Trek Checkout SL 7 Gravel-Fully im Test: Halb Gravelbike, halb MTB?

Fritz Meinecke (jaja) ist doch auch ein Trek-Fully mit Gravellenker beim Atlas Mountain Race gefahren. War das schon das hier oder ein Umbau? Dort ist das Konzept ja offenbar aufgegangen, wenn man sieht, wie er es teils einfach laufen lassen konnte, wo andere sich durchgequält haben. Und der ist ja von Haus aus kein Radsportler.

Edit: Danke, umtreiber! :daumen:

Klasse Testbericht, das stimmt!

Eine Rückfrage hätte ich: Ist es echt so umständlich/fummelig, den Gepäckträger abzuschrauben?

Und zur Geo: Wieso machen die bei den größeren Rahmen den Lenkwinkel steiler? Macht doch beim MTB auch keiner, sondern nur am RR, weil man unbedingt ein quirliges Fahrverhalten haben will.
Man benötigt pro Befestigung (1x Mitte Sitzrohr, 2x Streben) je einen 20 mm Torx auf der einen und einen 4 mm Inbus auf der anderen Seite. Durch die geringe Tiefe des Torx muss man eher vorsichtig arbeiten und das Hinterrad muss dabei ausgebaut werden, da die Scheibe eine sonst innen nicht durchlässt.

Außerdem sorgen die Hülsen gerade am Sitzrohr für eine gewisse Frickeligkeit, da der Bauraum sehr begrenzt ist.

Daher: ja, demontierbar, aber es braucht seine Zeit und ist nicht mal eben spontan 5 min vor einer Tour machbar.
 
Den Mut zu ungewöhnlichen Adventure-Bikes hat Trek ja nicht zum ersten Mal.
Das 1120 war auch ein interessanter Ansatz – ein wuchtiges Trumm auf 29 x 3,0, mit Alt Bar, zwei integrierten Trägern und allerlei passendem Zubehör …

Abenteuerwalze.jpg


(Mehr Bilder und Review auf Bikepacking.com)
 
und trek bietet es als adventure bike an (also das gegenteil von sicherheit) und ultradistance-bikepacking (das gegenteil von komfort) - und dann noch ohne aero-vorbau, der ja massgeblich für den komfort sein soll, habe ich mir sagen lassen.

es ist ne crux mit dieser neuen "bike-gattung". und jetzt kommt auch noch 32" ins spiel.
die gravler weren sich bald nicht mehr auskennen, welche teile sie jetzt in welcher kombination an welchen rahmen bauen sollen. :lol:
Ich fand dieses Video sehr interessant, um das Rad zu verstehen. Hab mich mehr und mehr in das Rad verliebt, aber das ist mit Sicherheit kein Rad für jeden.

Und auch Ultrafahrer waren bei der Entwicklung als Tester beteiligt

 
Mit dem Rad hat Trek echt Eier bewiesen.
Ja, so seh ich das auch.
& danke Hannes für diesen aussagekräftigen Test des Checkout, den ich heute lesen durfte.
Das bringt mich aber auch wieder zu folgendem Problem:
Es gibt gut abgrenzbare Einsatzbereiche.
Dazu passen sehr spezifisch angepasste Fahrräder in vielen Preisklassen.
Notwendig ist eine komplette Analyse des Fahrerprofils im Wandel der Zeit und zwar auf Dissertationsniveau.:hüpf:
Wenn wir so etwas nicht machen, dann erliegen wir langfristig einer Serie von durchaus durchdachten Einzelkäufen, die sich zu einem ansehlichen Fuhrpark summieren.

Mir gefällt das Checkout SL7 grundsätzlich, das Supercaliber gefällt mir sogar noch mehr.
Dieser Gepäckträger passt aus meiner Sichtweise gar nicht. Das liegt daran, daß ich das SL7 nicht als Reiserad sehe, aber auch nicht als Trailmaschine. Es ist ein komfortables Gravelrad.
 
Fritz Meinecke (jaja) ist doch auch ein Trek-Fully mit Gravellenker beim Atlas Mountain Race gefahren. War das schon das hier oder ein Umbau? Dort ist das Konzept ja offenbar aufgegangen, wenn man sieht, wie er es teils einfach laufen lassen konnte, wo andere sich durchgequält haben. Und der ist ja von Haus aus kein Radsportler.

Edit: Danke, umtreiber! :daumen:

Klasse Testbericht, das stimmt!

Eine Rückfrage hätte ich: Ist es echt so umständlich/fummelig, den Gepäckträger abzuschrauben?

