auch wenn das für das mtb-news Publikum vermutlich was aus der unpopular opinion Ecke ist: wenn jemand nennenswert Geld in die Hand nimmt um ein touristisches Angebot zu schaffen soll sich das auch irgendwo rentieren, es sollen möglichst viele Leute nutzen können und entsprechend viel Umsatz bzw. Einkommen generiert werden. Sei es Lift, Gastro, Pensionen.
Und da sieht es für mich so aus, das in 2026 mit "einfachen Flowtrails" die größte Zielgruppe erreicht wird. Wenn die überspitzt gesagt mehr Fichtelplattenshore und Co. Stolperbiken beschildern => Zielgruppe
@LB Jörg 
wenn die stattdessen großzügig S0/S1 Flowtrails bauen dürfte die Zielgruppe etwas größer sein
so wie das bisher mit der Strecke und dem Lift lief hatte ich den Eindruck, die Kosten seien eher überschaubar für die Instandhaltung und es kamen mit dem alten Sessellift genug Leute in Relation dazu das sich das ausgegangen ist. Jetzt will man das ganze deutlich größer aufziehen, mit viel größeren Investitionen in Strecken und den Lift und da will man am Ende auch einen echten Zuwachs an Besuchern sehen und die nicht mit Stolperbike-Action verschrecken. Am Ende hat man dann noch Auflagen wo überhaupt Trails gebaut werden dürfen bzw. wie viele, dann fällt die Randgruppe "fortgeschrittenes S3+ Stolperbiken" halt hinten runter, zahlenmäßig dürfte das für's Liftfahren nicht viel ausmachen...
Das ist für den die-hard Fichtelz-Fan (und mich) schwierig, das ist nicht mehr der Ochsenkopf wie man ihn kennt und weshalb man dort hin gefahren ist, andererseits kann ich den Punkt "die Investitionen in das Trailnetz sollen sich rentieren" durchaus nachvollziehen. Letztlich ist das Fichtelgebirge groß genug, das man auch in Sachen tech-Trails weiterhin auf seine Kosten kommt

wird dann halt weniger der Oko werden (aber das ist dem Zweckverband vermutlich ziemlich egal, wenn statt mir dann 50 neue Flowtrail-Fans kommen und Lifttickets kaufen)