Neue Ambit Realm-Laufräder im ersten Test: Mit Aluminium und XXL-Felgenhorn zur Rampage

Hmm, auch wenn die Technologie dahinter sehr durchdacht wirkt (unterschiedliche Felgenhöhen etc. ), ist mir das Gewicht viel zu fett. Das ist ja ein sehr heftiger Aufschlag selbst gegenüber sehr stabilen Laufradsätzen. Und dafür ist mir der Preis dann wieder nicht attraktiv genug. Mal sehen wo sich der Straßenpreis einpendelt. Einzig am Dh-Bike könnte ich mir sowas vorstellen, aber am Enduro, definitiv nicht, weil sie ja auch als Enduro-Wheelset beworben werden. Gerade an der Stelle, wo man den Unterschied am deutlichsten merkt. Also nett gedacht, aber für mich ein No-Go.
 
Abgesehen davon, dass das bei 2,4 kg mindestens der stabilste LRS der Welt sein muss; er genau fährt noch mit Schlauch und ist daher auf "Snake-Bites sollen dadurch kein Thema sein" angewiesen? Und wo kommen die Naben her? Gerade bei 612 POE dürfte Dauerhaltbarkeit ein Thema sein, siehe i9.
 
Abgesehen davon, dass das bei 2,4 kg mindestens der stabilste LRS der Welt sein muss; er genau fährt noch mit Schlauch und ist daher auf "Snake-Bites sollen dadurch kein Thema sein" angewiesen? Und wo kommen die Naben her? Gerade bei 612 POE dürfte Dauerhaltbarkeit ein Thema sein, siehe i9.
Snake bites kann man auch im Reifen haben:)
 
Ich finde dieser Laufradsatz zeigt ganz gut was bei dem Gewicht entsteht, wenn man versucht eine Alu Felge zu bauen die eine der wenigen Schwächen versucht abzustellen, die Alu Felgen haben:
Dellen.
Dabei wird die Felge einfach schwer.

Am DH-Bike kann ich mir das vorstellen.
Überall sonst, wäre mir die Felge zu schwer.
 
Ist doch von den Daten ein gutes Produkt. Wenn ich mir sonstige Laufräder in der Gewichtsklasse anschaue, sind es einfach nur billige Räder... Wenn man sich hochwertige Räder anschaut, biste irgendwo um 1600-1700g wenns nicht zu leicht = instabil sein soll.
Bei hochwertigen FR/DH Laufrädern ist man dann auch wieder Richtung 2 Kg bezahlt aber immer noch ordentlich. Wenn diese hier also ungefähr so stabil und haltbar sind wie hochwertige Räder der Gravity Kategorie, aber dabei eben "straßenpreis" die Hälfte kosten, ist das doch voll fein, wenn die paar g extra haben. und auch Leute, die nicht den Preis eines Fahrrades für Laufräder ausgeben wollen/können kriegen was Ordentliches...

Und ja sicher findet man irgendwas preislich Gleiches mit 2Kg Gewicht. Aber ohne jahrelange Nutzererfahrungen, die in Foren über die Räder kundgetan werden, wird eh niemand erfahren, ob die nun stabil oder robust sind, oder eben nicht..

PS: Setzt voraus, dass das Gewicht durch Stabilität und Robustheit kommt und nicht durch "billig"
 
Gerade bei 612 POE dürfte Dauerhaltbarkeit ein Thema sein, siehe i9.
i9 hat doch keine Probleme mit platt getretenen Sperrklinken und Zahn/Gewindering?
Das Problem, dass die Sperrklinken den Nabenkörper aushöhlen und ultimativ zum Bruch führen sowie
die Achsbrüche und die Lagerthematik haben ja erstmal nix mit den POE zu tun.
 
i9 hat doch keine Probleme mit platt getretenen Sperrklinken und Zahn/Gewindering?
Das Problem, dass die Sperrklinken den Nabenkörper aushöhlen und ultimativ zum Bruch führen sowie
die Achsbrüche und die Lagerthematik haben ja erstmal nix mit den POE zu tun.
Hatte nicht i9 selbst das Problem der Achsbrüche mit den POE begründet? Gab irgendwo ein Video dazu.
Snake bites kann man auch im Reifen haben:)
Auch bei Enduro/DH Reifen ein Problem?
Ist mir noch nie passiert.
Also Luftfdruck wohl immer noch zu hoch.
 
Gibt's auch einen Querschnitt von den Felgenprofilen zu sehen?
Dann könnte man sich das ganze viel besser vorstellen.
 
Hatte nicht i9 selbst das Problem der Achsbrüche mit den POE begründet? Gab irgendwo ein Video dazu.

