Leatt MTB gravity 4.0
Leichtester
Helm mit DH Zertifizierung
ASTM F1952 Certifizierung wäre für mich absolutes musthave bei nem
Helm fur den Bikepark. Haben mittlerweile ja auch ganz viele von den leichten Inmold Enduro Teilen. Auch leichtere als der
Leatt 4.0. Zum Bsp. Giro Coalition, Bluegrass Vanguard, Fox Proframe, ...
Das liest sich wie eine Satire. Ist aber die Realität:
Why are Dutch cyclists more likely to be injured if they wear helmets?
https://www.cyclehelmets.org/1261.html
liest sich wie 18Jahre alte Satire. Glaube das ist ziemlich überholt..Die Grundthese bringt nix für'n Bikepark, auch wenn sicher was dran ist, und die angeführten Daten sind uralt.
Thema Normen und (die laschen veralteten) Prüfkriterien ist leidig. Das sind halt nur Mindestanforderungen, und ein Fahrradhelm der die gerade so erfüllt ist eigentlich ziemlicher Schrott. Bleibt zu hoffen, das gute FF DH Helme die Normprüfungen bei weitem übererfüllen. Leider sind echte Messwerte totale Mangelware. Und bei Virginia Tech sind bisher kaum
Fullface Helme gelistet. Man kann also als Kunde kaum vergleichen welches Helmmodell denn nun wie gut in den Schlagtests abgeschnitten hat. Das find ich ziemlich unbefriedigend. Würde mir Wünschen, daß die Hersteller mit ihren Testwerten werben würden, anstatt die Zahlen zu verschweigen.
Ich sehe die Testbedingungen als etwas an, was eine Vergleichbarkeit erzeugt;
Ich nicht, solange kein Hersteller die Karten auf den Tisch legt und erreichte Messwerte preis gibt.
Mit nem 1200g-
Helm bin ich mal nen Tag gefahren. Hatte danach tierische Nackenschmerzen.
Weil im Gegensatz zum Motorrad gibts beim Downhill fahren ja viel mehr Erschütterungen, die durch ein hohes Helmgewicht ja potenziert werden.
Thema Gewicht von Motorradhelmen: Sicher sind die deutlich schwerer, weil stabiler und viel härter geprüft. Allerdings halt ich es für ein Gerücht, daß beim Biken stärkere Erschütterungen als beim MX oder Hard Enduro auftreten. Vielmehr ist das doch eine Trainingsfrage. Mir tut auch der Nacken weh, wenn ich 1x im Jahr mit 1kg FF im Bikepark fahre und ansonsten nur Halbschale gewohnt bin.
Jemand der andauernd mit DH
Helm unterwegs ist (und die haben schnell auch 1200g) merkt das sicher kaum noch.
Ist eben wie so oft die Frage, wieviel Schutz man haben möchte.
Einfache Antwort, so viel wie möglich.
Ohne dass es mich beim Fahren nervt und einschränkt.
Und schon ist das Thema maximal individuell!
Für mich ist das im Park ein FF mit Hartschale aus GFK/CFK, mit Rotationsschutzsystem, Vario Schaum, guter Belüftung und max. etwa 1kg Gewicht.
Jemand anderes findet das bereits viel zu schwer, und ein dritter hat Null Probleme mit nem älteren Rampage Pro mit 1250g.
Also vielleicht sollten wir dem TE einen Gefallen tun, und ihm Helme aus der angedachten Ecke empfehlen:
Mein Rat wäre, wenn es denn ein leichter gut belüfteter Inmold
Helm sein soll:
Passform (gilt für jeden FF) ist mal das Allerwichtigste. Das Ding muss bombig sitzen, v.a. auch an den Wangen.
Auf Vario Schaum achten, also weicheren Schaum für leichtere 'Alltagsstürze' und(!) härteren als Schutz bei Highspeed Impacts.
Ein Rotationsschutzsystem sollte heute Standard sein, hilft gegen Gehirnerschütterung. Ist ja mittlerweile bekannt, das Rotationsbewegungen besonders schädlich fürs Gehirn sind.
Und vielleicht nimmt man nicht unbedingt den Allerleichtesten Vertreter dieser Gattung, bei 600g Teilen hätte ich kein gutes Gefühl.