Bruch der BWS eure Erfahrungen

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Freut mich, das zu lesen :). Drücke dir die Daumen, dass die Röntgenkontrolle gut verläuft :daumen:.
Jau, alles OK. Der pampige Wirbel BWK 8 hat es von 11 mm auf 13,4 mm Stärke geschafft. :i2: Wahnsinn!
Der Doc meinte eben, dass das Gestänge in nem Jahr rauskommt. Ich soll noch gut 2 Monate ruhig gehen lassen.
Lasse mich nächste Woche mal in der Firma blicken und bespreche wann es realistisch an der Schüppe wieder Sinn macht; ich muss körperlich nicht sonderlich hart ran; sitze aber viel.
es wird also...
 

MTBmarkoT

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Hier kann ich mal mitmachen.

Mehrfache Brustwirbelfraktur nach schweren Sturz im Trail (Ostern Trainingslager2019 Finale Rollercoaster )
Die italienische Rettungskräfte waren mega!

Meine Frau arbeitet in der Wirbelsäulenchirugie und hat vom Urlaubsort aus alles weitere für mich klar gemacht.
1 Woche musste ich Korsett tragen.
Nach der Operation (5 Wirbel versteift) ging es mir recht gut (Opium).
Die Physiotherapie dann gleich mal mit der Hiobsbotschaft.... 6 Monate kein Sport kein gar nix!!!
ERST ALLES AUSHEILEN LASSEN.

Ich dachte erst die machen Witze weil die meisten in der Klink echt sehr alt und gebrechlich waren, aber außer spazieren gehen und mal ganz sachte 30' Rolle ist nichts möglich.

Ich bin jetzt schon 4 Monate zu Hause und darf noch 2 Monate warten, danach weiter Operation oder Reha.

Anfangs konnte ich keinen Hügel heruntergehen, nichts tragen, kein Buch lesen etc...
Musste mich anziehen lassen. Ich brauchte immer Hilfe.

Es ist schon besser aber bis zur Normalität wird es noch lange lange dauern.
Aber wisst Ihr was...
ICH LEBE NOCH dass ist das Einzige was mich motiviert und was zählt.

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basti321

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Hi,
gute Einstellung, sich zu motivieren und Geduld zu haben :daumen: .
Wieso haben sie denn doch versteift, nachdem du erst das Korsett hattest? Welche Art von Brüchen waren das, Kompressionsbrüche?
VG
basti321
 

MTBmarkoT

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Wieso haben sie denn doch versteift, nachdem du erst das Korsett hattest? Welche Art von Brüchen waren das, Kompressionsbrüche?
VG
basti321
Ganz einfach meine Frau arbeitet genau in diesem Spezialbereich. Alle Untersuchungen in Italien sagten konventionell reicht. Wir haben die Daten über Nacht dann zu unseren Oberärzten geschickt und die sagten umgehende Operation. Die Wirbel Th3-5 waren so perforiert das eine Operation notwendig ist. Die Bandscheiben in dem Bereich gibt es nicht mehr.
Ohne Operation hätte ich viel größere Folgeschäden gehabt als jetzt.
Bei der Op sah es dann auch richtig Kacke aus. Also es war mehr Defekt als erwartet und das trotz CT und MRT.

Versteift ist th2 - th6 mit der Option das es irgendwann nur noch th3 bis th5 ist.
Reha sollte Ende des Jahres starten.

Die Muskuläre Heilung ist das Problem da die Rückenmuskulatur durch die Operation ja beschädigt wurde.
Alles handwerklich fällt mir unheimlich schwer. Halbe Stunde und ich bin im Arsch.

Deshalb spazieren gehen damit der Tag rum geht.
 
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Ganz einfach meine Frau arbeitet genau in diesem Spezialbereich. Alle Untersuchungen in Italien sagten konventionell reicht. Wir haben die Daten über Nacht dann zu unseren Oberärzten geschickt und die sagten umgehende Operation. Die Wirbel Th3-5 waren so perforiert das eine Operation notwendig ist. Die Bandscheiben in dem Bereich gibt es nicht mehr.
Ohne Operation hätte ich viel größere Folgeschäden gehabt als jetzt.
Bei der Op sah es dann auch richtig Kacke aus. Also es war mehr Defekt als erwartet und das trotz CT und MRT.

Versteift ist th2 - th6 mit der Option das es irgendwann nur noch th3 bis th5 ist.
Reha sollte Ende des Jahres starten.

Die Muskuläre Heilung ist das Problem da die Rückenmuskulatur durch die Operation ja beschädigt wurde.
Alles handwerklich fällt mir unheimlich schwer. Halbe Stunde und ich bin im Arsch.

Deshalb spazieren gehen damit der Tag rum geht.

