Enduro Reifen gesucht

Asrael

Gravity Pilot 268
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Offenbeach
Hi allerseits,

Ich fahre ein zwotausendzehner Speci Enduro Expert mit Specialized Eskars.
Nun haben die Eskars, rein subjektiv, einen furchterregenden Seitenhalt. Mir ist ist heut 2 mal auf Schotter das Vorderrad ins Driften geraten, das mag beim Hinterrad noch gewollt und spaßig sein, aber vorne find ich's nich wirklich lustig.
Kurzum werde ich mir also neue schlappen zulegen.

Bisher habe ich den Fat Albert, Hans Dampf (evtl. zu wenig Reserven) und Minion Fs für vorne und hinten in Erwägung gezogen. Ausserdem wurde mir der 2012er Specialized Purgatory wärmstens empfohlen.

Was haltet ihr allgemein von den Schlappen?
Wie sieht's denn bei oben genannten Reifen mit Grip sowohl bei trockenem als auch feuchtem und vor allem losen
Untergrund aus?
Und da ich hauptsächlich Touren und kein Park fahre, wie Rollen die Dinger?

Ich bin im Übrigen auch für andere Vorschläge durchaus offen.


Schon mal vielen Dank für eure Hilfe!


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den baron 2.3 fahr ich persönlich, hab auch schon einige durch, am baron hängen geblieben, funktioniert immer, viel grip egal ob trocken oder nass, verschleiss gering, pannensicherheit ist auch in ordnung, rollwiderstand auch ok
 
Was haltet ihr allgemein von den Schlappen?
Wie sieht's denn bei oben genannten Reifen mit Grip sowohl bei trockenem als auch feuchtem und vor allem losen Untergrund aus?

Ich sags mal so: wenn Du zum Beispiel den Fat Albert zuerst mit einer Felge fahren würdest die eine Maulweite von 17mm hat und anschließend an einer mit 29mm, kommt ein enormer WOW-Effekt - extrem besser Griff, besserer Rollwiderstand, besser Dämpfung. (Diesen Satz schreibe ich in letzter Zeit sehr oft. …)


Wenn Du die E440S als Felge haben solltest, dann geht schon dadurch sehr viel Potenzial vom Reifen verloren. Denn diese besitzt nur eine Maulweite von 20mm. Bei Reifen mit einer breite von 2.3 bis 2.4 Zoll (ca. 60mm) begingt man in erster Linie mit einer Maulweite von 25mm.
 
Dann fang zuerst einfach mit dem Reifen an. Und später kannst Du immer noch die Felge tauschen oder gar einen neuen Laufradsatz zusammenstellen lassen, was wohl sinnvoller und wirtschaftlicher ist. Achte bei Reifen von Continental darauf, dass er die Black Chili-Mischung hat - kurz: BBC (Black Chili Compound). Denn die einfache, billige ist nicht so toll.

Es gibt welche, die verbauen den Baron vorne und die Queen hinten. Somit hat man etwas weniger Rollwiderstand. Und das allein schon deswegen weil ungefähr 70% des Körpergewichts auf dem Hinterrad lastet. Somit hat der Rollwiderstand des hinteren Reifens ein höheres Gewicht in der Rechnung. Durch die Queen fällt hingegen dafür wieder der Grip im Antriebsbereich.

Insgesamt laufen Reifen mit einer breiteren Felge ruhiger (somit auch leichter) und griffiger, da mehr Stollen gleichzeitig aufliegen. Die stärke der besseren Laufruhe und Griffigkeit hängt aber auch vom Profildesign ab.

Letztendlich weisst Du selbst am besten wo, was und wie du fährst. Somit kann ich dir zum Beispiel nicht sagen ob eine Queen am hinteren Laufrad gut ist oder ein kompletter Satz vom Baron oder der Qeen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Absolut richtig. Aber zusätzlich zur Differenzierung Conti-Chinareifen<->Conti-BCC-Reifen muss man bei der Queen noch 2.2er und 2.4er Breite unterscheiden. Die 2.4er Queen hat (genauso wie der 2.3er-BCC-Baron) eine zusätzliche Seitenwandverstärkung. Deswegen ist nur die 2.2er Queen ein Schnelläufer für's Hinterrad, und die 2.4er Queen ist eher was robustes für's Vorderrad. Zumindest wenn man auch Asphalt und bergauf fährt. Für reinen Bikepark-Einsatz ist die 2.4er Queen auch hinten super.
 
Erst mal danke für eure Antworten und Tips!

Also der Plan sieht jetzt wie folgt aus:
Ich werd mir den Baron in 2.3 für vorne und hinten zulegen weil mir der 2.2 Queen hinten evtl. zu wenig Reserven bietet.
Sollte der Baron hinten wider erwarten rollen wie ein Sack Zement rüste ich hinten ne Queen nach und hoffe, dass sie mit 110 Kilo Lebendgewicht plus Ausrüstung nicht durchschlägt.

Im Sommer werd ich dann schauen, dass nachdem ich den Urlaub gebucht habe vielleicht noch was für einen LRS mit Alexrims Supra 30 über ist.

