Gebrochenes Laufrad hinten an den Speichenbohrungen

Gute Laufradbauer ölen die Nippel vor der Montage, ein Einspeichautomat eher nicht. Der Gedanke ist eigentlich nur der, dass das Rad im Bereich der Nippel und Speichenkreuzungen keine Geräusche macht und alles geschmeidig bleibt. Wenn alles furztrocken und verdreckt ist fördert das bei ständigen Regenfahrten Oxidation, das führt zu Schäden. Die Felgen zu putzen und und ein bisschen pflegen hilft, neben anderen wichtigeren Dingen natürlich, die Lebensdauer zu verlängern.
Da mach ich gar kein Brimburium draus: Putzlumpe, was drauf sprühen, putzen fertig. Ich öle nicht die einzelnen Speichennippel nach 🤣
Ich hab den Eindruck hier im Thread sind durchaus einzelne Laufradbauer anwesend 🔮
 

Anzeige

Re: Gebrochenes Laufrad hinten an den Speichenbohrungen
Das hintere Laufrad sollte immer etwas "überdimensioniert" Aufgebaut werden, also im Grunde immer 32 Speichen und 3-fach gekreuzt (DD, Sapim D-Light oder CX-Ray etc.) und eine stabile ruhig etwas schwerere Felge mit Minimum 25mm Maulweite genommen werden , das ganze sauber aufgebaut ergibt es sehr lange haltbares Laufrad,10000 Kilometer ist keine Laufleistung das da schon was kaputt gehen sollte .
 
Das hintere Laufrad sollte immer etwas "überdimensioniert" Aufgebaut werden, also im Grunde immer 32 Speichen und 3-fach gekreuzt (DD, Sapim D-Light oder CX-Ray etc.) und eine stabile ruhig etwas schwerere Felge mit Minimum 25mm Maulweite genommen werden , das ganze sauber aufgebaut ergibt es sehr lange haltbares Laufrad,10000 Kilometer ist keine Laufleistung das da schon was kaputt gehen sollte .

Welche Felge sollte denn hier gewählt werden?
 
Das hintere Laufrad sollte immer etwas "überdimensioniert" Aufgebaut werden, also im Grunde immer 32 Speichen und 3-fach gekreuzt (DD, Sapim D-Light oder CX-Ray etc.) und eine stabile ruhig etwas schwerere Felge mit Minimum 25mm Maulweite genommen werden , das ganze sauber aufgebaut ergibt es sehr lange haltbares Laufrad,10000 Kilometer ist keine Laufleistung das da schon was kaputt gehen sollte .

Und als quasi heiliger Gral des Laufradbaues die perfekte DT350 Nabe mit Zahnscheibenfreilauf und das ebenfalls perfekte Schwalbe Ventil. Damit wird das Laufraderlebnis auf ganz andere Level katapultiert
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin,

ich hatte das ja nicht mehr aufgelöst, mache es jetzt:

Ich habe im Januar diesen Jahres also auf Garantie eine neue Felge erhalten, die Speichen und der Rest wurden umgebaut. Selbe Fahrprofil weiterhin, nur Asphalt und Plaster.

Da ich heute irgendwie ein ungutes Gefühl hatte, habe ich mir das hintere Rad angeschaut.
Es ist erneut die komplette Felge angerissen, jeweils nur auf Antriebsseite.

Grüße

Totti
 

Anhänge

  • IMG_7743.jpg
    IMG_7743.jpg
    234,8 KB · Aufrufe: 64
  • IMG_7744.jpg
    IMG_7744.jpg
    167,7 KB · Aufrufe: 62
  • IMG_7745.jpg
    IMG_7745.jpg
    208,3 KB · Aufrufe: 65
Legierung, oder die Wandstärke reicht nicht. Das wird mit der nächsten Rodi Felge nicht anders werden.
Lieber einen anderen Hersteller mit ähnlichen ERD kaufen und Ruhe haben. Als Lehrgeld verbuchen und froh sein, dass es noch im Preisrahmen ist.
 
