Drei neue Trails in Stuttgart: Ende des „wilden Bikens“ in Benztown?

Drei neue Trails in Stuttgart: Ende des „wilden Bikens“ in Benztown?

Im Stuttgarter Stadtwald wurden unlängst drei Trails offiziell für Mountainbiker legalisiert – wie die Stuttgarter Nachrichten berichteten, wurden offiziell drei Strecken freigegeben. Dafür sollen die illegalen Trails in der Umgebung geschlossen werden.

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Drei neue Trails in Stuttgart: Ende des „wilden Bikens“ in Benztown?

Was sagt ihr zu der Legalisierung der Trails in Stuttgart?
 
Was frägst gerade du das? Solltest es eigentlich ganz genau wissen. 👋
Tja, wenn „ausgerechnet ich“ das frage, wird es seine Gründe haben. 😉

Ich persönlich habe kein einziges „Zugeständnis“ gemacht, also nicht beim Biken im Wald. Du?

Kommt aber vielleicht auch auf die Definition des Begriffs „Zugeständnis“ an. Meine Sicht:
a) Wenn man bei einer Verhandlung keinerlei Rechte hat, keinerlei Anspruch, kann man auch keine Zugeständnisse machen.
b) Wenn man bisher (!) auf nichts verzichten musste, hat man auch noch keine Zugeständnisse gemacht.

Deshalb nochmals die Frage:
Welche Zugeständnisse hast Du bisher genau gemacht?
 
entsteht es aus einem Mangel heraus.
Ja, aber wir haben aktuell definitiv keinen Mangel an befahrbaren Trails.
(…) aber nicht rücksichtslos (…) mit dem Ziel, Schäden zu minimieren (…) unter Rücksicht auf Natur und andere Nutzer
Dein „Schaufel und Hacke wieder in die Hand und los geht's. Das heißt: Fuck UNB , fuck NABU.“ klingt in meinen Ohren etwas anders. 🙂
1. Es existiert ein funktionierendes Trailnetz
2. Eine Community bildet sich
3. Gespräche mit Behörden beginnen

Ziel ist dann:
Legalisierung
Zusammenarbeit mit Landmanagern
langfristige Sicherung
Genau in dem Prozess sind wir gerade. Dauert halt ewig. Aber warum das jetzt mit Hacke und Schaufel (=neue Trails?!) riskieren? Zumal wir ja Trails satt haben und während des ewig dauernden Prozesses biken können.

👉 Ergebnis:
Fast alle „interessanten“ Trails sind illegal, wenn sie nicht offiziell ausgewiesen sind
Baden-Württemberg ist hier strenger als fast alle anderen Bundesländer
Ja, und jetzt? 🙂

Eigentlich sind wir gerade im Sweet Spot des ganzen Prozesses:
  • alles illegal, aber weitgehend geduldet
  • alles in seiner Vielfalt ziemlich interessant
  • noch nichts offiziell ausgewiesen

Was genau willst Du daran jetzt warum und wozu mit „Schaufel und Hacke in der Hand“ ändern?
 
🤔 kannst du gerne so machen. Viel Spaß
Den hab ich.

Ich anerkenne aber auch, dass ich wohl in der Minderheit bin und einige, keine Ahnung ob es die Mehrheit oder die überwiegende Mehrheit ist, die eher gebaute Strecken/Sachen haben wollen.
👉 Ergebnis:
Fast alle „interessanten“ Trails sind illegal, wenn sie nicht offiziell ausgewiesen sind
Baden-Württemberg ist hier strenger als fast alle anderen Bundesländer
Das ist für die Betroffenen schlecht und schade. Dann müssen diese versuchen, es zu legallisieren. Das dauert halt, leider. Und ein Umdenken "passiert" meist auch nicht über Nacht.

Aber, wie sollte eine Behörde legal auch anders handeln?
Diese sind an bestehende Gesetze gebunden. Die können schwer sagen, greift ruhig in die Natur ein, baut und verändert etwas, und überhaupt, wenn etwas passiert, wir wissen/wußten von nichts, unser Name ist Hase 🐰.

