Bike Republic Sölden 2026: Mehr Airtime, mehr Strecke und Bike Hubs

zur der "nur schwere Strecken" Diskussion:
hier in Winterberg ist das "Geheule ja ähnlich". Dann wurden ja die schwarzen endurostrecken in den Berg gehämmert.
Die Behämmerte Linienführung mal ganz außen vor: wirklich fahren tut die keiner. Sind nämlich "zu schwer".
Das Argument bzgl ausfahrpunkt lasse ich nur begrenz gelten, denn 1. Fährt sowieso jeder 3. mit seinem geleasten Ebike im Bikepark rum ( das ist nochmal ne andere Sache die ich nicht verstehe aber schlichtweg resigniert habe) und 2. hat jeder, der Enduro zu fahren meint ne Variostütze und ne Schaltung.

Und 3. Am Beispiel Winterberg: die Blackline ist auch ruppig. aber viel Frequenz ist da och net. Selbst an vollen Tagen kannste dich gefühlt auf der Strecke in die Sonne legen.


Was ICH so erlebt habe: alle schreien nach höher, schneller, weiter, krasser, rougher, dies das; so lange bis es da ist. DANN kommt das Geheule das es ja entschärft werden muss, der Wind ist schuld, das Wetter ist Schuld, der Berg ist Schuld, alle sind Schuld,....

ich wiederhole mich ungerne: aber alle am Meckern, anstatt froh zu sein das ne menge passiert. Und wen es stört soll etwas ändern, getreu dem Motto:

"Stört es dich? Änder es! Willst' es nicht ändern, dann stört es dich auch nicht!"
In Winterberg ist es sicher aber auch eine Frage des Publikums, da zieht man ja eher die jüngeren die springen wollen und diejenigen, die anspruchsvolle Strecken suchen
 
In Winterberg ist es sicher aber auch eine Frage des Publikums, da zieht man ja eher die jüngeren die springen wollen und diejenigen, die anspruchsvolle Strecken suchen
sowohl das eine, als auch das andere hast du überall. Nur in Urlaubsregionen wie den Alpen halt ein wenig mehr, als nur im Sauerland.
Ändert aber nichts an der Grundthese
 
Ich kenne auch paar ach schnelle Leute, die fahren schon seit Jahren nicht nach wibe..die Frequenz an Boomboxen am Protektor ist einfach zu hoch

In Schulenberg ist der Park zunehmend voller, obwohl Strecken anspruchsvoller als oft anderswo sind
 
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Auf der aktuellen Bike Map in Sölden ist ein Projekt eingezeichnet für ein Trail von der Bergstation Gaislachkogel II zu Mittelstation. Da das als Trail aufgeführt ist - und auch das Gelände eher anspruchsvoll ist, dürfte es wohl keine Murmelbahn werden. Hat da wer mehr Infos zu? Habe im Netz nix brauchbares dazu gefunden... Spannend auf jeden Fall!
 
Naja, Haider und Schönebentrail wurden "entschärft" und die die neuen (Zirm, Goldsee) sind Murmelbahnen.
Roughes Zeug ist zwar (noch) vorhanden, aber die Tendenz ist leider eindeutig.
Davor war halt annähernd alles rough. Jetzt gibt's halt einen Mix. Wenn es so bleibt, ist für alle was dabei.

Am Ende muss Geld verdient werden. Je mehr kommen, desto besser für die Region, in der letztendlich alle in irgendeiner Form vom Tourismus leben.
Und wenn die Mehrheit lieber auf Flow's unterwegs ist, dann werden die eben gebaut.
Wenn Du und ich davon leben müssten, würden wir dann nicht ähnlich handeln?

Aber ja, ich kann Entäuschung darüber natürlich auch verstehen, wenn ehemalige Lieblingsstrecken flöten gehen.

Schöneben entschärft: Ich war letztes Jahr regelmäßig dort unterwegs. Lediglich kurz vor dem Ende wurden die vollkommen ausgebombten Steilstufen im Laufe der Saison entschärft. Aus meiner Sicht richtig, weil sich da nicht nur einer/eine wehgetan hat, weil staubtrocken superrutschig, sondern weil dass auch nicht mehr Kategorie Rot war.
 
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Na ja. Langsam dreht es sich um und man weiß, dass einige Regionen bei der Zahl der Besucher schon die Decke erreicht hat und man daher vermehrt schaut, dass nicht mehr Leute kommen, sondern welche, die mehr Geld da lassen.
Den IBCler wird man also eher nicht anlocken wollen.
Der Tourismusverband rechnet hier mit ganz konkreten Zahlen und wenn ich hier dann lese: Dies zu teuer, das zu teuer, wo kann man illegal campen und das Essen bringe ich auch von zuhause mit - das sind definitiv nicht die Kunden, die man haben möchte.
In irgend einem Podcast hat irgend ein MTB Dude mal raus gelassen, wie viel ihn der Whistler-Familienurlaub kostet. Ich glaube, da ging's um 20.000 Euro oder so.
 
