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Damenrahmen? Wieso eigentlich?

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27. Februar 2009
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Ich habe mal eine Frage, die ich mir selbst mit gesundem Menschenverstand nicht zu erklären weiß. Und zwar geht es darum, warum denn gerade die jetzt verstärkt aufkommenenden Damen-MTB alle diesen Knick im Rahmen haben. Wofür soll der denn bitte gut sein? Aufgestiegen wird doch sowieso über den Sattel. Und im Stehen?- Da haben doch, denke ich, die Frauen sowieso im Verhältnis zu Männerkörpern längere Beine. Wenn man einen Knick-Rahmen entwickelt, dann doch wohl lieber für Männer. Denn die haben ja Reproduktionsrelevantes und Schützenswertes da, wo der Rahmen ist.
Also, kann mir das mal bitte jemand erklären. Oder handelt es sich hier nur um Opik-Reminiszensen an alte Damenfahhräder, die ja über einen tieferen Einstieg verfügen sollten? :confused::confused::confused::confused::confused::confused::confused::confused:
 
Längere Beine habe oft die Damen das stimmt schon. Dafür ist bei den Damen meist der Oberkörper und die Arme kürzer. Durch den Knick ist das Oberrohr etwas Kürzer und so sitzt die Dame dann etwas aufrechter.
Auch denke ich das es einer Frau nicht viel weniger weh tut wenn sie mit ihrem Schambein auf das Oberrohr knallt wie wenn du mit deinem "Gehänge".
 
weil se ab und an mit röcken fahren!?,..und vor gar nicht allzulanger zeit (so in den 70ern rum) wars gar nicht mal so schicklich mit bein übern sattel aufzuklettern...da galten hosen eher als unschicklich.
 
dieser "knick" ist jetz grad trend,egal ob damen- oder herren-mtb,hat nur was mit optik zu tun und um dem kunden etwas neues verkaufen zu können.in ein paar jahren gibts dann wieder neue formen.schau dir aktuelle herrenräder an,die haben auch fast alle nen knick.damen-mtb's sind meist einfach nur von der geometrie her den anatomischen bedürfnissen der damenwelt angepasst,diesen knick braucht frau jedoch nicht.
 
dieser "knick" ist jetz grad trend,egal ob damen- oder herren-mtb,hat nur was mit optik zu tun und um dem kunden etwas neues verkaufen zu können.in ein paar jahren gibts dann wieder neue formen.schau dir aktuelle herrenräder an,die haben auch fast alle nen knick.damen-mtb's sind meist einfach nur von der geometrie her den anatomischen bedürfnissen der damenwelt angepasst,diesen knick braucht frau jedoch nicht.

Ob der Knick nur was mit der Optik zu tun haben wird möchte ich doch sehr bezweifeln. Auch Bikes für Herren haben den ja. Überleg doch mal wo die Überstandshöhe sonst herkommen soll wenn die Federwege immer mehr werden.Ohne diesen Knick kannst du dann schon bald auf kein Bike mehr drauf.
 
Auch Bikes für Herren haben den ja. Überleg doch mal wo die Überstandshöhe sonst herkommen soll wenn die Federwege immer mehr werden.Ohne diesen Knick kannst du dann schon bald auf kein Bike mehr drauf.

mein Bike hat auch den Knick... wegen Federweg und gut für meine empfilndlichen Stellen.
und bei meiner Liebsten würde ohne die etwas "gestauchte" Geometrie bei Ihrer Köpergröße (160 cm mit proportional mehr Bein) ein aufrechteres Fahren, wie sie es sich wünscht nicht möglich sein.
 
Mhm, Ok. Das Argument mit dem Federweg sehe ich ohne Probleme ein. Das gilt jedoch nicht für bspw. Ghost Hardtail-Modelle mit gerade einmal 80 mm Stauchstrecke. Bei Enduro-Bikes ist das dann aber ja sowieso eine ganz andere Geometrie. Was ich jedoch nicht ganz verstehe ist, warum durch das Einknicken des Oberrohrs allein eine "gestauchte" Geometrie entstehen soll. Da kann ich ja das Oberrohr auch einfach kürzen.
Ich gehe da vollkommen mit reizhusten d'accord! Einfach immer etwas Neues, das man mal verkaufen kann.
 
