Bremsbeläge einbremsen

Kannst du dir bei deinem Auto aussuchen wie die Bremskraft verteilt wird? In der Regel kannst du auch nicht regeln ob die hintere früher bremst als die vordere.
Nein. Aber wenn man hinten eine potentere Bremse bräuchte als vorne, wäre das am Auto auch so dimensioniert.
Und was Du hier schreibst hat schon gar nichts damit zu tun, weshalb die Bremse hinten größer sein sollte, wenn ich das mal so direkt sagen kann. Außer vielleicht wenn man zugrunde legt, dass alle immer falsch Bremsen und deswegen die Bremse so ausgelegt werden soll, dass man immer falsch Bremsen kann. Denn für die Verzögerung ist es falsch, nur hinten zu Bremsen.
Das Unterscheidet auch die Profis von Anfängern: der Profi kann auch vorn viel Verzögerung erzeugen, ohne zu überschlagen und daher grenzwertig nah an Kurven Bremsen, während der Anfänger bereits 200 Meter mit schlitterndem und Schlängelndem Hinterreifen an die Kurve heranfährt, weil er es einfach nicht schafft, rechtzeitig zu verzögern mit seinen 20% Bremskraft hinten.
Mir geht es natürlich ums Prinzip, deswegen dramatisiere ich das ganze ein wenig mit den Zahlen.
 
Irgeneine neue Methode muss es doch noch geben, welche alle verrückten Überlegungen vereint?

Beläge inkl Scheibe ausbauen, unter Druck in den Schraubstock spannen und dabei mit Heißluftfön erhitzen?

Fahrer engagieren, welcher auf einem Billigen Ersatzrad Scheibe und Beläge verbaut und dort einbremst?

Da ist noch Luft nach oben
1. In einen Bikepark mit Schlepplift fahren.
2. Flow Country strecke gemächlich runterrollern.
3. Beim Hochschleppen die Bremse schleifen lassen.
4.
5. Profit.


Edit: Oh, du meinst ohne das Haus verlassen zu müssen.
Nein, dann weiß ich auch nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Klingt komisch, ist auch unlogisch.

Du kannst kein steiles Stück nur mit der HR Bremse fahren. Da überträgst du kaum Bremskraft und du verlierst am leichten Hinterrad noch ein Vielfaches schneller den Seitenhalt, wenn du da nennenswert mitbremst.
In der Praxis sieht dein Fahrstil dann so aus, dass du mit blockierendem Hinterrad immer schneller wirst und irgendwo gg nen Baum klatschtst.
Wenn es mal ein wirkliches Steilstück im Schneckentempo gibt an dem ich ums verrecken nicht zu schnell werden darf, dann brems ich hinten fast durchgehend und ja manchmal blockierts unabsichtlich. Aber vorne muss ich wenn ich um die Kurve möchte trotzdem immer auf machen um Grip fürs Lenken zu bekommen. Man kann aber besser langsam eine Kurve fahren wenn man vorne Grip hat und hinten driftet als vorne zu und hinten ungebremst. Nur weil die Stylepolizei mir einen Strafzettel für Angstbremsen austeilt heisst es nicht, dass es nicht normal ist.
Es gibt eben immer Situationen in denen man durchaus durchgehend Bremsen muss und in solchen Situationen ist die Hinterbremse quasi in Dauerbetrieb und die Vordere bekommt verschnaufpausen.
In der Natur sind die Trails eben nicht immer so gebaut, dass man nur an neuralgischen Stellen bremst und sonst laufen lässt. Ich könnte mir abseits von Bikeparks nicht bei vielen Trails die ich interessant finde vorstellen wie man sie fahren sollte wenn man nur vor den Kurven bremst weil man ja das ach so verpönte Komfortbremsen vermeiden muss. Da klebst du mit Tempo 50 im nächsten Baum.
 
Mach dir keine Sorgen, hier bremst garantiert niemand perfekt. Und so ein Trail will erstmal kennengelernt werden. Das heißt man fährt erstmal nach seinem inneren Sicherheitsgefühl und garantiert nicht so, wie es andere für "richtig" halten. Denn dann ist man nicht mehr bei sich und macht Fehler.
 
