f_t_l's Überlandfahrten (Meine XC-Touren)

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TGIF
Kleine Runde an altem, verwittertem Beton und ebensolchen Bäumen vorbei :)





Guten Start ins Wochenende :daumen:
 
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Tour Nr. 88 – Treten und getreten werden...
Mit dem Starrbike an der sonnigen Untermosel unterwegs. Naja, anfangs war es sonnig, später hat es sich zu einem ausgewachsenen Schneesturm entwickelt.

Luftlinie aus dem Rheintal Richtung Moseltal.
Das sich im Abriss befindliche AKW in der Bildmitte hat mittlerweile über ein Drittel seiner 162 m Höhe eingebüßt. Der Abrissbagger nagt die Landmarke langsam aber sicher klein.


Über Waldpfade geht es auf den höchsten Punkt zwischen Rhein und Mosel.


Ich, der Gefahrensucher :spinner:


Bestes Waldwetter. Noch...


Trail-Video: Treten und getreten werden (Länge 7.09)
Man(n) tritt rein – und bekommt es ungefiltert vom Untergrund zurück ;)

Moseltal unter dunklen Vorboten.


Schiefer, der Stoff aus dem hier die Berge sind.



Kurbeln, schieben, tragen, kurbeln, schieben, tragen...
Der Wiederaufstieg über die hier typischen Trampelpfade ist echt schweißtreibend.



Monumentalbau.
Nur Autobahn, da oben gibt es leider keinen Radweg.


Schneesturm.
Eine weiße Wand rollt an. Gepudert trete ich Richtung Heimat. Kälte und Wind treiben mich flott nach Hause.


Grüße

Stefan :cool:
 
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Tour Nr. 89 – Stock / Stein / Starr
Am Karfreitag um und durch eine alte Burg, entlang idyllischer Auenlandschaften und mit Gerumpel über Stock und Stein. Das alles natürlich mit der UnSänfte Projekt Al/C_29 Rigid-XC-Bike ;)

Traumhafter Start
Es geht durch die blühenden Obsthaine des Rheintals erst mal stetig bergan.


Felsen und Wasser
Eine urige Idylle.


Blühende Landschaft
Raps vor Vulkankegel.


WTF...?
Rucksack auf und Apeman an den Chestmount montieren... Pustekuchen... Die Arretierung für die ActionCam liegt Zuhause auf dem Schreibtisch. Zum Glück habe ich immer ein paar Notfallschrauben am Rad. In diesem Fall musste die Bikepacking-Trägerschraube an der Sitzstrebe herhalten :daumen:


Vor den Toren...


Video: Stock / Stein / Starr (Länge: 7.17)

Burghof.
Niemand da. Dann mal flott durch :D


Auentrails


Frühlingsgrün



Verträumtes Burgenland
Nun geht es zurück Richtung Heimat.


Nachmittags dann noch ein Familienausflug
Mit Frau und Kind zur Eisdiele :D


Frohe Ostern
Stefan
 
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2.036
irgendwie habe ich beim letzten video nicht die strecke, sondern die verrenkungen deines daumen beim schalten beobachtet.
hast du mal versucht den schalthebel weiter innen und flacher zu montieren?

ich kann problemlos mit dem zeigefinger bremsen und zeitgleich mit dem daumen schalten. dabei bleiben die drei übrigen finger am lenker.

bei dir sieht es so aus als müsstet du zum schalten die hand halb vom lenker lösen, damit du in die richtige position zum schalten kommst.


https://www.acrossthecountry.net/georg-egger-die-kunst-sich-aufzurappeln/
guck dir mal die rechte hand an.
daumen am schalthebel. der rest umschließt den lenker.
 
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bei dir sieht es so aus als müsstet du zum schalten die hand halb vom lenker lösen, damit du in die richtige position zum schalten kommst.
Nee, Schalten und Bremsen klappt ohne Verrenkungen ganz gut. Manchmal macht man blöde Bewegungen, aus welchem Grund auch immer :ka:
Auf Fotos sieht man halt sowas nicht, bei Videos schon.
 