Längere Beine habe oft die Damen das stimmt schon. Dafür ist bei den Damen meist der Oberkörper und die Arme kürzer.
hier sind doch schon vielfach untersuchungen und zahlen gepostet worden, die zeigen, daß das ein mythos ist.
wenn es um design geht, spricht natürlich nichts dagegen, spezifisch weibliche mtbs anzubieten. allerdings habe ich den eindruck, daß die oft teurer sind als die männlichen gegenparts.
 
Was den Sinn von Damenrahmen angeht, der besteht außer Geldmacherei an sich nur darin, dass es sie oft eine Größe kleiner gibt als Herrenrahmen des gleichen Herstellers (Hersteller ohne diese Unterteilung geben einen Unirahmen meist einfach in einer größeren Spanne aus).

Was das Aufsteigen angeht, Frauen haben bekanntlich ein etwas anders geformtes Becken ebenso wie ein paar Bänder etwas anders liegen als bei den Herren. Insofern fällt es Frauen idR schwerer ihr Bein übers Hinterrad zu werfen um auf zu steigen. Das ist aber auch der einzige Unterschied der für den Rahmen wichtig sein könnte. Das nächste Punkt ist dann der Sattel, da hört mein Wissen aber auf.
 
Was ich jedoch nicht ganz verstehe ist, warum durch das Einknicken des Oberrohrs allein eine "gestauchte" Geometrie entstehen soll. Da kann ich ja das Oberrohr auch einfach kürzen.

da haste recht. Knick muss nicht sein; wenn Überstandshöhe und Reichweite auch ohne Knick erreicht werden...

hier sind doch schon vielfach untersuchungen und zahlen gepostet worden, die zeigen, daß das ein mythos ist.

da bin ich aus der Praxis heraus anderer Meinung. Ich kenne auch die unterschiedlichen Meinungen hier, wobei in der Regel die Meinungsbilder Männer waren...
Es gab am Ende unserer Auswahl nur wenige kompatible Herrenmodelle, die aber im Vergleich zum Damenmodell allesamt ein Kompromiss gewesen wären. Damenmodelle passten am besten.

allerdings habe ich den eindruck, daß die oft teurer sind als die männlichen gegenparts.
Das ist auch wieder war, da meiner Meinung nach die Hersteller auf leichtere Komponenten, Komponenten mit geringeren Stückzahlen (rosa Sattel) oder eine "Qualitätstufe" niedriger zugreifen und dabei den gleichen Preis wie beim vergleichbaren Herrenmodel verlangen...
Allerdings sind die Unterschiede auch nicht mehr gewaltig.
 
hier sind doch schon vielfach untersuchungen und zahlen gepostet worden, die zeigen, daß das ein mythos ist.
wenn es um design geht, spricht natürlich nichts dagegen, spezifisch weibliche mtbs anzubieten. allerdings habe ich den eindruck, daß die oft teurer sind als die männlichen gegenparts.

... und meist auch noch etwas schlechter ausgestattet wie das equivalent bei den unisex modellen.
 
Es gibt viel mehr kleine Frauen als Männer, etliche sind unter 1,65 m. Das ist zwar nicht klein, sondern normal, aber bei einem 16“ Rahmen ist da je nach Beinlänge auch nicht mehr so viel freier Platz. Da macht der Knick im Rohr schon Sinn weil die Überstandshöhe sonst zu gering ist. Für die kleinen Männer würde so ein Rahmen natürlich genauso viel Sinn machen.

