XCO Pro Talk

aber finde es gut das es sponsoren ausserhalb der branche gibt die kohle in dem sport stecken
Im Fall von MvdP ist das die italienische Nobelmarke Lamborghini, die exakt null Cent in den Sport selbst steckt, sondern lediglich die Werbewirkung eines Superstars nutzen möchte.
Ich habe eigentlich auch einen Motorsporthintergrund, aber das was MvdP da in den Dünen gemacht hat, fällt neudeutsch in die Kategorie dessen, was "Poser" tun und das ist in vielen Städten mittlerweile ein massives Problem und schadet dem Motorsport am Ende mehr als das es ihm nutzt. Mal abgesehen davon, dass es viel über die charakterliche Prägung der involvierten Akteure aussagt.
Den ganzen Social-Media-Mist abstellen - glaubt man den (Schul-) Psychologen, schadet es ja eh mehr, als es nützt (naja, man muss sich ja nur umsehen, viele Leben spielen sich wohl zu 80% auf einer kleinen Schmierfläche ab)
Und die Tatsache, dass du hier in diesem Forum äußerst aktiv ist, ignorierst du bei dieser Einschätzung, oder fällt es deiner Ansicht nach in eine andere Kategorie?
Social Media an sich ist wie vieles andere auch selbst nicht das Problem. Das Problem ist das was die nutzenden Menschen daraus und damit machen.
 
Weil neben dem Spass eben auch etwas Ernst dabei ist.
Mir gehts halt ähnlich wie tonzone. Freizeit findet wenn irgendwie möglich draußen statt, mit welchem Sportgerät auch immer (@tonzone: nein, Du brauchst da garnix reinzuinterpretieren ;)) . Social Media ist kein großes Thema. Entsprechend interessiert es mich erstmal nicht, ob jemand dicke Uhren oder Autos spazieren fährt. Interessanter oder sympathischer werden diese Leute für mich dadurch nicht.
Dass Social Media heute für Sportler ein wichtiger Punkt ist, steht für mich außer Frage. Mich interessiert es trotzdem nicht. Da unterstütze ich die Leute lieber indirekt mit dem Besuch einer Veranstaltung, also real life. ;)
ist ja doch völlig Worscht in der Diskussion hier ob und was Du oder Zig oder so halt gut findest; die Mehrheit der (werberelevanten) Leutz findet sowas halt top; und in Summe leben Profisportler und Veranstaltungen usw von Leuten, die Geld raushauen und dafür beeinflussbar sind.
Ich find Social Media toll, nur Foren nicht.
 
Im Fall von MvdP ist das die italienische Nobelmarke Lamborghini, die exakt null Cent in den Sport selbst steckt, sondern lediglich die Werbewirkung eines Superstars nutzen möchte.
Ich habe eigentlich auch einen Motorsporthintergrund, aber das was MvdP da in den Dünen gemacht hat, fällt neudeutsch in die Kategorie dessen, was "Poser" tun und das ist in vielen Städten mittlerweile ein massives Problem und schadet dem Motorsport am Ende mehr als das es ihm nutzt. Mal abgesehen davon, dass es viel über die charakterliche Prägung der involvierten Akteure aussagt.

Und die Tatsache, dass du hier in diesem Forum äußerst aktiv ist, ignorierst du bei dieser Einschätzung, oder fällt es deiner Ansicht nach in eine andere Kategorie?
Social Media an sich ist wie vieles andere auch selbst nicht das Problem. Das Problem ist das was die nutzenden Menschen daraus und damit machen.
Klugscheißermodus: an
glaube (Kirche...) die italienische Marke Lambo hat damit wenig bis nix zu tun, glaube es ist ein lokales Lambo-Autohaus. Wenn das so wäre, würde das ja eher in die Kategorie bekloppter lokaler Heldensponsor fallen, wir ungefähr 100% der deutschen Fußballvereine ab Kreisliga :bier:
 