War "im Toaster" schon?

Also ich habe mal testweise 1Paar neue Magura Beläge gehimmelt in dem ich sie mit der Heissluftpistole auf ca. 360°C (mit Infrarotthermometer gemessen) erhitzt habe.
Ich konnte anschliessend den Belag von der Trägerplatte pinseln. :D
Soviel zum Thema alternative Einbremsmethoden.
Viele Autobremsbelaghersteller geben als max. Temp. 350 Grad C an. Passt also mit deinem Versuch überein.
 
Mach dir keine Sorgen, hier bremst garantiert niemand perfekt. Und so ein Trail will erstmal kennengelernt werden. Das heißt man fährt erstmal nach seinem inneren Sicherheitsgefühl und garantiert nicht so, wie es andere für "richtig" halten. Denn dann ist man nicht mehr bei sich und macht Fehler.
Was für eine Diskussion. Es geht doch nicht darum, Leute zu tadeln, weil sie falsch Bremsen. Es geht darum, weshalb es tendenziell einfach nicht wahr ist, dass die Bremse hinten stärker ausgelegt sein soll als vorn. Und das ist ganz einfach: Beim Bremsen geht das Gewicht nach vorne und folglich ist auch die Haftung vorn um ein vielfaches höher als hinten beim Bremsen. Das geht bis zu 80% vorn und 20% hinten. Und deshalb ist es Krampf zu behaupten, dass die Bremse hinten stärker ausgelegt werden muss als vorn.
VW hatte dafür am Längslenker hinten am Golf 1, Golf 2 und Polo einen Zylinder, welcher die Bremskraft, je nach Bewegung des Längslenkers, mehr nach vorne verteilte mit einem Verhältnis von 80 vorn zu 20 hinten.
 
Was für eine Diskussion. Es geht doch nicht darum, Leute zu tadeln, weil sie falsch Bremsen. Es geht darum, weshalb es tendenziell einfach nicht wahr ist, dass die Bremse hinten stärker ausgelegt sein soll als vorn. Und das ist ganz einfach: Beim Bremsen geht das Gewicht nach vorne und folglich ist auch die Haftung vorn um ein vielfaches höher als hinten beim Bremsen. Das geht bis zu 80% vorn und 20% hinten. Und deshalb ist es Krampf zu behaupten, dass die Bremse hinten stärker ausgelegt werden muss als vorn.
VW hatte dafür am Längslenker hinten am Golf 1, Golf 2 und Polo einen Zylinder, welcher die Bremskraft, je nach Bewegung des Längslenkers, mehr nach vorne verteilte mit einem Verhältnis von 80 vorn zu 20 hinten.
Ach die haben doch alle keine Ahnung...
 
Was für eine Diskussion. Es geht doch nicht darum, Leute zu tadeln, weil sie falsch Bremsen. Es geht darum, weshalb es tendenziell einfach nicht wahr ist, dass die Bremse hinten stärker ausgelegt sein soll als vorn. Und das ist ganz einfach: Beim Bremsen geht das Gewicht nach vorne und folglich ist auch die Haftung vorn um ein vielfaches höher als hinten beim Bremsen. Das geht bis zu 80% vorn und 20% hinten. Und deshalb ist es Krampf zu behaupten, dass die Bremse hinten stärker ausgelegt werden muss als vorn.
VW hatte dafür am Längslenker hinten am Golf 1, Golf 2 und Polo einen Zylinder, welcher die Bremskraft, je nach Bewegung des Längslenkers, mehr nach vorne verteilte mit einem Verhältnis von 80 vorn zu 20 hinten.

