung haben und da muss der MTB-Bereich dringend aufholen.
 
Da würde ich nicht so ganz zustimmen. Es sind eigentlich nur die Rennen in Belgien, die im Cross einen Stellenwert haben, aber dadurch, dass die so professionell mit vielen Sponsoren hochgezogen wurden und nun sogar eine ziemliche mediale Präsenz haben, kommt es einem so vor, als ob Cross richtig groß wäre.
Der Erfolg der belgischen Serien war ja selbst der UCI ein Dorn im Auge, weshalb sie nun den XC-WC auf sagenhafte 12 Rennen pro Saison aufgeblasen haben und es für manche WEs sogar Terminsperren gibt.
In Wahrheit ist das wenn du durchs Fahrerlager gehst noch mehr Grasroots als der MTB-WC.
Was man sagen kann, ist, dass Cross näher an der Straße dranhängt und dadurch von den dortigen Strukturen profitiert und es auch im Bereich der Teams und Fahrenden mehr Überlappung gibt und dementsprechend mehr Aufmerksamkeit da ist.
Und "Religion" ist Cross eigentlich nur in Belgien und vielleicht noch in Teilen von NL. In NL gibt es außer Hulst und Hoogerheide fast gar keine größeren Rennen mehr.
Das wir Cross als "groß" wahrnehmen, zeigt aber, dass Vermarktung und mediale Präsenz die entsprechende Wirkung haben und da muss der MTB-Bereich dringend aufholen.
so meine ich das ja auch, XCO ist außerhalb der Blase quasi Nüschd; Cross erreicht da mehr und ist auch näher mit Straße verbunden; und selbst Straße außerhalb Tour und evtl. Frühjahrsklassiker ist ja auch leider kein Massensport außerhalb BE, NL.
Persönlich finde ich zum Zuschauen (selbst als XCOler) Cyclocross meist interessanter (selbst mit nem dominanten Mattiö).

Wurde ja auch beim Escape (toller Artikel von Alex Hunt) diskutiert, wie Streckenbauen, UCI, Discovery js versuchen XCO interessanter zu machen; hab da die Befürchtung, man kann XCO kaum interessanter machen, wenn man es nicht irgendwie "verbiathlont" und irgendein Strafrundending oder was auch immer reinbringt.
Schwere Strecken gibt mega Abstände, einfache Strecken und Blevinsse gewinnen. Sehr vereinfacht natürlich.
Irgendwelche kreative Ideen hab ich hier auch noch keine gelesen. Eher Genörgel, dass Strecken zu wenig "richtig" Mountainbike sind vs. Albstadts (sehr langer Anstieg) braucht kein Mensch mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich find, XCO läuft richtig gut. Medial und in der Wahrnehmung. Glaube nicht, daß da noch mehr rauszuholen ist
Mehr rausholbar fehlen mir auch die Ideen, weniger im TV als Snooker oder neuerdings Darts.
Und wer macht privat Biathlon oder Skispringen usw
Richtig gut auf sehr niedrigem Niveau im Vergleich zu anderen Sportarten, leider
 
Als ich ein Kind war, waren wir CH-ler noch top im Querfeldein dabei…. Dann kam MTB und die starken Fahrer sind auf diesen Zug aufgesprungen… in der Schweiz wird aber auch in der Jugendförderung wieder viel Wert auf Vielseitigkeit gelegt! Auf 2 Rädern gibt es viele Talente die ihre Disziplin/en erst noch finden müssen.
Wenn ich beim Abschiedsrennen von N1NO 10k Zuschauer sehe, und 2 Monate später bei einen Cross-WC von 30k gesprochen wird, frage ich mich schon warum das so ist…

Strecken finde ich oft zu „künstlich“… mir gefallen Strecken wie Lenzerheide oder MSA am Besten!

Auch die kurzen Anstiege und das Stop and Go verändern den Sport… ob positiv oder negativ kann jeder selbst entscheiden
 
Also ich halte fest:
auch wir haben keine Idee, wie es attraktiver für die Masse werden kann, Nische forever 🤷🏼‍♂️
Und dass es die tollste Disziplin als Fahrer oder für Enthusiasten zum Zuschauen ist, hat damit ja wenig zu tun.
 
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