Neue Bahn Ochsenkopf Nord - Trails geplant?

Alternativ den genannten Adressaten und ebenso erfolgsversprechend sollte es sein, sich an "den auf der Fleischbrücke" in Nürnberg zu wenden.
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Du ich sags mal so, bevor ich nur wie ein Alman vor mich hin jammer versuch ich es wenigstens. Obs nun erfolgreich ist sei mal dahin gestellt. Aber ich hab mir geschworen nicht zu resignieren. Das würde am Ende nur bedeuten vor der Dummheit zu kapitulieren und dann kann man sich auch gleich eingraben.
 
Du, ich gebe seit Jahren MTB-Kurse am Bullheadhouse.
Ich erlebe also die Zustände am OKO schon seit etlichen Jahren.
Auch lasse ich mir nicht vorwerfen, nur zu jammern.

Wenn ich mir aber ansehe, was jetzt seit dem Neubau der Bahnen abläuft, dann geht es mir so, wie Dante Allegieri den Eingang zur Hölle beschreibt:

LASSET ALLE HOFFNUNG FAHREN.
 
Du, ich gebe seit Jahren MTB-Kurse am Bullheadhouse.
Ich erlebe also die Zustände am OKO schon seit etlichen Jahren.
Auch lasse ich mir nicht vorwerfen, nur zu jammern.

Wenn ich mir aber ansehe, was jetzt seit dem Neubau der Bahnen abläuft, dann geht es mir so, wie Dante Allegieri den Eingang zur Hölle beschreibt:

LASSET ALLE HOFFNUNG FAHREN.
Is ja schön und gut, aber erst mal vollkommen irrelevant wenn du während der ganzen Zeit nicht mal versucht hast mit den Verantwortlichen zu reden. Der Döhla is schwierig ja und auch empfindlich gegenüber Kritik. Aber das es nichts bringt zu reden lass ich nicht gelten. Denn irgendwie haben wir es geschafft, dass der Ticketpreis für die Tageskarte um 9€ gesenkt wurde. Ich weiß aber auch nicht was du erwartest, soll man die lines genau so bauen wie du sie gern hättest? Man kann nicht jeden zufrieden stellen und erst mal ist es ein Bonus für die meisten das überhaupt ein Angebot geschaffen wird.
 
Woher willst Du denn wissen, dass ich das nicht versucht habe?
Du bewegst Dich da bereits im Bereich des StGB §186.

Als damals das Holzelement am Ausgang des obersten Steinfeldes kaputt gegangen war, hatte ich das Liftpersonal drauf aufmerksam gemacht, mir ein Trassierband geben lassen und die gefährliche Stelle markiert bzw. abgesperrt. Trotz mehrfacher Hinweise ist dann zwei Jahre nichts passiert. Als ich dann eine Email geschrieben habe, wurde das Holzelement entfernt und die Trassierbandmarkierung erneuert. Das ist der Zustand bis heute; jetzt ohne Trassierband und mit Farbmarkierungen.

Fakt ist, dass die vor Ort vorhandene Kompetenz der Guides und sehr guten Biker nicht genutzt wird. Man geht jedem Dialog aus dem Weg.

Was den Ticketpreis angeht: Zunächst mal wurden die Preise nach dem Neubau der Bahn auf ein völlig absurdes Niveau angehoben. Als bemerkt wurde, dass niemand mehr kommt, gab es ein Sonderangebot für die Jahreskarte. Als bemerkt wurde, dass außerhalb dieses Sonderangebots wiederum niemand mehr kommt, wurde der Preis der Tageskarte abgesenkt. Nicht "ihr" (wer soll das denn überhaupt sein?) habt das geschafft, sondern der Marktmechanismus.
 
Ich weiß aber auch nicht was du erwartest, soll man die lines genau so bauen wie du sie gern hättest? Man kann nicht jeden zufrieden stellen und erst mal ist es ein Bonus für die meisten das überhaupt ein Angebot geschaffen wird.

auch wenn das für das mtb-news Publikum vermutlich was aus der unpopular opinion Ecke ist: wenn jemand nennenswert Geld in die Hand nimmt um ein touristisches Angebot zu schaffen soll sich das auch irgendwo rentieren, es sollen möglichst viele Leute nutzen können und entsprechend viel Umsatz bzw. Einkommen generiert werden. Sei es Lift, Gastro, Pensionen.
Und da sieht es für mich so aus, das in 2026 mit "einfachen Flowtrails" die größte Zielgruppe erreicht wird. Wenn die überspitzt gesagt mehr Fichtelplattenshore und Co. Stolperbiken beschildern => Zielgruppe @LB Jörg ;) wenn die stattdessen großzügig S0/S1 Flowtrails bauen dürfte die Zielgruppe etwas größer sein :)

so wie das bisher mit der Strecke und dem Lift lief hatte ich den Eindruck, die Kosten seien eher überschaubar für die Instandhaltung und es kamen mit dem alten Sessellift genug Leute in Relation dazu das sich das ausgegangen ist. Jetzt will man das ganze deutlich größer aufziehen, mit viel größeren Investitionen in Strecken und den Lift und da will man am Ende auch einen echten Zuwachs an Besuchern sehen und die nicht mit Stolperbike-Action verschrecken. Am Ende hat man dann noch Auflagen wo überhaupt Trails gebaut werden dürfen bzw. wie viele, dann fällt die Randgruppe "fortgeschrittenes S3+ Stolperbiken" halt hinten runter, zahlenmäßig dürfte das für's Liftfahren nicht viel ausmachen...

