DT EXC 1550 - Praxiserfahrungen?

cycophilipp

Kitschkuchenbäcker
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Hallo,

dieser Thread richtet sich an die Leute, die die DT EXC 1550 selbst fahren, nicht an Stimmungsmacher oder DT-Hasser.

Wer von euch hat welche Erfahrungen damit bisher machen können? Hier gibt es einen Schadensfall, der mich skeptisch macht.

Hab die Dinger aber nun als kompletten LRS bestellt und bin sehr gespannt darauf, denn die Vorteile von ner Kunststofffelge liegen einerseits auf der Hand (elastische Verformung, Dämpfungsverhalten, Zentrierbarkeit...). Selbst habe ich nicht vor, die Felgen über den Endurobereich hinaus zu belasten (also keine Dropaktionen im Bikepark usw.), andererseits sollten sie in Anbetracht des Preises und des angedachten Einsatzzweckes schon einiges aushalten.

Gibt es da bereits Erfahrungen?
 
Ein Felgenbruch wurde ja hier schon gepostet. In dem Dauertest in der MountainBike-Zeitschrift ist eine Felge nach knapp 3000km gerissen.

Aber das sind natürlich alles Einzelfälle ;)
 
Es ist mir nach wie vor ein Rätzel, dass Leute erst kaufen und dann fragen.

Mich würde als Techniker und Laufradbauer aber mal interessieren, was du dir unter den Vorteilen bei "elastische Verformung, Dämpfungsverhalten, Zentrierbarkeit" vorstellst?

Gruss, Felix
 
Nichts für ungut, aber genau solche Beiträge untermauern Vorurteile, die evtl. auf einem Einzelfall beruhen. Gala/Bunte-Berichten aus Radl-Bravos schenke ich keinen Glauben mehr.

Darum habe ich auch explizit nach Erfahrungen von Leuten gefragt, die die Teile praktisch einsetzen.

Mr. Schley, Hr. Philipp fahren sie, man sieht die Dinger auch immer öfter in Rädern verbaut und über Teile, über die im Netz wenig bis nichts per Google bzgl. Schadensfällen/Negativkritik findet, können nicht verkehrt sein... über ne Dirtjumper von 2004/2005 wurden ja täglich Gabelbrückenbrüche gepostet, über die Trek Remedys und die Schwingenbrüche auch usw. usw. - das sind dann keine Einzelfälle mehr. Ist das hier auch so???

Darum - bitte weitere Kommentare dieser Art einfach weglassen...
 
Nichts für ungut, aber genau solche Beiträge untermauern Vorurteile, die evtl. auf einem Einzelfall beruhen. Gala/Bunte-Berichten aus Radl-Bravos schenke ich keinen Glauben mehr.

Darum habe ich auch explizit nach Erfahrungen von Leuten gefragt, die die Teile praktisch einsetzen.

Mr. Schley, Hr. Philipp fahren sie...

Du traust der Fachpresse nicht, glaubst aber etwas muss taugen, weil gesponsorte Fahrer etwas am Rad hat.
Ich will damit nicht behaupten, dass die Räder nichts taugen, sondern nur wissen, wie und woher du weißt.

Gruss, Felix
 
Mr. Schley, Hr. Philipp fahren sie, man sieht die Dinger auch immer öfter in Rädern verbaut und über Teile, über die im Netz wenig bis nichts per Google bzgl. Schadensfällen/Negativkritik findet, können nicht verkehrt sein...
zu dem zitat kann ich mich nur der meinung von felix anschließen. technische untersuchungen in form eines tests an einem produkt sind vielleicht nicht immer gant transparent, aber IMHO noch besser als lediglich die tatsache, dass jemand gesponsortes die dinger fährt bzw. fahren muss... und schadensfälle und kritik häufen sich mit der verbreitung. da es den LRS im feld kaum gibt, wirst entsprchend weniger berichte finden als bei massenteilen wie ner DJ...