Es gibt einfach Felgen mit Ösen, die kontraproduktiv sind. Normaler Weise sollten die Ösen für eine bessere Belastungsfläche der Nippel in der Felgenbohrung sorgen. Ich habe es aber nicht gerade selten erlebt/gesehen, dass gerade diese geösten Felgen (also nicht nur von Rodi) sehr schnell anfällig für genau dieses Schadensbild sind, was hier gerade vorliegt. Das kann zwar durchaus auch durch äußere Faktoren wie Aufbau und Systemgewicht und Dauerbelastung begünstigt sein, alles in allem würde ich aber dennoch mehr konstatieren, dass hier die Ösung nicht den gewünschten Effekt mit sich bringt, sondern sogar für schnellere Schäden sorgt. Anscheinend gibt es den Effekt, das manche Ösen zu sehr in die Bohrung "gerammt" sind und das Alu mehr schwächen als unterstützen.

Die genannten Temperatureffekte sind ebenfalls nicht uninteressant, aber wenn das Material vernünftig zur Anwendung gewählt wird, dann sollten derartige mitteleuropäische Differenzen kaum ein Problem darstellen.

Ich bleibe dabei, ich würde hier die Hauptlast der Felge ankreiden, ist das auch bei weitem nicht die erste Rodi, die ich mit genau diesem Schaden sehe.
Vg
Hexe

Ich zitiere mich mal selbst... da du noch immer die gleiche Felge fährst, erwarte ich auch keinerlei andere Reaktion...
 
Ich habe mir gerade mal das vordere Rad angesehen, das wurde ja nicht nochmal erneuert seit 2023. Zeigt jetzt aber auch beginnend Risse.

Können die unplattbaren Reifen Marathon Plus 29x 2,25 eine Mitschuld haben?
Der Reifendruck gerade eben gemessen vorn und hinten 1,8bar.
Ich fahre die Reifen halt, da ich mich drauf verlassen kann. Ich fahre morgens um 6:30 Uhr eine Stunde und da ist es halt mehr dunkel als hell, da kann ich keinen Schlauchwechsel gebrauchen.
Und nach wie vor nur befestigte Radwege, hier den Rheindeich. Asphaltiert oder gepflastert, wechselweise.
 
Wenn die Belastung der Reifen/des Luftdrucks eine Rolle spielen würden, dann müsste die Felge nicht an den Ösen Reaktion zeigen, sondern im Felgenbett, also direkt unterm Schlauch/Felgenband - indem sie dort nämlich auseinander reisst. Die Schäden, die hier zu sehen sind, lassen viel mehr auf nicht sonderlich wertiges Material der Felgen schließen. Warum suchst du hier nach anderen Gründen, wenn das Problem sich doch recht leicht beheben lassen würde - nimm bessere Felgen.
 
Ich habe mir gerade mal das vordere Rad angesehen, das wurde ja nicht nochmal erneuert seit 2023. Zeigt jetzt aber auch beginnend Risse.

Können die unplattbaren Reifen Marathon Plus 29x 2,25 eine Mitschuld haben?
Der Reifendruck gerade eben gemessen vorn und hinten 1,8bar.
Ich fahre die Reifen halt, da ich mich drauf verlassen kann. Ich fahre morgens um 6:30 Uhr eine Stunde und da ist es halt mehr dunkel als hell, da kann ich keinen Schlauchwechsel gebrauchen.
Und nach wie vor nur befestigte Radwege, hier den Rheindeich. Asphaltiert oder gepflastert, wechselweise.
der Reifen hat damit kaum etwas zu tun.
Du färhst mit 100kg halt viel bei Wind und wetter. Das sind doch 5000-7500KM/a.
Wenn du bei den Belastungen eine einfache (ggf. sobar billige) Felge fährst, ist das leider ein erwartbares Ergebnis.

Gruss, Felix
 
Wenn die Belastung der Reifen/des Luftdrucks eine Rolle spielen würden, dann müsste die Felge nicht an den Ösen Reaktion zeigen, sondern im Felgenbett, also direkt unterm Schlauch/Felgenband - indem sie dort nämlich auseinander reisst. Die Schäden, die hier zu sehen sind, lassen viel mehr auf nicht sonderlich wertiges Material der Felgen schließen. Warum suchst du hier nach anderen Gründen, wenn das Problem sich doch recht leicht beheben lassen würde - nimm bessere Felgen.

Ich suche keine anderen Gründe, sondern versuche auszuschliessen!!
Es steht leider auf den Felgen nicht drauf, dass sie besonders haltbar sind oder nicht.
Man kann es auch nicht am Preis festmachen!
 
der Reifen hat damit kaum etwas zu tun.
Du färhst mit 100kg halt viel bei Wind und wetter. Das sind doch 5000-7500KM/a.
Wenn du bei den Belastungen eine einfache (ggf. sobar billige) Felge fährst, ist das leider ein erwartbares Ergebnis.

