Bock auf Biken – der MTB-News Podcast: 32"-Trailbike getestet – wie fährt es wirklich?

Bock auf Biken – der MTB-News Podcast: 32"-Trailbike getestet – wie fährt es wirklich?

Viele reden drüber – aber nur wenige sind bisher gefahren: Mountainbikes mit 32 Zoll-Laufrädern. Und was noch viel seltener ist: Trail-Bikes mit 32". Aber genau so eins ist Arne, Testleiter bei MTB-News, bereits umfangreich gefahren. Hannes und Arne sprechen daher in dieser Folge nicht nur über den 32"-Hype an sich, die Probleme, die große Laufräder mit sich bringen, und den Druck, den sich manche Hersteller damit auferlegen (müssen) – sondern auch darüber, wie sehr man eine vorgefestigte Meinung korrigieren kann, wenn man ein Bike mal richtig gefahren ist …

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Bock auf Biken – der MTB-News Podcast: 32"-Trailbike getestet – wie fährt es wirklich?
 
ja, deswegen kann thule eine vorderachsaufnahme als attatchment anbieten und taschen für die laufräder. die leute werden das kaufen. und vorderrad ausbauen ist ja wirklich sehr einfach bei jedem rad.
Jetzt bin ich aber froh! Dann kann ich auch mein zukünftiges 64 er (sprich sixtyfourer) transportieren.
 
Das will sich nicht jeder leisten.
Es muss neben Miete und Hobby auch was zum Leben übrig bleiben.
Musst ja nicht den neuesten und teuersten kaufen.
Glaub mein oller Bus ist das billigste Auto auf den meisten Bikepark Parkplätzen
Und bei Fahrrädern weit über 10k knabbert man wohl eher nicht am Hungertuch
 
Das mit der Kellertreppe kenne ich aus dem letzten Haus.
Lg
Wolfgang
Damit bist du direkt warm, wenn du ankommst und kostet nicht viel.
Läuft mit Bio Treibstoff und gibts auch mit 32".
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man kann sich sperriges zeug eigentlich auf jedes fahrzeugdach gurten. ich seh da kein luxus Problem.
 
oder einfach: beide räder fix raus und alles im kofferraum mit decke. fertig.
...geht auch am schnellsten und schön flexibel.
 
B
oder einfach: beide räder fix raus und alles im kofferraum mit decke. fertig.
...geht auch am schnellsten und schön flexibel.
Beide Räder raus praktiziere ich auch mit meinem 29er wenn ich zwei Bikes ins Auto laden will. Da habe ich aber dann Lenker im Weg und ernsthafte Probleme, die vier doch eher großen Räder so unterzubringen, dass sie dann nicht während der Fahrt irgendwo an Pedalen oder eben Lenkern anschlagen oder klappern.
Ich denke nicht, dass das dann mit 32ern unbedingt weniger nervtötend wäre.
 
B

Beide Räder raus praktiziere ich auch mit meinem 29er wenn ich zwei Bikes ins Auto laden will. Da habe ich aber dann Lenker im Weg und ernsthafte Probleme, die vier doch eher großen Räder so unterzubringen, dass sie dann nicht während der Fahrt irgendwo an Pedalen oder eben Lenkern anschlagen oder klappern.
Ich denke nicht, dass das dann mit 32ern unbedingt weniger nervtötend wäre.
ok, OT:
Mit 2 Bikes + paar Decken geht's eher noch gut, je nach Auto und Kofferraum. Ab 3 Bikes wird's nervig.
"Aufm Kopf" stehend an die Rücksitzbank plus Pappe/Decken geht manchmal auch gut, in Golf+Co mit höheren Kofferraum.
Für nicht zu lange Fahrten hab ich nen (alten) bike-Dachträger, da ging bis jetzt jedes nicht-E-bike easy drauf. Und: Kosten eher weniger.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich mag @Hannes Humor.
in einem Podcast über 32 Zoll nach 3D Druck Rezepten zu fragen, und zu glauben, das sich dazu ein Kommentar verirrt =)
 
B

Beide Räder raus praktiziere ich auch mit meinem 29er wenn ich zwei Bikes ins Auto laden will. Da habe ich aber dann Lenker im Weg und ernsthafte Probleme, die vier doch eher großen Räder so unterzubringen, dass sie dann nicht während der Fahrt irgendwo an Pedalen oder eben Lenkern anschlagen oder klappern.
Ich denke nicht, dass das dann mit 32ern unbedingt weniger nervtötend wäre.
Entschuldige, aber was fährst du für ein Auto?
 
