Fullface für Bikepark gesucht

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Ich suche zur Zeit nen Fullface-Helm, um mich langfristig an Sprünge und Black Lines im Park ranzutasten. Er muss zwingend MIPS haben und Bikepark-tauglich sein, soll sich beim Fahren aber nicht wie ein Käfig anfühlen. Da ich neben der Gondel auch mal kurze Uphills selbst trete, ist mir eine gute Belüftung extrem wichtig. Geht also wohl in Richtung leichter Enduro-Fullface. Habt ihr da gute Empfehlungen für mich?

Bitte kein ONeil.

Budget bis 300€ max, aber bin natürlich auf Schnäppchen suche!

Danke im Voraus!
 
Anprobieren, nachdem du dir anhand der überall lesbaren Tests und des Virginiatech Ratings einen Überblick verschafft hast.
Es gibt Inmold (leicht, in der Schale geschäumt, eher nicht dazu gemacht lose im Laderaum herumzukollern), und welche wo GFK bzw Carbonschale ein Schaum-Innenleben haben (klassische Bikepark Helme).

MIPS ist nicht das einzige System, es gibt genauso oder genauso nicht hilfreiche andere Systeme, und es gibt mehrteilige uswusf..

Ich habe einen 7idp Project23 aus GFK. Ist robust und vor allem passt er.
https://www.cyclery.de/seven-protection-7idp-project-23-carbon-fullface-helm
https://www.decathlon.de/p/mp/faser...3/1cd0836b-8d0b-42c3-83fa-b02d3228164a/c1c251 (GFK)
 
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Bell ist sehr gut. Ansonsten kann ich auch nur positives von poc oder troy lee berichten. Aktuell fahre ich schon seit Ewigkeiten aber einen Giro disciple

Immer mit mips, allerdings gibt es auch viele gute systeme die ähnlich funktionieren. Würde mich also nicht nur auf mips versteifen wenn der jeweilige Helm ein gleichwertiges System besitzt.
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Sprünge und Black Lines im Park
da wär mir jetzt 'sicher' wichtiger als 'leicht und luftig'.
Finde man gewöhnt sich sehr schnell an einen 'echten' DH Helm mit Hartschale. Gibt da auch einige die mit um 1000g auch nicht super schwer sind. Und auch die Belüftung ist mittlerweile oft recht o.k.
Hab mir letztes Jahr den Giro Insurgent zugelegt. Zum Vergleich hatte ich neben dem Spezi Dissident 2 noch nen LEATT DBX 6.0 da, der ja dem 4.0 vom Aufbau sehr ähnelt. Den fand ich wenig überzeugend. Neben ner fragwürdigen Verbindungsstelle zwischen Kinnbügel und oberere Schale konnte mich auch die Belüftung nich begeistern, viele Löcher, aber es entsteht kein Luftstrom, Das macht Giro besser, mit exakt passender Polsterung und Kanälen im EPS.
Am wichtigsten ist aber immer die Passform, also probier viel rum.
Neben Mips oder Ähnlichem ist sicher auch irgendeine Art Multi Density Schaum ziemlich sinnvoll, wenns um Sicherheits Features geht.
Wenn es doch in Richtung leichter Inmold gehen soll würd ich den mal Bluegrass Vanguard noch ins Spiel bringen. Gab da sogar mal ein Video von GMBN, wo sie bei MET Tests und Schlagwerte gezeigt haben. Und zwar Vanguard (Enduro Inmold) vs. Legit (DH Hartschale).
 
Mir wurde bei der Recherche einiges über Helme klar:

- Motorradhelme werden aus 3,3m Höhe auf eine grapefruchtgroße Halbkugel getestet - was dem Aufschlag auf einen Stein recht nahe kommt. Die Aufprallgewschwindigkeit beim Test ist 27 km/h. Eine Geschwindigkeit die wir regelmässig überschreiten. Meiner Meinung nach bräuchten wir auf dem Fahrrad solche Helme!
Aber: Die leichtesten Motorradhelme mit Carbonschale wiegen 1,2kg.

-Um die DH-Norm zu erfüllen, muss ein Helm einen Sturz aus 1,6m Höhe auf die Halbkugel überstehen. Bildlich gesehen: wenn ich im Stand umfalle. Mehr nicht!

-Ein normaler Fahrradhelm wird aus 1.1m Höhe auf eine abgerundete Kante getestet.
So tief könnten sich viele vor einem Sturz gar nicht bücken! Ein Witz!

(Michael Schumacher ist verunglückt, weil er aus mehr als 1.1m Höhe auf einen Stein aufgeschlagen ist und der Helm zerbrach. Der Test für Skihelme ist ähnlich erbärmlich wie für Fahrradhelme!)

