MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?

Du versuchst aber auch nicht das ganze mal aus der anderen Perspektive zu betrachten.

Niemand hat in diesem Thread den Ausdauersport ernsthaft ins lächerliche gezogen. Allerdings sind insbesondere einige Ausdauersportler mit äußerst engstirnigen, teils dummen Ansichten negativ aufgefallen.
Da kann man doch kaum einen ironischen beitrag der mal zurück schießt so ernst nehmen das man gleich ein essay schreiben muss.

@aibeekey weist mit der von dir zitierten aussage darauf hin das in diesem Thread nicht der Ausdauer Sport sondern hauptsächlich diejenigen, die das Mountainbiken mit anderem Fokus praktizieren, ins lächerliche gezogen wurden und man tyroles Plädoyer genau so für diese gruppe geltend machen kann.

Klar kann man jetzt kritisieren das seine trollenden Beiträge nicht Produktiv sind er sich argumentativ auf das Niveau mancher trolle herablässt. aber selbst da ist er noch Kilometer hoch über dem Niveau von z.B. @Kuhschubser oder @umtreiber.

Sind wir mal ehrlich, die Beiträge zeigen doch ganz klar das sowieso kein Interesse an einem konstruktiven Meinungsaustausch herrscht.
Wozu sollte man da sich die mühe machen konstruktiv zu bleiben wenn da kein Interesse besteht.


Viel zu Diskutieren gibt es eh nicht mehr. @paule_mtb hat es extrem gut auf den punkt gebracht:



Über den letzten teil sollten wir vlt alle mal etwas nachdenken. Wieso kommt immer wieder dieses hauen und stechen, das krasse gegeneinander auf wenn Mountainbiker auf Mountainbiker treffen, die das Hobby anders praktizieren und andere Facetten zu schätzen wissen.
Ich freu mich über jeden der spaß am Radfahren hat und ich freue mich auch über jeden konstruktiven und respektvollen Meinungsaustausch mit jemandem der eine andere Perspektive hat als ich weil es mir hilft meinen Horizont zu erweitern.
Krasse Aussage für jemanden der seitenweise Bockmist gegen die XC-Fraktion pfostiert hat.
 
Krasse Aussage für jemanden der seitenweise Bockmist gegen die XC-Fraktion pfostiert hat.
Nee, nicht gegen die Fraktion. Wenn überhaupt gegen individuen die, wie im von dir zitierten beitrag beschreiben, negativ durch engstirnigkeit und teils dumme aussagen aufgefallen sind.

Das du dich dabei angesprochen fühlst ist allerdings kein Zufall.
 
Ich schließe darauf das dir in dem fall die perspektive fehlt denn deine antwort auf @aibeekeys beitrag ergibt nur sinn wenn du davon ausgehst das @aibeekey dem breitag von tyrolens widerspricht.

Das tut er aber nicht. Er weißt nur daraufhin das die Grundaussagen von tyroles nicht nur auf die Ausdauersportler anwendbar sind und man diese nicht ausgrenzen soll sondern eben AUCH auf die Trail, Gravity und co. fokussierten Mountainbiker, die halt genau so wenig ausgegrenzt gehören.

Das hast du ganz offensichtlich nicht erkannt denn wenn man das bedenkt macht deine komplette Antwort keinen sinn.

Du kannst mir aber gerne deine Perspektive erläutern. Vlt ists ja einfach nur ein missverständnis.

Ganz ehrlich und ohne dass ich dich angreifen will, aber das ist doch alles total albern.
 
Eine andere Frage die ich mir die ganze Zeit stelle, wie viele Stunden Arbeitszeitbetrug stecken eigentlich hier in dem Thread? :D

Sorry, war in der Mittagspause. Ab sofort hast du wieder meine ungeteilte Aufmerksamkeit!

Kannst du das genauer erläutern? Wo findet das statt? Welche Gegenden werden da erreicht und was machen diese alltagsebiker da?

