Newmen 32-Zoll-Härtetest: 60 Laufradsätze im Labor untersucht

Streng nach Unreal Tournament Nomenklatur stehen die neuen Namen längst fest:

Aktuelle Standards:
Normal — 100/142mm
Boost — 110/148mm
Super Boost — 157mm

UT-Eskalation:
Mega Boost — 165mm
Ultra Boost — 174mm (Adidas-Anwälte entered the chat)
Monster Boost — 185mm
Ludicrous Boost — 200mm (Nabe breiter als Reifen)
HOLY SHIT Boost — 220mm
GODLIKE — 250mm
 
Ich komme mit Schuhgröße 45 problemlos mit den Fersen auf nem Pivot an die Kettenstreben.
Höherer Q-Faktor, Kettenlinie, Kettenstreben wandern nach außen, dadurch gegebenfalls Probleme mit Fersenkontakt.
Aber das hatte ich teilweise auch bei Boost von Cannondale schon.
Die Kettenstreben werden auch entsprechend länger sodass Kettenlinie und Q-Faktor unverändert bleiben können.
Klar, wenn die Kettenstreben extrem breit bauen bzw. ungünstig designt sind, dann kann das zur Kollision führen, aber ist ist mit Größe 45 sicher nicht die Regel.
Ich trag selbst ne 47 und bin dem Problem glücklicherweise erst wenige Male begegnet.

32" und 157 mm Superboost
 
Mei, wenn se die 32er Gabeln auf 120er Nabenbreite bauen, ist das ja sogar sinnvoll. Wenn man eh n 32er Vorderrad und 32er Gabel kaufen muss meinetwegen.
Ich will nicht lästern, hab lange 26" und 27" gefahren ( bis vor 3 Jahren) und fahr mittlerweile alle Räder Full-29er.

Denke aber, 32 wird (zum Glück) eher ne Nische/Extra werden. Eher so wie 27er mittlerweile. Beim MTB wohl nur am Allmountain bis Enduro sinnvoll.
Aber das fände ich sogar okay. Dann gibts das 150mm-Allmountain halt als XS in 27", S Mullet, M und L Full 29er, XL in 32/29. Aber die Hersteller wollen ja aktuell auch nichtmal andere Hinterbauten für die Rahmengrößen bauen
 
Ich bin ja gespannt, wann neue Schaltungen mit größeren Kassetten erprobt werden, damit man das Übersetzungsverhältnis von 29 Zoll beibehalten kann. Kleinere Kettenblätter sind ja nicht wirklich möglich, da sonst die Kette sehr schnell an der Kettenstrebe scheuert
doch indem man ein normales kettenblatt wegläßt und die achse für die kette verzahnt. ultrasuperminiboostkettenblatt
 
Streng nach Unreal Tournament Nomenklatur stehen die neuen Namen längst fest:

Aktuelle Standards:
Normal — 100/142mm
Boost — 110/148mm
Super Boost — 157mm

UT-Eskalation:
Mega Boost — 165mm
Ultra Boost — 174mm (Adidas-Anwälte entered the chat)
Monster Boost — 185mm
Ludicrous Boost — 200mm (Nabe breiter als Reifen)
HOLY SHIT Boost — 220mm
GODLIKE — 250mm
Godlike zählt dann als Stützräder?
 
Eigentlich würde ich aus dem PDF genau andere Schlüsse ziehen:
dickere und mehr Speichen (32) um annähernd an die 29er-Steifigkeitswerte ranzukommen und eben nicht ums Verrecken auf 28 dünnen Speichen bestehen und als Kompensation neue Rahmen/Gabeln/Bremsen erzwingen 🤔

Man versucht den Leser ja schon auch ein bisschen zu manipulieren indem man beim lächerlichen Mehrgewicht der Speichen sich z.B. auf einen Laufradsatz bezieht.
Ich hab jetzt auch nirgendwo gelesen ob breitere Naben nicht vielleicht das gleiche Mehrgewicht bringen würden wie dickeren/mehr Speichen.

Zu guter letzt waren und sind es ja Hersteller wie Newmen die durch minikleine straighpull Naben das Steifigkeitsproblem mit begünstigt haben. Macht doch einfach den Flanschdurchmesser größer… aber dann kostet euch das Rohmaterial natürlich wieder mehr 🫣
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Heckträger-Marken atmen bestimmt auch auf… bei langen Enduros und DH-Bikes ist die maximal transportable Länge schon erreicht und sogar drüber!
Was dieser 32er Trend soll ist mir schleierhaft, zumal es gruselig aussieht!
 