Mir kommen die Tränen!
Vielleicht sind ja Jumplines der "echte Spirit von Biken" (Was für ein Quatschausdruck!). Bist du der Spiritbeauftragte, der das entscheidet?
Ich kann das "Murmelbahngejammer" im Forum, dass es seit Jahren gibt, echt nicht mehr hören.
OK wow. Da fühlt sich aber jemand getriggert. Ich bezweifle, dass MTB im ursprung war:
Höher weiter schneller
Boombox
Absolut glatte trails
Murmeln bis der Arzt kommt
Egoismus
Ich bin der geilste, weil Mami und Papi mir send ist Sachen kaufen
Ich bin der geilste, weil ich Privilegiert bin und mit ein Tagesticket für 60 Euro leisten kann

He aber you do you.
 
Also ich hab das Gefühl, dass in Sölden die Besucheranzahl zurück geht. Wir gehen eigentlich immer einmal im Jahr hin. Letztes Jahr im August mussten wir gar nicht groß am Lift anstehen, obwohl klasse Wetter war.
Ich persönlich war vom Zustand der Trails auch echt enttäuscht. Die blauen haben komplett den Flow verloren und der Zustand war allgemein echt bescheiden (Bremswellen, Steinfelder usw). Am meisten enttäuscht war ich von der Gahe Line. Da waren alle Tables nur noch lieblose Wellen und die Kurven im unteren Bereich kaputt. Vielleicht wurde da auch nichts gemacht, weil dort die neu Skipiste durchgezogen wurde.

Bin dann eine Woche nur Ollweite und Teäre gefahren, weil die die einzigen waren, die mir noch Spaß gemacht haben. Auf Sölden hab ich jetzt erst mal die nächsten Jahre keine richtige Lust mehr.
 
Also laut Statistik Tirol ist Sölden bei Ankünften und Übernachtungen im Sommer 2025 um 4% gewachsen (im Vgl zum Vorjahr). Im Vgl zum Bezugsjahr 2019 zweistellig gewachsen. Ob das jetzt wegen dem Bikepark ist, keine Ahnung, aber insgesamt scheint das Angebot dort von Touristen angenommen zu werden.
 
Auf der aktuellen Bike Map in Sölden ist ein Projekt eingezeichnet für ein Trail von der Bergstation Gaislachkogel II zu Mittelstation. Da das als Trail aufgeführt ist - und auch das Gelände eher anspruchsvoll ist, dürfte es wohl keine Murmelbahn werden. Hat da wer mehr Infos zu? Habe im Netz nix brauchbares dazu gefunden... Spannend auf jeden Fall!

Ja auf die Umsetzung wart ich auch schon seit zwei Jahren ... aber wahrscheinlich kost der dann auch Extra wie der Fernar Trail, den ich trotz dreier Besuche in der Zeit, bis heute aufgrund Zeit/Platz/Wetter-Problemen noch nicht gefahren bin.
 
Kann auch am Naturschutz liegen, dass nichts vorwärts geht. Jedes Projekt der Erweiterung wird von Naturschützern beklagt, je nachdem hängt es dann. Habe letztes Jahr mit einem Touristiker in Fiss geredet. Sie würden gerne mehr auf der anderen Seite des Bergs machen, um etwas Druck vom momentanen Haupt-Bikepark zu nehmen. Wird aber alles von Naturschützern bekämpft. Sie reichen 10 Projektvorschläge zur Genehmigung ein, davon können dann 2 umgesetzt werden. Kann in Sölden ähnlich sein. In Fiss geht es meist gar nicht um "Murmelbahnen" sondern um die "Ertüchtigung" von bestehenden Wanderwegen.
 
Nachdem ich 2025 Unfall-und Krankheitshalber völlig weg vom MTB war (moderates RR ohne Schlaglöcher war die ärztliche Freigabe), habe ich mich sehr auf 2026 gefreut. Die ersten paar Tage in Todtnau und ich dachte, mich trifft der Schlag. Vieles auf der Wildride wurde und wird geglättet. Als "Alternative" steht die DH zu Verfügung, welche für meine Fähigkeiten grenzwertig, bzw. in Teilabschnitten nahezu unfahrbar ist.
Ja, Todtnau könnte noch was zwischen Wildride und DH vertragen. Aber die Wildride war doch schon immer ne Jumpline. Was wurde da noch wirklich geglättet?
 