Ich frage mich das ernsthaft weil da wo ich mit dem MTB unterwegs bin (mittelgebirge wie spessart odenwald, Taunus, Pfalz) nichts festzustellen ist das mich negativ beeinflusst.
Wenn überhaupt dann sieht man mal ein paar "Trekking" E-Biker zum Gasthaus auf dem gipfel fahren oder zum Aussichtspunkt. Aber das sind dann Orte die sowieso so erschlossen sind das man meist auch mit dem Auto hin fahren könnte. 100m abseits der breiten Hauptwege ist man selbst an stärker frequentierten Spots wieder alleine im Wald.

Eben. Hier in Tirol:
Der Großteil der E-Bikes fährt auf dem Forstweg zur Alm, kehrt dort ein, rollt wieder Forstwege runter. War immer so, wird immer so sein. Egal ob mit oder ohne e.

Die machen also das gleiche, was auch davor schon viele Leute gemacht haben. Auf Trails verirrt sich da so gut wie niemand ohne das nötige Können.

Und die relativ gesehen wenigen, aber absolut scheinbar immer noch (zu) vielen, die (leider gezwungen illegal) auf Trails unterwegs sind, haben hier im Raum Innsbruck schon vor 10,15 Jahren zu Konflikten geführt. Da hatte noch keine Sau ein eMTB.
Da hat's die schiere Menge gemacht, nicht die Art des Untersatzes.

Ziel der Ablehnung sind dann wahlweise die auswärtigen Studenten aus'm Ausland oder die E-Bikes. Nur selbst ist man natürlich nie Teil des Problems. Wie sollte man auch Teil des Problems sein, obwohl man Teil der gesamten Population an Bikern ist?

Aus meiner Sicht hat sich hier nix verändert durch eMTB.
 
Was interessiert mich bei einem eMTB die STvO?
Mich reichlich wenig 😬
Aber ich bin ja auch nicht davon abhängig, das nur durch die STvO die Gleichstellung von Fahrrad und Pedelec besteht. Sobald die fällt, sind motorierte Fahrzeuge nämlich wieder raus aus dem Wald.
Welche Kacke ist dann am dampfen? Bzw. welche Kacke ist da mehr am dampfen, als wenn du am Bio Bike rumpfuscht und deshalb was passiert?
Lukiluki
 
Die neuen Teile müssen "lediglich" für den entsprechnenden Zweck bestimmt/tauglich sein und nach Herstellervorgaben verbaut und betrieben werden. Das musst du dann ggf. nachweisen, wenn Dritte zu Schaden kommen.

Anekdotische Evidenz: Mein Bullit (noch mit VPP) kam mit einem übermaßigem Sattelrohr. Ich hatte nur so mal angefragt, ob das ok ist wenn ich einfach so fahre. Die haben mir dann innerhalb von einer Woche einen neuen Rahmen geschickt. Erst wollten Sie den an eine Werkstatt liefern, aber als ich gefragt habe, war es gar kein Problem, den Rahmen selbst zu tauschen. Ich meinte dann nur, dass ich auch noch eine bessere Bremse und Gabel da habe, die würde ich gleich mit tauschen. Auch das war für die Supportleute bei Santa Cruz gar kein Thema.
Da ich zu dem Zeitpunkt taufrisch im EMTB Geschäft war, wollte ich mich da rückversichern. Solange du nicht am Motor und Rahmen rumpfuschst, ist das wohl ok. Die Teile am Markt, die der Ethusiast typischerweise verwendet, ist wohl kein Problem was Freigaben angeht.

Jetzt ist jeder mit einem E-MTB auch genau dort, wo die vorher nicht waren
Das ist so nicht ganz richtig. Ich bin so halt früher da.