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090 – Gruben & Brüche
Heute führt meine Tour vom Rhein hoch in die Pellenz. Etliche Kilometer und Höhenmeter entlang grünschimmernder Rheinkiesgruben und zu staubigen Vulkangesteinbrüchen, durch blühende Agrarzonen und weite Hügellandschaften, durch urwüchsige Täler und waldige Singletrails.

Rheinkiesgrube Nr. 1
Hier wird gebaggert – Nachschub für die Bauindustrie....


Rheinkiesgrube Nr. 2
Aufgelassen, das Vorkommen an verwertbarem Kies ist in dieser Grube erschöpft. Pflanzen und Fische vermehren sich hier wieder. Die Fischreiher und nächtlichen Angler freut es.


Agrarzone
Über Kilometer hinweg Felder. Viel Getreide und noch mehr Raps wird in der Pellenz angebaut.


Zeitreise zurück...
Diesen urwüchsigen Talabschnitt baue ich immer gerne in meine Touren ein.



Vulkansteinbruch Nr.1
In früheren Zeiten wurde hier mit harter Handarbeit Basalt gewonnen.


Singletrails
Zwischendurch immer wieder mal durch den Wald rauschen :daumen:


Vulkansteinbruch Nr. 2
Voll aktiv – Die Landschaft wird hier großflächig aufgesprengt und aufgebaggert. Die Löcher sind tief, die Abbruchkanten scharf.


Hügellandschaft
Im stetigen Auf und Ab lassen sich Höhenmeter sammeln :D


Historischer Boden
Hier wurden Überreste von Landvillen (villae rusticae) des Römischen Imperiums entdeckt.


Rheintal voraus!
Es geht wieder runter auf 66 m ü. NHN.


Rheinkiesgrube Nr. 3
Die Betonwerke in unserer Gegend haben einen unersättlichen Hunger... Zum Glück ist die weitere Ausdehnung von Bundesstrassen begrenzt.


Schöner Sonntagvormittag:)
Grüße
Stefan
 
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Tour Nr 91 – Tag der Arbeit...
Am Tag der Arbeit bietet sich eine Tour durch eine ehemals arbeitsreiche Gegend an. Damals voller Plackerei, heute ein Paradies. Ein paar Stahlmonumente rosten noch vor sich hin, ansonsten hat sich die Natur einiges zurückerobert.

8 Baggerseen
Alle mit viel Muskel- und Maschinenarbeit erschaffen – nach dem Rückzug der Industrie hat sich hier wieder Lebensraum entwickelt.


Stahlmonumente
Stumme Zeugen eines brachialen Ressourcenabbaus. Heute rieselt der Rost, es nisten Vögel in den Verstrebungen und Vegetation nutzt jede Ritze.




Unzählige sandige Trails durchziehen das Gebiet und folgen den Uferläufen der zahlreichen Seen.






Mal kurz innehalten.
Hier hört man nur das Plätschern der Seen und das Zwitschern der Vögel.




Später am Tag steht noch ein schöner Familienausflug aufs Hexenfest der Ehrenburg (Mosel) an :)
IMG_20190501_145441423_HDR.jpg



Grüße

Stefan :bier:
 

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Tour Nr. 092 - Waldpatrouille ;-)
Nasskalte 4 Grad bei Tourbeginn – und das im Mai... Heute Vormittag geht es vom Rhein hoch in den Westerwald und wieder hinab. Einige Höhen- und Tiefenmeter sammeln sich an, die Strecke führt durch viel Wald, einige Singletrails sind natürlich auch dabei.

Start und Stopp
Kürz nach dem Losfahren werde ich (wie üblich) an diesem einsamen Bahnübergang der Rheinschiene aufgehalten...


Hochfahren in Abschnitten
Bis zum höchsten Punkt muss doch einiges gekurbelt werden...