Auch bei Enduro/DH Reifen ein Problem?
Ist mir noch nie passiert.
Also Luftfdruck wohl immer noch zu hoch.
habs schon mal geschafft, einen snakebite in der Seitenwand und in der Lauffläche an einem DHR DD zu stanzen, da hätte ein DH Reifen nicht geholfen, vielleicht hätte ein Insert geholfen.

Da Felgenhorn sieht aber doch eher "scharfkantig" aus, vielleicht wäre ein etwas größerer Radius nicht verkehrt? Gibt auch leicht seitliche Schläge, ich denke aber nur laut und habe dazu keine Testreihe durchgeführt
 
Eine schöne Alternative zu den FR451 und FR471 von DT-Swiss. Vom Gewicht her sind die ähnlich.
FR451 27,5" 32h -> 586g
Ambit Realm 27,5" 32h -> 644g
FR471 27,5" 32h -> 650g
Die Felgenhörner der FR471 sind etwas schmaler, aber generell sind die von DT-Swiss ähnlich "kantig" wie die von Ambit.

Hohes Felgengewicht ist aber nicht grundsätzlich schlecht. Natürlich erhöht sich dadurch das Trägheitsmoment deutlich, was den Antritt des Rades kraftauwändiger macht, keine Frage. Aber die Vorteile eines solchen Rades überwiegen im Downhilleinsatz. Erhöhte Fahrstabilität und Spurtreue, sowie besseres Überrollverhalten bzw. man hält mehr Momentum bei schnellen Schlagfolgen (Steinfelder oder Wurzelteppiche). Die höheren Kreiselkräfte fordern bei Kurven jedoch auch mehr Input vom Fahrer. Das erklärt auch warum ein kleineres Hinterrad so agil ist. Und das liegt nicht nur an dem Gewicht, sondern auch am "physikalischen Verhalten". Eine gleichschwere 29er Felge wäre unter den selben Bedingungen nicht so wendig.
Mein Enduro steht auf 29ern mit recht schweren 32h Carbonfelgen, Inserts und dicken Karkassen. Verbindet aus meiner Sicht das beste aus beiden Welten um hohes Tempo zu halten. Die Räder sind bockensteif und wenn die einmal richtig am Rollen sind hält das Rad so unglaublich gut Tempo. Ermüdet aber stark und lässt man locker will dich das Bike abschmeißen haha

Kurz zusammengefasst: Die Anwendung bestimmt die Felge und hier trifft Ambit aus meiner Sicht ins schwarze. Leicht Felgen haben ihre Stärken im XC oder Trail und Touren. Leichterer Antritt, wendiger und natürlich den Gewichtsvorteil. Im schnellen Downhill- oder Endurofahren überwiegt die Laufruhe der schweren Räder.

Am Ende kloppt doch eh jeder wieder schwere Reifen und Inserts auf seine heiligen leichten Carbonfelgen :lol:
 
Grammfuchser? Wir reden hier von locker mal 300 gr. mehr. Wie wäre es weniger Werbung und mehr Journalismus? 15% Mehrgewicht sind nicht gerade wenig.
Der vermeintliche Test hier scheint ja auch wieder mal mehr eine Produktvorstellung als ein Test zu sein. Zumindest bleibt dem Leser unklar, wie oft / viel / lange in dem kurzen Testzeitraum überhaupt damit gefahren wurde. Und ein aussagekräftiger Langzeittest ist es ja schon dreimal nicht.
 
Selbst die "Tests", wenn sie mal so bezeichnet werden, finden nach Einladung an tollen Locations statt, wobei dann noch alle Unkosten von der jeweiligen Marke getragen werden. Wer hier Journalismus und unabhängige Tests erwartet glaubt auch, dass der eine bestimmte Arbeitskollege wegen "der Kultur" nach Thailand fliegt.
 
Ich finde es aber schon ein bisschen unfair, gleich die ganze Objektivität aller Tests infrage zu stellen, nur weil die Kollegen hier nicht alles ewig testen (können) und zugleich die meisten Testcamps gesponsert bekommen. Wer fairen und komplett unabhängigen Journalismus will, sollte sich auch mal fragen, ob man selbst dann auch dafür den entsprechenden Preis bezahlen möchte oder doch wieder beim kostenlosen Angebot landet. Also Kritik sollte erlaubt sein, aber bitte entsprechend sachlich und vor allem nicht unverschämt werden. Es geht ja auch in dem Test darum, erste Eindrücke zu vermitteln und es ist kein expliziter Langzeittest.
Ich stehe dem speziellen Produkt auch sehr kritisch gegenüber, weil mein LRS deutlich leichter ist und im Enduro-Einsatz trotzdem hält, aber das sollte doch bitte nicht gleich zu einer Sammelkritik am ganzen Format enden. Und wer es nicht mag, muss es ja auch nicht lesen. Das geht bewusst nicht an die oberen Kandidaten, die eine objektive Kritik äußern oder auf Punkte hinweisen, welche ihnen fehlen, sondern auf die letzten 3 Kommentare, die sich mehr und mehr hochschaukeln und am Ende doch unfair gegenüber den Redakteuren werden, die uns die Tests immerhin kostenlos zur Verfügung stellen.
 