LG und danke :)


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Im Sommer werd ich dann schauen, dass nachdem ich den Urlaub gebucht habe vielleicht noch was für einen LRS mit Alexrims Supra 30 über ist.

Das sind dann aber auch nur 3 Millimeter mehr. Ob man davon eine Verbesserung spürt? Jedenfalls nur sehr wenig. Wenn überhaupt.

Deine Felge: 20mm Maulweite;
Alexrims Supra 30: 23mm Maulweite;
2010101817045_3.jpg
 
Hat schon mal einer Baron 2.3 gegen Queen 2.4 vorn verglichen.
Wo sind die markanten Unterschiede?

unterschiede sind, der baron hat höhere stollen, dafür ist die karkasse kleiner, sehr gut zu fahren auf erdigen boden, auch wenn es nass wird, stört es den kaum, die stollen graben sich richtig in den boden, für mein einsatzgebiet perfekt

rubber queen hat flachere stollen, dafür ist die karkasse größer, rollt sehr gut auch über ruppiges gelände, aber wenn es nass wird, ist schnell schluss mit grip, dafür hat man eine größere eigendämpfung

bin die beiden reifen immer paarweise gefahren, also vo&hi, luftdruck vo 2,1; hi 2,3-2,4
 
Danke, super hilfreich.

Tendiere dann zu Baron vorn, Rubber 2.4 hinten.
Was meinste dazu?

Derzeit fahre ich Rubber vorn und hinten.

Da ich aber des öfteren auf erdigen Böden und in etwas tieferem Geläuf fahre, ist der Halt mit der RQ vorn nicht immer perfekt.
Sie rollt aber tatsächlich gut und bei Trockenheit bin ich auch sehr zufrieden.
 
Danke, super hilfreich.

Tendiere dann zu Baron vorn, Rubber 2.4 hinten.
Was meinste dazu?

Derzeit fahre ich Rubber vorn und hinten.

Da ich aber des öfteren auf erdigen Böden und in etwas tieferem Geläuf fahre, ist der Halt mit der RQ vorn nicht immer perfekt.
Sie rollt aber tatsächlich gut und bei Trockenheit bin ich auch sehr zufrieden.

also wenn du öfters auf tieferem geläuf unterwegs bist, wo der untergrund nicht immer hart/fest ist bzw. nicht komplett trocken, ist der baron im vorteil
wie nun sich das als kombi mit rubber queen hinten fährt, leider keine erfahrung, fahre reifen immer paarweise da ich sie von hinten nach vorne & umgekehrt tausche, da sich bei mir der hintere stärker abfährt
musst halt bedenken, dass baron & rubber queen untschiedliche maße, gewichte haben, zwecks unterschiedlicher rotierender massen, inwieweit sich das bemerkbar macht, kann ich nur vermuten
die rubber queen war halt relativ träge auf single-trails, mit vielen richtungswechseln, mit dem baron geht das mit deutlich weniger kraftaufwand
 
Maxxis Highroller 2,35" in 60a.
Bin hellauf begeistert, super grip,toller Durchschlagsschutz und recht angenehmer Rollwiederstand.
Wenn der Reifen mal in den Grenzbereich kommt kündigt sich das merklich an, heißt du merkst es früh genug bevor er wegrutscht.
Bin bisher bei extremer Trockenheit bis hin zu tiefem Matsch alles damit gefahren, nirgendwo zeigt der Reifen schwächen.
Ich fahre immer recht wenig Druck, fühlt sich weder schwabbelig noch sonstwie komisch an.
Hatte bisher noch keinen Platten, vergleichbare Schwalbe haben öfter mal ihre Luft verloren.
 
I know und die ZTR Flow hat sogar noch weniger... Vorschlag?

Je nach Reifenbreite und Wunschpotenzial des Reifens etwas anderes:

DT Swiss FR600 (ca. 600g / 25mm)
Sun-Ringle INFERNO 31 (546g / 25.4mm)
Sun-Ringle MTX33 (660g / 26mm)
Mavic EX729 (675g / 29mm)


… außer Du möchtest etwas leichteres.

@garbel hätte bestimmt auch noch ein paar Vorschläge. Der kennt sich da besser aus. Er baut schließlich Laufräder. ;)
 
Ich häng mich hier mal mit rann ... ich hab im Winter am VR einen Swampthing montiert und hinten einen NN in 2.25 .... allerdings rutscht mit der Swampthing zu sehr auf Wurzeln und Steinen rum wen die etwas feucht sind, war ja eigentlich auch nur als Winterreifen gedacht.
Baron am VR, NN am HR ? Wie fällt der Baron in 2.3 aus von der Breite ? Hab alte Mavic 321 Felgen am Harttail, sollten ja auch so 29mm Maulweite haben :lol:
 
Ich fahre Baron 2.3 BCC vorne und RQ 2.4 BCC hinten, davor hatte ich die RQ vorne.

Im trockenen geht der Baron seitlich früher weg als die Queen. RQ 2.4 hinten ist super punkto Dämpfung, und Rollwiederstand ist bei beiden subjektiv überraschend ok.

Ich fahre 1.9 bar vorne und 2.0 hinten mit Latexschläuchen und 85kg trocken, eher flott bergab.
 
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