Bist du auf den Kopf gestürzt?

Sind die Bandscheiben geborsten oder wie meinst du das?

Vielleicht ist es ja nach Ausheilen ja doch ne Option den Fixateur komplett zu entfernen. Ich bin heilfroh den Krempel raus zu haben.
Aber wie schon per PM geschrieben: Du bist ja in guten Händen und die Zeit wirds zeigen
 

MTBmarkoT

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Bist du auf den Kopf gestürzt?

Sind die Bandscheiben geborsten oder wie meinst du das?

Vielleicht ist es ja nach Ausheilen ja doch ne Option den Fixateur komplett zu entfernen. Ich bin heilfroh den Krempel raus zu haben.
Aber wie schon per PM geschrieben: Du bist ja in guten Händen und die Zeit wirds zeigen
Quasi ein Highsider Abwurf und Landung auf dem Kopf. Wirbelsäule hat die kinetische Energie aufgenommen.
Bandscheiben in Bereich Th2 bis Th5 sind weg und Wirbelkörper porös.
Der Bereich bleibt auch versteift (Th3-th5)

Halbe Stunde Rolle geht schon ist aber auch anstrengend. Draußen wäre cooler aber die Erschütterung geht eben bis durch....

Ich denke aber das ich zum Ende des Jahres schon in echt fahren kann.
 
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@LeoJohnson : Klingt ja ganz gut bei dir :). Wie geht's dir denn mittlerweile?
Ganz OK,

Der Rücken macht wenig Ärger so lange ich etwas dafür tue. Mache regelmäßig Plancken etc und etwas Yoga. Hilft mir sehr und so lange ich das fleissig mache passt alles.
Der Fixateur ist im Oktober raus. Bin im September davor über die Alpen, Pfingsten 2018 in Latsch (da allerdings noch sehr verhalten).

Hab mir Anfang Juni das rechte Schlüsselbein gebrochen (Treppe runter gedömmelt; ohne Rad)
Das war auch in sofern blöd, da ich gut 4 Wochen nix für den Rücken machen konnte. Bekomme erst seit gut 3 Wochen wieder schmerzfrei einen Satz Liegestütz hin.
Aber auch das ist jetzt wieder gut. War vor 2 Wochen am Reschensee; da ging eigentlich alles recht gut.
 
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So, nach 2 Brustwirbel 2004 hat es mich letzten Samstag wieder erwischt. Dieses Mal sind 3 Brustwirbel gebrochen ( 6 - 7 - 9 ), einer davon war 2004 schon dabei.

Ursache war ein Ast in den Speichen >:(, hatte ihn einfach nicht gesehen.

Es sind wieder Kompressionsbrüche, eine Vorstellung in einer Klinik für Wirbelsäulenchirurgie steht noch aus. Das erstversorgende KH ist der Meinung dass nicht operiert werden muss.

Würde lieber die Muskulatur stärken und damit so früh wie möglich beginnen.

Die Wirbelsäule macht an einer Stelle einen ordentlichen Knick, da bin ich mir für die Zukunft bzgl. Probleme im Alter etwas unsicher.
Die Brüche von 2004 hatten zuletzt auch für kleinere Sorgenfalten gesorgt.
 
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Ich habe mir dieses Jahr im Herbst einen Lendenwirbel beim Biken gebrochen, wurde versteift und war nach der OP 6 Wochen auf Reha. Nächsten Monat kommt der Fixateur wieder raus.
Bin jetzt soweit schmerzfrei, nur schränkt die Versteifung doch ein wenig ein.

Ich war 4 Monate nach OP wieder weitestgehend Alltagstauglich
 
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echt krass der fred, da bekommt man mal wieder vor augen geführt, wie gefährlich unser sport dann doch ist, nette sensibilisierung !
ich wünsche euch allen gute besserung und finde es super, wie ihr damit umgeht, großer respekt !

hab auch noch ne frage: hattet ihr / jemand von euch bei seinem unfall einen protektor an bzw hätte ein protektor vllt etwas so schlimmes verhindert ?
 

Rattfahra

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echt krass der fred, da bekommt man mal wieder vor augen geführt, wie gefährlich unser sport dann doch ist, nette sensibilisierung !
ich wünsche euch allen gute besserung und finde es super, wie ihr damit umgeht, großer respekt !

hab auch noch ne frage: hattet ihr / jemand von euch bei seinem unfall einen protektor an bzw hätte ein protektor vllt etwas so schlimmes verhindert ?
Ich hatte eine Protektorenrucksack an. War der Ergon BA3. Grbacht hats nicht viel ;)
 

Florent29

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echt krass der fred, da bekommt man mal wieder vor augen geführt, wie gefährlich unser sport dann doch ist, nette sensibilisierung !
ich wünsche euch allen gute besserung und finde es super, wie ihr damit umgeht, großer respekt !

hab auch noch ne frage: hattet ihr / jemand von euch bei seinem unfall einen protektor an bzw hätte ein protektor vllt etwas so schlimmes verhindert ?
Ich hatte eine Protektorenrucksack an. War der Ergon BA3. Grbacht hats nicht viel ;)
Ich habe gerade in einem anderen Thread genau dazu einen Beitrag geschrieben:

Nein, leider nicht.