Gut für große Menschen, denen bisher alles irgendwie zu klein war.

Für mich uninteressant. Ich stelle nach einigen Monaten "Vorstellung des 32er Themas bei jeder Gelegenheit" fest, dass ich 0,0 Interesse daran habe. Will sie auch nicht (mehr) probieren. Liegt daran, dass mein Short-Travel und mein Enduro mir perfekt passen und mit für mich gut funktionierenden Fahrwerken ausgestattet sind.

Ich will gar nicht noch besseres Überollverhalten etc., sondern wenn ich es leichter haben will, fahr ich eine dementsprechend ausgewählte Strecke.
Ne schwarze Abfahrt soll für mich und mein Radl bitte schwarz bleiben und nicht durch das 32er Bike zur roten oder blauen Strecke werden.

Den Wunsch nach einer passenden Radl-Geometrie kann ich aber nachvollziehen. War das beim Umstieg auf 29 für mich der größte und für mich bedeutenste Aha-Effekt.
Sina Frei ist 151 cm groß und gewinnt XCC- und XCO-Weltcups mit 29-Zoll-Laufrädern.
32-Zoll-Laufräder sind 9 % größer. Das hat aber keinerlei Einfluss auf die Länge des Vorderbaus; selbst Sina Frei hat noch viel Zehenfreiheit.
Hinterbau könnte dein Bike um ca. 27 mm länger werden, aber nur, wenn das entsprechende 29-Zoll-Modell so kurz wie möglich wäre. In vielen Fällen ist das nicht der Fall, und 32 Zoll verlängern das Bike daher weniger.

Warum denken so viele, man müsse riesig sein, um ein etwas größeres Laufrad zu fahren? Sina kann sogar mit Laufrädern gewinnen, die länger sind als ihre Schrittlänge. Um mit einer bestimmten Laufradgröße einfach nur Spaß zu haben, muss man nicht so groß sein.

Wenn du Dirtjumps und Pumptracks fährst, gibt es keine Alternative: Kleinere Laufräder funktionieren besser. Das gilt wahrscheinlich für die meisten künstlichen Trails. Auf natürlichen Trails gibt es hingegen nur sehr wenige Fälle, in denen man als Erwachsener kleinere Laufräder braucht.
 
Die Intend Gabel kippt nicht weg, sie ist reaktionsschnell und direkt, eben weil das Rad direkt unter der Gabel steht.

Die anderen Gabelhersteller, mit dem Offset unterhalb am Gabelausfallende, neigen bei flachen Lenkwinkelbauweisen und einem bestimmten Einlenkwinkel zu kippen.
Das ist leider auch eine fehlerhafte Annahme vom Tester. Bei einer starren Gabel ist es völlig egal, wie die Standrohre zwischen Achse und Krone verlaufen, das hat keinen Einfluss auf das Fahrverhalten (gleiche Steifigkeit und Masse vorausgesetzt). Völlig egal, ob das Offset durch die Krone oder am Ausfallende erzeugt wird!
Das besondere bei der XC Intend ist lediglich, dass der Offset vom Federweg abhängig ist, während er bei anderen Gabeln konstant bleibt.
Genau, und die Richtung der Raderhebung ändert sich natürlich, weil die Rohre in einem anderen Winkel stehen.
 
Sina Frei ist 151 cm groß und gewinnt XCC- und XCO-Weltcups mit
29-Zoll-Laufrädern.
Gewinnt sie trotz oder wegen der 29" Laufräder? Dass die Bikes mit 32" Zoll länger werden, ist ja nur ein Aspekt, sie müssen auch schwerer werden, da die Hebelverhältnisse sich verändern, die Krafteinwirkung sich ändert, man muss wieder Jahre experimentieren um die Geometrie zu optimieren usw. Und warum genau 32", gibt es irgendeine wissenschaftliche Grundlage dafür? Warum nicht 33 o. 31,5 o. kommt dass dann im Nachgang, upsie war doch nicht optimal, 35" ist jetzt der neueste Shit.
 