Wenn jedoch einige illegal auf Wegen fahren, die vielleicht zuvor auch noch von bzw durch Wanderer oder Spaziergeher "entstanden" sind, dann wirkt das eben ganz anders. Da kann die Behörde maximal ein Schild aufstellen, ev Kontrollen anordnen. Und wenn sich die MTB normal verhalten, vor allem gegenüber Wanderern und Spaziergeher, dann werden sie damit auch kein(e) Problem(e) haben.

Andererseits, wenn voll ausgerüstete MTB (Vollvisier, Protektoren) mit Lautsprechern (Booom Boxen) plärrend durch den Wald fahren, Bauten errichten, Gefahren schaffen etc, dann kann es gar nicht anders sein, dass die Behörde(n) reagieren müssen.


Ob jetzt diese Bauten, Sprünge, Konstruktionen wie auch immer sinnvoll oder notwendig sind, möchte ich gar nicht in Frage stellen. Es entsteht vielmehr der Eindruck, dass man bestehende Regeln oder Gesetze für nicht einhaltenswert betrachtet. So nach dem Motto, legal, illegal, scheißegal. Und dann noch wie ein verzogenes und trotziges Kind wütend mit den Füßen stampft und schreit, dass das alles so ungerecht sei und man als einziger Recht habe.

Es finde auch einige Regeln oder Gesetze nicht gut oder richtig und ärgere mich darüber. Und hie und da versuche ich auch, diese zu ändern. Aber so lange es diese noch gibt, muss ich zumindest akzeptieren, dass ich derzeit noch im Unrecht bin. Und das scheint mir, haben einige, vor allem aus der jüngeren Generation, nicht verstanden bzw gelernt. Und das wiederum erzeugt dann halt (auf der Gegenseite) auch kein positives Bild von den MTB...
 
Aber, wie sollte eine Behörde legal auch anders handeln?
Diese sind an bestehende Gesetze gebunden.
Mit Augenmaß und gutem Willen geht da eine ganze Menge.
Nirgendwo steht geschrieben, dass eine meterbreiter MTB-Trail genehmigungsrechtlich genauso wie eine 110kV-Trasse oder ein begehbarer Abwasserkanal behandelt werden muss.
 
Tja, wenn „ausgerechnet ich“ das frage, wird es seine Gründe haben. 😉

Ich persönlich habe kein einziges „Zugeständnis“ gemacht, also nicht beim Biken im Wald. Du?

Kommt aber vielleicht auch auf die Definition des Begriffs „Zugeständnis“ an. Meine Sicht:
a) Wenn man bei einer Verhandlung keinerlei Rechte hat, keinerlei Anspruch, kann man auch keine Zugeständnisse machen.
b) Wenn man bisher (!) auf nichts verzichten musste, hat man auch noch keine Zugeständnisse gemacht.

Deshalb nochmals die Frage:
Welche Zugeständnisse hast Du bisher genau gemacht?
Der MTB Stuttgart als Stellvertreter und der DAV haben sicherlich Zugeständnisse gemacht nicht wahr?

Ich persönlich bin dabon in soweit "betroffen" ... das man die Füße still hält.... you know ✌️😎
 
Der MTB Stuttgart als Stellvertreter und der DAV haben sicherlich Zugeständnisse gemacht nicht wahr?
Frage der Definition, siehe a) oben, aber gut: Ich weiß, was Du meinst.
Ich persönlich bin dabon in soweit "betroffen" ... das man die Füße still hält.... you know ✌️😎
Ja, genau und „Füße stillhalten“ halte ich in der aktuellen Situation nicht für ein Zugeständnis, sondern für die absolut schlauste Option. ✌️😉
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber, wie sollte eine Behörde legal auch anders handeln?
Diese sind an bestehende Gesetze gebunden.
Wie es schon @mw.dd geschrieben hat:
Mit Augenmaß und gutem Willen geht da eine ganze Menge.
Und genau das fehlt bei einigen Behörden. Im Gegenteil, bei uns gibt es immer wieder Versuche, dass Behörden illegale Schilder aufstellen. Das heißt, es werden "Verbotsschilder" aufgestellt, die rechtlich keine Wirkung haben. Wenn sich nicht einmal die Behörden an die Gesetze halten, dann ist halt die Frage von vielen Bikern, warum sie sich daran halten sollen?

