Diese verfluchten 1x12 Schaltungen bzw. sollte ich lieber ein gebrauchtes MTB mit 2x11 kaufen?

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Wat 'ne Diskussion...

Trittfrequenz, Übersetzung(en), Geschwindigkeit. Kenne ich so noch aus den 1990er Jahren.

Krasser Thread!
:D

Ich habe mir da auch nie Gedanken gemacht. Bin einfach gefahren, bis ich dann mal testweise ein zugegebenermaßen sehr kurz übersetztes MTB mit 1er-Kettenblatt gefahren bin und mir dachte: WTF.

Dann wollte ich mir eins neu bestellen, was es aber eh gerade nicht gibt und kam bei den ganzen 1x12 ins Grübeln. Es wäre für mich so einfach gewesen mit weiter 3x9 oder 2x11. Aber gibt es ja nicht mehr... :rolleyes:

Diese ganzen Trittfrequenzen sind eh nur "reverse engineered" von meinem aktuellen Bike und ein paar Eckpunkten, die ich im Kopf habe. Eigentlich trete ich gefühlt nicht sooo langsam, bin aber mein neues Bike am Wochenende nicht wirklich gefahren. Passiert nun auch nicht so schnell, da es in unerwartet gutem Zustand ist und ich es nun erstmal in Lackschutzfolie packe. Ein nächstes Thema mit 1000 Meinungen...

PS: Mein Oldtimer, der quasi 5 Jahre an der Wand hing, bis ich dieses Jahr wieder mehr Zeit zum Biken gefunden habe. Wird wohl jetzt mein Winterbike ...
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Fährst du Rennrad oder Mountainbike? 50-60 km/h spricht eher für das Erste.
Das ist bergab nichts Ungewöhnliches. Als ich den Marathon in Biesenrode im Harz gefahren bin, war ich bergab auch mal bei 52 km/h. Wenn man da ins Leere tritt ist das kein gutes Gefühl. Damals hatte ich schon 2x10 mit 11-34 Kassette. In der Ebene konnte man auch richtig Gas geben und hatte nie das Gefühl dass bald nichts mehr geht. Jetzt fahre ich 1x11 mit 11-46 Kassette und 36Z Kettenblatt auf dem Hardtail. Auf flacheren Passagen ist irgendwann auch Schluss, obwohl ich dort mit 40er Kettenblatt noch schneller wäre. Ist dann bei steileren Passagen aber wieder hinderlich, weil 46 Zähne am Ritzel zum 40 Zähne Kettenblatt keine brauchbare Untersetzung ist. Es fehlt etwas nach unten und etwas nach oben bei 1-fach Kettenblatt.
Würde bei Umbau auf 12 Ritzel sicherlich nicht besser werden. Einzige Möglichkeit wäre bei Strecken mit weniger Hm auf größeres Kettenblatt umzubauen. Wenn man viele steile Abschnitte hat, fährt man mit weniger Zähnen vorne. Meiner Meinung nach sind 12 Ritzel nicht ausreichend. Für Speed, gut den Berg hoch und vernünftige Abstufung braucht man noch mehr Ritzel.
 
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Nebenwirkung vom Koks? Pantani war Klasse.
Ich bin kurz nach der Tour selber Alp d.Huez gefahren, da ich sehr gut trainiert war bin ich voll am Limit gefahren und musste frustiert feststellen ich war nur halb so schnell. 😩 (aber gefühlt hatte ich nen höheren Puls :D )


Edi: war aber schon cool mit den ganzen Pantani Schriftzügen noch auf der Straße.
 
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Rynee

KonaRyder
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kann die neuen Bikes ja nicht mal mehr umrüsten, da die Rahmen keine Aufnahmen mehr für die vorderen Umwerfer haben
Schau dir mal die shimano sideswing 2x Umwerfer an, da kommt der bowdenzug von vorne am Unterrohr entlang, beim hardtail hast du bestimmt die flaschenhalter Bohrungen, an denen zu cable guides montieren kannst. Hab ich beim cotic BFe gemacht. Der bowdenzug geht auch bis zum Umwerfer selbst, dh du brauchst keine cable stops am Rahmen. Wenns von der Reifen Freiheit und vom Durchmesser des sattelrohrs her geht, ist das evtl eine gangbare lösung.
 