Das Verse vs. Hinterbau Problem gibt es ja aber auch bei vielen 148er Hinterbauten. Pivot hat ja auch eine Kurbel mit breiterem Q Faktor aufgrund des Superboost Hinterbau / Innenlager Standard. Das sehe ich jetzt nicht als ein reines Superboost Problem. Eher der eigenen Fussstellung oder Schuhen mit besonders breiter Verse. Aber klar...manchmal auch einfach doof / eng konstruiert.

Die Verse und der Hinterbau,
machen stets bei Kontakt: Au!
Drum schreib ich Dir mit diesem Vers:
Wenns nicht so wär, das wärs!
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Heckträger-Marken atmen bestimmt auch auf… bei langen Enduros und DH-Bikes ist die maximal transportable Länge schon erreicht und sogar drüber!
Was dieser 32er Trend soll ist mir schleierhaft, zumal es gruselig aussieht!
Mei, wie bei den 29ern. Wird schon gut besser ums Eck gehen mit dem extra Grip vorne.
Aber so durchschlagen wirds nicht, gerade bei kleineren E-Enduros wirds halt mit dem "Packmaß" nicht mehr ne sinnvolle Konstuktion ergeben
 
Wird noch ein kürzerer Hype als das Fatbike glaube ich..
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Zuletzt bearbeitet:
Ist doch am Ende völlig egal, was irgend ein Komponenten- oder Rahmenbauer im Moment davon hält. Die ersten 29er haben auch nicht so recht funktioniert. Sobald sich eine brauchbare Geometrie gefunden hat und die ersten Rennen damit gewonnen sind, wird's auch vermehrt Leute geben, die eines haben wollen, und dann wird der Markt bedient werden.
 
Strictly following the Unreal Tournament nomenclature, the new names have already been decided:

Current standards:
Normal — 100/142mm
Boost — 110/148mm
Super Boost — 157mm

UT escalation:
Mega Boost — 165mm
Ultra Boost — 174mm (Adidas lawyers entered the chat)
Monster Boost — 185mm
Ludicrous Boost — 200mm (hub wider than tire)
HOLY SHIT Boost — 220mm
GODLIKE — 250mm
And finally to Trump them all, Bunker Buster Boost - No hub left to measure.
 
Eine Bestätigung von Aussagen eines Rahmenbauer`s.
Text zum Video (copy & paste)

Hallo liebe Fahrradfreunde
In dieser Folge nehme ich euch mit in ein Thema, das aktuell viel diskutiert wird und gleichzeitig viele Fragen aufwirft: 32-Zoll-Laufräder im Fahrradbereich. Als Verantwortlicher für die technische Entwicklung bei Falkenjagd, Rennstahl und Parapera beschäftige ich mich täglich mit genau solchen Fragestellungen – nicht theoretisch, sondern aus der Perspektive der realen Produktentwicklung.

Der konkrete Anlass für diese Episode war eine scheinbar einfache Frage aus meinem direkten Umfeld: „Macht es Sinn, dass wir uns mit 32 Zoll beschäftigen?“ Und genau diese Frage habe ich zum Anlass genommen, das Thema einmal vollständig und systematisch zu durchdenken.Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, dass wir es hier nicht mit einer isolierten Innovation zu tun haben. Ein Fahrrad ist immer ein Gesamtsystem. Wenn ich die Laufradgröße verändere, hat das unmittelbare Auswirkungen auf nahezu alle anderen Komponenten – vom Rahmen über die Gabel bis hin zu Antrieb, Bremsen und sogar Ergonomie.Ich habe die Entwicklung von 26 Zoll über 27,5 bis hin zu 29 Zoll aktiv begleitet. Und genau hier sehe ich die Parallelen – aber auch die Risiken. Denn damals wurde zu Beginn der gleiche Fehler gemacht, den ich heute wieder erkenne: Man versucht, bestehende Standards einfach auf eine größere Laufradgröße zu übertragen. Das funktioniert kurzfristig, führt aber langfristig zu massiven Problemen in Steifigkeit, Haltbarkeit und Performance.