Genauso wird bei uns versucht, das Fahren auf vorhandenen Wegen (also Wegen, die seit zig Jahren, vielleicht hunderte, existieren, die in offiziellen Landkarten auftauchen, die mit Schildern versehen sind und die gepflegt werden) zu verbieten, obwohl das Gesetz hier was anderes sagt. Dann wird halt das Gesetz absichtlich falsch interpretiert. Was willst du denn mit so einer Behörde machen?
 
Frage der Definition, siehe a) oben, aber gut: Ich weiß, was Du meinst.

Ja, genau und „Füße stillhalten“ halte ich in der aktuellen Situation nicht für ein Zugeständnis, sondern für die absolut schlauste Option. ✌️😉
9 Jahre nach Gründung des MTB Stuttgart eV wird dann vielleicht ein Verfahren eingeleitet,,,,,dass dann vielleicht 2030,2031,2032 zu wie auch immer gearteten Ergebnis kommt. 🥳🎂
Derweil wird fröhlich zugelegt, gesperrt.
Wer garantiert denn , dass der Ari & Co. nicht auch wieder als nicht-geduldet deklariert werden? Man hört ja Stimmen, dass man bitte das Befahren 🚲der neu entstandenen 3-4 m breiten Rückegassen unterlassen soll und die Forststraßen nutzen möchte 🙈🥳🫪. Obwohl Zubringer zu den Trails vorher genau da lang gingen. 👀 Sorry , dafür habe ich kein Verständnis. Aber man kann aus dem Ganzen durchaus - ohne gleich Verschwörungstheoretiker zu sein – etwas ableiten, u.a. welchen Stellenwert das ganze bei der UNB und Verwaltung hat.
Aussitzen ist übrigens auch eine Strategie... soll heißen: irgendwann geben die Mountainbiker schon auf.
 
Genauso wird bei uns versucht, das Fahren auf vorhandenen Wegen (also Wegen, die seit zig Jahren, vielleicht hunderte, existieren, die in offiziellen Landkarten auftauchen, die mit Schildern versehen sind und die gepflegt werden) zu verbieten, obwohl das Gesetz hier was anderes sagt. Dann wird halt das Gesetz absichtlich falsch interpretiert. Was willst du denn mit so einer Behörde machen?
Sind das Wege in BW und unter 2 Meter Breite?
Wo sagt denn dann da das Gesetz etwas anderes = erlaubt das Befahren?
 
9 Jahre nach Gründung (…)
Ich verstehe ja Deinen Frust und will das Verwaltungsdesaster gar nicht schön reden, aber was genau willst Du mit „Schaufel und Hacke in der Hand“ erreichen?

Nochmal und dann höre ich auch auf:
Eine bauliche Wildwuchs Eskalation würde die von Dir gemutmaßte Entwicklung weiterer Einschränkungen direkt provozieren bzw. indirekt verursachen, statt sie zu verhindern.

Am Rande: Zum Freiräumen zugelegter Bestands-Trails brauchst Du weder Schaufel noch Hacke. Und zum „einfach biken“ auf den vielen vorhandenen, nicht zugelegten Trails auch nicht.
 
Aber man kann aus dem Ganzen durchaus - ohne gleich Verschwörungstheoretiker zu sein – etwas ableiten, u.a. welchen Stellenwert das ganze bei der UNB und Verwaltung hat.
Verschwörung?
Die haben - rein aus ihrer Rolle im Prozess - einfach sehr viel Macht und sind zudem qua Organigramm auch für die Bürgermeister etc. relativ schwer bis gar nicht zu managen. Isso. Ist auch nicht neu.

Sie könnten - gerade auch im Sinne der Natur! - ihre Rolle zwar ganz anders spielen, tun sie aber nicht. Und jetzt kommst Du mit Schaufel und Hacke? Gegen „die Verschörung“?

Das würde die doch nur bestätigen! Übrigens auch aus Sicht der Öffentlichkeit. Du würdest dem Kurs der UNB damit Recht geben und ihnen einen Gefallen tun. Fände ich eher unklug.