Was das Aufsteigen angeht, Frauen haben bekanntlich ein etwas anders geformtes Becken ebenso wie ein paar Bänder etwas anders liegen als bei den Herren. Insofern fällt es Frauen idR schwerer ihr Bein übers Hinterrad zu werfen um auf zu steigen.
Das halte ich aber für ein Gerücht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Frauen in der Beweglichkeit Männern nachstehen wenn man sich Tanzgruppen (grad jetzt an Fasching aktuell gewesen), Ballett, Zirkus, Akrobatik, professionelles Turnen, usw. anschaut.

Habe aber auch bei einem Hersteller, ich glaube Trek war es, gelesen, dass Frauen wegen anderer Hüftknochen lieber aufrecht sitzen würden.

Masberg schrieb:
da bin ich aus der Praxis heraus anderer Meinung. Ich kenne auch die unterschiedlichen Meinungen hier, wobei in der Regel die Meinungsbilder Männer waren...
Es gab am Ende unserer Auswahl nur wenige kompatible Herrenmodelle, die aber im Vergleich zum Damenmodell allesamt ein Kompromiss gewesen wären. Damenmodelle passten am besten.
Wer weiß, wenn Männer in Zukunft auch die Damenmodelle ausprobieren würden, vielleicht würden viele ebenfalls ein Damenmodell bevorzugen einfach weil es bequemer ist. Das wurde bisher noch nicht getestet oder hat das schon mal ein Mann ausprobiert?
 
Wer weiß, wenn Männer in Zukunft auch die Damenmodelle ausprobieren würden, vielleicht würden viele ebenfalls ein Damenmodell bevorzugen einfach weil es bequemer ist. Das wurde bisher noch nicht getestet oder hat das schon mal ein Mann ausprobiert?

Das kommt immer mal wieder vor das Herren Damenmodelle der Bikes fahren um sie zu testen. Doch oft werden diese dann nicht von ihnen gekauft da sie doch meist sehr komisch "bemalt" sind. Gäbe es diese Rahmen auch in einfachen Schwarz z.B. würden die sehr wohl verkauft. Doch die Hersteller meine ja immer einer Frau ihr Bike muß rosa sein und mit Blümchen verziehrt.
 
Vogel, du sprichst hier von Damen, die diese Tänze proben und trainieren. Die entsprechende Dehnübungen machen etc. Klar sind die gelenkig was solche Sachen angeht. Wenn man solche Sachen betrachtet, dann bleibt grundlegend zu sagen, dass man von normalen Menschen ner westlichen Zivilisation redet, die wegen anderer Hobbies nicht irgendwie "vorbelastet" sind.

Was die Geometrieunterschiede angeht, hat sich mal Jemand die Arbeit gemacht, die Geometrien zu vergleichen? Hab es letztes Jahr bei Merida und Giant eben wegen eines solchen Threads gemacht. Es kamen bei nem Hardtailrahmen Unterschiede von 1° Steuerrohrwinkel und 15mm effektiver Oberrohrlänge zusammen. Einen ähnlichen unterschied hat es aber auch zwischen den Größen L-XL gegeben, da die Rahmen einfach an die Größe angepasst werden müssen. Abgesehen davon waren die Differenzen der Rahmen zwischen beiden Herstellern bei gleicher Rahmengröße sogar deutlich markanter...
 
da bin ich aus der Praxis heraus anderer Meinung. Ich kenne auch die unterschiedlichen Meinungen hier, wobei in der Regel die Meinungsbilder Männer waren...
Es gab am Ende unserer Auswahl nur wenige kompatible Herrenmodelle, die aber im Vergleich zum Damenmodell allesamt ein Kompromiss gewesen wären. Damenmodelle passten am besten.
es geht nicht um meinungen, sondern um messungen.
besser passen die frauenrahmen wohl v.a. deswegen, weil sie kleiner sind - nicht, weil sie großartig anders sind.
 
Wer weiß, wenn Männer in Zukunft auch die Damenmodelle ausprobieren würden, vielleicht würden viele ebenfalls ein Damenmodell bevorzugen einfach weil es bequemer ist. Das wurde bisher noch nicht getestet oder hat das schon mal ein Mann ausprobiert?