Und die Tatsache, dass du hier in diesem Forum äußerst aktiv ist, ignorierst du bei dieser Einschätzung, oder fällt es deiner Ansicht nach in eine andere Kategorie?
Naja, soo aktiv bin ich hier auch wieder nicht. Und tatsächlich ist dies hier die einzige Plattform, auf welcher ich mich herumtreibe; vor 10 Jahren gab es noch das benelliforum (wegen meiner TNT).
Hier bin ich aber nur, wenn meine Bürogurke läuft, sonst spielt sich mein Leben komplett offline ab. Wenn ich mal ein bissl mehr schreibe, ist das eigentlich kein gutes Zeichen... dann bin ich nämlich nicht auf dem Radl, nicht in den Bergen oder nicht am pimp... äh arbeiten.

Tendentiell bin ich aber gern hier, ich mag die Leute, und es geht´s immerhin um Radln, was für mich die wichtigste Nebensache der Welt ist. Und ja - es gibt den Bumsierungsfaden! 😜
 
Um nochmal auf Max Brandl zurückzukommen - muss ja alles sehr kurzfristig geplatzt sein, wenn es noch nicht mal möglich war Materialsponsoren zu finden (bei seinem Sieg am WE war es noch das alte Material). Das ist doch schon weit unter seinem Niveau möglich.

Bitter ist auch, dass er vermeintlich ein 3-Jahresvertrag unterschrieben hatte. Da ist es noch verwunderlicher, dass er nicht von dem Nachfolgeteam übernommen wurde. So viel zur Planbarkeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Um nochmal auf Max Brandl zurückzukommen - muss ja alles sehr kurzfristig geplatzt sein, wenn es noch nicht mal möglich war Materialsponsoren zu finden (bei seinem Sieg am WE war es noch das alte Material). Das ist doch schon weit unter seinem Niveau möglich.

Bitter ist auch, dass er vermeintlich ein 3-Jahresvertrag unterschrieben hatte. Da ist es noch verwunderlicher, dass er nicht von dem Nachfolgeteam übernommen wurde. So viel zur Planbarkeit.
Spannend ist auch wie die Vertrage gestaltet sind. 3 Jahre Vertrag und dann ohne Abfindung vorzeitig beenden? In D vermutlich nicht gerichtsfest, aber wo auch immer der Gerichtsstand festgelegt ist.

Alles sehr bitter, hatte mich auf die neue Saison mit ihm gefreut....
 
man finanziert den sport wenn man einem sportler ein auto stellt bei dem er sich um nix kümmern muss. das es ein lambo und kein golf variant ist findet dann halt nicht jeder gut. vw bus ist wahrscheinlich auch ok.
ich würd wahrscheinlich die hälfte rad fahren ohne die infos der athleten. find ich ja tausendmal geiler als früher.
mir gefällt wenn schwarzbauer seinen tacho postet mit den daten.
ich befürchte allerdings er wird von vielen experten angeschrieben die ihm den tip geben, damals vor dem krieg sind sie alles nach gefühl gefahren.
 
Wenn die Leute nicht zu den Rennen kommen wäre es evtl. hilfreich, wenn einige Rennen zu den Leuten kommen. Von den Bergen in die Großstadt-gebiete, ähnlich wie bei den Eleminator. München Olympiapark als Beispiel (auch wenn das einigen hardcore nicht gefallen hat). Ein XCO könnte man in D z.B. sicher auch im Ruhrgebiet in einer alten Kohlehalde durchführen. Biathlon im Fußballstadion auf Schalke ist doch auch seit Jahren ein Erfolg.
Aber ohne nationale Helden wird das so oder so leider nix....da beißt sich die Katze wieder in den Schwanz...
 