Immer diese Autovergleiche…
Natürlich kann man vorne die stärkste Bremskraft erreichen, aber dummerweise gmhat das Einspurfahrzeug Fahrrad kein ABS im Vergleich zum zweispurigen Auto. Wenn das Vorderrad blockiert dann rutscht es weg . Klar der Forumsheld schiesst mit Vollgas übers S3 Steinfeld und bremst knallhart kurz vor der Kurve.
Andere sagen sich „Hinten blockieren, vorne Dosieren…) um im Grenzbereich vorne noch Seitenführung aufzubauen.

Und klar braucht man hinten keine stärkere Bremse für mehr Bremskraft, sondern eine größere Scheibe für weniger Handkraft und geringere Erwärmung beim dosierten Schleifenlassen wenn es sehr steil bergabgeht.

Aber klar, die Maulhelden donnern ohne zu bremsen den steilen S2/3/4 Weg runter und Bremsen unten an der Spitzkehre elegant mit der Vorderbremse.

Ich als Feigling Versuche von Anfang an auf solch einer Strecke das Tempo zu kontrollieren und habe die hintere Bremse fast durchgehend im Eingriff. Wie gesagt, steil und schwer…
Und deswegen gehe ich mit dem Körpergewicht nach hinten. Mehr Druck auf dem Hinterrad, weniger eintauchen vorne.
Ist wohl ein Fehler.

Mal etwas über den Tellerand schauen…

Eine Frage, was passiert eigentlich beim Moped wenn ich auf der Straße in Schräglage vorne stark Bremse?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Selbst wenn du vorne nur mittelmäßig bremst, übeträgst du da schon deutlich mehr Bremskraft als hinten überhaupt möglich wäre und hast noch massig Seitenführung.

Wir schauen doch die ganze Zeit über den Tellerrand und wissen, dass Leute wie du vollkommen falsch bremsen, aber das ist nunmal kein Grund, dass Hersteller Fahrräder für falsche Anwendung konstruieren.

Dann der Vergleich mit Feigling: Gerade wenn du ein Feigling bist, solltest du richtig bremsen. Warum sollte man gefährlicher Fahren und später bremsen, wenn man die Vorderradbremse stärker nutzt? So ein Blödsinn.
Man nutzt beide gleichzeitig und die Vordere stärker, auch wenn man durchgängig bremst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Selbst wenn du vorne nur mittelmäßig bremst, übeträgst du da schon deutlich mehr Bremskraft als hinten überhaupt möglich wäre und hast noch massig Seitenführung.

Wir schauen doch die ganze Zeit über den Tellerrand und wissen, dass Leute wie du vollkommen falsch bremsen, aber das ist nunmal kein Grund, dass Hersteller Fahrräder für falsche Anwendung konstruieren.
Lesen und verstehen ist nicht Deine Stärke?

Es geht um Handkraft und Scheibentemperatur und nicht um Bremskraft…
 
Und die Scheibentemperatur wird hinten größer als vorne, wenn ich hinten nur schwächer mitbremse?
Du hast echt mal sowas von 0 Ahnung.

Wenn deine hintere Bremse bei Abfahrten heißer wird als deine Vordere, bremst du falsch und solltest nen Kurs aufsuchen. Mehr gibts dazu nicht zu sagen.

Und weniger Handkraft hinten, verleitet einen ja nur noch mehr zum Überbremsen am Hinterrad.
 
Und die Scheibentemperatur wird hinten größer als vorne, wenn ich hinten nur schwächer mitbremse?
Du hast echt mal sowas von 0 Ahnung.

We behauptet das? Du musst schon lesen können. Ich Bremse hinten im sehr steilen Gelände dauerhaft, auch in der Kurve, besonders wenn ein Abgrund da ist , für mehr Kontrolle hinten.

Und deshalb größere Scheibe weil weniger Wärme . Verstehst Du das?

Nochmal die Frage an dich, was passiert beim Motorrad ohne Kurvenabs, wenn ich in der Kurve stark Bremse? Notbremsund z, B.

Rutscht die Karre weg, stellt sich auf oder fährt einfach wie gehabt weiter?
 
Ich Bremse hinten im sehr steilen Gelände dauerhaft, auch in der Kurve, besonders wenn ein Abgrund da ist , für mehr Kontrolle hinten.
Ich bremse im steilen Gelände vorne + hinten dauerhaft. Und das ist dein Fehler. Da du es anscheinend hauptsächlich hinten tust.

