Mountainbike-Kongress 2026 in Aalen: Single-Trails trotz Zwei-Meter-Regel?

Baden-Württemberg hat unzählige, wunderbare schmale Wege.
Meist Wanderwege, teils speziell fürs Mountainbiken angelegte Trails.

Würden diese einfach generell freigegeben, würde sich an deren Nutzung nichts ändern. Denn sie werden ja eh schon befahren.
Nur die rechtliche Stellung der Nutzer wäre besser, weil kein Bußgeld mehr droht.

Das würde unzählige Runde Tische und jahrelange Diskussionen um einzelne Trails in jeder einzelnen Region ersparen. Aber das ist weiterhin politisch nicht gewollt.
(Ein Dank an die Forstbehörden, Jäger, Schwäbischer Albverein...).

Stattdessen könnten diese Runden Tische nur dort einberufen werden, wo tatsächlich Probleme bspw. durch Nutzungsdruck am Wochenende entstehen oder neue, zusätzliche Angebote geschaffen werden sollen.

Denn generell, überall und täglich gibt es diesen Nutzungsdruck nicht.

Schön wäre es, wenn die Politik durch den Kongress auch endlich mal die Scheuklappen ablegen und anerkennen könnte, das viele der gegen das Mountainbike vorgebrachten Argumente - Schädigung der Natur, Nachteile für Wildtiere, Gefährdung von anderen Nutzern... - sich durch keinerlei Zahlen oder Studien belegen lassen, sondern nur vorgeschobene Gründe bestimmter Lobbygruppen sind.
 
Wer legale Trails will, muss sie planen, bezahlen, beschildern, pflegen und dauerhaft betreiben.
Nö. Kann auch einfach Wege geben, die nicht ausgeschildert werden müssen, die nicht geplant werden müssen, die nicht bezahlt werden müssen und die von jedem, der Lust dazu hat, hier und da mal gepflegt werden können. Wege eben. Keine Anlagen.
 
Und wer aus der Regierung steht da Rede und Antwort oder wird nur über das Thema geredet ohne der Politik mal so richtig feuer unterm Arsch zu machen? Was auf Papier / im Koalitionsvertrag steht ist ja in Deutschland nix mehr Wert.
Und wie sieht es aus mit dem Urteil in Hamm, ist schon bekannt ob in Revision gegangen wird nachdem, zu mindest nach den Urteilen das Gericht in Hamm doch eher fragwürdig ist?
 
Und wie sieht es aus mit dem Urteil in Hamm, ist schon bekannt ob in Revision gegangen wird nachdem, zu mindest nach den Urteilen das Gericht in Hamm doch eher fragwürdig ist?
Hättest Du Dir die Mühe gemacht, Dich dazu richtig zu informieren, wüsstest Du, dass eine Revision nicht zugelassen ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was glaubt ihr: Bringt der politische Rückenwind in Baden-Württemberg echte Trails – oder am Ende nur neue Gesprächsrunden?

Die "echten Trails" gibt es doch schon sehr lange, die sind einfach da, man glaubt es kaum!
Da brauchts keine Schilder oder Genehmigungen usw......die müssen tatsächlich nicht extra gebaut werden.
Die Pflege übernehmen wir Lokals und das wars auch schon.
Das Einzige was wirklich Sinn ergibt ist die "Abschaffung der 2 Meter-Reglung in ganz BaWü. Da sollte der "politische Rückenwind mal hinpupsen"
 
Jetzt mal ehrlich: wem war das „Mountainbike Forum Deutschland e. V“ vor diesem Artikel bekannt?
Mir. Newsletter bekomme ich regelmäßig.

Zur Thematik noch meine 2 Pfennig:
Schön dass es weiterhin Leute gibt die sich engagieren und genau solche Kongresse aufstellen. Die Politik muss endlich verstehen was modernes Mountainbiken ist: weitläufig betrachtet, also überregional, Pfade/schmale Wege/Trails die bergab Spaß bereiten. Ob das dann Enduro Strecken oder einfach MTB Trails sind is ja egal.

Aber dieses „wir legen an einem Berg 2 Trails an und dann sollen die MTBer ruhig sein“ halte ich für nicht zielführend.


Alte weiße Männer raus aus den Ämtern - das wäre ein Anfang.

Und jetzt: Bitte steinigt mich!
 
Zuletzt bearbeitet:
Alte weiße Männer raus aus den Ämtern - das wäre ein Anfang.
Stattdessen die Generation X und Z.
Die sich den Berg/Hügel mit dem eMTB hinauf (e)chauffieren lassen, für die es selbstverständlich ist, dass man für das mountainbiken 1) zahlt und das dieses 2) fast ausschließlich im Bikepark oder Trailcenter stattfindet, für die alles selbstverständlich und vorhanden ist, die entsprechend bereit und belastbar/robust/abgehärtet sind, und nach ein paar harten Diskussionen oder Arbeitsminuten gleich ausgebrannt sind.

Ja, Kinder an die Macht.
;)
Und jetzt: Bitte steinigt mich!

"Guten Tag die Dame, ein paar schöne Steine? Ich hätte da ein paar schöne Ziegel im Angebot" - Frau: "Seh ich so aus, als hätte ich Zeit für ne Steinigung?
 