Das ist für den die-hard Fichtelz-Fan (und mich) schwierig, das ist nicht mehr der Ochsenkopf wie man ihn kennt und weshalb man dort hin gefahren ist, andererseits kann ich den Punkt "die Investitionen in das Trailnetz sollen sich rentieren" durchaus nachvollziehen. Letztlich ist das Fichtelgebirge groß genug, das man auch in Sachen tech-Trails weiterhin auf seine Kosten kommt :) wird dann halt weniger der Oko werden (aber das ist dem Zweckverband vermutlich ziemlich egal, wenn statt mir dann 50 neue Flowtrail-Fans kommen und Lifttickets kaufen)
 
auch wenn das für das mtb-news Publikum vermutlich was aus der unpopular opinion Ecke ist: wenn jemand nennenswert Geld in die Hand nimmt um ein touristisches Angebot zu schaffen soll sich das auch irgendwo rentieren, es sollen möglichst viele Leute nutzen können und entsprechend viel Umsatz bzw. Einkommen generiert werden. Sei es Lift, Gastro, Pensionen.
Und da sieht es für mich so aus, das in 2026 mit "einfachen Flowtrails" die größte Zielgruppe erreicht wird. Wenn die überspitzt gesagt mehr Fichtelplattenshore und Co. Stolperbiken beschildern => Zielgruppe @LB Jörg ;) wenn die stattdessen großzügig S0/S1 Flowtrails bauen dürfte die Zielgruppe etwas größer sein :)

so wie das bisher mit der Strecke und dem Lift lief hatte ich den Eindruck, die Kosten seien eher überschaubar für die Instandhaltung und es kamen mit dem alten Sessellift genug Leute in Relation dazu das sich das ausgegangen ist. Jetzt will man das ganze deutlich größer aufziehen, mit viel größeren Investitionen in Strecken und den Lift und da will man am Ende auch einen echten Zuwachs an Besuchern sehen und die nicht mit Stolperbike-Action verschrecken. Am Ende hat man dann noch Auflagen wo überhaupt Trails gebaut werden dürfen bzw. wie viele, dann fällt die Randgruppe "fortgeschrittenes S3+ Stolperbiken" halt hinten runter, zahlenmäßig dürfte das für's Liftfahren nicht viel ausmachen...

Das ist für den die-hard Fichtelz-Fan (und mich) schwierig, das ist nicht mehr der Ochsenkopf wie man ihn kennt und weshalb man dort hin gefahren ist, andererseits kann ich den Punkt "die Investitionen in das Trailnetz sollen sich rentieren" durchaus nachvollziehen. Letztlich ist das Fichtelgebirge groß genug, das man auch in Sachen tech-Trails weiterhin auf seine Kosten kommt :) wird dann halt weniger der Oko werden (aber das ist dem Zweckverband vermutlich ziemlich egal, wenn statt mir dann 50 neue Flowtrail-Fans kommen und Lifttickets kaufen)
Da hast Du natürlich völlig recht.

Andrerseits beweisen Locations wie Cerno Woda (Rychlebsky Steki), Trutnov, Singltrek pod Smerkem, Jelena Gora, Srebrna Gora u.a. in Tschechien und Polen, dass es durchaus anders auch funktionieren kann. Eine Mischung aus Stolperbike-Trails mit Murmelbahnen nämlich zieht dort sogar ohne Lift und Shuttle sehr viel Publikum heran. Die Trails dort wurden fast vollständig ehrenamtlich errichtet, ohne den Einsatz von Unsummen öffentlicher Mittel, sind hochprofessionell gebaut und perfekt beschildert. Dazu attraktive Trailheads und gute Gastronomie.
 