Und von Motorrädern hast du anscheinend auch wenig Ahnung.
Heutzutage hat fast jedes Motorrad ABS, da kannst du auch in Schräglage voll reinlangen.
Und selbst ohne ABS, kann man in Schräglage sehr stark bremsen. Das Motorrad stellt sich dann auf. Erst ein ruckartige Vollbremsung, lässt das Rad blockieren. Und selbst das kann man bei keiner/geringer Schräglage durch Öffnen der Bremse wieder kontrollieren.
Da bist du auch an den falschen geraten, da ich früher mit dem Motorrad auf der Rennstrecke war.
 
Lesen und verstehen ist nicht Deine Stärke?

Es geht um Handkraft und Scheibentemperatur und nicht um Bremskraft…
Das mit der Handkraft ist doch reine Meinung und hat null Fundament. Mit meiner 160er Scheibe am Hardtail. Hinten bringe ich sowohl mit MT4 als auch mit Shimano XT 785 (die Schwächste von den genannten aber die zuverlässigste) und erst Recht mit der MT5 das Hinterrad locker und leicht mit einem Finger zum blockieren, auch eine 200 Meter Abfahrt runter, ohne dabei Müde zu werden.
Vorn mit der MT5 und der 203er Scheibe am Fully hingegen brauche ich eher zwei Finger, wenn ich den Reifen im Hinblick auf den Seitenhalt in Schwierigkeiten bringen will. Aber bei der Aktion vorne verzögere ich das Bike halt enorm, während hinten mit dem blockierten Rad eben in manchen Abfahrten so gut wie keine Verzögerung statt findet. Ihr schmeißt hier irgendwie alles durcheinander, es ist aber halt einfach so, dass es Abfahrten gibt, wo Du nur mit hinten Bremsen schneller wirst und wenn Du dann vorn bremst, hast Du halt ganz einfach eine viel größere Verzögerung und auch einen viel höheren Energieumsatz, und dafür muss die Bremse entsprechend dimensioniert sein, sonst raucht sie ab.
Hinten kriegst Du nie diesen Energieumsatz hin, und wenn Du noch so viel Angst davor hast, vorn zu bremsen.
 
Mir ist auch durchaus klar, was er meint.
Er nutzt halt hauptsächlich die Hinterradbremse als dauerhafter Geschwindigkeitsregulierer und die Vorderradbremse punktuell dazu.
Das macht es aber nicht richtiger, auch wenn er jetzt versucht sich mit allen möglichen Erklärungen irgendwie rauszureden.
 
Ich als Feigling Versuche von Anfang an auf solch einer Strecke das Tempo zu kontrollieren und habe die hintere Bremse fast durchgehend im Eingriff. Wie gesagt, steil und schwer…
Und deswegen gehe ich mit dem Körpergewicht nach hinten. Mehr Druck auf dem Hinterrad, weniger eintauchen vorne.
Ist wohl ein Fehler.
Das glaube ich gern, dass Du die hintere Bremse durchgehend im Eingriff hast, wenn Du vorn nicht Bremsen willst. Ich garantier Dir aber, dass bei manchen Abfahrten das Bike trotzdem schneller wird, auch wenn Du hinters Hinterrad gehst. Weil Einfach das Gewicht sich aufs Vorderrad verlagert beim Bremsen und im Extremfall kriegst Du dann nicht mehr genug Druck aufs Hinterrad.
 
Mir ist auch durchaus klar, was er meint.
Er nutzt halt hauptsächlich die Hinterradbremse als dauerhafter Geschwindigkeitsregulierer und die Vorderradbremse punktuell dazu.
Das macht es aber nicht richtiger, auch wenn er jetzt versucht sich mit allen möglichen Erklärungen irgendwie rauszureden.
Denke ich auch, aber dann hier physikalische Tatsachen in Abrede stellen ist trotzdem Krampf.
 
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