Dotwatching Theke

Das Rad war mein übliches Cutthroat (Selbstaufbau mit einem in England gekauften Wechselrahmen), im Bild unten fehlen nur noch 2 einfache Food Pouches. Ansonsten selbst aufgebaute DT-Laufräder vorne 350er Nabe, hinten 240er mit Alufelgen und 2.2er Cross King-Bereifung. Sattelstütze und Vorbau waren eesilk-gefedert und der Sattel ist ein Brooks mit Titangestell. Mechanische 12-Gang-Schaltung (Sram eagle) mit Lenkerendschalthebel, wobei die Kassette 10-50 und das Kettenblatt bei 30 Zähnen war. Die 30 Zähne waren m.E. gut gewählt, so hatte Niels mit seinen 34 Zähnen geklagt, dass er recht früh absteigen muss, zum Schieben. Die Bremsen waren TRP-Spyre und obwohl ich hinten keine frischen Beläge drauf hatte, musste ich unterwegs nicht tauschen. Pedale XTR und Syntace XXS-Aufsatz. Taschenmix aus Apidura, Disovery, Revelate und Cyclite.
Ausser mit der Kurbel hatte ich keine Probleme, wobei zu Hause, als ich wieder auf 3 Bar pumpte (für Flugi muss ja Luft rausgelassen werden), zischte es aus dem hinteren Reifen bei ca. 3 Bar raus, die Milch hat dann aber schnell gedichtet. Ich hatte die gängigsten Ersatzteile dabei, insbesondere Lager für die Naben (und die Ratchet-Nuss für die Freilaufseite) und Ersatzachsen für die Pedale.
Bike TBR2026.jpeg
 
Alter Schwede....erstes Fahrrad beim Pt 2 direkt nen rollendes Einfamilienhaus :D

Und weil ich das grad dort auch bei nem Bike sehe: Was ist denn das für ein Quatsch mit den Bremshebeln und Schalthebeln am Lenkerende vom Dropbar. Das ist ja das unpraktischste Hipsterzeug, vor allem fürs Gelände. Das man mit dem Setup nen Ultra fährt ist mutig.
 
GEAR HIGHLIGHTS: I dropped out of the TD in 2024 because of knee problems, so I designed and made my frame and top tube bag narrower so it puts the least amount of stress on my knees. Single speed and shorter cranks also seem to help.

Auf jeden Fall. 😀
 
Auf jeden Fall ist es Ziel in dem Alter noch so ein Projekt auf einem anderen Kontinent stemmen! Hut ab! Sind ja ein paar Teilnehmer deutlich ältereren Semesters dabei. Aber ist bei anderen Veranstaltungen (TCR zb) auch so.
 
GEAR HIGHLIGHTS: I dropped out of the TD in 2024 because of knee problems, so I designed and made my frame and top tube bag narrower so it puts the least amount of stress on my knees. Single speed and shorter cranks also seem to help.

Auf jeden Fall. 😀
Single Speed bei der TD ist die richtige Therapie für die Knie. Von führenden Orthopäden empfohlen 😂 Danach bitte einmal alles neu 🤦
 
Beim Diverge ist (laut Specialized) übrigens 47 die maximale Reifengröße. Also wenn, dann würd ich nicht zur Reifenwahl sondern eher zur Rahmenwahl "krass" schreiben. Aber da gibts ganz andere Konsorten, die völlig unvorbereitet an Ultrarennen teilnehmen. Wenns nur die Reifenbreite ist aber der Rest stimmt wird er es trotzdem wuppen.
 
Single Speed bei der TD ist die richtige Therapie für die Knie. Von führenden Orthopäden empfohlen 😂 Danach bitte einmal alles neu 🤦
Die TD ist einer der flachsten Ultras, von daher macht es da wohl am ehesten Sinn. Ich habe den Eindruck, dass sich die Leute bei anderen Veranstaltungen da weniger einen Gefallen tun, wobei beim TBR auch ein Singlespeeder gut ins Ziel gekommen ist. Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell die Singlespeeder schieben können.
 
Das ist doch alles nix Neues, die wird doch seit Jahrzehnten Singlespeed ungefefert gefahren. Dass die Gewinner vollgefedert mit Flatbar und Aerolenker unterwegs sind, hat sicherlich Einfluss auf einige, aber am Ende sollte man doch das nehmen, womit man sich wohlfühlt, denn man ist ja unter Umständen 20 Tage darauf unterwegs
 
Mit dem Velo und 45mm die Tour Divide fahren zu wollen.
Die Reifenbreite ist keineswegs problematisch. Du hast nur wenige Abschnitte, an denen du lieber breite Reifen wünschst. Coco Claims im Anstieg wird eh geschoben, in der Abfahrt geht es dann grob zu (die zweite grobe Abfahrt ist dann erst vom Brush Mountain). Dann der neue Singletrail um km 3000, wobei da die Fahrtechnik wichtiger ist, zudem fand ich die Strecke hinter Beaverhead relativ mühsam, da tief kiesig. Und zu guter Letzt ist da noch der Kaktussingletrail kurz vor Schluss.
Wie oben schon geschrieben, mit 45 mm waren am TBR mindestens zwei Fahrer unterwegs, davon einer mit Slicks, sind beide angekommen, da rollt sich die Divide m.E. deutlich besser.
 
Ich finde es faszinierend, dass es auch bei den schnellen Fahrern eine Uneinigkeit über das perfekte Tour Divide Bike gibt: Von Fully über Hardtail bis Gravel Bike ist alles vertreten.
 
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