Klar werden die schwerer, allein schon weil es kein leichtes Gummi gibt. Auch an der Dichtmilch lässt sich wenig Gewicht sparen und Drehmoment, und...
Aber wenn alle Fahrer gleich "schlechte" Voraussetzungen haben, ist keiner im Vorteil.
Vielleicht gibt's zukünftig mehr Downhill-Passagen mit groben Hindernissen und weniger steil bergauf. Hoch einfach länger und dafür flacher. Wenn ich mein altes Rocky Mountain Flow mit 11-25 8-fach und 38er Mono-Kettenblatt noch den Berg hinauf bekomme.... Allein die Dirt Jumper Gabel wiegt fast 3kg.
Dauert nur länger als mit XC-Hardtail, dafür bin ich auf dem Rocky schneller wieder unten. Das heißt: wenn die Abfahrt länger als die Auffahrt ist, ist das schwere 26 Zoll Bike besser als ein aktuelles 29er Rad.
 
Does she win despite or because of the 29" wheels? The fact that the bikes are getting longer at 32" inches is just one aspect; they also have to get heavier because the leverage ratios change, the force application changes, you have to experiment for years again to optimize the geometry, etc. And why exactly 32", is there any scientific basis for this? Why not 33 o. 31.5 o. that will come later, upsie wasn't optimal after all, 35" is now the latest shit.
Der oft geäußerte Kommentar lautet: „Man muss schon riesig sein für 32-Zoll-Räder.“

Dasselbe hörten wir schon, als 29 Zoll die Alternative zu 26 Zoll waren. Damals waren sie auch nur 10 % größer, und die Leute dachten tatsächlich, man müsse ein Riese sein, um diese Räder überhaupt auf Geschwindigkeit zu bringen und sie durch die engsten Kurven zu zwingen.

Offenbar lagen diejenigen falsch, die behaupteten, man müsse groß sein, um 29 Zoll fahren zu können. Fahrräder sind viel, viel länger geworden, und trotzdem sieht man immer noch kleine Erwachsene und sogar noch kleinere Kinder, die 29 Zoll fahren und es lieben. Sie bevorzugen es sogar im Vergleich zu 24- und 27,5-Zoll-Rädern.

Aber das gilt nicht für alle: Wir sehen auch kleine Frauen, die auf höchstem Niveau gegen Frauen gewinnen, die sich aufgrund ihrer genetischen Veranlagung für moderne Fahrräder entschieden haben. Das sind keine lokalen Rennen, bei denen der Sponsor vor seinen Nachbarn gewinnen darf. Das ist die Weltmeisterschaft.

Die ganze Idee, dass man für ein bestimmtes Rad so und so groß sein muss, war schon mal falsch, aber DIESMAL wissen wir es ganz sicher: Wir liegen richtig!

32 Zoll ist ein Standard im Einradsport. Die Fahrer legen Wert auf ihr Fahrgefühl, und wenn sie etwas wollen, setzen sie es auch um. Die Fahrradindustrie macht das nicht. Sie könnten es mit einem sehr geringen Budget schaffen, aber sie tun es nicht. Wir sollten aufhören, Fahrradingenieure zu bewundern. Sie sind keine Formel-1-Ingenieure. Die angesehensten Leute der Fahrradindustrie, selbst in Deutschland, liegen meistens falsch. Schwalbe war strikt gegen 29 Zoll und wollte damit nichts zu tun haben. Es könne nicht funktionieren, sei zu schwer, nur für große Menschen geeignet und man könne keine Kurven fahren. Sie waren viel zu spät dran und haben dadurch viele Verkäufe verloren.

Schwalbe beschäftigt immer noch dieselben Leute, und sie tun fast so, als hätten sie die 32-Zoll-Laufräder erfunden, weil sie wissen wollen, ob sie für manche besser oder schneller wären. Irgendetwas hat sich geändert, aber derjenige, der mir 2004 ins Gesicht sagte, dass das nicht funktionieren könne, hat immer noch eine leitende Position im Produktmanagement.

Travis Brown von Trek testet seit Jahren 32- und 36-Zoll-Laufräder, und Trek unternimmt nichts damit. Stellt euch vor, Gary Fisher hätte noch seine eigene Marke. Gary lässt sich jetzt ein 32-Zoll-Rad bauen. Ein Trek gibt es nicht.

Ohne Rennradfahren, ohne Citybikes würden wir alle immer noch 26-Zoll-Räder fahren. Laufräder von Kinderfahrrädern.
Im Radsport gibt es keine Forschung und Entwicklung. Vergesst den Gedanken, dass es ein ernstzunehmendes Geschäft ist. Es ist ein Hobby-Netzwerk, das von den Emotionen von Leuten getragen wird, die nur Freunde im Radsport haben und keine anderen vermarktbaren Fähigkeiten besitzen, außer eine Rolle im Radsport zu spielen.
 
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