(Rücken-) Protektoren helfen nur bei direkter Einwirkung, zB wenn man "auf" einen spitzen Stein fällt.

Gegen Impressionsfrakturen, die häufigste Ursache von Wirbelbrüchen, helfen die kein bißchen. Denn wenn deine Wirbelsäule innerhalb von Sekundenbruchteilen zusammengequetscht wird wie eine reife Tomate in einer Stahlpresse, dann ist es völlig egal, ob die Tomate eine Schaumstoffplatte umgeschnallt hatte oder nicht.

Selbiges gilt iÜ auch für andere häufige Bikerverletzungen wie zB Schultereckgelenksprengungen. Da kann man nur trainieren, trainieren und das Beste hoffen. Bloß manchmal reicht das eben nicht.


Bei mir waren es übrigens BWK 7 und 8 in 2016. Dank Muskelbergen und Schutzengel bin ich aber ohne OP oder Schlimmeres davongekommen. Heute ohne Beschwerden.
 

basti321

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Ich habe gerade in einem anderen Thread genau dazu einen Beitrag geschrieben:

Nein, leider nicht.

(Rücken-) Protektoren helfen nur bei direkter Einwirkung, zB wenn man "auf" einen spitzen Stein fällt.

Gegen Impressionsfrakturen, die häufigste Ursache von Wirbelbrüchen, helfen die kein bißchen. Denn wenn deine Wirbelsäule innerhalb von Sekundenbruchteilen zusammengequetscht wird wie eine reife Tomate in einer Stahlpresse, dann ist es völlig egal, ob die Tomate eine Schaumstoffplatte umgeschnallt hatte oder nicht.

...
Sorry, aber da bin ich nicht ganz deiner Meinung. Bei einer sog. Kompressionsfraktur wird die WS zusammengestaucht, soweit klar. Die Zusammenstauchung ergibt sich aus dem Auftreffen des Körpers auf einen Untergrund, sowie der Energie, mit der der Körper (die Masse) auf diesen Untergrund trifft (minus der Kräfte, die durch die Muskulatur absorbiert werden können).

Fällt man z.B. auf den Steiß, so hilft in diesem Fall der Protektor im Rucksack naklar nichts. Fällt man aber auf den Rücken, so kann der Rückenprotektor schon etwas von dieser Energie absorbieren, man fällt "weicher". Von daher trage ich den Protektor seit meinem Unfall immer, wenn ich sturzlastige Sachen fahre oder z.B. auch beim Skifahren.
 

Florent29

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Fällt man z.B. auf den Steiß, so hilft in diesem Fall der Protektor im Rucksack naklar nichts. Fällt man aber auf den Rücken, so kann der Rückenprotektor schon etwas von dieser Energie absorbieren, man fällt "weicher". Von daher trage ich den Protektor seit meinem Unfall immer, wenn ich sturzlastige Sachen fahre oder z.B. auch beim Skifahren.
Impressionsfrakturen entstehen nicht dadurch, dass man auf den Rücken fällt, sondern dadurch dass die Aufprallenergie indirekt von oben in die Wirbelsäule eingeleitet wird und die Wirbelkörper unter dieser Last dann einfach brechen. Das ist eine völlig andere Kraftrichtung.

Von daher ist mir nicht klar, was du mir sagen willst?
 

basti321

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Impressionsfrakturen entstehen nicht dadurch, dass man auf den Rücken fällt, sondern dadurch dass die Aufprallenergie indirekt von oben in die Wirbelsäule eingeleitet wird und die Wirbelkörper unter dieser Last dann einfach brechen. Das ist eine völlig andere Kraftrichtung.
...
Kompressionsfrakturen entstehen dadurch, dass die Aufprallenergie in die Wirbelsäule eingeleitet wird - richtig. Die Energiemenge hängt dabei davon ab, wie der Aufprallwinkel ist, bzw. wo man aufprallt. Ansonsten könnten Kompressionsfrakturen ausschließlich dadurch entstehen, dass man auf den Steiß kracht. Das ist aber nicht der Fall. Bei mir z.B. war es so, dass ich über das MTB rückwärts abgegangen bin und dann auf den unteren Rückenbereich gekracht bin. Ergebnis war eine Kompressionsfraktur des LWK 1. Hätte ich einen Protektor gehabt, hätte das die Aufprallenergie reduziert.
 