Die machen also das gleiche, was auch davor schon viele Leute gemacht haben. Auf Trails verirrt sich da so gut wie niemand ohne das nötige Können.
Das ist auch mein Eindruck.


grundsätzlich würden mich aber 3000hm in 3h mit einem ebike/akku mit harten abfahrten mehr reizen.
Mich auch. Ich habe habe es mit dem Bullit und zwei 630Wh Akkus versucht. Nach 3h hatte ich 2500hm auf ca 38km gesammelt mit 30% Restkapazität über beide Akkus. Mit 800hm/h bin ich schon happy, der Akku wird deponniert und nicht mitgeschleppt, das macht keinen Spaß.

Und das wirft man jetzt aktuell den E-Bikern vor, und vor ca. 40 Jahren wohl auch den aufkomenden Mountainbikern.
Egal wo man hinschaut, es ist immer das gleiche. Mimimi, wir waren aber zuerst da, blabla. Wanderer vs MTBler, Skifahrer vs Snowboarder, MTBler vs EMTBler. Schaut mal bei den Surfern, wie die sich auf dem Wasser z.T. behandeln, weil da welche glaube, der Spot gehört ihnen, nur weil sie ein Handtuch auf den Strand gelegt haben...
 
Aber ich bin ja auch nicht davon abhängig, das nur durch die STvO die Gleichstellung von Fahrrad und Pedelec besteht. Sobald die fällt, sind motorierte Fahrzeuge nämlich wieder raus aus dem Wald.

Mist, dann werde ich hier in Tirol bald nicht mehr legal auf Trails unterwegs sein können.
Und vermutlich werden auch die meisten Forstwege gesperrt.

So hab ich das noch nie gesehen, danke!
 
Kannst du das genauer erläutern? Wo findet das statt? Welche Gegenden werden da erreicht und was machen diese alltagsebiker da?

Ich frage mich das ernsthaft weil da wo ich mit dem MTB unterwegs bin (mittelgebirge wie spessart odenwald, Taunus, Pfalz) nichts festzustellen ist das mich negativ beeinflusst.
Was dich nicht negativ beeinflusst, müssen andere nicht positiv sehen.

Die Beschäftigten von Landesforsten Rheinland-Pfalz haben beobachtet, "dass durch die elektrische Unterstützung viel mehr Radfahrer auch entlegene Waldareale in den Höhenlagen unserer Mittelgebirge erreichen." Durch das erhöhte Aufkommen steige auch die Wahrscheinlichkeit von riskanten Begegnungen und das Konfliktpotenzial.

https://www.swr.de/swraktuell/rhein...elec-auf-wanderwegen-was-ist-erlaubt-100.html
 
Ich frage mich das ernsthaft weil da wo ich mit dem MTB unterwegs bin (mittelgebirge wie spessart odenwald, Taunus, Pfalz) nichts festzustellen ist das mich negativ beeinflusst.
Wenn überhaupt dann sieht man mal ein paar "Trekking" E-Biker zum Gasthaus auf dem gipfel fahren oder zum Aussichtspunkt. Aber das sind dann Orte die sowieso so erschlossen sind das man meist auch mit dem Auto hin fahren könnte. 100m abseits der breiten Hauptwege ist man selbst an stärker frequentierten Spots wieder alleine im Wald.

In und um München genauso, in Tirol (Brixental) auch.
E-MTBs findest Du in Tirol auf den Forstwegen hoch und runter. Auf den gebauten offiziellen Trails zu ~80% MTBs. Die ~20% E-MTBs fahren selbst hoch zum Traileinstieg über Forstweg, wohl auch weil viele Lifte keine E-Bikes mitnehmen, ausser der Akku ist entnommen.
Auf den Isartrail auch etwa 80/20, oder 90/10. E-Bikes fahren auf dem Isarradweg ins Loakl und zurück.
 
Die Beschäftigten von Landesforsten Rheinland-Pfalz haben beobachtet, "dass durch die elektrische Unterstützung viel mehr Radfahrer auch entlegene Waldareale in den Höhenlagen unserer Mittelgebirge erreichen." Durch das erhöhte Aufkommen steige auch die Wahrscheinlichkeit von riskanten Begegnungen und das Konfliktpotenzial.
Die erklären dir auch, dass ein 30cm breiter MTB Trail den größten schaden im Wald anrichtet während nebendran der Harvester naturverträglich 5m breite Schneisen zieht und das Versagen von monokulturen ganze landstriche verwüstet.

