Zur Pannenanfälligkeit kann ich eigentlich schlecht was sagen. Mit dem Vertical habe ich bisher noch keinen einzigen Platten gehabt. Ich fahre aber auch immer mit 2,5- 3,5 Bar. Meine letzten 3 Alpenüberquerungen bin ich allesamt mit den Explorern gefahren. Gut, mit denen hatte ich öfters Platten, da konnten die aber nichts dafür (Stacheldraht, Ventilabriss, Schraube, ...). Als
Schläuche habe ich die Conti-Latex, die leider nicht mehr hergestellt werden. Ich hatte eine recht lange und angenehme Unterhaltung mit dem zuständigen Produktmanager von Conti, der mir erklärte, dass man Latex-
Schläuche unbedingt bei jedem Reifenwechsel austauschen muss, da sie ansonsten leicht platzen können.
Meistens hatte ich einen Supersonic für den Vorderreifen und einen Protection für den Hinterreifen. Bei den Vertical gibt es, soviel ich weiß, keine Supersonic.
Noch eine Besonderheit bei den Vertical, da neigen die Stollen dazu, partiell auszureissen. Da brechen dann Teile von den Stollen weg. Das ist mir bei den Explorer nie passiert.
Zusammenfassend würde ich Dir zu den Vertical raten. Das Fahrgefühl auf lockerem Untergrund ist wie gesagt nachhaltig besser und vom Rollwiederstand hast Du auf Touren unmerkliche Unterschiede.
fone hat natürlich Recht, der Vertical ist nur 2.3" breit. Wo er auch recht hat, was ziemlich nervig ist, ist das Luftvolumen. Da ist eine
Standpumpe eine feine Sache, mit den kleinen Tourenpumpen gibts ordentliche Oberarme ;-).
Eigentlich wollte ich ja auf Grund der guten Erfahrungen den Explorer ans Big Mountain schrauben, aber der hätte wirklich wie ein Rennradreifen ausgesehen. So habe ich mich auch aus optischen Gründen für den Vertical entschieden. Inzwischen fühle ich mich aber so fit, dass ich wieder die ursprünglich an meinem Rad verbauten
Maxxis Mignon mit Downhill-Schläuchen fahre. Das ist eine ganz andere Dimension an Bodenhaftung, wers nicht probiert hat, glaubt es nicht.
Bei der Alpenüberquerung wünsche ich Dir viel Spaß, wann gehts los?
Gruß Markus