• MTB-News User Awards 2026: Jetzt abstimmen und Raaw Madonna V3 Komplettbike im Wert von 9.000 € gewinnen!
    Stimme in einer kurzen Umfrage über deine Produkte des Jahres 2026 ab und gewinne dabei Bike im Wert von 9.000 €!
    Jetzt abstimmen!

Fahrtechnik

zur Pedalstellung:
wenn Du eine Linkskurve fährst (oder vesetzt) ist es gut wenn der linke Fuß hinten ist
und rechts der Rechte. Du kannst ads Bike besser rum drücken
Im Trail gilt: Bergfuß vorne.
Mir hat das viel gebracht, aber am Col Lauson auch fast die Kurbel gekostet (beim Üben)...vorher gingen die Rechtskurven tip, die Linken gar nicht.
Wer richtig gut versetzt (Harald, Captain FR) braucht diese Trechnik nicht, bei kurzen Kurvenabständen ist auch ziemlich lästig immer rum und num zu kurbeln...vor allem wenn sich zwischendurch die Kette verabschiedet hat
 
Zum Lernen ist es beim Versetzen schon hilfreich, den jeweils kurveninneren Fuß hinten zu haben (hab ich auch so gemacht). Wenn das Versetzen dann aber klappt, sollte man sich das schnell wieder abgewöhnen. Bei einfachen Kehren spart es unnötige Denkarbeit (welchen Fuß jetzt nach vorne:confused:). Bei kurz aufeinanderfolgenden Kehren kann es über Erfolg oder Mißerfolg entscheiden.
Also: Schokoladenfuß finden und dann lassen wo er ist!

Videos:
Video ansehenVideo ansehen
Wenn man sich mal verkurbelt hat und der falsche Fuß hinten ist, kann es auch nicht schaden, wenn man trotzdem mit beiden in beide Richtungen klar kommt ;)
Video ansehen
 
Ich hatte bis letzten Herbst mir auch das Wechseln des Fußes angewöhnt, als das Umsetzen dann aber wirklich mal in Fleisch und blut übergegangen war wars - wie aju schreibt - hinderlich. Gerade bei sowas wie z.B. der Treppe in Ajus letztem video. Wenns noch kürzer aufeinander kommt ist bei mir mit wechseln absolut schluss.

@aju: Bis wann hastn eigentl. noch Zwangspause?

grüße,
Jan
 
Ich denke nie bewusst nach, welcher Fuß vorn oder hinten ist. Hab aber - zumindest bei aufwendigeren Spitzkehren den inneren Fuß immer hinten. Natürlich gehts mit vorne auch, oftmals lohnt sichs Fuß nach hinten stellen auch gar nicht. Aber wenn ich wirklich einen gescheiten Satz versetzen muss, drück ich mit dem Fuß den Hinterbau rüber. So wie mans zB auch bei 180°ies auf der Straße macht - probiert das mal mit dem Fuß vorne, da passiert genau gar nichts.
Ich persönlich denke derzeit nicht darüber nach, mir das Fuß nach hinten stellen abzugewöhnen, da ich bei großen Versetzern deutliche Vorteile habe, aber das kurz nach hinten kurbeln nicht besonders mühsam empfinde.

Grüße
 
Ich hab die Erfahrung gemacht das die Fußstellung nicht sooo wichtig ist.Stattdessen drück ich mich immer stark von der inneren Lenkerseite weg (also in Rechtskehren am rechten Griff) und verlagere den Schwerpunkt möglichst weit nach vorne über die Achse,dann lässt sich auch ohne "passenden" Fuß recht weit umsetzen
 
hier noch mal ein beeindruckendes Video zur Kurventechnik:

[ame="http://vimeo.com/23353736"]A Lago Trail with Firehead on Vimeo[/ame]
 
hier noch ein paar Übungen, die man immer und überall machen kann:

auf dem Kantstein balancieren, fahren
Kantstein:
-unten Anfahren, spitzer Winkel (10-30°), Stoppie (so was wie ein nosewheely), Hinterrad hoch setzen, Vorderrad nachsetzen
-unten Anfahren, spitzer Winkel (10-30°), Stehen, Halten Vordererrad hoch setzen, Hinterrrad nachsetzen
-obige Übungen mit oben anfahren
-Sidehops hoch und runter
-das ganze nach links und nach rechts (ganz schön schwer)
-Wheelydrops üben (großer Gang, Antreten und "runter droppen"...Hinterrad landet zuerst)
-das Ganze bergab und bergauf (also die Straße hat Gefälle)
-90° zum Kantstein: hoch fahren mit Vorderrad über Kante heben und Hinterrad nachlupfen (ohne dass der Reifen die Kante berührt)
-oben anfahren, 60-90° zum Kantstein, Vorderrad runter, Hinterrad hoch und Versetzen

was bringt´s? ...Bikeberherrschung, Gefühl für die Bremse und Balance

Steigerung: alle Übungen an höheren Kanten, Parkbänken, Baumstämmen, Baumstümpfen, Natursteinmauern, über kleine Hindernisse (Rinnen, Äste) oder Straßenmarkierungen, Gleise usw.