Das Fraktionen die den Wald bewirtschaften oder auch ausbeuten gerne dabei ungestört sind ist ja nichts neues. Da kommt jeglicher graben Kampf zwischen Freizeinutzern natürlich sehr gelegen.


Wer die Situation im Wald zwischen Fußgängern und Radfahrern für gefährlich hält, dem empfehle ich mal einen Ausflug zum Mainradweg. 10x mehr Fußgänger und 10x mehr Radfahrer auf einer wegbreite die oft nicht auf Autos ausgelegt ist.
Gegenseitige Rücksicht sollte da, genau wie im Wald selbstverständlich sein.
 
Bevor jetzt wieder argumentiert wird, es wäre ja nur der Frust der Motorlosen, das es jetzt andere auch können. Totaler Quatsch, echten Sport betreibt man bewusst und intrinsisch. Man vergleicht sich höchstens mit anderen Sportlern. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Was für eine arme Seele muss man sein, wenn man Bio-KOMs mit E-Bikes holt. Leider ein millionenfaches Phänomen.
Mir ist auch wirklich egal, ob jemand motorisiert oder nicht unterwegs ist. Ich wollts nicht ansprechen, um nicht nochmal 2.000 Posts zu erzeugen, aber E-Bikes erzeugen nur Probleme, unter denen ich dann leide, Stichwort:

Nutzungsdruck
Da hat's die schiere Menge gemacht, nicht die Art des Untersatzes.
 
Zuletzt bearbeitet:

Darf man sein eigenes E-Bike selbst zusammenbauen? Ja, grundsätzlich darf man erst mal alles bauen, was man will. Wenn man damit legal auf die Straße möchte, dann muss man – wie oben schon erwähnt – allerdings auch als Privatperson die Maschinenrichtlinie einhalten.
Nein, solange man die Maschine nicht inverkehr bringt.
Und nein, Inverkehrbringen hat nichts mit dem Straßenverkehr zu tun:
(Außerdem sind die meisten Bio-MTBs in der Realität eh nicht Straßenverkehrstauglich)

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Aber bereits bei der Motorenauswahl kommt man ziemlich schnell an die Grenze des Unterfangens: Denn die großen Player wie Bosch, Shimano, Brose, Yamaha, FAZUA, Mahle oder TQ verkaufen ihre Motoren nicht an Endkunden.
Wo ist hier das Argument, gegen privaten Bauteiletausch beim E-Bike?
Hier gehts um MTB Teile (Bremse, Gabel, Reifen, etc.) am E-Bike nicht um einen E-Bike Eigenbau.
So reizvoll der Eigenbau auch sein mag – es stellt schon eine große Hürde da, dass keiner der renommierten Hersteller seine Motoren an Endkunden verkauft. Deshalb raten wir vom Eigenbau aus Einzelteilen ab.
Wo ist hier das Argument, gegen privaten Bauteiletausch beim E-Bike?
Hier gehts um MTB Teile (Bremse, Gabel, Reifen, etc.) am E-Bike nicht um einen E-Bike Eigenbau.

Für eine Komplettradprüfung (Komplettfahrzeug und einzelne Bauteile), die schlussendlich zur Konformitätserklärung führt, belaufen sich die Kosten auf 20.000–25.000 €. Allein die EMV-Prüfung kostet rund 3.000 € und führt damit die Idee des Geldsparens beim Eigenbau ad absurdum.
Wo ist hier das Argument, gegen privaten Bauteiletausch beim E-Bike?
Hier gehts um MTB Teile (Bremse, Gabel, Reifen, etc.) am E-Bike nicht um einen E-Bike Eigenbau.
Und selbst wenn ich ein eigenes E-Bike mit eigenem Motor bauen würde (mit China Motor von Amazon ganz easy), "brauch" ich ne CE und damit EMV-Prüfung erst wenn ich das E-Bike verkaufen will.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie ihr euch immer noch am Sport und der körperlichen Leistung fest macht, bloß nicht einsehen wollen, dass andere Leute andere Prioritäten setzen.

