ich habe heute noch nen SMOP in meine Hero eingebaut. War eigentlich für ne
Edge vorgesehen, aber die Neugier hat doch gesiegt. Ist eine ältere Hero (vor green age) mit der Luftkammer, die man noch über die aufclipbaren Plaste Spacer travelt. Dämpfung daher ebenfalls älteren Datums. Die Hero steckt mit 140mm in meinem Kavenz VHP12 und ist von der Luftseite eher straff abgestimmt. Isngesamt war ich aber sehr zufrieden wie sie so in dem Setup vor sich hin gewerkelt hat. Aufgrund der alten offenen Dämpfung konnte ich aber den SMOP einfach und schnell einbauen ohne mich um den Öllevel zu kümmern. Da ich keine Ahnung bzgl der alten Einstellungen hatte, bin ich mit dem zertifzierten Parkplatztest bei -5 Clicks von geschlossen angefangen. Auf dem Weg zum Trail hat sich das nicht groß anders angefühlt als mit der alten Dämpfung.
Und wer bzgl Dämpfung eh nicht allzu sensibel ist, kann eigentlich auch direkt aufhören zu lesen, denn es fühlt sich nicht krass anders an. Die Anpassungen sind eher subtil soweit ich das nach einer Ausfahrt und den Trails die ich gefahren bin sagen kann.
Luftdruck und Zugstufe habe ich erst mal gelassen, wie sie waren. Bei den ersten Trail ist mir als erstes aufgefallen dass die Zugstufe etwas zu nervös war. Kann aber nicht sagen ob es durch den SMOP kommt oder ich ggf die Zugstufe im Winter etwas aufgedreht habe, aber war schnell angepasst. Dann ist mir aufgefallen, dass die Gabel sehr hoch im Federweg stand und auch echt auf der straffen Seiten bei low-speed und wenig Shaft-Bewegung, Statt die DS aufzudrehen habe ich aber erst mal etwas Luft abgelassen, quasi ein mal
Pumpe auf- und wieder abgeschraubt, keine Ahnung wie viel PSI das sein mögen?
das war auch das erste kleine Aha Erlebnis. Ich kann tendenziel etwas weniger Druck fahren ohne das die Gabel sich im dynamischen Sag verändert. Man konnte schon am Fahrgerausch erkennen, dass sich etwas verändert, das hörte und fühlte sich jetzt satter an. Trotzdem stand die Gabel weiter hoch im Federweg. Alles aber sehr unspektakulär. In einer schnellen Senke hatte ich das Gefühl die Gabel gibt den Federweg etwas williger frei. Auch bei einer Stelle wo man etwas abziehen kann und dann auf querliegenden Wurzeln landet, war das sehr unspektakulär. ich habe da mit mehr Feedback im Lenker gerechnet, wurde klaglos weg gefedert. Insgesamt habe ich heute auch trotz etwas weniger Luft nicht mehr Federweg verbraucht.
Ich würde also sagen, die Anpassungen sind subtil, aber schon spürbar. Die Gabel verhält sich aber nicht komplett anders. Ich würde sagen komfort-bewussten Fahrern kommt das entgegen. Man kann ggf nen Tick weniger Luft fahren ohne dass die Gabel absäuft oder dynamisch im Sag rum rührt. Auch bei schnelleren Impacts scheint sie etwas vergebender zu sein. Und auch bei der größeren Luftkammer der Bandit/Infinity könnte ich mir das hilfreich vorstellen, die ist auf den ersten Cm schon hyperaktiv.
wie gesagt, alles nur nach 1 Fahrt auf langsamen bis mittel schnellen Trails, kein Geballer, kein großes Gespringe. Es ist subtil und wer eh wenig spürt oder mit seiner Dämpfung zufrieden ist, wie sie ist, der wird auch nichts verpassen.