Ich finde es aber schon ein bisschen unfair, gleich die ganze Objektivität aller Tests infrage zu stellen, nur weil die Kollegen hier nicht alles ewig testen (können) und zugleich die meisten Testcamps gesponsert bekommen. Wer fairen und komplett unabhängigen Journalismus will, sollte sich auch mal fragen, ob man selbst dann auch dafür den entsprechenden Preis bezahlen möchte oder doch wieder beim kostenlosen Angebot landet. Also Kritik sollte erlaubt sein, aber bitte entsprechend sachlich und vor allem nicht unverschämt werden. Es geht ja auch in dem Test darum, erste Eindrücke zu vermitteln und es ist kein expliziter Langzeittest.
Ich stehe dem speziellen Produkt auch sehr kritisch gegenüber, weil mein LRS deutlich leichter ist und im Enduro-Einsatz trotzdem hält, aber das sollte doch bitte nicht gleich zu einer Sammelkritik am ganzen Format enden. Und wer es nicht mag, muss es ja auch nicht lesen. Das geht bewusst nicht an die oberen Kandidaten, die eine objektive Kritik äußern oder auf Punkte hinweisen, welche ihnen fehlen, sondern auf die letzten 3 Kommentare, die sich mehr und mehr hochschaukeln und am Ende doch unfair gegenüber den Redakteuren werden, die uns die Tests immerhin kostenlos zur Verfügung stellen.
Denkst du echt, dass ein Hersteller dir nochmal einen Flug in die USA, Hotel und Rundumversorgung an den besten Bikespots der Welt bezahlt, wenn du danach schreibst, dass sein Produkt bestenfalls mittelmäßig oder zumindest nicht anders als letztes Jahr ist? Und glaubst du echt, dass das den "Test" nicht beeinflusst? Außerdem kostet der Contantpass 3,99 € je Monat, das ist nicht ganz "kostenlos". Ggf. beim nächsten Mal vorher prüfen, bevor du Beiträge in gut/böse einteilst und gleichzeitig forderst, dass Kritik erlaubt sein sollte (aber bitte doch nicht zu sehr.).
 
Denkst du echt, dass ein Hersteller dir nochmal einen Flug in die USA, Hotel und Rundumversorgung an den besten Bikespots der Welt bezahlt, wenn du danach schreibst, dass sein Produkt bestenfalls mittelmäßig oder zumindest nicht anders als letztes Jahr ist? Und glaubst du echt, dass das den "Test" nicht beeinflusst? Außerdem kostet der Contantpass 3,99 € je Monat, das ist nicht ganz "kostenlos". Ggf. beim nächsten Mal vorher prüfen, bevor du Beiträge in gut/böse einteilst und gleichzeitig forderst, dass Kritik erlaubt sein sollte (aber bitte doch nicht zu sehr.).
Du versuchst meine Aussagen so zu verdrehen, damit sie in dein Narrativ passen. Ich schrieb, dass Kritik erlaubt sein soll, aber sachlich sein muss und das wiederspricht deiner Aussage mit „doch nicht zu sehr“, sondern halt lediglich sachlich, gern auch „sehr“, wenn berechtigt. Natürlich machen Hersteller solche Events, um besonders positives Feedback zu bekommen, aber deswegen gibt es nicht immer nur Schwarz/Weiß sondern auch grau und es sollen auch negative Seiten der vorgestellten Produkte aufgezeigt werden. Und den Artikeln deswegen ihre Seriösität komplett abzusprechen, ist nicht fair, denn die meisten mir bekannten Testmagazine arbeiten auch nicht anders. Sonst wäre man immer der letzte, der Neuigkeiten vorstellt.
Und zu guter letzt, bezieht sich mein Kommentar zu „kostenlos“ nicht auf Contentpass ja/nein, sondern darauf, dass diese Artikel auch ohne selbigen lesbar sind, mithin kostenlos.
Ich wollte auch nur für ein faires Miteinander werben, in dem Kritik sachlich angebracht wird und kein Gut/Böse-Grabenkrieg vom Zaun brechen.
So das war’s meinerseits und eine weitere Reaktion wird es von mir nicht geben, da ich wie gesagt auf ein gutes Miteinander hoffe und wenn es das nicht gibt, dann halt nicht.
 
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