Ich glaube man merkt an der kompletten Diskussion hier auch einfach, dass Onlineforen als solche eher inzwischen ein Phänomen der Generation mittleren Alters sind...die diese vor 20 Jahren schon genutzt haben und es heute noch tun. Wenn ich mir auch die englischsprachigen Foren so anschaue, im Vergleich zu 2010 herum ist die Hälfte klinisch tot. Vital, mtbr, rotorburn, ridemonkey. Kaum noch Beiträge. Mich würde mal der Altersschnitt der beiden Fraktionen hier interessieren...Bio-Verfechter vs. E-Offene. Die Jüngeren treiben sich vermutlich mehrheitlich auf reddit, insta usw. herum.
 
Was für eine arme Seele muss man sein, wenn man Bio-KOMs mit E-Bikes holt. Leider ein millionenfaches Phänomen.

Wenn dich das wirklich so sehr stört, folgender Pro Tipp:

Einfach einen Downhill KOM holen, bei dem es keine Gegenanstiege oder Zwischensprints unter 25km/h gibt. Es gibt millionenfach passende Trails dafür. :)

Ansonsten könnte man auch, aber das ist jetzt so richtig abwegig, einfach Strava nicht allzu ernst nehmen, sondern auf echte Rennen gehen, wenn man den Vergleich mit anderen möchte. Dann siehst du sogar noch das Entsetzen in den Augen, wenn du leichtfüßig davon ziehst.

echten Sport betreibt man bewusst und intrinsisch. Man vergleicht sich höchstens mit anderen Sportlern.
Ja dann doch bitte im echten Leben. Und nicht bei sowas wie Strava mit GPS Ungenauigkeiten und Abweichungen im zweistelligen Sekundenbereich, wenn der Empfang mal wieder mit Wolkendecke und Laubwald mies war...
 
Ich frage mich das ernsthaft weil da wo ich mit dem MTB unterwegs bin (mittelgebirge wie spessart odenwald, Taunus, Pfalz) nichts festzustellen ist das mich negativ beeinflusst.
Das liegt vielleicht daran, dass du zu den kritischen Zeiten nicht an den entsprechend davon offenbar betroffenen Orten bist!*

*Ich wollte einfach nur mal so relativierend und belanglos antworten, wie es dir so zu eigen ist!
 
Das liegt vielleicht daran, dass du zu den kritischen Zeiten nicht an den entsprechend davon offenbar betroffenen Orten bist!
Das vermute ich auch. Ich wollte nicht darauf hinaus das das was du beschreibst nicht existiert. Ich gehe von lokalen unterschieden aus daher meine fragen.
An kritischen Zeiten bin ich allerdings schon unterwegs.

Wo hast du das denn beobachtet und was hat die Alltagsebiker deiner einschätzung nach dort hin gelockt?
 
Diskussion, die wahrscheinlich sehr ungern geführt würde
Tja, und absolut diskussionswürdig wäre ja auch die Ressourcenverschwendung von Rohstoffen, welche für ein normales Radl nicht benötigt werden. Damit wir unsere fetten Ärsche ja niemals aus der Komfortzone bewegen müssen. Wurde ein paar mal sanft angestossen (etwa auch von @IRONworkX, vielleicht auch von mir, sonst noch von jemandem? ;)).
Über den Abbau dieser Ressourcen lassen sich Bücher füllen und Dokumentationen drehen (gibt es alles bereits). Das hören die Stromianten aber gar nicht gerne und kontern stets mit jeder Menge Whataboutism ("Yo, Du hast sicher auch ein Schmaatpfon oder ´ne Tablette", oder "Du fliegsch sicher auch nach Mallortscka zum Saufn" oder "Dein Bike isch auch aus Krabonn", "Weißt Du, wie viel Diemsel ein einziger Elkaweh weglutscht", usw, wissen wir eh).

