Orbea Rallon RS im ersten Test: Die Zukunft des (E-)Mountainbikes?

Da stellt sich für mich die Sinnfrage .
Warum?

Entweder wir stellen generell die Sinnhaftigkeit einer Motorunterstützung beim Radfahren in Frage (was hier im Forum ja immer gerne und lautstark praktiziert wird), oder wir akzeptieren das "E".

Wenn wir das "E" akzeptieren, dann aber bitte generell, d.h. nicht nur in einer subjektiven Bewertung "für mich okay, wenn..." sondern dann auch mit der Akzeptanz, dass jeder individuell für sich festlegen kann, ob, wie oft, wie stark, bei welcher Gelegenheit er sich unterstützen lässt.

Du fährst ein Light-Assist und hast das für Dich als passend befunden. Keine Ahnung, bei was und aus welchen Gründen Du den Motor nutzt.

Ich will die Unterstützung im Uphill.
Mal mehr, mal weniger, je nach Steigung, Wegbeschaffenheit, Tagesform, Tourenlänge.
Im Flachen, bei eher ebenen Trails, bergab... benötige ich den Motor nicht.
Die üblichen Touren bei mir beinhalten viele Kilometer Transfer und flach im Wald. Sie bestehen nicht nur aus Up- und Downhill.
Mein E-MTB fährt sich da auch (fast) wie ein motorloses Rad.
Ich muss nicht überall die 25 Km/h ausnützen, die der Motor ermöglichen würde.

Ein guter Light-Assist-Motor wäre da für mich passend gewesen. Nach den Tests hat aber keiner der damals am Markt befindlichen Motoren für mich gepasst bzw. die jeweiligen Nachteile haben mich abgeschreckt.
Daher ist es ein FP geworden, den ich entsprechend runtergeregelt habe.
Für mich passt das jetzt so.
Wie es beim nächsten Rad wird, keine Ahnung.

Aufgrund meiner LA-Testfahrten sowie den Erfahrungen mit dem FP-Motor wäre daher das Konzept des Rallons RS für mich absolut unpassend.
Die nochmals reduzierte Leistung zum TQ HPR50 sowie der kleine Akku bei einem Rad mit "kräftezehrenden Reifen und Geo" würde für mich nicht passen. Der Motor würde für mich maximal den Unterschied "klebrige Reifen gegenüber leichtrollenden Reifen" ausgleichen. Einen weiteren Mehrwert (bspw. neue Touren erschließen/Radius erweitern) kann ich für mich, ganz subjektiv, nicht erkennen. Daher wäre das Rallon RS sicherlich kein Rad für mich (mal abgesehen davon, dass ich kein Enduro brauche.)

Aber das kann ja jeder für sich entscheiden.
 
Mir gefällt es sehr gut. Das bike hat sicher nur eine sehr spezielle Zielgruppe, aber mich trifft sie genau. Ich will einen Ballerbruder der mich beim uphill moderat unterstützt und leise ist. Ich will nicht den Motor arbeiten lassen, sondern selbst gefordert werden. Durch den light support füghlt man sich aber immer als hätte man einen besonders guten Tag. Und durch die Unterstützung komme ich schneller hoch und weiter als ohne, und kann dann die Abfahrten häufiger und ähnlich auf einem analogen Enduro runterballern.
Richtig gut. Ich habe mir deshalb auch kürzlich das Trek Slash+ geholt und bin mit dem Konzept absolut zufrieden.
 
Warum?

Entweder wir stellen generell die Sinnhaftigkeit einer Motorunterstützung beim Radfahren in Frage (was hier im Forum ja immer gerne und lautstark praktiziert wird), oder wir akzeptieren das "E".

Wenn wir das "E" akzeptieren, dann aber bitte generell, d.h. nicht nur in einer subjektiven Bewertung "für mich okay, wenn..." sondern dann auch mit der Akzeptanz, dass jeder individuell für sich festlegen kann, ob, wie oft, wie stark, bei welcher Gelegenheit er sich unterstützen lässt.

Du fährst ein Light-Assist und hast das für Dich als passend befunden. Keine Ahnung, bei was und aus welchen Gründen Du den Motor nutzt.

Ich will die Unterstützung im Uphill.
Mal mehr, mal weniger, je nach Steigung, Wegbeschaffenheit, Tagesform, Tourenlänge.
Im Flachen, bei eher ebenen Trails, bergab... benötige ich den Motor nicht.
Die üblichen Touren bei mir beinhalten viele Kilometer Transfer und flach im Wald. Sie bestehen nicht nur aus Up- und Downhill.
Mein E-MTB fährt sich da auch (fast) wie ein motorloses Rad.
Ich muss nicht überall die 25 Km/h ausnützen, die der Motor ermöglichen würde.

Ein guter Light-Assist-Motor wäre da für mich passend gewesen. Nach den Tests hat aber keiner der damals am Markt befindlichen Motoren für mich gepasst bzw. die jeweiligen Nachteile haben mich abgeschreckt.
Daher ist es ein FP geworden, den ich entsprechend runtergeregelt habe.
Für mich passt das jetzt so.
Wie es beim nächsten Rad wird, keine Ahnung.

Aufgrund meiner LA-Testfahrten sowie den Erfahrungen mit dem FP-Motor wäre daher das Konzept des Rallons RS für mich absolut unpassend.
Die nochmals reduzierte Leistung zum TQ HPR50 sowie der kleine Akku bei einem Rad mit "kräftezehrenden Reifen und Geo" würde für mich nicht passen. Der Motor würde für mich maximal den Unterschied "klebrige Reifen gegenüber leichtrollenden Reifen" ausgleichen. Einen weiteren Mehrwert (bspw. neue Touren erschließen/Radius erweitern) kann ich für mich, ganz subjektiv, nicht erkennen. Daher wäre das Rallon RS sicherlich kein Rad für mich (mal abgesehen davon, dass ich kein Enduro brauche.)

Aber das kann ja jeder für sich entscheiden.

was für ein wirres unlogisches durcheinander --->
Da stellt sich für mich die Sinnfrage .
 
Die einzige Frage für mich ist jetzt, Kommt der Dämpfer auch ins normale Rallon und wie fährt sich das im Vergleich zum RS auf einer längeren Tour mit ordentlich Höhenmeter?
 
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