Biken im Deister [Teil 4]

Ich find die Aussage des Herrn am besten man solle sich doch ein eigenes Gelände suchen. Mal die Augen offen halten ob es noch irgendwo einen Wald gibt der nicht durchs Erben schon belegt ist.
 

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Re: Biken im Deister [Teil 4]
Hey zusammen, möchte euch meine Solidarität und mein Mitgefühl mit der Sache im Deister aussprechen. Jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit und Engagement werden durch eine Wendung in der Verwaltung seitens der neuen Forst-/Naturschutzleitung rückgängig gemacht, obwohl unabhängige Fachgutachten zu anderen Schlüssen kommen als die neue Verwaltung und zeigen, dass Mountainbiken im Deister verantwortungsvoll gelebt wird. :(

Dass dadurch nicht nur ein wertvolles Angebot für die Menschen vor Ort verloren geht, sondern auch eine engagierte Gruppe wie die Deisterfreunde in eine scheinbar unverständliche Blockade laufen, macht mich fassungslos. Viele haben über Jahre mit Herzblut gepflegt, Gespräche mit Behörden geführt und hatten eigentlich einvernehmlich nachhaltige Lösungen gefunden - und stehen nun trotzdem vor geschlossenen Strecken.

Finde es wichtig, eure Perspektive hier zu teilen: Mountainbiken ist eine legitime Waldnutzungsform, die seit Jahrzehnten funktioniert und gerade in Regionen wie dem Deister einen wertvollen Beitrag zur Naherholung, physischer und psychischer Gesundheit leistet. Man könnte meinen es sollte möglich sein, auf sachlicher Grundlage wie Gutachten, Dialog und Anerkennung echte Kompromisse zu erreichen, statt pauschal alles zu verbieten.

Zweieinhalb Strecken waren für die Zahl der Menschen schon vor der Pandemie nicht bedarfsgerecht. Nach der Vervielfachung der Nutzer in der Pandemie wird die Lenkungsfunktion für das gesamte Gebiet als "gescheitert" betrachtet – entgegen der Gutachten wohlgemerkt – und ausgerechnet die Leute bestraft, die sich für politisch korrekt erstellte Streckenführungen engagiert haben?

Bekomme direkt Lust auch in Freiburg eine Frank Nüsser Bank aufzustellen, das Konzept mit den Waldführungen für die Jugend ist beispielhaft. @Redaktion Bitte die Petition auf die Titelseite. Bleibt stark!

https://www.navo.niedersachsen.de/navo2/portal/nipetition/0/publicviewpetition?id=179
 
Wohlgemerkt: Es geht nicht nur um Mountainbiker, sondern auch um E-Bike-Fahrer im Deister! Es gibt ihn also doch, den kleinen feinen Unterschied! ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Könnte man die vorhandenen Clips nicht "editieren" und der Bevölkerung zur Verfügung stellen?
Außerdem, hier wird Täterschutz betrieben..... ich will den Namen von dem Mann wissen! Er ist angestellter der Behörde, dann hat diese den Namen zu nennen. Könnte platzen bei all dem was im Deister passiert 🤮🤮🤮
 
Ist ja mal wieder ein absolut beschissener Bericht.
Seine Konsequenzen gezogen und deshalb sein Amt niedergelegt… als hätte er aus Angst vor den Vorfällen gekündigt.
Und das einzige was textlich hervorgehoben wurde ist ein angeblicher Sachschaden durch Trails.
Einseitiger geht dieser „Journalismus“ ja kaum.
 
Hier ein objektiverer Bericht über den überraschenden Rücktritt des Forsthüters der sich in der Fußgängerzone geprügelt hat

https://www.con-nect.de/barsinghaus...Vn3iEE_wU2-kdBo6vQ_aem_Yo2X6hMESKlBbuRHeGD86Q
Die Schadenssumme beziffern wir auf
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Zum Quorum der Petition fehlen noch 157 Mitzeichner, gerne auch außerhalb von Niedersachsen, das zählt auch. Dann ist der Landtag gesetzlich dazu verpflichtet, sich mit der Petition zu befassen.

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Was mich allerdings überrascht, wie die Situation mit dem Forstmenschen so eskalieren konnte. Auch als Amtsträger gilt immer der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit bei der Anwendung von Maßnahmen.

Interessant ist auch eine Pressemitteilung der Polizei, in der "nach neutralen Zeugen" gesucht wird. Es scheint wohl nicht so leicht zu sein, den tatsächlichen Sachverhalt zu ermitteln.

Sicherlich kann die Forstverwaltung auch lückenlos belegen, woraus sich die genannten 100000€ Schaden zusammensetzen oder ob da irgendwelche Altschäden mit rein gerechnet wurden. Bei Autohaftpflichtschäden versuchen manche Zeitgenossen Altschäden auch der Versicherung unterzuschieben.
 
Die Schadenssumme ist einfach komplett Hahnebüchen. MTB Trails verschwinden ohne Pflege in kürzester Zeit spurlos von selbst. Nach einem Jahr sind die kaum noch zu sehen, und nach zwei einfach weg. Klar, größere Sprünge sieht man wegen der Topologie noch, aber das ist bei jedem anderen Erdhügel genauso.

Harvesterspuren dagegen sieht man Jahrzehnte lang. Wie hoch ist denn da die Schadenssumme?
 
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