Und zur Geo: Wieso machen die bei den größeren Rahmen den Lenkwinkel steiler? Macht doch beim MTB auch keiner, sondern nur am RR, weil man unbedingt ein quirliges Fahrverhalten haben will.
Frag nicht warum ich das weiss aber ich glaube mal in einem Video von Fritz gehört zu haben dass es ein normales XC Fully war wo er sich ein paar Sachen umbauen hat lassen unter anderem auch das Dropbar Setup. So Aero auflieger oder aufleger wie immer das heisst hat er auch... Ultra Radrennen sind echt gar nicht mal so uninteressant und auch die setups dazu können geil sein aber fahren mag ich sowas nicht 😂
 
Ja, so seh ich das auch.
& danke Hannes für diesen aussagekräftigen Test des Checkout, den ich heute lesen durfte.
Das bringt mich aber auch wieder zu folgendem Problem:
Es gibt gut abgrenzbare Einsatzbereiche.
Dazu passen sehr spezifisch angepasste Fahrräder in vielen Preisklassen.
Notwendig ist eine komplette Analyse des Fahrerprofils im Wandel der Zeit und zwar auf Dissertationsniveau.:hüpf:
Wenn wir so etwas nicht machen, dann erliegen wir langfristig einer Serie von durchaus durchdachten Einzelkäufen, die sich zu einem ansehlichen Fuhrpark summieren.

Mir gefällt das Checkout SL7 grundsätzlich, das Supercaliber gefällt mir sogar noch mehr.
Dieser Gepäckträger passt aus meiner Sichtweise gar nicht. Das liegt daran, daß ich das SL7 nicht als Reiserad sehe, aber auch nicht als Trailmaschine. Es ist ein komfortables Gravelrad.
Der Gepäckträger ist eine spezielle Entwicklung und wohl auch deswegen optisch etwas besonders, weil sich beim Testen gemerkt haben, dass das Rad deutlich schlechter fährt, wenn das Gepäck auf einem Träger die Achse belastet. In der jetzigen Form federt das Rad besser, aber ja, optisch ist es speziell;)
 
Is this a Supercaliber for a roadie?
The Suspension is inspired by the Supercaliber. The bike itself was developed by the roadbike Division of Trek, but they went to their MTB Division for help with the Suspension. I recommend the Trek Engineering video for more Information on the Development. (See Post #30)
 
Schöner ausführlicher Bericht!
Für mich denke ich trotzdem, dass ich mit meinem supercaliber besser unterwegs bin! Keinen habenwollen Faktor...


Frage für einen Freund: warum das Rad nicht gleich mit 32"? Hätte man gleich zwei Klappen mit einer Fliege schlagen können!
 
Mit dem Gewicht des Checkout muss man sich irgendwie arrangieren - für mich wäre der entscheidende Punkt aber der durch die full-suspension Ausrichtung bedingte höhere Wartungsaufwand, und der möglicherweise erhöhten Reparaturanfälligkeit, was es dann als Langstrecken/bikepacking Rad etwas schwierig macht.
 
Frag nicht warum ich das weiss aber ich glaube mal in einem Video von Fritz gehört zu haben dass es ein normales XC Fully war wo er sich ein paar Sachen umbauen hat lassen unter anderem auch das Dropbar Setup. So Aero auflieger oder aufleger wie immer das heisst hat er auch... Ultra Radrennen sind echt gar nicht mal so uninteressant und auch die setups dazu können geil sein aber fahren mag ich sowas nicht 😂
Ein Supercaliber mit Dropbar und Aeroaufsatz.

@Checkout:
Ich hatte es an anderer Stelle schon einmal gesagt. Optisch schick, ohne den Gepäckträger. Sackschwer ist es. Um den Bogen zum Subercaliber zu spannen: Ich denke das erwähnte Setup von Meinecke kann alles besser als das Checkout. Also wozu das Checkout? Mal ganz davon ab, dass ich auf der Langstrecke ohnehin eher zum Hardtail tendieren würde - Ist aber nur meine Meinung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schon schwer in der MTB News Bubble vorstellbar, dass es Leute gibt, die freiwillig Räder wie zB ein Salsa Cutthroat mögen.
Und dann kommt ein Cutthoat-Fahrer um die Ecke und sagt: „geil, ohne darauf gewartet zu haben. Ist das genau das was ich brauche.“
Muss man das bewerten?

Wir wurden vor Jahren in der Toskana schon ganz komisch gemustert da wird beladen mit Cutthoat, Fargo und Sutra LTD ganz schön befremdlich ausgesehen haben müssen.
Das kann beil Checkout nicht schlimmer sein.