Meine Erkenntnis daraus ist: wenn ich einen Helm jemals brauchen sollte hoffe ich, daß es einer war, der etwas mehr kann als nur die DH-Norm zu erfüllen. Wenn die Belüftung nicht der limitierende Faktor ist irgendwas > 1 kg und mit faserverstärkter Schale!
Die sehr gut belüfteten Enduro Helme sind leider zu leicht.
 
Mir wurde bei der Recherche einiges über Helme klar:

- Motorradhelme werden aus 3,3m Höhe auf eine grapefruchtgroße Halbkugel getestet - was dem Aufschlag auf einen Stein recht nahe kommt. Die Aufprallgewschwindigkeit beim Test ist 27 km/h. Eine Geschwindigkeit die wir regelmässig überschreiten. Meiner Meinung nach bräuchten wir auf dem Fahrrad solche Helme!
Aber: Die leichtesten Motorradhelme mit Carbonschale wiegen 1,2kg.

-Um die DH-Norm zu erfüllen, muss ein Helm einen Sturz aus 1,6m Höhe auf die Halbkugel überstehen. Bildlich gesehen: wenn ich im Stand umfalle. Mehr nicht!

-Ein normaler Fahrradhelm wird aus 1.1m Höhe auf eine abgerundete Kante getestet.
So tief könnten sich viele vor einem Sturz gar nicht bücken! Ein Witz!

(Michael Schumacher ist verunglückt, weil er aus mehr als 1.1m Höhe auf einen Stein aufgeschlagen ist und der Helm zerbrach. Der Test für Skihelme ist ähnlich erbärmlich wie für Fahrradhelme!)

Meine Erkenntnis daraus ist: wenn ich einen Helm jemals brauchen sollte hoffe ich, daß es einer war, der etwas mehr kann als nur die DH-Norm zu erfüllen. Wenn die Belüftung nicht der limitierende Faktor ist irgendwas > 1 kg und mit faserverstärkter Schale!
Die sehr gut belüfteten Enduro Helme sind leider zu leicht.
Wenn du, wie im Test aus 3.3m Höhe, senkrecht auf einen Stein fällst, dabei der Kopf ohne Ausweichbewegung fixierst ist und du das überlebst, hast du mit grosser Wahrscheinlichkeit eine Kompressionsfraktur der Wirbelsäule und bist gelähmt (wenn es blöd läuft, reichen da auch die 1.1m). Gibt auch ähnliche Beispiele, wo Eishockeyspieler gerade in die Bande knallen und danach im Rollstuhl landen.

So ein Sturz ist natürlich der Supergau und durchaus möglich. Ob das bei Michael Schumacher genau so abgelaufen ist, wissen wir nicht. Nur ist die Wahrscheinlichkeit zum Glück eher klein. MIPS nimmt durch Verschiebung der Innenschale den ersten groben Schlag auf und reduziert die Energie im Rahmen seiner Möglichkeiten. Wären alle Stürze wie unter den Testbedingungen, könntest du MIPS in die Tonne werfen. Ich denke, man findet hier im Forum genügend Beispiele für zerstörte Helme (mich eingeschlossen), die das Gröbste abgehalten haben.

Ich sehe die Testbedingungen als etwas an, was eine Vergleichbarkeit erzeugt; irgendeine Methode muss man letztlich definieren. Hoffen wir für uns alle, dass wir das in der Realität nie prüfen müssen...
 
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So ein Sturz ist natürlich der Supergau und durchaus möglich. Ob das bei Michael Schumacher genau so abgelaufen ist, wissen wir nicht.

Der Helm ist zerbrochen. Das ist Fakt.

Nur ist die Wahrscheinlichkeit zum Glück eher klein.

Woher weisst Du das?

MIPS nimmt durch Verschiebung der Innenschale den ersten groben Schlag auf und reduziert die Energie im Rahmen seiner Möglichkeiten.

MIPS reduziert keinerlei Energie. MIPS ist der Hersteller einer Folie die verhindert, daß sich Rotationskräfte auf den Kopf übertragen. Wird sehr überzeugend in Virginia getestet:

https://www.helmet.beam.vt.edu/bicycle-helmet-ratings.html#!

Der beste geteste Helm basiert nicht auf der Lösung von MIPS.
Und die Voraussetzung für die Wirkung von Rotationsschutzsystemen ist, dass die Helmschale halbwegs intakt bleibt!


Ich denke, man findet hier im Forum genügend Beispiele für zerstörte Helme (mich eingeschlossen), die das Gröbste abgehalten haben.