über ... wurden ja täglich Gabelbrückenbrüche gepostet, über die Trek Remedys und die Schwingenbrüche auch usw. usw. - das sind dann keine Einzelfälle mehr. Ist das hier auch so???
ah. wo findet man das zu den remedys und in welchem zusammenhang? modelljahr?
jetzt hab ich angst um meins :eek:
 
Da du die Laufräder ja schon bestellt hast, ist es ja eigentlich eh schon zu spät. Nur soviel dazu, in meinem Bekanntenkreis sind nicht nur meine gebrochen..... und nein, alle wurden im Bereich "Enduro" eingesetzt.
 
@sharky: Verzeihung, ich hab Remedy und Scratch durcheinandergebracht - hier die Risse

http://www.mtb-news.de/forum/showthread.php?t=409933&page=64

Fernabsatzgesetz - ja, bei dem Preis hätten vermutlich mehr Leute auf blöd bestellt... zurückschicken kann ich sie immer noch...

@Felix: Dämpfung - Carbon hat ein besseres Dämpfungsverhalten als Alu... das ist aber nicht im Sinne einer Ersatzfederung gedacht gewesen

Zentrierbarkeit - Kunststoff bricht, bis dahin ist er elastisch - ich bin beileibe kein Zentriergott, aber meine Achter habe ich bisher selbst für mich zufriedenstellend zentrieren können, es sei denn es ist schon plastisch verformt... ich denk mir halt, dass eine Alufelge von Haus aus nie 100% rund ist, aus dem Fertigungsverfahren herrührend jedenfalls nicht. Da ne Carbonfelge in der entgültigen Form aushärtet, sollte es da keine Eigenspannungen geben und damit auch eine gleichmäßigere Speichenspannung?!?

@Helium: was ist bei Deinen passiert? Und wievielen Leuten, die Du kennst, ist Ähnliches passiert? Könntest Du das vielleicht kurz näher beschreiben? Danke dafür!
 
@Felix: Dämpfung - Carbon hat ein besseres Dämpfungsverhalten als Alu... das ist aber nicht im Sinne einer Ersatzfederung gedacht gewesen
und wie macht sich das bemerkbar? du hast nen reifen, der dämpft, sowie speichen, die flexen können. ist ja nicht so, dass die schläge von der felge direkt in das bike gehen. daher ist die dämpfung hier ein m.E. zu vernachlässigender faktor

... ich denk mir halt, dass eine Alufelge von Haus aus nie 100% rund ist, aus dem Fertigungsverfahren herrührend jedenfalls nicht. Da ne Carbonfelge in der entgültigen Form aushärtet, sollte es da keine Eigenspannungen geben und damit auch eine gleichmäßigere Speichenspannung?!?
und wie wird so eine alufelge hergestellt? die biegen das ding auch nicht frei im raum und die profile werden sehr exakt hergestellt. ich seh in der hinsicht wenig bis keinen vorteil von carbon, zumal sich durch aushärten und schrumpfen des carbons aufgrund sich verflüchtigender stoffe im harz auch ungleichmäßigkeiten ergeben

was mich am meisten stören würde:
wenn ich meine weißen felgen ansehe, wie viel die nach 1,5 jahren abbekommen haben... da hätte ne carbonfelge deutlich mehr schrammen und abplatzer etc. bekommen. nur weiß man bei carbon eben nie, ob das nur lack ist oder tiefer geht. das wäre mir auf dauer zu unsicher
 
was mich am meisten stören würde:
wenn ich meine weißen felgen ansehe, wie viel die nach 1,5 jahren abbekommen haben... da hätte ne carbonfelge deutlich mehr schrammen und abplatzer etc. bekommen. nur weiß man bei carbon eben nie, ob das nur lack ist oder tiefer geht. das wäre mir auf dauer zu unsicher

Ja das ist mir auch klar, drum bau ich sie nicht in meinen FR-Knüppel rein sondern ins Trailfully...
 