Ob das Checkout ein XC Bike und ein Gravelbike vereint, und somit eine 1 Bike Lösung ist, muss jeder für sich selber entscheiden.
Ich würde das Ding gerne mal testen, auch beladen im Gelände. Stelle es mir nämlich genau da sehr komfortabel vor.
Aber für einen Test ist es mir dann doch einen Tacken zu teuer.
 
Sehr geil das Gerät. Muss ja nicht gefallen, ich würde es gern testen.
Fahre mittlerweile mehr mit dem Gravel als auf dem MTB, doch es gibt unterwegs immer wieder lustige Trails die man mit diesem Gerät lustig rocken könnte. Ein Rad für zügiges und komfortables kilometerfressen, mit großem Potential zu Spaßeinlagen im Wald.
29" wäre jedoch für meinen Geschmack die deutlich bessere Wahl.
 
Den Mut zu ungewöhnlichen Adventure-Bikes hat Trek ja nicht zum ersten Mal.
Das 1120 war auch ein interessanter Ansatz – ein wuchtiges Trumm auf 29 x 3,0, mit Alt Bar, zwei integrierten Trägern und allerlei passendem Zubehör …
Das Trek 1120 ist das wahre Checkout. Ein Adventure Bikepacking Bike für MTBiker. Vernünftige Gepäckträger. Offroad-Fähigkeit. Rollt mit 29x3 super und hat komfort.
Ich bin schon seit Jahren auf der Suche nach einem gebrauchten Model - leider findet man nix :heul:


Fritz ist mit Aero gefahren.
ja stimmt - im Video ja, in der vorstellung hier nicht.

Ich fand dieses Video sehr interessant, um das Rad zu verstehen. Hab mich mehr und mehr in das Rad verliebt, aber das ist mit Sicherheit kein Rad für jeden.
Das liest sich so als währst du noch nicht lange dabei im offroad-radsport. Muss man ein marketing video sehen, damit man versteht wie das rad funktioiert bzw. das man erzählt bekommt was man braucht?

Ob das Checkout ein XC Bike und ein Gravelbike vereint, und somit eine 1 Bike Lösung ist, muss jeder für sich selber entscheiden.
Das checkout kombiniert die Nachteile eines Gravelbikes mit den Nachteilen eines XC bikes. :lol:
 
Weshalb stellst Du diese Frage überhaupt? Das ist doch vollkommen egal!
Entschuldige bitte die etwas argwöhnische Nachfrage. Zu implizieren, jemand mit der nötigen Liquidität für ein 7000 Euro Bike könnte überhaupt zu so etwas wie einer schlechten Kaufentscheidung in der Lage sein, grenzt natürlich gefährlich nahe an eine Beleidigung.
 
Ist 2026 das Jahr der Nischenbedienungen, nach denen niemand gefragt hat? Für diesen Anwendungsbereich zunächst einmal bezahlbare und wartungsfreundliche Federgabeln - vielleicht sogar geradezu ketzerisch auch für V-Brakes - herauszubringen, wäre offensichtlich zu einfach.

Was genau leistet dieses Rad auf einer Bikepacking-Tour, wozu ein XC-Hardtail mit Sattelfederung, Trekking-Bereifung und Inner Barends nicht in der Lage wäre?
Ein Rennradlenker mit den Rennradbremsen ist besser für eine Bikepacking-Tour auf Straße. Eine lockbare Federgabel finde ich interessant. Ich wollte mein 26" Hardtail mit lockbarer Reba immer mal umbauen, aber habe keine Rennradbremsen dafür.
 
Ein Rennradlenker mit den Rennradbremsen ist besser für eine Bikepacking-Tour auf Straße. Eine lockbare Federgabel finde ich interessant. Ich wollte mein 26" Hardtail mit lockbarer Reba immer mal umbauen, aber habe keine Rennradbremsen dafür.
Klingt für mich nach einem weiteren Argument für Inner Bar Ends. Die sparen an unnötiger Komplexität, wenn im Fall der von Trek gewählten Lenkergestaltung der Unterschied zwischen Ober- und Untergriffposition ohnehin trivial ausfällt.
 
Entschuldige bitte die etwas argwöhnische Nachfrage. Zu implizieren, jemand mit der nötigen Liquidität für ein 7000 Euro Bike könnte überhaupt zu so etwas wie einer schlechten Kaufentscheidung in der Lage sein, grenzt natürlich gefährlich nahe an eine Beleidigung.

Darum geht es gar nicht. Du stellst den Vergleich mit einem XC-Hardtail mit Sattelfederung, Trekking-Bereifung und Inner Barends an. Und was ich nicht verstehe ist, weshalb man überhaupt diesen Vergleich anstellen muss, anstatt das Rad einfach für sich stehen zu lassen.
 
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