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Bejak

Ein Bejak hat drei Räder.
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war ich bergab auch mal bei 52 km/h
Bei dem Speed im Gefälle würde ich nicht mehr treten, da hätte ich viel zu viel Schiss dass was passiert, eher vorsichtig wieder langsammer werden. Das muss nicht mal ein Fahrfehler sein, reicht ja schon wenn man jemandem anderen in die Quere kommt. Bei dem Speed hinfliegen, da ist es dann aus und vorbei.
 
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Darüber denkst Du im Rennen nicht nach. Man passt jede Hundertstel Sekunde auf und hofft einfach nur das nix Schlimmes passiert. Die Geschwindigkeit habe ich eigentlich auch nicht wirklich gemerkt, hatte nur mal kurz auf den Computer geschaut. Tunnelblick und Ideallinie suchen, notfalls übers Hindernis springen. Klingt sehr heftig, ist aber normales Renngeschehen. Volles Risiko bin ich aber nie gefahren, notfalls auch mal abgesprungen und ein paar Meter gelaufen. Lieber 10 Sekunden Zeit verlieren als Crash und Ende des Rennens.
 
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Ich habe fahre seit über 3 Jahren das oneup switch Kettenblatt. Da kann man schnell wechseln, aber auf Grund der Kettenlänge/Schaltwerk Stellung nur 2 Zähne rauf oder runter. Die Idee war in den Alpen ein kleineres Kettenblatt zu fahren und wenn es mal flacher ist ein größeres. Was soll ich sagen, es ist jetzt immer das kleinere montiert und ich kann bergab manchmal nur Rollen. Ein Bekannter wechselt immer hin und her (2 Zähne), vor allem beim letzten Alpencross hat er gemeint er war heilfroh gewesen das kleinere Kettenblatt gefahren zu sein. Mir ist noch nie die Kette abgesprungen, obwohl ich auch viel im Bikepark unterwegs war. Auch der Preis wenn man ein neues Kettenblatt braucht ist unschlagbar. Es ist auch sehr leicht.
Ist das richtig, dass man bei dem OneUp Switch alle 4 Schrauben mit 8 Nm anziehen muss? Das kommt mir sehr viel vor, zumal da ja auch nur wenig leichtes Material vorhanden ist.
 
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Ist das richtig, dass man bei dem OneUp Switch alle 4 Schrauben mit 8 Nm anziehen muss? Das kommt mir sehr viel vor, zumal da ja auch nur wenig leichtes Material vorhanden ist.
Kann ich dir leider nicht sagen, ziehe alle Schrauben nach Gefühl fest. Habe leider keinen Drehmomentschlüssel. Aber ist weder bei mir noch bei meiner Frau die letzten Jahre locker geworden.
 
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Kann ich dir leider nicht sagen, ziehe alle Schrauben nach Gefühl fest. Habe leider keinen Drehmomentschlüssel. Aber ist weder bei mir noch bei meiner Frau die letzten Jahre locker geworden.
An der einen farbigen Schraube stehen ja 8Nm dran, aber ich will da auch nichts überdrehen. Hab jetzt auch erst mal nach Gefühl angezogen.
 
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Vielleicht ist das das max. Drehmoment, kurz bevor die Schraube bricht.
Habe meine auch immer handfest gemacht und noch nie eine verloren. Shimano knallt die immer extrem fest. Dazu noch Schraubensicherung drin. Jedes Mal sehe ich den Torx-Schlüssel schon in 2 Teilen. Schrauben haben nach dem lösen oft Schäden.
 
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Stimmt, im Manual wird 16 bis 17Nm vorgegeben. Und dass mit Aluschrauben!
Kann m.E. beides nicht passen, denn bei einem RaceFace-Kettenblatt hatte ich mal ganz schnell eine leichte Aluschraube überdreht und jetzt bei den OneUp Switch fürchte ich das selbe, daher wi evon euch empfohlen nur handfest mit Gefühl.
(Ansonsten versuche ich mich jedoch immer an die Nm-Angaben zu halten, gerade auch bei den Carbon-Bauteilen.)
 