Die Trails dort wurden fast vollständig ehrenamtlich errichtet
Das kann ich für den Singltrek pod smrkem und Rychlebski Stecky mit Sicherheit ausschließen. Für Trutnov bin ich mir nicht ganz sicher, meine aber auch, dass die Finanzierung durch Regionalförderung und Forst erfolgte.
Das freiwillige Helfer bei Bau und Unterhalt beteilgt waren & sind, stimmt allerdings.
 
auch wenn das für das mtb-news Publikum vermutlich was aus der unpopular opinion Ecke ist: wenn jemand nennenswert Geld in die Hand nimmt um ein touristisches Angebot zu schaffen soll sich das auch irgendwo rentieren, es sollen möglichst viele Leute nutzen können und entsprechend viel Umsatz bzw. Einkommen generiert werden. Sei es Lift, Gastro, Pensionen.
Und da sieht es für mich so aus, das in 2026 mit "einfachen Flowtrails" die größte Zielgruppe erreicht wird. Wenn die überspitzt gesagt mehr Fichtelplattenshore und Co. Stolperbiken beschildern => Zielgruppe @LB Jörg ;) wenn die stattdessen großzügig S0/S1 Flowtrails bauen dürfte die Zielgruppe etwas größer sein :)

so wie das bisher mit der Strecke und dem Lift lief hatte ich den Eindruck, die Kosten seien eher überschaubar für die Instandhaltung und es kamen mit dem alten Sessellift genug Leute in Relation dazu das sich das ausgegangen ist. Jetzt will man das ganze deutlich größer aufziehen, mit viel größeren Investitionen in Strecken und den Lift und da will man am Ende auch einen echten Zuwachs an Besuchern sehen und die nicht mit Stolperbike-Action verschrecken. Am Ende hat man dann noch Auflagen wo überhaupt Trails gebaut werden dürfen bzw. wie viele, dann fällt die Randgruppe "fortgeschrittenes S3+ Stolperbiken" halt hinten runter, zahlenmäßig dürfte das für's Liftfahren nicht viel ausmachen...

Das ist für den die-hard Fichtelz-Fan (und mich) schwierig, das ist nicht mehr der Ochsenkopf wie man ihn kennt und weshalb man dort hin gefahren ist, andererseits kann ich den Punkt "die Investitionen in das Trailnetz sollen sich rentieren" durchaus nachvollziehen. Letztlich ist das Fichtelgebirge groß genug, das man auch in Sachen tech-Trails weiterhin auf seine Kosten kommt :) wird dann halt weniger der Oko werden (aber das ist dem Zweckverband vermutlich ziemlich egal, wenn statt mir dann 50 neue Flowtrail-Fans kommen und Lifttickets kaufen)
Genau davon sprech ich ja. Die neuen Lines sind lediglich eine Angebotserweiterung. Das Fichtelgebirge ist groß genug und abseits der neuen Lines gibt es ein reichhaltiges Angebot an ordentlichen Singletrails.

Hier und da ein jammert mal ein Boomer darüber man würde ja alle natürlichen Singletrails zerstören, aber dem ist halt schlicht nicht so. Enduro mag zwar nicht tot sein, aber je jünger die Zielgruppe, desto mehr verlagert sich das ganze Richtung Flow und Jumplines. Und man setzt eben das um war an Angebot fehlt und den wirtschaftlich größten Nutzen bringt.

Und dann kommen vereinzelt NPCs um die Ecke mit der Forderung dann einfach alles so zu belassen wie es ist. Das ist dann genau die gleiche realitätsfremde alternde Fraktion welche gegen solche Vorhaben klagt und denkt ihre Meinung steht über die aller anderen.

Um das ganze mal mit einer kleinen Umfrage unserer Community (90% U20) zu untermalen (nicht repräsentativ, aber verdeutlicht das ganze)

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Man sollte immer dran denken die eigene Sichtweise nicht maßlos zu überschätzen, denn diese spiegelt selten die der Mehrheit wieder (und da schließe ich mich natürlich mit ein).
 
Das kann ich für den Singltrek pod smrkem und Rychlebski Stecky mit Sicherheit ausschließen. Für Trutnov bin ich mir nicht ganz sicher, meine aber auch, dass die Finanzierung durch Regionalförderung und Forst erfolgte.
Das freiwillige Helfer bei Bau und Unterhalt beteilgt waren & sind, stimmt allerdings.
Woher Deine Sicherheit stammt, weiß ich nicht.
Meine Information stammt von den Darstellungen relevanter locals aus Rychlebsky, Trutnov und Nove Mesto pod Smerkem.

Die Darstellung des "Weisesten" hier zeigt übrigens, dass 25% (Jumpline) + 20% (klassisches Enduro) + 26% (Downhill) = 71% andere Interessen als Murmelbahnen haben. Natürlich kann man jede Statistik so hindrehen, wie man es haben möchte.
 
Meine Information stammt von den Darstellungen relevanter locals
Ich war 2013 zur Eröffnung des Singltrek pod smrkem eingeladen, habe Tomas (den Initiator) länger gesprochen und ihn dann auch noch ein paarmal auf diversen Anlässen wiedergetroffen.
An den Rychlebski Stecky war ich 2016; auch dort hatte ich Gelegenheit, mit den Berteibern zu sprechen.

Zum Thema "Finanzierung" stehen übrigens überall dort auch Schilder (nur eben nicht in deutsch).
 
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