Ich habe übrigens tatsächlich keine Schmierphone, kein Tablet, keine Uhr (wozu gibt´s Kirchtürme?), habe noch niemals in sozialen Schmerznetzen gepostet, geschweige denn einen Account, und kein Coder musste jemals eine App für mich programmieren. Abgesehen von meiner Büro-/Geschäftscomputergurke (Intel Kabylake Architektur, also schon ziemlich alt) habe ich keinen besonderen Elektronikkram, und ausschliesslich auf dieser Gurke bin ich online (ist die meiste Zeit heruntergefahren). Ich kenne jede Menge Leute, bei denen das durchaus ähnlich ist. Wenn jüngere Leute zu mir kömmen (es sind immer wieder mal welche von der örtlichen recht renommierten Fachhochschule hier) und denen das erzähle, finden die das cool, weil das ja eine geradezu unfassbare Leistung ist ("Wow, total incognito! Real Detoxing!"), aber selbst machen, tja. Lieber rollen sie mit diesen Scootergeschwüren rum, weil laufen? Und sogar einen ganzen Kilometer? Das machen wohl nur Extremsportler ;)

Die Hoffnung auf ein Umdenken habe ich längst aufgegeben, aber ohne Groll, betrachte das mit viel fröhlichem Zynismus, habe meist einen dunklen Grinser drauf. Wir haben schliesslich jede Menge Rohstoffe, welche niemals ausgehen werden, Kinder und Jugendliche sind absolut nicht übergewichtig, bewegen sich gerne und pflanzen Bäume, dass es nur so kracht, und die Klimaerwärmung, naja.

Jo mei, wir alten Naturlutscher rutschen noch durch, eventuell noch unsere Kids, aber deren?

Einen habe ich noch: gäbe es einen Knopf, den man drücken könnte, und damit wären alle Stromgurken plötzlich weg, dann... oh! Ups. Gedrückt! 😜


Und etz geh i radeln... Sonne scheint, immerhin 5 Grad! Aber verdammt, ich dünne das Monzenbeik aus, weil ich nehm heut das Gräbbl ;)
 
Nein, solange man die Maschine nicht inverkehr bringt.
Und nein, Inverkehrbringen hat nichts mit dem Straßenverkehr zu tun:
(Außerdem sind die meisten Bio-MTBs in der Realität eh nicht Straßenverkehrstauglich)

Anhang anzeigen 2314232
Anhang anzeigen 2314242




Wo ist hier das Argument, gegen privaten Bauteiletausch beim E-Bike?
Hier gehts um MTB Teile (Bremse, Gabel, Reifen, etc.) am E-Bike nicht um einen E-Bike Eigenbau.

Wo ist hier das Argument, gegen privaten Bauteiletausch beim E-Bike?
Hier gehts um MTB Teile (Bremse, Gabel, Reifen, etc.) am E-Bike nicht um einen E-Bike Eigenbau.


Wo ist hier das Argument, gegen privaten Bauteiletausch beim E-Bike?
Hier gehts um MTB Teile (Bremse, Gabel, Reifen, etc.) am E-Bike nicht um einen E-Bike Eigenbau.
Und selbst wenn ich ein eigenes E-Bike mit eigenem Motor bauen würde (mit China Motor von Amazon ganz easy), "brauch" ich ne CE und damit EMV-Prüfung erst wenn ich das E-Bike verkaufen will.

