!!! 7-GB Verbot/gesperrt !!!

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Gestern und heute liefen die Kettensägen wieder zu Hochform auf. Unter dem Aspekt "Naturschutz" und "Pflegeschnitt" - so nannten es zumindest die freundlichen Leute gestern und heute an Absperrungen - wurde kräftig gefällt. Die Stürme der vergangenen Woche haben nur zu ganz vereinzelten Windschäden (umgefallenen Bäumen) geführt.
Mit einem der Waldarbeiter habe ich mich sehr nett unterhalten. Zum Thema Zerstörung der Wege durch Traktoren und Harvester und die Kritik an den Mountainbikern hat er laut gelacht. Er habe auch schon gehört, dass man die Mountainbiker überhaupt nicht möge im 7GB. Die aktuelle Wegezerstörung durch die Traktoren und Harvestern könnten selbst hunderte von Mountainbikern in Jahren nicht erreichen. Die Bodenverdichtung durch das Gwicht der Maschinen sei enorm und das sei das wirkliche Problem
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Jaerrit

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Die sind nicht allen Ernstes in den Weg auf dem unteren Bild reingefahren, wo man selbst zu Fuß illegal unterwegs ist?
Oder hat sich bezüglich der Erlaubnis der Nutzung dieses Pfades etwas geändert?
 
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Die sind nicht allen Ernstes in den Weg auf dem unteren Bild reingefahren, wo man selbst zu Fuß illegal unterwegs ist?
Oder hat sich bezüglich der Erlaubnis der Nutzung dieses Pfades etwas geändert?
Doch, es ist genau dieser Weg... Auch viele andere Wege / Pfade, die für Fahrräder geschlossen sind, wurden von den Traktoren umgepflügt
 

Jaerrit

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Doch, es ist genau dieser Weg... Auch viele andere Wege / Pfade, die für Fahrräder geschlossen sind, wurden von den Traktoren umgepflügt
Vor dem Opferstock rechts, hätte nicht gedacht das es da passende Fahrzeuge gibt... Ich hab irgendwie im Kopf gehabt, das eben dieser Weg für jegliche Nutzung, inklusive zu Fuß geschlossen ist
 
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Der Weg ist für alle gesperrt weil er durch eine besondere Schutzzone führt. Zig-Tonnen schwere Maschinen, Kettensägen und darauf geschulte Arbeiter sind in meinen Augen hierzu ein Wiederspruch.
@ ulb , @ forst-und-wald : bitte um eine Aufklärung, ich möchte dies gerne verstehen.
 
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20 Meter neben der Straße hat das aber wenig mit Sicherheit zu tun. Schön finde ich folgenden Absatz:
"Er betont außerdem, dass die Fällaktion – die mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt war – keinen Nachteil für die Natur bedeutet: „Viele Menschen denken ja, dass es etwas Schlimmes ist, die Bäume zu fällen.“ Tatsächlich kann aber die nächste Baumgeneration und auch die andere Vegetation, die vorher im wahrsten Sinne des Wortes ein Schattendasein fristete, nun richtig aufblühen."
Selten so etwas dämliches gelesen. In dem Sinne wären auch die Rodungen im Amazonas sinnvoll...
 
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Wenn man sich das an der Landstraße anschaut und dann im Vergleich sieht, wie viele Bäume in Königswinter an der Rheinpromenade einem vernünftigen Radweg im Wege stehen (eine Reihe von den Linden mit den verstümmelten Kronen), dann kommen einem schon Zweifel an der Ausgewogenheit.
 

Jaerrit

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Vermutlich kontrollieren sie nur das da keiner mit seinem Harvester rumfährt...
Aber mal im Ernst, ich glaube die haben dort ein viel größeres Problem mit Leuten die mit Klappspaten anrücken und sich selber und evtl andere in Gefahr bringen. Wenn da jemandem sein Hund oder Kind in irgendwelche Löcher abseits der Wege stürzt, Prost Mahlzeit, und sowas passiert nur weil die Leute eben dort Spazierengehen wo sie es nicht dürfen. Für den Rest der Wege will ich gar nicht über die (Un-)Sinnhaftigkeit eines Regelwerks sprechen, aber dort kann halt schon etwas Ernsthaftes passieren wenn man nicht weiß was man tut, mit dem zwangsläufig auch unbeteiligte (zB Rettungskräfte) in Gefahr gebracht werden. Dank diverser Video-Portale hat der Tourismus solcher Klappspatenträger scheinbar stark zugenommen - wobei es dort absolut nix interessantes zu sehen gibt.
 
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Gestern abend nass nach Hause, heute morgen nass zur Arbeit und dazwischen muss es gut geregnet haben. Das Wasser lief neben, über und auf den Wegen. Sogar in den Rückeschneisen fließt das Wasser die Hänge runter. Und bei den aufgeweichten Waldböden wird weiter Holz gemacht: Ein Rückeschlepper auf Laster und ein leerer Langholzer kamen mir heute Morgen entgegen. Aber es besteht Hoffnung: Die Wiederaufforstung kann man live begleiten.
Edit: Wer aus dem Rheintal über die Margaretenhöhe fahren will, muss morgen eine Umleitung fahren. Die L331 ist gesperrt. Da wird noch Platz für die Aufforstung geschaffen.
 
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Wie schüttelreimte ein preußischer Oberförster vor 150 Jahren mal: "Willst du den Wald vernichten, pflanze nichts als Fichten". Aber das sind bestimmt nur schnell wachsende Pionierfichten, die den nachwachsenden Bäumen erst mal etwas Schutz spenden ....
 
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