Stellenwert?
Das Naturrecht und Rechtssicherheit hat bei der Sache einen hohen Stellenwert. Die Natur oder ein attraktives Freizeitangebot leider nicht.

Aussitzen ist übrigens auch eine Strategie... soll heißen: irgendwann geben die Mountainbiker schon auf.
Definiere „aufgeben“. Was „aufgeben“?

Das Biken? Warum sollte jemand das Biken in Stuttgart aufgeben?

Das Engagement für legale Trails? Tja, mal abgesehen davon, dass ich es bis zu einem gewissen Punkt für ziemlich schlau halte, wenn die Bikevereine „im Prozess“ und damit im Dialog bleiben, würde die Verwaltung ohne engagierte Vereine wieder ohne Ansprechpartner allein im Wald stehen. Wäre also eher ein Eigentor. Es würde aber an dem Vorhandensein befahrbarer Trails nichts ändern.

Vielleicht mal als Perspektiv-Wechsel:
Wie wäre es denn, wenn wir als Bike-Community das Thema aussitzen?

Und zwar ganz easy: Als Vereine im Prozess bleiben. Als Bike-Community den Trail-Bestand pflegen und freiräumen und ansonsten biken.

Darum geht es doch noch, oder?
Biken?!
 
Zuletzt bearbeitet:
Sind das Wege in BW und unter 2 Meter Breite?
Wo sagt denn dann da das Gesetz etwas anderes = erlaubt das Befahren?
Es geht "bei uns" um Bayern. Das Gesetz sagt, dass wir auf Wegen fahren müssen, sofern sich diese eignen (BayNatSchG §28). Dieser Zusatz "soweit sich die Wege dafür eignen" wird von offiziellen Stellen (UNB, LRA, ...) konsequent dahingehend interpretiert, dass sie zu entscheiden hätten, was geeignet ist. Tatsächlich gibt es aber dazu Begleitliteratur, dass das nur bedeutet, dass jeder dort fahren darf, der dort auch fahren kann. Kann er es nicht, darf er es auch nicht. Dazu gibt es ein Gerichtsurteil, das sehr eindeutig ist. Eine Bewertung der Eignung (wie es UNB, LRA, ... machen) ist mir in keinem Gesetz bekannt. Der Hintergrund ist, dass mit dem Zusatz vor allem der Wegeeigner aus der Haftung genommen wird: Zerlegt es dich, weil der Weg zu schwer ist, bist du selber schuld (und dürftest laut Gesetz dort auch nicht fahren). Nur das wollen die Behörden einfach nicht wahr haben: Sie wollen selbst entscheiden, wo man fahren darf und wo nicht, und das mit äußerst fragwürdigen Argumenten. Deshalb vorhin mein Hinweis auf Behördenwillkür, die sich über Gesetze stellen. Das geht so weit, dass es inzwischen in einer Verwaltungsverordnung drin steht - wohlgemerkt, eine Verwaltungsverordnung ist kein Gesetz und müsste sich ans Gesetz halten - tut es aber nicht.

Deshalb: Wenn die Behörden das Gesetz "sehr eigen" interpretiert, warum sollten wir das nicht auch machen? Und wenn wir uns ans Gesetz halten, kann uns nichts passieren.
 
Definiere „aufgeben“. Was „aufgeben“?
Sorry, du zitierst von @Ev1denz nur die Hälfte:
Aber man kann aus dem Ganzen durchaus - ohne gleich Verschwörungstheoretiker zu sein – etwas ableiten, u.a. welchen Stellenwert das ganze bei der UNB und Verwaltung hat.
Aussitzen ist übrigens auch eine Strategie... soll heißen: irgendwann geben die Mountainbiker schon auf.
Das "aufgeben" bezieht sich auf die Haltung der UNB gegenüber der Mountainbiker. Und das ist nach meiner Meinung eine eher häufige Methode von denen, mit dem Thema MTB umzugehen: Man macht einfach nichts (bzw. Alibi-Geschichten, die nichts bewegen), in der Hoffnung, dass sich das Thema MTB von alleine erledigt. Und dann wundern sich UNB, LRA, etc., dass die Mountainbiker nach 10 Jahren Verbot immer noch fleißig unterwegs sind, und überhaupt nicht ans "aufgeben" denken.
 