Lukiluki
Jede Veränderung des Systems lässt das CE-Zertifikat verfallen. Das kann versicherungstechnische Konsequenzen haben, aber wie ernst du das nimmst, ist natürlich dir überlassen.
E-Bike/Pedelec ist jedenfalls ≠ Fahrrad, der Kern der ursprünglichen Diskussion.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und selbst wenn ich ein eigenes E-Bike mit eigenem Motor bauen würde, brauch ich ne CE und damit EMV-Prüfung erst wenn ich das E-Bike verkaufen will.
Hatte ich ja weiter vorne schon ausführlich beschrieben:
Thema Maschinen in Eigenbau und privarter Anwendung brauchen keine CE.

EMV ist noch mal ein weitläufiges Thema...hab ich grad durch bei ner Ladestation mit 2.400kW (nen Tesla würde explodierne wennst den da dran hängst :D). Wenn´s nur um die Prüfung nach dem EMVG geht, kann man das sehr pragmatisch abkürzen...auch als Inverkehrbringer...CE-Kennzeichnung übrigens auch.
 
Tja, und absolut diskussionswürdig wäre ja auch die Ressourcenverschwendung von Rohstoffen, welche für ein normales Radl nicht benötigt werden. Damit wir unsere fetten Ärsche ja niemals aus der Komfortzone bewegen müssen. Wurde ein paar mal sanft angestossen (etwa auch von @IRONworkX, vielleicht auch von mir, sonst noch von jemandem? ;)).
Über den Abbau dieser Ressourcen lassen sich Bücher füllen und Dokumentationen drehen (gibt es alles bereits). Das hören die Stromianten aber gar nicht gerne und kontern stets mit jeder Menge Whataboutism ("Yo, Du hast sicher auch ein Schmaatpfon oder ´ne Tablette", oder "Du fliegsch sicher auch nach Mallortscka zum Saufn" oder "Dein Bike isch auch aus Krabonn", "Weißt Du, wie viel Diemsel ein einziger Elkaweh weglutscht", usw, wissen wir eh).

Ich habe übrigens tatsächlich keine Schmierphone, kein Tablet, keine Uhr (wozu gibt´s Kirchtürme?), habe noch niemals in sozialen Schmerznetzen gepostet, geschweige denn einen Account, und kein Coder musste jemals eine App für mich programmieren. Abgesehen von meiner Büro-/Geschäftscomputergurke (Intel Kabylake Architektur, also schon ziemlich alt) habe ich keinen besonderen Elektronikkram, und ausschliesslich auf dieser Gurke bin ich online (ist die meiste Zeit heruntergefahren). Ich kenne jede Menge Leute, bei denen das durchaus ähnlich ist. Wenn jüngere Leute zu mir kömmen (es sind immer wieder mal welche von der örtlichen recht renommierten Fachhochschule hier) und denen das erzähle, finden die das cool, weil das ja eine geradezu unfassbare Leistung ist ("Wow, total incognito! Real Detoxing!"), aber selbst machen, tja. Lieber rollen sie mit diesen Scootergeschwüren rum, weil laufen? Und sogar einen ganzen Kilometer? Das machen wohl nur Extremsportler ;)

Die Hoffnung auf ein Umdenken habe ich längst aufgegeben, aber ohne Groll, betrachte das mit viel fröhlichem Zynismus, habe meist einen dunklen Grinser drauf. Wir haben schliesslich jede Menge Rohstoffe, welche niemals ausgehen werden, Kinder und Jugendliche sind absolut nicht übergewichtig, bewegen sich gerne und pflanzen Bäume, dass es nur so kracht, und die Klimaerwärmung, naja.

Jo mei, wir alten Naturlutscher rutschen noch durch, eventuell noch unsere Kids, aber deren?

Einen habe ich noch: gäbe es einen Knopf, den man drücken könnte, und damit wären alle Stromgurken plötzlich weg, dann... oh! Ups. Gedrückt! 😜


Und etz geh i radeln... Sonne scheint, immerhin 5 Grad! Aber verdammt, ich dünne das Monzenbeik aus, weil ich nehm heut das Gräbbl ;)

Das muss einer dieser offenen und konstruktiven Beiträge der Sportbegeisterten sein, von denen @anderson immer schreibt :)
 
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