Entlassungswelle angekündigt: Specialized entlässt 8 % der Mitarbeiter

Sind die Bikes den Preis wert? ich staune über Specialized-MTBs mit STX-Ausstattung (daran ist per se nix verkehrt) und schwächlichster SRAM-Bremse, die so viel kosten wie z.B. ein Propain, das dann aber stimmigere und höherwertigere Ausstattung hat. Oder eben viel mehr kosten als ein Cube, Ghost, etc.
Bei Komplettbikes wohl eher nicht so. Ein Specialized zum UVP kaufen ist halt auch Komponenten zum UVP kaufen. Ein Cube z.B. zum UVP kaufen ist schon so, als würde man auch die Parts günstiger als UVP kaufen.
Wenn ich mein Speci Enduro Rahmen anschaue, reduziert gekauft, hatte zu dem Zeitpunkt aber ein UVP von 3600 mit Dämpfer (Float X2 P-S). Finde ich jetzt nicht so schlecht den Preis, fahren tut sich das echt gut. Das Gewicht von 3,3kg vom Rahmen stört mich persönlich nicht bei einem 170mm Bike.
 
https://www.theverge.com/2021/3/18/22335988/specialized-redwood-ebike-battery-recycle-straubel-tesla

"The bikes are built to last a lifetime, but the batteries typically run out of power after four and six years, said Chris Yu, chief product officer at Specialized. “Generally, the bikes will long outlast the packs for the typical user,” Yu told The Verge. “And so it’s always been in the back of our minds: what do we do about them?”"


Die Batterien von E-Bikes taugen nicht für die gesamte Lebensdauer des restl. Radels.
Also eigentlich wie bei der gesamten modernen Konsumerelektronik mit fest eingebauten Akkus auch.
Die werden jetzt dann recycled von einer Firma die einem Typ gehört der mal Tesla mitgegründet hat.

Sonst gibt das Internet nix her.



Der ist ja "nur" Marketing:


https://www.velobiz.de/news/ehemaliger-nike-manager-steuert-das-marketing-veloQXJ0aWNsZS8yNzczNgbiz
ging ja um das hier:

Das Ziel ist klar: das Leben von Milliarden von Menschen auf der ganzen Welt soll in einer Zeit verbessert werden, in der die Welt dies am meisten braucht. Jetzt, wo Specialized neue Produkte in neuen Kanälen und in größerem Umfang anbietet, möchte ich mich dem Team anschließen und mein Bestes geben, um den Menschen und dem Planeten mit Bike-Produkten zu helfen. Aber auch, um den Ridern, die den Radsport ausmachen und uns großartig machen, eine echte Chance zu geben.“

:lol:
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Schriber ist bei Specialized CMO. Der verdient im Monat mehr, als alle, die hier bisher geschrieben haben zusammen im Jahr.
Das halte ich für ein Gerücht;)

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Was ein Geseiere von Special, oder halt ein Spezialgesülze.
Planeten voranbringen 🤪

Und wie jetzt genau....haben se 8% entlassen, oder haben diese das Unternehmen "verlassen", wie in der "Laudatio" zu lesen....
Ein Euphemismus sondergleichen😠
 
Sind die Bikes den Preis wert? ich staune über Specialized-MTBs mit STX-Ausstattung (daran ist per se nix verkehrt) und schwächlichster SRAM-Bremse, die so viel kosten wie z.B. ein Propain, das dann aber stimmigere und höherwertigere Ausstattung hat. Oder eben viel mehr kosten als ein Cube, Ghost, etc.
Haha... ich schraube auch gerade an einem Specialized mit STX Ausstattung, aber das ist ein Vintage Bike von 1994. Auch das Upgrade auf die STX-RC hatte ich schon.
Du meintest vielleicht SLX? 😄
Solange Specialized an seinen Top Modellen nicht mit Alivio und Co (die heilige Profit Marge drückt!) kommt, ist es mir egal.
 