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An der einen farbigen Schraube stehen ja 8Nm dran, aber ich will da auch nichts überdrehen. Hab jetzt auch erst mal nach Gefühl angezogen.
Da war dann schon das "Gefühl" zu viel gewesen >:(
Ich mußte das Kettenblett nochmals demontieren, da die neue Kettenführung noch nicht ganz passte.
Also alle Schrauben am Spider nochmals los schrauben ...
Aber eine Schraube wollte garnicht. Trotz hochwertigen Inbusschlüssel hat sich die Schraube nicht mehr bewegt und nun ist die Schraube innen rund. Auch von aussen läßt sich diese nicht mit eine Zange oder ä. packen.
Und nu? Neuer Spider?
Ich bin echt bedient, noch nicht einmal einen Meter gefahren, das scheint wohl eine völlige Fehlinformation zu sein, 8Nm, obwohl ich die ja noch nicht mal erreicht habe.
 

ArSt

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Ich weiß jetzt nicht wie die genaue Einbausituation der rundgedrehten Innensechskantschraube ist, aber meiner Meinung nach wäre die einfachste Rettungsmöglichkeit den Schraubenkopf abzubohren. Das ist doch eine Aluschraube in der Größe M8? Dann einfach den Kopf mit einem 7,5er-Bohrer abbohren, Blatt abnehmen und den Gewindestummel mit der Zange herausdrehen.
 
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Das Blatt konnte ich abnehmen, nachdem die 3 anderen Schrauben raus waren.
Aufbohren? Ich habe Angst, dass ich dann auch noch das Gewinde vom Spider zerstöre.
Außerdem steht die Schraube ja auch nur zu ca. 1/4 der Umdrehung frei. Der Rest ist bündig mit dem Spider.
 
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Keine Ahnung was du da gerade vor dir liegen hast, wenn du das Blatt abbekommen hast? Aber am besten einen Torx-Bit einklopfen, der etwas zu groß ist und die Schraube dann damit lösen.
 
D

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Guest
Ich muss den Weg halt meistens fahren, wenn ich meine Touren starte. Soll ich für die 2 km das Bike wechseln?
Wenn Du dieser zwei Kilometer mit konstant Tempo 60 fahren könntest, dann wärst Du auf diesem Segment 2 Minuten unterwegs, bei konstant Tempo 50 brauchst Du 2 Minuten und 24s - ein Unterschied von gerade mal 24s.
Da Du aber nicht konstant Tempo 60 fahren wirst (sondern eher um die 50) dürfte der Unterschied eher 10s ausmachen. Ist's das Wert, sich darüber einen Kopf zu machen? Und selbst wenn: Wenn Du den Puls bergab niedrig hältst statt die 60 zu knacken, dann wirst Du die 10s beim nächsten Anstieg vermutlich locker einsparen...

(Ich selbst nutze aber am MTB noch gerne den Umwerfer, wenn verfügbar: Man bekommt kleinere Gangsprünge und kann trotzdem mit der linken Hand einfach 4-5 Gänge springen, um schnell zwischen "Klettermodus" und normalem "Fahrmodus" zu wechseln.)
 

ArSt

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Mist, der Schraubenkopf ist ja sogar noch teilweise eingesenkt (sonst hätte man ihn abschleifen können). Da hift echt nur Kopf abbohren, aber auch nur wenn die Schraube nicht geklebt ist (sieht so aus). Wenn die Schraube auch noch geklebt ist, würde ich mal in einer Schlosserei nachfragen, ob die die Schraube ausbohren und das Feingewinde nachschneiden können.
Sonst halt neuer Spider. :rolleyes:
 
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Hast du n Dremel oder ne kleine Flex und n ruhiges Händchen?
Falls ja, dann schneid n Schlitz in die Schraube und dreh sie anschließend mit einem Flachschraubendreher raus.
Eventuell geht es auch mit ner feinen Metallsäge, aber dafür seh ich auf den Fotos nicht genau genug ob der Schraubenkopf weit genug übersteht.
 
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Hast du n Dremel oder ne kleine Flex und n ruhiges Händchen?
Falls ja, dann schneid n Schlitz in die Schraube und dreh sie anschließend mit einem Flachschraubendreher raus.
Eventuell geht es auch mit ner feinen Metallsäge, aber dafür seh ich auf den Fotos nicht genau genug ob der Schraubenkopf weit genug übersteht.
Ich glaube nicht, dass man mit einem Schlitz bzw. einem Flachschraubendreher die Schraube gelöst bekommt. Selbst der eingetriebene Torx konnte die Kräfte nicht in das weiche Alu übertragen.
 
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