Nennt sich „survivor bias“ und ich freue mich über jeden!
Trotzdem sollte man auch die Fälle betrachten, die trotz Helm nicht mehr im Forum berichten können!



Ich sehe die Testbedingungen als etwas an, was eine Vergleichbarkeit erzeugt; irgendeine Methode muss man letztlich definieren.

Die derzeitigen Nomen orientieren sich offenbar daran, was man mit Styropor erreichen kann - nicht daran, was im Ernstfall optimal wäre.
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Ich fahr nen POC Otocon Mips. Unter 10 Grad zieh ich Stirnband oder Mütze drunter weils da so pfeift.
Ich brauch die Belüftung, sonst schwitz ich am Kopf so und die Konzentration lässt nach.

Mit nem 1200g-Helm bin ich mal nen Tag gefahren. Hatte danach tierische Nackenschmerzen.
Weil im Gegensatz zum Motorrad gibts beim Downhill fahren ja viel mehr Erschütterungen, die durch ein hohes Helmgewicht ja potenziert werden.

Wenn man Darkfest fährt, klar Motorradhelm. Umso wurzeliger umso leichter muss der Helm sein
 
So ein Sturz ist natürlich der Supergau und durchaus möglich. Ob das bei Michael Schumacher genau so abgelaufen ist, wissen wir nicht.

Der Helm ist zerbrochen. Das ist Fakt.

Habe ich nicht abgestritten. Das wie war die Frage.

Nur ist die Wahrscheinlichkeit zum Glück eher klein.

Woher weisst Du das?

Exakt so isoliert wie in den Testbedingungen (?) - naja. Darum rede ich von Wahrscheinlichkeit. Ausschliessen kann man es leider nicht...

MIPS nimmt durch Verschiebung der Innenschale den ersten groben Schlag auf und reduziert die Energie im Rahmen seiner Möglichkeiten.

MIPS reduziert keinerlei Energie. MIPS ist der Hersteller einer Folie die verhindert, daß sich Rotationskräfte auf den Kopf übertragen. Wird sehr überzeugend in Virginia getestet:

https://www.helmet.beam.vt.edu/bicycle-helmet-ratings.html#!

Für mich eine Form von Energie, die von meiner Rübe ferngehalten wird. Physikalisch nicht korrekt formuliert, in der Wirkung für mich trotzdem an der Gesamtwirkung beteiligt.

Der beste geteste Helm basiert nicht auf der Lösung von MIPS.

Und die wäre? Interessiert mich jetzt wirklich.

Und die Voraussetzung für die Wirkung von Rotationsschutzsystemen ist, dass die Helmschale halbwegs intakt bleibt!

Habe ich nicht abgestritten.


Ich denke, man findet hier im Forum genügend Beispiele für zerstörte Helme (mich eingeschlossen), die das Gröbste abgehalten haben.

Nennt sich „survivor bias“ und ich freue mich über jeden!
Trotzdem sollte man auch die Fälle betrachten, die trotz Helm nicht mehr im Forum berichten können!


Irgendwann ist Schluss. Absolute Sicherheit gibt es nun mal nicht.

Ich sehe die Testbedingungen als etwas an, was eine Vergleichbarkeit erzeugt; irgendeine Methode muss man letztlich definieren.

Die derzeitigen Nomen orientieren sich offenbar daran, was man mit Styropor erreichen kann - nicht daran, was im Ernstfall optimal wäre.

Was wäre dein Vorschlag?
 
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Sowas in zweilagig wäre relativ sicher.
Ist eben wie so oft die Frage, wieviel Schutz man haben möchte.

Absolute Sicherheit ist praktisch nicht erreichbar im MTB-Sport.

Wenndann mit Lederkombi, darüber Protektorenjacke und darüber Airbagweste.
Untenrum auch Sturzhose über der Lederkombi. Dann nen Motorradhelm, der über ein Gestell starr mit dem Körper verbunden ist und darüber getragen ein Hövding.
Das würde so 99,99% aller Unfallschäden vermeiden.

Eben nochmal: ein zu schwerer/sicherer Helm belastet die Nackenmuskeln stark.
Klar zerbricht der weniger, reißt aber einem eventuell das Gepäck ab. Deshalb sind die Fahrradhelme leichter (unsicherer) gebaut, weil die Geschwindigkeiten geringer und die Erschütterungen höher sind
 
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Das liest sich wie eine Satire. Ist aber die Realität:

Why are Dutch cyclists more likely to be injured if they wear helmets?​


https://www.cyclehelmets.org/1261.html

Sports cyclists wear helmets in an attempt to limit the consequences of the risks they want to take. However, the much greater representation of these cyclists in the hospital statistics suggests that their attempts to limit risks are inadequate for the risks involved. Indeed, putting their faith in 'technical fixes' such as cycle helmets may encourage many people to take greater risks than they should. In cycle sport internationally, the number of deaths in races has increased markedly since helmet use became mandatory (BHRF, 1213).
 