Es geht "bei uns" um Bayern. Das Gesetz sagt, dass wir auf Wegen fahren müssen, sofern sich diese eignen (BayNatSchG §28). Dieser Zusatz "soweit sich die Wege dafür eignen" wird von offiziellen Stellen (UNB, LRA, ...) konsequent dahingehend interpretiert, dass sie zu entscheiden hätten, was geeignet ist. Tatsächlich gibt es aber dazu Begleitliteratur, dass das nur bedeutet, dass jeder dort fahren darf, der dort auch fahren kann. Kann er es nicht, darf er es auch nicht. Dazu gibt es ein Gerichtsurteil, das sehr eindeutig ist. Eine Bewertung der Eignung (wie es UNB, LRA, ... machen) ist mir in keinem Gesetz bekannt. Der Hintergrund ist, dass mit dem Zusatz vor allem der Wegeeigner aus der Haftung genommen wird: Zerlegt es dich, weil der Weg zu schwer ist, bist du selber schuld (und dürftest laut Gesetz dort auch nicht fahren). Nur das wollen die Behörden einfach nicht wahr haben: Sie wollen selbst entscheiden, wo man fahren darf und wo nicht, und das mit äußerst fragwürdigen Argumenten. Deshalb vorhin mein Hinweis auf Behördenwillkür, die sich über Gesetze stellen. Das geht so weit, dass es inzwischen in einer Verwaltungsverordnung drin steht - wohlgemerkt, eine Verwaltungsverordnung ist kein Gesetz und müsste sich ans Gesetz halten - tut es aber nicht.

Deshalb: Wenn die Behörden das Gesetz "sehr eigen" interpretiert, warum sollten wir das nicht auch machen? Und wenn wir uns ans Gesetz halten, kann uns nichts passieren.
Dass das in Bayern anders geregelt ist, weiß ich.
Daher war ich verwundert über Deinen Beitrag, da das "Bayern" oder sonst ein Hinweis auf das Bundesland hinter dem "bei uns" in Deinem Post fehlte.
In diesem Thread hier ist bei "bei uns" ja eher von Baden-Württemberg auszugehen.
 
Das "aufgeben" bezieht sich auf die Haltung der UNB gegenüber der Mountainbiker.
Aussitzen ist übrigens auch eine Strategie... soll heißen: irgendwann geben die Mountainbiker schon auf.
Du meinst "aussitzen" statt "aufgeben", oder? Das Aussitzen bezieht sich auf die Haltung der UNB gegenüber der Bike-Community.

Und statt ihnen den Gefallen des "Aufgebens" zu tun, schlage ich vor, den Spieß umzudrehen und das ganze von unserer Seite aus "auszusitzen". Denn wenn die Biker nicht aufgeben, sondern die Bikevereine weiter im Prozess bleiben und die Bike-Community weiter radelt, geht die Rechnung der UNB eben nicht auf, sondern wie Du schreibst, dann:
wundern sich UNB, LRA, etc., dass die Mountainbiker nach 10 Jahren Verbot immer noch fleißig unterwegs sind, und überhaupt nicht ans "aufgeben" denken.

(Wobei, um die Situation im Wald oder gar Lösungen (für die Natur oder das Biken) geht es der UNB eigentlich eh nicht, sondern um das Aussitzen im Sinne der eigenen Rechtssicherheit aka sich nicht angreifbar machen. Nur dagegen kann man auch mit Hacke und Schaufel nichts ausrichten. Vielleicht mit einer Demo, nur auch da müssen wir mit Gegenreaktionen im Wald rechnen. Deshalb lieber "aussitzen" und biken gehen.)
 
Zuletzt bearbeitet:
statt ihnen den Gefallen des "Aufgebens" zu tun, schlage ich vor, den Spieß umzudrehen und das ganze von unserer Seite aus "auszusitzen". Denn wenn die Biker nicht aufgeben, sondern die Bikevereine weiter im Prozess bleiben und die Bike-Community weiter radelt, geht die Rechnung der UNB eben nicht auf
Nee, aufgeben werden wir nicht, weder in BaWü, noch sonst irgendwo, nicht einmal in Österreich. Das ist halt Wunschdenken der Behörden. Es gibt inzwischen einfach zu viele Biker, die lassen sich nicht "einsperren". Und die meisten Biker wissen halt auch nicht von den rechtlichen Querelen drum herum, also fahren sie einfach, ohne zu wissen ob legal oder "illegal".