Gruss, Felix
Mir war nicht bewusst, dass die Rody Ryot zu den Billigkränzen zählen, vor Allem da ich keine Geländefahrten habe.
 
Mir war nicht bewusst, dass die Rody Ryot zu den Billigkränzen zählen, vor Allem da ich keine Geländefahrten habe.
Wenn etwas nicht besonders dauerfest ist, sind die belastungspitzen nicht so relevant. Es ist also ein irrglaube zu meinen: ich fahre zwar viel bei jedem Wetter, aber ich fahre nicht hart, dann wirds schon halten.
Diesen Tausch gibts beim Material nur selten.

Gruss, Felix
 
und immer wieder gilt stabiler Felgenring (ja der kann durchaus auch mal 50 gramm mehr wiegen) und viele (32!) dünne und flexible Speichen die IMMER! 3-fach gekreuzt werden, ja man erhält dann sicher ein Laufrad was ca. 100Gramm mehr wiegt als sein Traum Leichtbau Gedöhns ABER es geht eben dann nie kaputt , Dauerhaltbarkeit ist eben kein Mythos will aber niemand hören da sonst jeder 2-3 Sätze stabile LR hat und diese den Rest seines Leben nur noch warten muss oder lässt und damit ist dann kaum noch Geld zu verdienen , den Lager tausch aller 40Tsd Kilometer und aller 2-3 Jahre Speichenspannung prüfen und nach justieren damit kannst als LRB nicht Deine Family ernähren.
 
Die Haltbarkeit war eigentlich das, was ich damals und auch bei Inspektionen immer als das Wichtigste mit auf den Weg gegeben hatte. Gewicht ist mir völlig egal, es geht nur um Verlässlichkeit.

Neuer Vorschlag ist jetzt, als neue Felgen die DT Swiss FR541 zu nehmen.
Und eigentlich auf die Marathon Plus zu verzichten zugunsten dem Tannus Pannenschutz System. Letzteres will ich aber nicht, da die Marathon Plus für mich funktionieren und ich die schon gar nicht mit dem max. Druck von 4,5 bar fahre, sondern eher immer nur um 2,5bar.
Da muss es doch eine Felge geben, die nicht nach 6 Monaten die Grätsche macht. Ich hatte übrigens vorher die Red Metall von Fulcrum. Ich hatte dort nach 5 Jahren einen zweiten Radsatz gekauft, da mir selten mal eine Speiche gebrochen war. Damit ich garantiert am nächsten Tag wieder fahren konnte.
Insgesamt bin ich die beiden Radsätze über 11 Jahre gefahren.
 
FR541 ist aber auch mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Wird funktionieren, ist aber schon sehr drüber. Ich wiege 78 kg und pendle auch ca. 150 km die Woche. Am Pendelrad fahre ich newmen sl xa25, würde funktionieren, würde ich bei 100kg aber eher nicht nehmen
Je nach Breite welche in deinen Rahmen reinpasst: DT xm421, xm481 in breit, DT xr391, DT GR531, duke lucky star (hd), crazy star, newmen beskar light oder base, syntace w25i. Es gibt noch mehr Möglichkeiten.
 
Du FR541 ist stabiler als nötig, das ist eine Freeride Felge, das passt nicht so recht ein ein schnelles Hardtail. Du würdest dir am gewichtstechnisch wichtigsten Teil des Fahrrads am meisten unnötigen Ballast draufladen.
Und felix hat nur den VK der Felge angegeben, nehme ich mal an. Und da gilt halt, wie so oft: wer billig kauft, kauft zweimal.
 
Was wäre denn eine Felge für mein Bike, die den Belastungen ohne weiteres standhält?

Irgendwie dreht man sich im Kreis, es kommt aber nix bei rum.
 
Du FR541 ist stabiler als nötig, das ist eine Freeride Felge, das passt nicht so recht ein ein schnelles Hardtail. Du würdest dir am gewichtstechnisch wichtigsten Teil des Fahrrads am meisten unnötigen Ballast draufladen. Und felix hat nur den VK der Felge angegeben, nehme ich mal an. Und da gilt halt, wie so oft: wer billig kauft, kauft zweimal.
Das Bike ist ein Fully.
 
Zurück