Übertragen auf 32 Zoll bedeutet das konkret: Wir sprechen von einem deutlich größeren Abrollumfang, was wiederum stärkere Komponenten erforderlich macht. Laufräder werden schwerer, Reifen voluminöser, Bremsen müssen größer dimensioniert werden und auch die Übersetzungen im Antrieb müssen angepasst werden. Diese Kaskade an Veränderungen führt zwangsläufig zu mehr Gewicht – und damit zu einem der zentralen Probleme.Denn zusätzliche rotierende Masse wirkt sich überproportional negativ auf die Fahrdynamik aus. Beschleunigung, Agilität und Handling leiden spürbar. Genau die Eigenschaften also, die ein modernes Mountainbike oder Gravelbike eigentlich auszeichnen sollten.

Hinzu kommt der konstruktive Aufwand: Um ausreichend Steifigkeit zu erreichen, müssten Achsstandards weiter wachsen. Aus meiner Sicht wäre ein Schritt über den aktuellen Boost-Standard hinaus zwingend notwendig. Das hätte jedoch weitreichende Konsequenzen für Rahmenbau, Kompatibilität und letztlich auch für die gesamte Industrie.Und damit sind wir beim nächsten entscheidenden Punkt: der Wirtschaftlichkeit. Ein neues System bedeutet immer zusätzliche Komplexität.

Neue Standards müssen entwickelt, produziert und gelagert werden. Für Hersteller wie für Händler entsteht ein doppelter Aufwand. Am Ende trägt diesen Aufwand immer der Kunde.
Gleichzeitig stellt sich die Frage nach dem tatsächlichen Markt. 32 Zoll ist – wenn überhaupt – im Bereich Hardtail MTB für sehr große Fahrer interessant. Für andere Segmente wie Gravel, Rennrad oder E-MTB sehe ich aktuell weder technische noch wirtschaftliche Argumente, die diesen Schritt rechtfertigen.
Natürlich gibt es auch Vorteile: Ein größeres Laufrad rollt leichter über Hindernisse, bietet mehr Laufruhe und kann theoretisch Effizienzgewinne bringen. Aber diese Vorteile stehen in einem direkten Spannungsverhältnis zu den genannten Nachteilen. Und genau hier liegt der entscheidende Punkt: Es ist kein klarer Fortschritt, sondern ein klassischer Trade-off.

Mein persönliches Fazit ist daher klar: Ich sehe aktuell keinen ausreichenden Gesamtnutzen oder gar Zusatznutzen, der die massiven Eingriffe in bestehende Systeme rechtfertigt. Bevor wir über eine breite Einführung sprechen, müssten erst grundlegende technische und wirtschaftliche Fragen gelöst werden. Ich bleibe offen für Entwicklungen – aber aus heutiger Sicht ist 32 Zoll für mich eher ein interessantes Experiment als ein belastbarer neuer Standard.

Es grüßt euch herzlich, Euer Andreas
 
Im Grunde genommen steht da ja nichts anderes, wie hier in diversen Themen zu 32", in denen schon seit einiger Zeit diskutiert wird. Denn kompliziert ist es nicht sich den Rattenschwanz von größeren Laufrädern vorzustellen.
 
Zusammengefasst ist es doch recht simpel:

Wenn Geld keine Rolle spielt, setzt auf breitere Achsen. Ansonsten nehmt Boost und 32 Speichen, wenn ihr besonders schwer seid oder generell alles kaputt bekommt nehmt 36 Speichen.

Eine Abrechnung sieht anders aus, ich würd es als sachliche Studie von Newmen bezeichnen
 
Höherer Q-Faktor, Kettenlinie, Kettenstreben wandern nach außen, dadurch gegebenfalls Probleme mit Fersenkontakt.
Aber das hatte ich teilweise auch bei Boost von Cannondale schon.
Unsinn.
Fahre seit 4 Jahren Superboost am Pivot Firebird, Fersenkontakt o. ä. kenne ich nicht.
Aber die Kette ist weiter vom Reifen weg, im Matsch ein riesen Vorteil.
 
Streng nach Unreal Tournament Nomenklatur stehen die neuen Namen längst fest:

Aktuelle Standards:
Normal — 100/142mm
Boost — 110/148mm
Super Boost — 157mm

UT-Eskalation:
Mega Boost — 165mm
Ultra Boost — 174mm (Adidas-Anwälte entered the chat)
Monster Boost — 185mm
Ludicrous Boost — 200mm (Nabe breiter als Reifen)
HOLY SHIT Boost — 220mm
GODLIKE — 250mm
Nabe ist doch heute schon breiter als der Reifen.
 
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