Trails_092 (Länge 12.05)
Ein kleiner Zusammenschnitt der Tour Nr. 092 - Waldpatrouille


Abwärts durch verträumte Seitentäler






Wieder am Rheinufer
Eine überschaubare Anzahl von Kilometern liegt zwischen mir und Zuhause.


Dann mal reintreten...
Grüße

Stefan
8-)
 
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TGIF - Powerrunde am Freitagnachmittag...
Guter Wochenendbeginn ;)





Grüße
Stefan
 
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Tour 093 - Mount Nast(y)
Dauerregen am Samstag. Das kostet schon ein bisschen Überwindung die gute Stube zu verlassen um sich bis zum Mount Nast(y) durchzukämpfen. Auf gehts!

Schlammpfade
Die Strecke ist größtenteils triefend nass.


Beißfreudig
Erster Feldtest meines neuen Hinterreifens. Ein ausführlicher Review folgt nach Fahrten bei weiteren Wetterkonditionen.


Berg in Sicht
Unter Regenwolken ist mein Ziel kaum zu erkennen. Immer schön weiterkurbeln.


Mount Nast(y)
Der Nastberg-Vulkan ist einer der zahlreichen Schlackenkegel der Osteifel. Das Besondere sind hier die an vielen Stellen sichtbaren Schweißschlacken. Diese setzen sich aus größeren Lapilli und vulkanischen Bomben zusammen. Diese Bestandteile sind so groß gewesen, um nach dem Ausstoß aus dem Schlot noch nahe an der Schmelztemperatur zu landen und so beim Aufprall zu Schweißschlacken zu verkleben.
Die Spuren früheren Bergbaus emöglichen an diesem Vulkan einen Blick tief in die Erdgeschichte zu werfen.



Regenwald am Kraterwall




Vulkangipfel - Hier kann man den Schwefel noch förmlich riechen ;)


Lavadach. Unter dem erstarrten Gestein sitzt man trocken und geschützt. Da kann man es sich schmecken lassen.


Schweißschlacken, Lavabomben und frischer Felssturz liegen verstreut um den Vulkankegel herum im Wald.






Heimwärts
Die Tour heute ging über kühle 45 km Schlamm, Regen und Wind.

Freue mich auf ein heiße Tasse Kaffee 8-)

Grüße
Stefan
 
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Moselsteillage III
Die heutige Tour (Nr. 094) führt durch die Hügel der Moselörtchen Treis-Karden und Beilstein. Orte, an die ich noch einige Kindheitserinnerungen habe. Bei der Tourplanung zeigte sich schon ein steiles Auf und Ab durch die ausgedehnten Waldgebiete der Seitentäler des Flusses. Bin mal gespannt...

Marschgepäck
Trinkblase gefüllt, Bananen schön reif, Kleinkram und Windweste verstaut. Auf gehts.


Bergan!
Vom Flusstal aus führen steinige und waldige Pfade steil aufwärts.



Komoot in Aktion


Historischer Untergrund I
Hier verlief eine der antiken Straßen des Römischen Imperiums.


Historischer Untergrund II
Die Kelten hinterliessen hier zahlreiche Hügelgräber. Heute oft kaum noch zu erkennen.


Talwärts
Über einen alten Trampelpfad geht es steil runter Richtung Mosel.






Burg Metternich
Eine der unzähligen Burgen an der Mosel. In dieser Ruine oberhalb Beilsteins bin ich schon als kleiner Junge rumgeklettert.


Übersetzen I
Mit einer Oldtimer-Fähre ans andere Ufer.


Übersetzen II
Nach ein paar Kilometern Moselradweg wieder ein Seitenwechsel.


Aufwärts
Da muss ich rauf, den dunklen Wolken entgegen...