Das liest sich wie eine Satire. Ist aber die Realität:

Why are Dutch cyclists more likely to be injured if they wear helmets?​


https://www.cyclehelmets.org/1261.html

Sports cyclists wear helmets in an attempt to limit the consequences of the risks they want to take. However, the much greater representation of these cyclists in the hospital statistics suggests that their attempts to limit risks are inadequate for the risks involved. Indeed, putting their faith in 'technical fixes' such as cycle helmets may encourage many people to take greater risks than they should. In cycle sport internationally, the number of deaths in races has increased markedly since helmet use became mandatory (BHRF, 1213).
Ich glaube, dieses Teufelchen sitzt vielen (mich durchaus eingeschlossen) auf der Schulter. Ob ich im groben Gelände mit kurzer Hose und Schlabberhemd wirklich schneller fahren würde, habe ich nie ausprobiert. Im Park fühle ich mich im Vergleich zu anderen oftmals overdressed. Mir verschafft es zumindest die Gewissheit, dass ich mich bestmöglichst vorbereitet habe. Nebeneffekt: ich fahre entspannter, was ich als aktive Sturzprophylaxe ansehe.
 
Ich glaube, dieses Teufelchen sitzt vielen (mich durchaus eingeschlossen) auf der Schulter. Ob ich im groben Gelände mit kurzer Hose und Schlabberhemd wirklich schneller fahren würde, habe ich nie ausprobiert. Im Park fühle ich mich im Vergleich zu anderen oftmals overdressed. Mir verschafft es zumindest die Gewissheit, dass ich mich bestmöglichst vorbereitet habe. Nebeneffekt: ich fahre entspannter, was ich als aktive Sturzprophylaxe ansehe.
Ich glaube die meisten hier sind nicht mehr in ihren zwanzigern, wo Brüche noch gut heilen, eh viel mit Leichtigkeit gesehen wird und vielleicht auch noch keine Verantwortung für Haus und Familie da ist.

Eine schweren Bruch oder schlimmeres könnte ich mir aus oben genannten Gründen garnicht leisten, daher fahre ich mit Ritterrüstung. Wird man damit belächelt? Vielleicht und gibt ne Anzeige von der Stylepolizei.
Gibt mir aber das Maß an Sicherheit um mir das Hobby zu gönnen, auch wenn es selbstverständlich keine 100% Sicherheit gibt.
 
Leatt MTB gravity 4.0
Leichtester Helm mit DH Zertifizierung
ASTM F1952 Certifizierung wäre für mich absolutes musthave bei nem Helm fur den Bikepark. Haben mittlerweile ja auch ganz viele von den leichten Inmold Enduro Teilen. Auch leichtere als der Leatt 4.0. Zum Bsp. Giro Coalition, Bluegrass Vanguard, Fox Proframe, ...

Das liest sich wie eine Satire. Ist aber die Realität:

Why are Dutch cyclists more likely to be injured if they wear helmets?​


https://www.cyclehelmets.org/1261.html
liest sich wie 18Jahre alte Satire. Glaube das ist ziemlich überholt..Die Grundthese bringt nix für'n Bikepark, auch wenn sicher was dran ist, und die angeführten Daten sind uralt.

Thema Normen und (die laschen veralteten) Prüfkriterien ist leidig. Das sind halt nur Mindestanforderungen, und ein Fahrradhelm der die gerade so erfüllt ist eigentlich ziemlicher Schrott. Bleibt zu hoffen, das gute FF DH Helme die Normprüfungen bei weitem übererfüllen. Leider sind echte Messwerte totale Mangelware. Und bei Virginia Tech sind bisher kaum Fullface Helme gelistet. Man kann also als Kunde kaum vergleichen welches Helmmodell denn nun wie gut in den Schlagtests abgeschnitten hat. Das find ich ziemlich unbefriedigend. Würde mir Wünschen, daß die Hersteller mit ihren Testwerten werben würden, anstatt die Zahlen zu verschweigen.

Ich sehe die Testbedingungen als etwas an, was eine Vergleichbarkeit erzeugt;
Ich nicht, solange kein Hersteller die Karten auf den Tisch legt und erreichte Messwerte preis gibt.