Solange die Farbkonzepte bei den Knickrahmen dermaßen verunstaltend sind, wird sich vermutlich kein Mann dazu hergeben.

Das Problem beim Auf- und Absteigen hat meine Freundin mit ihren 1,63m auch, aber nicht wegen der Überstandshöhe über dem Rahmen, sondern weil das Tretlager im Verhältnis zur Körpergröße offenbar zu hoch liegt. Wenn der Sattel nach der Faustformel (Schrittlänge * 0,885) ausgerichtet ist, fühlt sie sich beim Auf- und Absteigen ziemlich unsicher. Konsequent wären wohl 24"-Laufräder oder sonst ein tieferes Tretlager.
Aber dann wird's evtl. Probleme mit der Bodenfreiheit geben.
Wie man's macht, macht man's verkehrt...
 
Da muss ich mich mal outen: Ich fahre das Rad meiner Frau (ein Scott CR1==Rennhobel). Ich hätte mir sonst nie ein Rennrad geholt, weil mir die Rahmen zu groß sind und das Fahrgefühl war nix für mich. Ich bin 184cm groß, fahre mein Ransom in L aber dies ist eine Frauen-S und passt perfekt. Ich hätte es ja nie gedacht, aber als sich meine Frau dieses Rad gekauft hat musste ich mal probieren wie sich so 7Kilo unter einem anfühlen und ich kann sagen: herrlich. Mittlerweile fahre ich das Rad mehr als meine Frau. Schick find ich es an sich obendrein (Carbon mit stahlblauen Tribals)- leider steht Contessa drauf...ich häng da auf Arbeit immer meine Bikejacke geschickt drüber um mir nicht einen neuen Spitznamen einzuhandeln. Ich sag nur: keine Vorurteile haben sondern ausprobieren.

PS: rosa ist zum Glück nichts daran :daumen:
 
Ich habe mal eine Frage, die ich mir selbst mit gesundem Menschenverstand nicht zu erklären weiß. Und zwar geht es darum, warum denn gerade die jetzt verstärkt aufkommenenden Damen-MTB alle diesen Knick im Rahmen haben. Wofür soll der denn bitte gut sein? Aufgestiegen wird doch sowieso über den Sattel. Und im Stehen?- Da haben doch, denke ich, die Frauen sowieso im Verhältnis zu Männerkörpern längere Beine. ...
nein.

es stimmt ganz einfach nicht, auch wenn es immer wieder vorgebetet wird.
das ist zwar die gängige meinung der hersteller, die aber nicht zu belegen ist (wunschdenken?).

tatsächlich sieht's so aus:
frauen haben - sowohl relativ zur körpergröße, als auch absolut - kürzere beine als männer.

Shangold, M.: Sportmedizin für Frauen. Ein kompletter Ratgeber. Aachen: Meyer & Meyer Verlag 1990
Weineck, J.: Sportbiologie. 8.Auflage. Balingen: Spitta Verlag 2002
ausführlich Trippo, U.: Körperbau, Körperzusammensetzung und Ernährungsgewohnheiten bei
Erwachsenen in Abhängigkeit von Alter und Geschlecht, Diss. Potsdam 2000


bei über 700 vermessenen männern und frauen zeigt sich, dass im alter von 18 - 24 jahren der prozentuale anteil der beinlänge bei frauen geringer ist als bei männern, nämlich 47,2% im vergleich zu 47,8 %.
 
na ist das nich so, das die damen in der regel nen bissl kleiner als die herren sind, und dann nicht 16" oder solch hässliche größen nehmen müssen, hat man da halt den knick ins oberrohr gemacht, um somit ne halbwegs vernünftige geo zu wahren
und auch als man sollte man ja seinen rahmen so wählen, dass da nix aufsitzt^^ also wäre "damenrahmen" auch was für kleine männer wäre meine theorie
 
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