Das nächste Problem ist, das du es nie allen Recht machen kannst, jeder hat beim Mountainbiken/radeln im Wald andere Prioritäten, der eine wäre mit den vorhandenen HW‘s Wegen zufrieden, und die können an manch Stelle schon ordentlich knackig sein, der nächste möchte eine angelegte Murmelbahn mit riesigen Gaps und Anlegern in seinem Wald,
Ich gehöre eher zu der ersten Fraktion, mir reicht das vorhandene, nur halt endlich legal befahrbar,
Lieber fahr ich auf einem schmalen Naturpfad über Kilometer, als auf der Waldautobahn, aber so hat jeder seine Prioritäten,
Nehmen wir den Franz. Trail in Tü, ja ab und an mitgenommen wenn er auf dem Weg lag, Riesen Theater um das Ding bis er endlich legal wurde, nur fährt ihn keiner, einmal gefahren, als langweilig und viel zu kurz empfunden, nehmen wir Fellbach….ja ganz nett, nicht mein Ding massig Trails zwischen 167 und der längste 660 Meter lang und irgendwann wirds für mich langweilig, kann man mal machen,
also wo setzt man da an, das schöne am Mountainbike ist ja eigentlich das alles möglich wäre,
und falls ich es noch erleben sollte das die beknackte 2 Meter Regel fällt,
Dann geht das ganze halt nur mit gegenseitiger Rücksichtnahme, wenn Wanderer, Spaziergänger und Pferd auf dem gleichen schmalen Pfad unterwegs sind,
Wobei ich in dem NRW Tread lesen musste, das einer es nervig findet mit der Rücksichtnahme, schade dann werden wir solche Diskussionen noch in 10 Jahren führen und nichts hat sich verändert
 
Mir. Newsletter bekomme ich regelmäßig.

Zur Thematik noch meine 2 Pfennig:
Schön dass es weiterhin Leute gibt die sich engagieren und genau solche Kongresse aufstellen. Die Politik muss endlich verstehen was modernes Mountainbiken ist: weitläufig betrachtet, also überregional, Pfade/schmale Wege/Trails die bergab Spaß bereiten. Ob das dann Enduro Strecken oder einfach MTB Trails sind is ja egal.

Aber dieses „wir legen an einem Berg 2 Trails an und dann solle du MTBer ruhig sein“ halte ich für nicht zielführend.


Alte weiße Männer raus aus den Ämtern - das wäre ein Anfang.

Und jetzt: Bitte steinigt mich!
Bei Leuten wie dir würde wohl nix passieren außer das die Namen der Trails auf irgend welche NS Verbindungen überprüft werden und dann umbenannt um sie letztendlich dicht zu machen. Das wird uns sicher ganz viel bringen ... .
Wanderer haben eben immer noch eine deutlich bessere Lobby und Politik macht schon immer Politik für die wo eine Lobby haben und nicht für den Bürger. Da ist das alter dann egal.
 
Stattdessen die Generation X und Z.
Die sich den Berg/Hügel mit dem eMTB hinauf (e)chauffieren lassen, für die es selbstverständlich ist, dass man für das mountainbiken 1) zahlt und das dieses 2) fast ausschließlich im Bikepark oder Trailcenter stattfindet, für die alles selbstverständlich und vorhanden ist, die entsprechend bereit und belastbar/robust/abgehärtet sind, und nach ein paar harten Diskussionen oder Arbeitsminuten gleich ausgebrannt sind.

Ja, Kinder an die Macht.
;)
Leider nicht ganz verstanden was ich gemeint habe.
Ich finde modernes Mountainbiken hat nichts mit bikeparks oder ebikes zu tun.

Bei Leuten wie dir würde wohl nix passieren außer das die Namen der Trails auf irgend welche NS Verbindungen überprüft werden und dann umbenannt um sie letztendlich dicht zu machen. Das wird uns sicher ganz viel bringen ... .
okay wow - jetzt bin ich auf ne erläuterung gespannt. ganz schön harte worte oder einfach PNum nicht alle damit zu nerven. Ah jetzt kapiert 😂

Korrekt: Lobby braucht man. Aber Verständnis dafür was eigentlich gefragt und gewollt ist auch... also von der Seite die das initiiert (zb ein mtb Verein) und die das nachher freigeben und mitspielen müssen (zb Forstamt und Umweltschutz)
Habe leider zu oft mitbekomme dass beide Seiten oft nicht wissen was im Wald wirklich gefragt ist. Aus meiner Sicht (und meinem Umfeld) nämlich keine geshapeten murmelbahnen und jumplines…
 
Zuletzt bearbeitet:
Schön dass es weiterhin Leute gibt die sich engagieren und genau solche Kongresse aufstellen.
Ist ein Geschäftsmodell oder sollte mal eins werden.
Nö. Kann auch einfach Wege geben, die nicht ausgeschildert werden müssen, die nicht geplant werden müssen, die nicht bezahlt werden müssen und die von jedem, der Lust dazu hat, hier und da mal gepflegt werden können. Wege eben. Keine Anlagen.
Das bringt aber kein "Geschäft".
 
Was glaubt ihr: Bringt der politische Rückenwind in Baden-Württemberg echte Trails – oder am Ende nur neue Gesprächsrunden?

Die "echten Trails" gibt es doch schon sehr lange, die sind einfach da, man glaubt es kaum!
Da brauchts keine Schilder oder Genehmigungen usw......die müssen tatsächlich nicht extra gebaut werden.
Die Pflege übernehmen wir Lokals und das wars auch schon.
Da geb ich dir vollkommen Recht.

Aber:
Das Einzige was wirklich Sinn ergibt ist die "Abschaffung der 2 Meter-Reglung in ganz BaWü. Da sollte der "politische Rückenwind mal hinpupsen"
Ich finde die 2 Meter Regel eigentlich gut. Von mir aus könnten sie die auf 1 Meter oder Handtuchbreite reduzieren. Das Fahren auf unbefestigten Wegen ist nur auf unter einem Meter oder (kleine) Handtuchbreite erlaubt.
 
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