Wenn die Leute nicht zu den Rennen kommen wäre es evtl. hilfreich, wenn einige Rennen zu den Leuten kommen. Von den Bergen in die Großstadt-gebiete, ähnlich wie bei den Eleminator. München Olympiapark als Beispiel (auch wenn das einigen hardcore nicht gefallen hat).
Wäre eine nette Idee. Gab ja schon mal in den 90ern im Münchner Olympiapark ein Rennen. Kann mich noch gut daran erinnern da es mein letztes Rennen war: Hatte es auf die Ergebnisliste geschafft und auf dem Höhepunkt seiner "Karriere" sollte man bekanntlich das Handtuch nehmen :)
 
Ich glaube die bisherigen Weltcuporte in Europa waren immer gut bis sehr gut besucht würde ich einfach mal behaupten. USA mit Snowshoe glaube ich eher weniger.

Heuer geht es nach Südkorea (Dank WarnerBros??) Ich denke nicht dass da viele Zuschauer auftauchen, hier kann man den Vergleich zum Wintersport bzw. den letzten Olympischen Winterspielen in nicht traditionsreichen Wintersportregionen wieder ziehen. Da war einfach oft sehr wenig los.

Ich finde dass die aktuellen zwei Rennformate richtig gewählt sind, als auch die Orte in Europa wo es schon lange Weltcups gibt. So kann man auch "Klassiker" aufbauen die es in den meisten Wintersportarten gibt.

All das hilft aber Privatfahrern nicht weiter. Hier ist das gesamte Radsport-System mit Teams die "einer Person" gehören und nicht Nationalkadern an der Spitze für alle Ewigkeit das Problem.
 
Wenn die Leute nicht zu den Rennen kommen wäre es evtl. hilfreich, wenn einige Rennen zu den Leuten kommen. Von den Bergen in die Großstadt-gebiete, ähnlich wie bei den Eleminator. München Olympiapark als Beispiel (auch wenn das einigen hardcore nicht gefallen hat). Ein XCO könnte man in D z.B. sicher auch im Ruhrgebiet in einer alten Kohlehalde durchführen. Biathlon im Fußballstadion auf Schalke ist doch auch seit Jahren ein Erfolg.
Aber ohne nationale Helden wird das so oder so leider nix....da beißt sich die Katze wieder in den Schwanz...
Wir machen dies Jahr einen Lauf vom Xco-Bikecup hier in Erfurt mitten in der Stadt auf dem Petersberg mitsamt dazugehöriger Festung. Ähnliche Topographie wie Namur. Und am selben Tag findet direkt darunter das Krämerbrückenfest statt. Da sind 10000 Leute in der Stadt.

Allerdings ist die Genehmigung noch nicht durch.🥱
 
Gab ja schon mal in den 90ern im Münchner Olympiapark ein Rennen
Gar nicht so lange her. EM 22
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Stimmt. EM 22 gabs ja auch :)

So einen Rennen in der Stadt hat auch den Vorteil der guten Verkehrsanbindung. München ist gut erreichbar falls die Bahn fährt ohne das man stundenlang mit Bummelzügen zu einem Austragungsort ohne Fernverkehrsanschluss unterwegs ist.
 
Wenn die Leute nicht zu den Rennen kommen wäre es evtl. hilfreich, wenn einige Rennen zu den Leuten kommen. Von den Bergen in die Großstadt-gebiete, ähnlich wie bei den Eleminator. München Olympiapark als Beispiel (auch wenn das einigen hardcore nicht gefallen hat). Ein XCO könnte man in D z.B. sicher auch im Ruhrgebiet in einer alten Kohlehalde durchführen. Biathlon im Fußballstadion auf Schalke ist doch auch seit Jahren ein Erfolg.
Aber ohne nationale Helden wird das so oder so leider nix....da beißt sich die Katze wieder in den Schwanz...
Die Idee gibt es ja schon. Die schweizerische Rennserie „ÖKK Bikerevolution“ hat ja das ein oder andere XCO Rennen mitten in der Stadt. Das läuft ziemlich gut und ist auch mal was anderes. Finde das gut.
 
?
Welches?

Swiss Cup war mitten in Basel. Aber auf einer Trabrennbahn und dann etwas außerhalb.
Gibt es in 2026 nicht mehr
In Gruyere ging es teilweise durch den Ort, in Davos und vor allem in Chur ging’s quer durch die Altstadt.