Moselbögen abkürzen
Durch den Regenwald führt der Weg quasi Luftlinie wieder Richtung Ausgangspunkt Treis-Karden. Und das abwärts :daumen:






Ziel in Sicht


Schöne Tour
Bin halt im Herzen immer noch ein Moselaner ;)


Und nun zurück ins Rheinland...
Grüße
Stefan
 
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Tour Nr. 95 - Perspektiven

Die heutige Tour bietet unterschiedliche Perspektiven. Unterwegs mit der Apeman Action Cam, verschiedene Blickwinkel aufs Geschehen und schöne Landschaft bei tollem Wetter. Trotz diverser Rumschraubereien an den Cam-Mounts haben die Kilometer doch ganz schön Laune gemacht :daumen:

Video: perspektiven (Apeman rides Rigid) / Länge 6.09 / FullHD

Radperspektiven








Location ;)


Grüße
Stefan

:bier:
 
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Tour Nr. 096 - stock_stein_starr_v2

Sommerwetter, Videowetter. Mit der Action-Cam auf einer meiner Lieblingsrunden. Bei dem Licht und mit dem neuen Video-Editor waren nicht nur letzte Woche, sondern auch gestern optimale Bedingungen zum "drehen".
Vom Rhein hoch in die Pellenz, durch abgesperrtes Gebiet und über Raufrunterwaldpfade und schließlich wieder abwärts auf 66 ü.NN. Tolle 40 km :daumen:

Sommerwetter


Immer weiter aufwärts...


Burgruine über den Wipfeln.


Vor den Toren.


Video: stock_stein_starr_v2 / Länge 5.34 / FullHD

Pause verdient 8-)


Kurs Richtung Heimat - Es geht abwärts zum Rhein...



Grüße
Stefan
 
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Grenzland Limes
Unterwegs an der Trennlinie von Zivilisation und Wildnis. Auch nach 2000 Jahren finden sich in den Wäldern der Rheinhöhen noch sichtbare Überreste der gigantischen Grenzanlage die das Römische Imperium quer durch Germanien gebaut hat. Tour Nr. 097 führt hoch in dichte Wälder und folgt den Spuren der Vergangenheit…

Vor dem Aufbruch erst mal den Motor anwerfen ;)


Warmfahren am Fluss entlang.


Aufwärts! Rheintal hochkraxeln.
Vor 2000 Jahren war hier Urwald. Der fiel aber dem Holzbedarf für die Limes-Palisaden, den Siedlungen und der Landwirtschaft zum Opfer.




Zwischenhoch - Computerzeitalter trifft Antike...

Tourplanung und Navigation per Komoot. Die App mit ihren Optionen macht schon Laune und die Umsetzung der virtuellen Strecke in die Realität liefert meist erstaunlich gute Ergebnisse.

Hier oben kann man sich gut vorstellen wie damals auf den Pfaden, Wegen und (Römer)Straßen Waren bewegt wurden und Patrouillen durchmarschierten.




Fundorte
Direkt am Verlauf des Limes findet man nur noch die Spitzgräben, die wie mit der Schnur gezogen quer durch den Wald verlaufen. Von den Wachtürmen sind größtenteils nur noch Bodenunebenheiten und ein paar Steine übrig. Von Holzpalisaden ist nichts mehr vorhanden.




Limes (Rekonstruktion)
Erdwall, Spitzgraben, Palisade und Postenweg.


Abwärts.

Ein flotter Rausch in die Tiefe. Von zugewachsenen Pfaden bis zu holprigen Hohlwegen ist alles dabei.



Hier fühlt man sich wie beim Trench Run auf den Death Star (Star Wars: Episode IV - A New Hope) - Imperium trifft Imperium :D


Kurze Rast.

So wie diese Rekonstruktion sahen die Limes-Wachtürme der Römer wohl aus.


Stromaufwärts, Richtung Heimat.
Über den Rheinradweg, aber auch einige Kilometer schmaler Ufertrails entlang der Wasserlinie, geht es zurück nach Hause.




Nach insgesamt 55 km Tour, einer Pannenhilfe bei einem holländischen Rennradler und einer Zecke am Bein habe ich mir ein, zwei kühle Bier verdient.