Hallöchen,

bei dem Preis bekommt man doch genauso leichte LRS, die auf Alu setzen - also warum unbedingt diesen Carbon LRS?

Ich persönlich bin kein Freund von Carbon am Rad und habe auch kein einziges Carbonteil dran.. vielleicht könnte man es zB für die Sattelstütze verwenden, da man wenn man Pech hat immer noch im Stehen heimfahren kann. Aber am LRS? Was machst du wenn das Teil während einer schnellen Abfahrt bricht?
 
Hab das mal an mir getestet, Fazit: Du hast fünf gebrochene Rippen und gehst einige Nächte nur hin und her, weil dir, wenn du dich hinlegst die Luft wegbleibt, ist kein schönes Gefühl und nicht zu empfehlen.

Dieser LRS hat an einem MTB nichts zu suchen und wers nicht glaubt kann es jederzeit gerne an sich selber testen.
 
Hab das mal an mir getestet, Fazit: Du hast fünf gebrochene Rippen und gehst einige Nächte nur hin und her, weil dir, wenn du dich hinlegst die Luft wegbleibt, ist kein schönes Gefühl und nicht zu empfehlen.

Dieser LRS hat an einem MTB nichts zu suchen und wers nicht glaubt kann es jederzeit gerne an sich selber testen.

Und was ist bei Dir herausgekommen bei DT bzw. beim Händler bzgl. des Schadens an Dir und am Material?

Wie wärs denn mit einer Liste aller bisher bekannten Schäden, die nicht auf rohe Gewalt bzw. falschen Einsatzzweck basieren? Auch incl. Schaden am Menschen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Lt. DT: Keine Garantie da Überlastungsschaden, man kriegt aber Crash Replacement, da kostet eine neue Felge incl. einspeichen nur 500.- Euro:D

Meiner Ansicht nach ist der Schwachpunkt der Felge die Ventilbohrung, genau da ist auch meine gebrochen, 90Grad versetzt nochmal, so das sie bei voller Fahrt komplett weggeknickt ist, keine Chance was zu machen, da krachts dann einfach. Der Tester in dem Mountainbike Magazin hatte das Glück das sie bei Ihm hinten gebrochen ist, da hat man noch die Möglichkeit einen Sturz zu vermeiden, vorne nicht.
Der Schaden entstand bei der normalen Hausrunde ohne hartes Gelände oder besonderer Beanspruchung. Problematisch ist die Querbelastung, also starkes Einschagen des Lenkers beim Umsetzen o.ä..
 
Ja das ist mir auch klar, drum bau ich sie nicht in meinen FR-Knüppel rein sondern ins Trailfully...

ich bin mit meinem auch nicht FR mäßig unterwegs sondern ganz normal in heimischen mittelgebirgen und den alpen. dennoch liegt da genug geröll, um so ne felge in einen optisch und ggf. auch technisch desolaten zustand zu versetzen. das passiert, ohne dass man wie ein irrer fährt
 
Ahoi,


der Fred ist zwar mal älter aber ich möchte hier mal meinen Senf/ meine Erfahrungen posten.


Fahre die EXC 1550 seit Juli 2012 an meinem RW E1. Bisher 1650km runter davon 4mal Bikepark gewesen um die 250km. Dann etwa 550 Trail- und Gebirgs- KM der Rest Waldautobahnen / schnelle Touren kleinere Single Trails.


Ich wiege 85Kg, dazu kommen etwa 5KG Montur / Klamotten und 13Kg Rad. Macht in Etwa 105KG. Und ich hatte bisher keinerlei Probleme.

Fuhr die Felge mit 2.4 Albert und mit 2,25 Rocket RON.
Fahre das Bike auch im Winter, hatte bisher 3 Stürze und nichts gebrochen an den Rädern! Alles im grünen Bereich.


Fahren sich gut und sehen geil aus!


Sers und Grüße


Rog.
 
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