Florent29

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Ansonsten könnten Kompressionsfrakturen ausschließlich dadurch entstehen, dass man auf den Steiß kracht.
Steiß?

Ist bei dir der Steiß oben? Interessant.

Wenn du auf den Steiß krachst, hast du im Normalfall einen Steißbeinbruch, keine Kompressionsfraktur. Kann ja sein, dass das in deinem Fall mal ausnahmsweise trotzdem passiert ist, aber 99% der Leute in diesem Thread haben Brust- oder Halswirbelbrüche, keine Lendenwirbelbrüche.
 
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hab auch noch ne frage: hattet ihr / jemand von euch bei seinem unfall einen protektor an bzw hätte ein protektor vllt etwas so schlimmes verhindert ?
Hatte einen EVOC Rucksack mit Protektor an.
Bin direkt auf den Kopf gestürzt, da hat der Rucksack wohl nicht viel gebracht.
Der Helm war komplett im Arsch

Fahre aber Park und heftigere Sachen nur noch in Kombination Fullface + Neckbrace
 
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Es sind wieder Kompressionsbrüche, eine Vorstellung in einer Klinik für Wirbelsäulenchirurgie steht noch aus. Das erstversorgende KH ist der Meinung dass nicht operiert werden muss.

Würde lieber die Muskulatur stärken und damit so früh wie möglich beginnen.

Die Wirbelsäule macht an einer Stelle einen ordentlichen Knick, da bin ich mir für die Zukunft bzgl. Probleme im Alter etwas unsicher.
Die Brüche von 2004 hatten zuletzt auch für kleinere Sorgenfalten gesorgt.

Weiss ja nicht ob du schon bei einem Neurochirurgen vorstellig warst.
Kann es nur dringend empfehlen.
Bei mir ist ebenfalls 1 Wirbel geknickt. Wäre ich früher da hin hätte man was machen können. Mir hat man aber auch in 2 Kliniken erzählt, dass das auch konservativ heilt. Klar heilt das, bare genau was du schreibst was die Folgen angeht. Ich merke wenn ich mal nicht fleissig auf der Isomatte gelegen habe.
Das wäre vielleicht anders wenn ich nicht 2 1/2 Wochen verbaselt hätte.
 
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Läuft im Moment alles. Ist halt nicht so prall wenn 6 Wirbel versteift werden sollen.
 
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Von daher ist mir nicht klar, was du mir sagen willst?
Er wollte damit wohl sagen, dass solche "Impressionsbrüche" nicht nur enstehen, wenn deine Wirbelsäule entlang der Longitudinalachse gestaucht wird, sondern auch Kräfte von außen in den Rücken drücken können und dabei verteilt der Protektor die Energie auf eine größere Fläche -> weniger lokale Impression.
Außerdem schützen Hardschalenprotektoren vor Überstreckung nach hinten.
Natürlich kann man nen Unfall aber auch immer so bauen, dass Schutzausrüstung nicht für so einen Fall hilft.
 

basti321

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Er wollte damit wohl sagen, dass solche "Impressionsbrüche" nicht nur enstehen, wenn deine Wirbelsäule entlang der Longitudinalachse gestaucht wird, sondern auch Kräfte von außen in den Rücken drücken können und dabei verteilt der Protektor die Energie auf eine größere Fläche -> weniger lokale Impression.
Außerdem schützen Hardschalenprotektoren vor Überstreckung nach hinten.
Natürlich kann man nen Unfall aber auch immer so bauen, dass Schutzausrüstung nicht für so einen Fall hilft.
Genau genommen entstehen Kompressionsbrüche immer dann, wenn genug Sturzenergie in die WS eingeleitet wird, sodass diese nicht mehr anders kompensiert werden kann, sprich der Druck auf die Wirbelkörper zu groß wird. Das kann auch dann passieren, wenn ich relativ flach falle. Einfach dadurch bedingt, dass die bewegliche HWS und BWS in die stabile und wenig bewegliche LWS übergehen, die sich dann nicht mehr biegen kann, sondern bei welcher die meiste Energie landet. Am Übergang BWS-LWS gab's dann z.B. bei mir den Kompressionsbruch. Ein Protektor hätte hier sehr wohl Energie absorbiert/verteilt. Ob das ausgereicht hätte, um den Kompressionsbruch ganz zu verhindern, kann ich nicht sagen. Da könnte man nur mit entsprechenden Untersuchungen eine seriöse Aussage dazu treffen. Trotzdem würde ich gerade den Bikern, die schon Verletzungen an der WS haben, dazu raten, bei entsprechender Unfallgefahr unbedingt einen Rückenprotektor zu tragen.
 
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