:bier:

Grüße
Stefan
 
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Norddeutschland
Sehr schön danke!

War hier irgendwo oder?

upload_2019-6-11_16-48-46.png


Ostern bin ich im Elztal und übers Maifeld geradelt.
@bild "08.06.2019, 12:20" der Kühlturm ist ja kaum noch zu sehen!

"Heute ist nicht aller Tage - ich komm wieder, keine Frage!"

CU
M
 

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Tour Nr. 98 - Im Lavastrom
Zielgebiet der heutigen Tour ist einer der apokalyptischen Lavaströme des Bellerberg-Vulkanausbruchs. Vor 200.000 Jahren füllte das flüssige Gestein aus dem Erdinneren das Tal des Winfeld bis zu 40 m hoch auf. Während des Erkaltens bildeten sich hier spektakuläre Basaltsäulen. Seit vorchristlicher Zeit bis in die Frühzeit der Industrialisierung wurden durch Abbau dieses Gesteins ein unüberschaubares Gewirr an Pfaden und Wegen geschaffen.

Los geht's!
Von Zuhause aus geht es erstmal wie üblich berghoch. Ein verträumtes Flusstälchen führt mich in die Osteifel.


Weite Agrarlandschaften und erloschene Schlote.
Ich mag die Region mit ihren rustikalen Feldwegen. Und so gut wie jeder Hügel ist hier ein alter Vulkankegel.





Zielgebiet erreicht...


Video (FullHD - Länge 6.36)

Stein_Bruchzone.
Das ganze Tal wurde beim Ausbruch des Bellerberg-Vulkans vor 200.000 Jahren über 40 m hoch mit glühender Lava gefüllt. Während des Erkaltens bildeten sich hier spektakuläre Basaltsäulen. Seit vorchristlicher Zeit bis in die Frühzeit der Industrialisierung wurde durch Abbau dieses Gesteins ein unüberschaubares Gewirr an Pfaden und Wegen geschaffen.







Rast ;)


Anpassungsfähig.


Heute friedlich und grün.
Von dem Inferno in grauer Vorzeit ist nichts mehr zu spüren...



Richtung Heimat.
Über Land wieder Richtung Rheintal.

Nach 58 Kilometern gibt es daheim erst mal ein eiskaltes Bier :bier:

Grüße
Stefan
 
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Freitagnachmittag, ein paar Kilometer Singletrails zur Wochenendeinstimmung ;)



 
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Trailblazing
Tour Nr. 99 besteht aus zwei Komponenten: Einmal 35 km (Hin- und Rückweg) über den flotten Bahntrassenradwanderweg des Maifelds. Der zweite Teil führt 10 km offroad hügelauf und -ab im Zielgebiet "Rockland".
Dazu gibt es ein Video mit allen Höhen und Tiefen der zahlreichen Felsen- und Waldpfade (Länge 13.32).

Hinweg
Über eine stillgelegte Bahntrasse wird mit hoher Kadenz die Agrarlandschaft des Maifelds durchquert.



Video: trailblazing_99 (FullHD / Länge 13.32)
10 km offroad durch das Zielgebiet "Rockland".

Szenenwechsel: Idylle mit Hügeln
Das "Rockland" bietet verträumte Flussniederungen, staubige Trails, schroffe Felsen und lauschige Wälder.









Rückweg mit Zwischenstopp
Auf halber Strecke genehmige ich mir mal einen Humpen. Leicht beschwingt trete ich über die alte Bahntrasse weiter Richtung Heimat.



Kleiner Schlenker
Kurz vor dem Rheintal noch mal ein bisschen kühle Waldluft geniessen.


Heim gehts...
Grüße
Stefan :)
 
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Tour Nr. 100 - Valley of the Beat Trails
Eine Tour durch mehrere Bachtäler der Untermoselhügellandschaft, über den ländlichen Vorderhunsrück und mit einem Zwischenstopp an einer beeindruckend gut erhaltenen Burganlage mitten im Wald.