Darum haben die dieses Jahr auch nur noch 2 Rennen🤷‍♂️
Oh, das hatte ich nicht auf dem Schirm. Seit das nicht mehr auf RedBull TV lief, war ich da etwas raus.
 
Klassiker wie z.B. Mt. Saint Anne gibts ja. Wobei ich nichts gegen Neuauflage in St. Wendel oder Kaprun hätte oder wieder in Albstadt
Frag mal beim Nachwuchs, ob sie wissen was St. Wendel oder Kaprun ist. Ich denke Du wirst auf viele fragende Gesichter stoßen. 🤣
Bei Albstadt muss ich Dir in gewisser Weiße recht geben. Klar die Strecke müsste in Teilen modernisiert werden, aber generell finde ich es schade, wenn Infrastruktur auf Weltcup Niveau nicht genutzt wird.


Die Idee gibt es ja schon. Die schweizerische Rennserie „ÖKK Bikerevolution“ hat ja das ein oder andere XCO Rennen mitten in der Stadt. Das läuft ziemlich gut und ist auch mal was anderes. Finde das gut.

Interessanter Punkt. In der Schweiz hat man es geschafft, neben dem Swisscup eine zweite Rennserie auf Profi Niveau zu etablieren, die noch dazu dank attraktivem "Rahmenprogramm" auch von Zuschauern ganz gut angenommen wird. Das funktioniert aber nur wenn der Sport auf einer breiten Basis steht. Bei diversen Schweizern in meinem Freundeskreis inkl. deren Umfeld ist es völlig normal, dass man in den letzten 30 Jahren auch mal bei irgendeinem Bikerennen gestartet ist. Ob Marathon, Crosscountry, Gigathlon oder einfach nur die lokale Vereinsmeisterschaft ist egal. Dazu fallen jedem die Namen diverser Fahrer aus der Vergangenheit und der aktuellen Szene ein. Bei uns? "Ach du fährst MTB? Das sind doch die, die quer durch den Wald fahren und auf dem Hinterrad rumhüpfen. Wird da genauso viel geschluckt wie bei der Tour de Fance? ..." :spinner:

Was ist eigentlich wichtiger, um den Nachwuchs auf eine breitere Basis zu stellen? Henne oder Ei? Mehr Rennen für mehr Nachwuchs oder mehr Nachwuchs für mehr Rennen? Kein Veranstalter hat etwas davon, wenn in manchen Klassen gerade mal eine gut Hand voll Teilnehmer am Start stehen und er mit seinen Helfern alleine auf einer matschigen Wiese steht. Andererseits liegt die Messlatte für eine attraktive Veranstaltung mittlerweile sehr hoch. Da etwas neues zu installieren, das Teilnehmer und Sponsoren anlockt scheint schwer, vor allem weil es in D wohl nicht nur an fehlendem Geld, sondern auch an Genehmigungen und Vereinen (mit Mut und Erfahrung) als Veranstalter und Strukturen generell fehlt.

Wie auch immer, das Problem lässt sich wohl nur mittel- bis langfristig lösen. Ob uns die aktuellen Trends in der Bikebranche die Zeit dazu lassen, wage ich zu bezweifeln. Wenn es die Masse schlicht nicht interessiert, dass da Rennfahrer und Rennfahrerinnen eine gute Stunde mit Blutgeschmack im Mund im Kreis fahren, wird sich an der Situation nichts ändern.

Chur
 
Wir machen dies Jahr einen Lauf vom Xco-Bikecup hier in Erfurt mitten in der Stadt auf dem Petersberg mitsamt dazugehöriger Festung. Ähnliche Topographie wie Namur. Und am selben Tag findet direkt darunter das Krämerbrückenfest statt. Da sind 10000 Leute in der Stadt.

Allerdings ist die Genehmigung noch nicht durch.🥱
Etwas Offtopic, aaaaber jetzt bin ich schon sehr interessiert. Wie sieht die Strecke aus? 'Echte' Trails oder mehr wie die EM in München? :-)
 
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