Das einzige Problem, was wir haben, ist der absolut unterirdische Organisationsgrad. Es ist halt ein Unterschied, ob es eine Untersuchung gibt, die mit ca. 50.000 regelmäßigen Bikern im Großraum Stuttgart rechnet, oder ob eine (1) Vereinigung mit 50.000 Personen Bedarf anmeldet.
 
Sorry, du zitierst von @Ev1denz nur die Hälfte:

Das "aufgeben" bezieht sich auf die Haltung der UNB gegenüber der Mountainbiker. Und das ist nach meiner Meinung eine eher häufige Methode von denen, mit dem Thema MTB umzugehen: Man macht einfach nichts (bzw. Alibi-Geschichten, die nichts bewegen), in der Hoffnung, dass sich das Thema MTB von alleine erledigt. Und dann wundern sich UNB, LRA, etc., dass die Mountainbiker nach 10 Jahren Verbot immer noch fleißig unterwegs sind, und überhaupt nicht ans "aufgeben" denken.
Danke @ExcelBiker du hast es verstanden 👍
 
Wie wäre es denn, wenn wir als Bike-Community das Thema aussitzen?

Und zwar ganz easy: Als Vereine im Prozess bleiben. Als Bike-Community den Trail-Bestand pflegen und freiräumen und ansonsten biken.
So machen wir das hier auch. Das Problem haben nicht wir, sondern der Forst. Da der nach eigener Aussage aber ganz andere und vor allem größere Probleme als ein paar Radfahrer im Wald hat, passiert halt nix außer den üblichen und raren Anti-MTB-Artikeln in den lokalen Wurstblättern.
 
So machen wir das hier auch. Das Problem haben nicht wir, sondern der Forst. Da der nach eigener Aussage aber ganz andere und vor allem größere Probleme als ein paar Radfahrer im Wald hat, passiert halt nix außer den üblichen und raren Anti-MTB-Artikeln in den lokalen Wurstblättern.
Verstehe ich es richtig: Nix passieren= es geht nichts voran?👀
 
Nee, aufgeben werden wir nicht, weder in BaWü, noch sonst irgendwo, nicht einmal in Österreich. Das ist halt Wunschdenken der Behörden. Es gibt inzwischen einfach zu viele Biker, die lassen sich nicht "einsperren".
Es gibt zwar viele die unter dem Oberbegriff MTB fahren, aber der MTB Sport ist halt leider sehr zersplittert (außen vor DH). Und von der relevanten Zielgruppe, All Mountain, Enduro, Trail ev noch XC gibt es diejenigen die Gebautes wünschen und diejenigen die normale Wege befahren wollen (und die die beides wollen). Dazu noch die elektrischen, die auch zum Teil andere Ansprüche haben.
Das einzige Problem, was wir haben, ist der absolut unterirdische Organisationsgrad. Es ist halt ein Unterschied, ob es eine Untersuchung gibt, die mit ca. 50.000 regelmäßigen Bikern im Großraum Stuttgart rechnet, oder ob eine (1) Vereinigung mit 50.000 Personen Bedarf anmeldet.
Und als wäre das nicht schlimm genug, ist der Organisationsgrad "der MTB" überschaubar bis zerstritten.
Somit reduziert sich die eigentlich schiere Größe der MTB auf ein kleines Häufchen.

Dazu noch die Tastatur- und Maulhelden, die zwar viel (in sozialen Medien) schreiben, aber konkret wenig sinnvolles beitragen (wie zB mit Behörden, Parteien oder Vertretern).

Nee, aufgeben werden wir nicht, weder in BaWü, noch sonst irgendwo, nicht einmal in Österreich.
Der Zug ist leider schon abgefahren. Stichwort: Ghettos, Reservate, Bezahlschrankengebiete, Ressorts und MTB Modell 2.0.
 
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