Ja, Todtnau könnte noch was zwischen Wildride und DH vertragen. Aber die Wildride war doch schon immer ne Jumpline. Was wurde da noch wirklich geglättet?
Ich gehe seit mehreren Jahren dorthin und dann fallen Kleinigkeiten auf. Stellen, wo man zum vornherein wusste, jetzt kommt dies und das und plötzlich fehlen diese Elemente. Vorstehende Wurzeln, Löcher und Längsrillen wurden aufgefüllt, weniger unruhige Anlieger, gröbere Geröllabschnitte mit teils grösseren Gesteinsbrocken, die man in der Linienwahl berücksichtigen musste, sind weg. Der Bagger ging drüber und jetzt ist es entschieden glatter und angeblich sind die Arbeiten noch nicht abgeschlossen...
 
Die Frage ist halt auch: Wozu in den Park fahren? Die meisten (von euch) haben doch E-Bikes und damit kommt man doch überall hin, ohne viel Anstrengung oder Zeiteinsatz. Selbst in Sölden wird's genug Trails geben, die sich so erreichen lassen und ob legalisiert oder nicht, wird dort nicht sehr viele interessieren.
 
Ich habe keine E-Bike Erfahrung, aber ich schätze mal, mit der Gondel kommt man schneller n'auf und damit kann man öfters runter fahren. Und darauf liegt vermutlich der Fokus, gerade wenn man länger anreist.

Das ist aber nur meine Vermutung.
 
Die Frage ist halt auch: Wozu in den Park fahren? Die meisten (von euch) haben doch E-Bikes und damit kommt man doch überall hin, ohne viel Anstrengung oder Zeiteinsatz. Selbst in Sölden wird's genug Trails geben, die sich so erreichen lassen und ob legalisiert oder nicht, wird dort nicht sehr viele interessieren.
Naja wenn ich schon nach Sölden (beliebiges anderes Gebiet mit Bikepark fahre), dann will ich Lift fahren und Tiefenmeter schrubben ... mim E-Bike gibts sicher schönere Ziele, mit schöneren Trails und weniger HalliGalli :D
 
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Ich finde die diesjährigen Ergänzungen gelungen. Für mich als Otto Normale bringen die Neuerungen deutlich mehr als Olm Volle oder der Dirtpark mit den gewaltigen Sprüngen...

Die Querverbindung macht es sicher einfacher zwischen den Liften hin und her zu wechseln und die Fahrt über die Hauptstraße fällt damit weg. Gerade mit Kids war es immer nervig, im teilweise dichten Verkehr auf der Hauptstraße zu pendeln...

Eine Jumpline haben sich meine Kids immer gewünscht, mal schauen wie groß die Sprünge sind und ob es für alle aus der Familie fahrbar ist... ;)

Ich war die letzten sechs Jahre mindestens einmal pro Jahr in Sölden und will auch mal meinen Self zur allgemeinen Kritik an Sölden loswerden. Sölden steht für mich für Murmelbahnen, einfache Trails und viel Spaß mit den Kids und Freunden. Ich bin immer wieder erstaunt wie gut die Trails mit Regen klar kommen. Teilweise sind die Trails nach wenigen Stunden schon wieder gut befahrbar und frei von Pfützen. Gerade wenn man nur für wenige Tage da ist, geht somit kaum Zeit auf dem Rad "verloren". Das die Trails irgendwann zerbombt sind ist wohl normal. Das Essen ist gut und für zwei bis drei Tage passt das Angebot perfekt.

Einzelne Naturtrails runden das Angebot ab und wenn man sich auf die ruhige Seite des Tals verirrt, dann gibt es ja noch deutlich mehr davon... Wer ausschließlich Naturtrails fahren will, der ist hier aber sicher falsch...

Es gibt doch genug alternative Bikeparks in der Nähe, die gar keine Murmelbahnen bieten. Also warum die Aufregung? ;) Geht halt dort hin.
 
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Ich finde es erst einmal gut für den MTB Sport das weitere Angebote geschaffen werden. Diese sogenannten Murmelbahnen finde ich zum einfahren hin und wieder gar nicht so schlecht, hier mal nen Drop, da mal ne Shark fin etc. Macht ja alles Laune & mit Family machst Du in solchen Bikeparks alle glücklich. Sölden selbst gefällt mir auch nicht so, aber hey, jeder wie er will. Was mich hier nur wundert, jeder priorisiert hier „gnarly“ Endurotrails und Enduro geht gerade unter, die Starterfelder bei den Enduroserien sind rückläufig 🤷‍♂️
 
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