Alte Heimat: Mosel
Genau hier fing ich mitte der 90er mit dem MTB an. Ein bisschen Nostalgie spielt immer mit wenn ich hier unterwegs bin....


Dann mal reintreten!
Die Bachtäler hier sind malerisch. Und anstrengend ;)



Video (FullHD / Länge 9.57)






Aufsteigen.
Die aus dem Fels geschlagenen Wege führen hoch bis in die Ausläufer des Hunsrücks.




Waldpfade, auf- und abwärts (wiederholend)...


Ein paar Hügel später, mitten im Wald: Die Ehrenburg.
Hier finden das ganze Jahr über Spektakel statt. Man kann darin sogar übernachten.


Kühl.
Die Temperaturen steigen immer weiter. In den Wäldern lässt es sich aber gut pedalieren


Ein weiteres Tal auf der Route: Eine Klamm!





Zurück geht es über beschauliche Feldwege.



Grüße
Stefan
 
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Tour Nr. 101 - Caldera
Brütende Hitze und extreme Trockenheit. Beste Voraussetzungen für einen Ausflug in die (ehemals) heiße Zone des Megavulkans Laacher See. Der letze Ausbruch liegt zwar schon ca 13.000 Jahre zurück, trotzdem spürt und sieht man an vielen Stellen das alles vernichtende Inferno vergangener Zeiten...

Startpunkt Rheinufer
Schnell nochmal Abkühlen bevor es das Rheintal hochgeht.


Anfangs schattig, später flirrende Hitze.
Nach einigen Kilometern erscheint mir das Zielgebiet am Horizont wie eine Fata Morgana.



Über menschenleere Hügel führt der Weg Richtung Caldera-See.




Video 1: Caldera (FullHD / Länge 6.39)
Trails entlang des uralten Kraterwalls des Laacher See Vulkans.

Seeufer.
Der kreisrunde, riesige See ist eigentlich die eingestürzte und mittlerweile mit Wasser gefüllte Magmakammer eines gigantischen Vulkans.


Video 2: Mofetten (FullHD / Länge 0.19)
Aufsteigende Gase zeugen von Aktivität im Untergrund...

An manchen Stellen zeigt sich das wahre Gesicht der idyllischen Waldlandschaft. Unter der Erdchicht besteht alles aus erstarrtem Basalt, Lava und Asche.



Heute fruchtbares Land.

In der Ferne die Rauchschwaden eines Feldbrands.


Protein-Power o_O
Meine Frau hat mal wieder was in meinen Trinkrucksack gesteckt...


Weiter auf- und ab durch den bewaldeten Kraterwall.




Kleiner Nebenvulkan, aufgerissen durch Tagebau.


Wieder am Rheinufer.
Nachdem ich den Glutofen der Hochebene hinter mich gebracht habe, geht es am Rheinufer wieder nach Hause. Mit Rückenwind :daumen:


Grüße
Stefan


ps: Wasserverbrauch auf den 50 Tour-Kilometern: 3 Liter :eek:
 
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Nachdem ich am Wochenende in den Ardennen campen war und vorgestern eine Kanutour auf der Lahn bestritten habe, führt mich Tour Nr. 102 heute endlich wieder ins "Unterholz".
Äste im Gesicht, Brennesseln und Dornen, schmale Pfade und ruppige Waldwege. Die Strecke verläuft vom Startpunkt Rheinufer hoch in den Westerwald, runter durch ein verwildertes Tal und entlang verschiedener Fluss- und Seeufertrails wieder zurück nach Hause.

Die Ausläufer des Westerwalds sind in Sicht. Da wird heute hochgekurbelt...


Ein paar Höhenmeter später.


Noch weiter hinauf.





Video: Unterholz (Länge: 18.42)


Talwärts mit Flussüberquerung.


Ruine Burg Altwied.


Tank leer...


Wieder am Rheinufer.


Baggerseeidylle.



Grüße
Stefan
:bier:
 
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