Allein an den Ausstattungen der Bikes sieht man doch eh das es Spezi nicht um das Glück am Radfahren geht, sondern schlichtweg um maximal Gewinn. Und ja, alle wollen gewinne machen, jedes Unternehmen. Wie fair es dem Kunden gegenüber ist...steht auf nem anderen Blatt. Gute und schöne Räder hat Spezi, da gibt's wenig Diskussionen denke ich. Das Kunden bzw Fans die jahrelang Spezi fahren, Händler die 20 Jahre Spezi verkaufen so abgestraft werden durch Preise und Vorgaben usw zeigt nur wie das Unternehmen aktuell agiert. Die Entlassungen mit diesem blödsinnigen Statement passt das gut ins Bild. Die Ahnung war schon da als man Amazon und Dyson Leute in die oberen Etagen geholt hat.
Echt schade für so eine Marke die so viel Substanz im Sport hat
 
Nichts ist zu teuer, wenn die Kunden den Preis bereitwillig bezahlen.

Ein Radhersteller ist keine gemeinnützige NGO, sondern ein gewinnorientiertes Unternehmen.
Ja schon, aber nach über 20 Jahren habe ich fertig mit Specialized. Deren Preise sind mittlerweile überwiegend sehr hoch, egal ob Bikes, Klamotten oder Zubehör. Kostet immer 30-50% mehr als bei der Konkurrenz und vor allem, die Qualität stimmt nicht.
Specialized Klamotten kaufe ich keine mehr: Sitzpolster lösen sich, an den Handschuhen war ein Daumen kürzer als der andere, an den Winterhandschuhen löste sich nach 15 Monaten das Synthetik-Frottee auf, die Gel-Pads der Sommerhandschuhe liefen nach nicht mal 2 Jahren aus, obwohl sie meist nur in der Schublade lagen und bei mehreren MTB Schuhen platzte das Synthetik-Leder großflächig ab, nach nur 2-3 Jahren. Alles Made in China/Laos/Bangladesh... zu hohen Spitzenpreisen.
Dass sie jetzt ihre lokalen Händler rauskegeln (siehe Alpha-Bikes in München nach 25 Jahren) um über Direkt-Vertrieb nun auch noch die Händlermarge einzukassieren, zeigt unter neuem Management (ex-Nike, ex-Dyson Leute) nur, dass Profit jetzt über alles geht. Fragt sich, wie lange die Kunden bereit sind, Mondpreise zu zahlen für mittelmäßige Qualität.
 
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Sind ja wenigstens keine Mitarbeiter in der Produktion betroffen. Oder produzieren die doch noch selber? Also gehen in Richtung direkt Sales und können Mitarbeiter freistellen.
 
Nichts ist zu teuer, wenn die Kunden den Preis bereitwillig bezahlen.

Ein Radhersteller ist keine gemeinnützige NGO, sondern ein gewinnorientiertes Unternehmen.
Ist halt die Frage wie gut ein Unternehmen wirtschaftet wenn die Firmenpolitik dafür sorgt, dass 9 von 10 Käufer an die Konkurrenz gehen. Ob sich 5000 Gewinn an einem Bike besser auszahlen als 9 mit 1000 Gewinn.

Ist jetzt natürlich überspitzt
 
Typisches Managerverhalten, max. Kohle einstreichen so lange es geht.
Irre Strategien, die von max Profitgier getrieben sind, in den Markt pressen.
Wenn der Profit abnimmt, wird ganz unten gespart. Das alte Buch, „Nieten in Nadelstreifen“ ist so aktuell wie eh und je.
Es braucht aber auch ein Käuferverhalten, damit sowas funktioniert. Besonders bei Fahrrädern, wo man doch mehr als genug Alternativen hat. Specialized ist schließlich kein Monopolist.
 
Mich würde interessieren, ob Specialized während des Corona Booms auch neue Leute eingestellt hat und nun wieder auf das Vor-Corona-Niveau zurückschrumpft.
Das war auch mein erster Gedanke.
Es wird so sein, das Specialized Knebelverträge mit Händlern ausbauen wird um Kosten und Aufwand weiter einsparen zu können und wer nicht mitmacht, darf zusehen wie er an Specialized Räder kommt bzw an die besseren Konditionen.
 
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