Mit nem 1200g-Helm bin ich mal nen Tag gefahren. Hatte danach tierische Nackenschmerzen.
Weil im Gegensatz zum Motorrad gibts beim Downhill fahren ja viel mehr Erschütterungen, die durch ein hohes Helmgewicht ja potenziert werden.
Thema Gewicht von Motorradhelmen: Sicher sind die deutlich schwerer, weil stabiler und viel härter geprüft. Allerdings halt ich es für ein Gerücht, daß beim Biken stärkere Erschütterungen als beim MX oder Hard Enduro auftreten. Vielmehr ist das doch eine Trainingsfrage. Mir tut auch der Nacken weh, wenn ich 1x im Jahr mit 1kg FF im Bikepark fahre und ansonsten nur Halbschale gewohnt bin.
Jemand der andauernd mit DH Helm unterwegs ist (und die haben schnell auch 1200g) merkt das sicher kaum noch.

Ist eben wie so oft die Frage, wieviel Schutz man haben möchte.
Einfache Antwort, so viel wie möglich.
Ohne dass es mich beim Fahren nervt und einschränkt.
Und schon ist das Thema maximal individuell!
Für mich ist das im Park ein FF mit Hartschale aus GFK/CFK, mit Rotationsschutzsystem, Vario Schaum, guter Belüftung und max. etwa 1kg Gewicht.
Jemand anderes findet das bereits viel zu schwer, und ein dritter hat Null Probleme mit nem älteren Rampage Pro mit 1250g.

Also vielleicht sollten wir dem TE einen Gefallen tun, und ihm Helme aus der angedachten Ecke empfehlen:
Mein Rat wäre, wenn es denn ein leichter gut belüfteter Inmold Helm sein soll:
Passform (gilt für jeden FF) ist mal das Allerwichtigste. Das Ding muss bombig sitzen, v.a. auch an den Wangen.
Auf Vario Schaum achten, also weicheren Schaum für leichtere 'Alltagsstürze' und(!) härteren als Schutz bei Highspeed Impacts.
Ein Rotationsschutzsystem sollte heute Standard sein, hilft gegen Gehirnerschütterung. Ist ja mittlerweile bekannt, das Rotationsbewegungen besonders schädlich fürs Gehirn sind.
Und vielleicht nimmt man nicht unbedingt den Allerleichtesten Vertreter dieser Gattung, bei 600g Teilen hätte ich kein gutes Gefühl.
 
Zuletzt bearbeitet:
Thema Gewicht von Motorradhelmen: Sicher sind die deutlich schwerer, weil stabiler und viel härter geprüft. Allerdings halt ich es für ein Gerücht, daß beim Biken stärkere Erschütterungen als beim MX oder Hard Enduro auftreten. Vielmehr ist das doch eine Trainingsfrage. Mir tut auch der Nacken weh, wenn ich 1x im Jahr mit 1kg FF im Bikepark fahre und ansonsten nur Halbschale gewohnt bin.
Jemand der andauernd mit DH Helm unterwegs ist (und die haben schnell auch 1200g) merkt das sicher kaum noch.
Doch, macht schon nen Unterschied.
N Kopf wiegt so im Schnitt 4kg.
Bei 2G, was n relativ häufiger Wert im Downhill ist, sind das 8kg.
Wenn man jetzt nen Helm mit 1500g nimmt und einen mit 500g heißt das, wir haben entweder 11 oder 9kg die munter durch die Gegend schleudern. Reißt jetzt keinem das Genack ab, merkt man aber schon.
Bei 3G sinds schon 13,5 zu 16,5kg.

Tatsächlich ist es bei ballistischen Helmen (rund 3kg) deshalb nicht unüblich, die im Fahrzeug abzusetzen, weil es bei Ansprengungen oder Überschlagen durchaus die Fälle gab, bei denen die Besatzungsmitglieder mit Helm an nem gebrochenen Hals gestorben sind und die ohne Helm überlebt haben.

Ist also tatsächlich zu berücksichtigen. Ich hab nen empfindlicheren Nacken, deshalb fahre ich lieber einen leichteren Helm.
 
Sag ja nicht dass es keinen Unterschied macht. Sicher ist der schwerere Helm für das Genick je nach Unfall auch eine doofe Mehrbelastung. Da bin ich voll bei Dir.
500g-1500g ist natürlich bisserl Äpfel mit Birnen verglichen (Fahrad Halbschale vs. schwerer Motorrad Fullface).
Bei Bikepark tauglichem Fullface Helmen würd ich die Range eher bei 750g-1250g ansetzen, von leichten Enduro hin zu schweren DH Modellen.
Klar immer noch ein ordentlicher Unterschied, und beim Fahren sicher individuell welches Gewicht man noch erträglich findet oder eben nicht mehr.
 
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