Final: Anwendung der Techniken im Gelände (siehe obiges Video)
 
Zuletzt bearbeitet:
Jo diese kleinen Übungen sind wirklich Gold wert, finde ich. Was auch besonders interessant ist und für mich zumindest noch sauschwer: deine ersten beiden Übungen eine ganze (breite) Treppe runter, dabei natürlich so wenig wie möglich nach vorne fahren sondern nur zur Seite. Was ich dabei gelernt hab: Es ist sehr wichtig, "im Flow" zu bleiben, solange ich zu lange auf einer Stufe verweile ists vorbei mit der Balance, weil man natürlich nicht allzuviel Raum für nen Trackstand etc. hat. :-)
 
wie? man braucht platz für einen trackstand? :D

Man könnte carstens übungen auch zusammenfassen und sagen: Kauft euch ein günstiges trialrad und geht raus üben in der zeit, in der die kartoffeln kochen ;)

Mir hat trial extrem geholfen: ich hatte vor meinem umzug nach Tirol kaum erfahrungen mit technischen trails, da ich aber 6Jahre trial gefahren bin konnte ich mir damit relativ gut weiterhelfen.

Und zum winter werde ich mir wohl wieder eins aufbauen, denn regelmäßiges trialen ist ein super ganzkörpertraining und macht nebenbei noch spaß!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab immer den gleichen Fuß vorne, Kurbeln meist waagrecht, wenn nur gerollt wird.

Die Kurbelstellung variiere ich nur, um in den Trail ragenden Steinen und Wurzeln auszuweichen.

Mit "Talfuß immer unten, Bergfuß immer oben" wär ich viel zu passiv. (zu "kurzer Stand")
Außerdem bestünde dann Gefahr, mit dem Talfuß wo hängen zu bleiben.
 
Kannst du da grad sagen warum?
Ich fahr, zumindest wenn's ausgesetzt ist, lieber mit Talfuß unten/vorne,
damit ich den Bergfuß jederzeit vom Pedal nehmen kann und so den Schwerpunkt wieder an den Berg bekomme.

damit Du an Kurven den richtigen Fuß schon hinten hast.
Und wenn Du Zick-Zack runter fährst, denn ist es halt so, dass der Berg mal rechts und nach einer Linkskehre rechts von Dir steht...
Macht aber eigentlich nur kurz vor der Kurve Sinn, nicht auf längeren Passagen quer zum Hang. Und ist wie gesagt Geschmacksache, viele können gut versetzen, ohne auf eine bestimmte Fußstellung angewiesen zu sein.

Ich fahre gerne mal so und mal so rum. Das entspannt die Oberschenkel und ist (für mich) in den Kurven denn angenehmer.



hier kommt z.B. gleich eine Linkskurve, die ich versetzen will. Daher fahre ich mit dem rechten Fuß vorne, obwohl genau dieser nicht mein "Schokoladenfuß" ist.



und wenn ich in der Luft bin, kann ich das Heck mit dem Talfuß rum drehen...



und weiter geht´s


dieses mal links vorraus
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke Jungs für die guten Tipps! :daumen:
Ich muss mal wieder mit Fahrtechnik üben anfangen - bin also genau richtig über Eure Anregungen gestolbert. Ist nämlich schon länger her, dass ich mein Bike in den Alpen nach oben getragen hab um nette Wege nach unten zu haben. Auch wenn es lange noch nicht so krass war, wie bei Einigen von Euch hier. Daher sehr geile Action!!! Bilder / Videos für die richtige Motivation dran zu bleiben :love:
 
Frag ich mich auch.
Wenn schon Wechsel dann hinten dann steht man mit der Hüfte schon Richtung Berg gedreht. Wenn das Pedal am Berg einhakt wird es auf Zug belastet , "flutscht" also leichter aus der Verhakung raus, im Zweifelsfall zieht es einem zum Berg hin während man mit dem Fuss nach vorne eher weggedrückt wird, bzw das Pedal nach oben oder unten ausweichen will und einen das aus dem Gleichgewicht bringt.

Ich hab meist den Schokoladenfuss (links) vorne oder wie es halt gerade passt.
 
Warum Bergfuß vorne?

ich hab mir das auch so angewöhnt, v.a. bei serpentinen. dadurch hat man bei der nächsten engen kurve automatisch den kurveninneren fuss hinten und einen längeren hebel zum HR-umsetzen.

weiters wird durch den wechsel der fuss-stellung auch die belastung bei langen abfahrten besser aufgeteilt.

vom sicherheitsrelevanten standpunkt muss ich aber lemming zustimmen. wobei ich bei tricky passagen eigentlich immer meine lieblings-fuss-stellung wähle...
 
Zurück