Öhm, ich glaub da hassu was falsch verstanden ;-( nochmal:
Dadurch dass ich diese kleinen Probleme aufgezählt habe, hast Du sicher den Eindruck bekommen, dass das Bike problematisch ist, diesen Eindruck wollte ich aber nicht erwecken, ich meine wirklich das Gegenteil und ich bin als kritisch bekannt:
Das Knarzen war nur die Plastescheibe, auch ein Speichenstrahler der locker sitzt kann knarzen, bei jedem Bike, bei jeder Speiche-> Ein Handgriff, das teil nur einen Milimeter bewegt-> weg wars.
Das Ganze war eher so gemeint: Ich dachte da knarzt was böse, dabei wars nur ein Handgriff ;-)
Für das mit der Gabel kann Canyon nix, da ist Manitou schuld.
Billige Pedale sind immer Mist, aber so ein Knacken wäre nicht so tragisch.
Mein jüngerer Cousin und seine Kumpel haben enormen Bikeverschleiss, frag mich woher die die Kohle haben, da bekommste Einiges mit.
Sicherlich sind 350 km noch keine Laufleistung aber, bezüglich der Dinge, die oft Kritikpunkte sind:
-Voreinstellung der Schaltung
-Voreinstellung der
Bremsbeläge
-Zentrierung / Speichenspannung der Räder
-kein Spiel am Steuersatz
-festes Tretlager
sagt das schon was aus. Ich achte selbst auf Kleinigkeiten, haben die
Griffe, Bremshebel usw den selben Abstand zur Mitte, sind die in der exalt selben Position, usw usf -> Alles perfekt.
Bei anderen Bikes musste ich da öfter nachkorrigieren, hier so gut wie gar nix, dass man an der Schaltung nach 50 km mal ne halbe Umdrehung den Zug nachstellen muss, ist normal, die Bowdenzüge setzen sich ja. Auch so Dinge wie der vordere Überwerfer müssen exakt an der richtigen Postion sein, da hakts woanders auch schon mal, da ist das Teil zu hoch oder zu tief oder sitzt nicht parallel, alles schon erlebt.
Die Bremse ist mustergültig verbaut, da hab ich schon Händler stark scheitern sehen, denn bei der HS-33 ist eine saubere Positionierung das A und O.
Sonst musste ich eben nix Schrauben und Fetten, da hab ich andere Bikes gesehen, die hatten in der Zeit das 3te Tretlager und musste zig mal zum grobe Achten zentrieren, hier hab ichs trotz meines Gewichts und krassen Stössen nur zu einer so gut wie gar nicht sichtbaren Acht geschafft, glaubs mir, das spricht für hohe Qualität, da stimmt die Speichenspannung exakt. Auch ansonsten klappert, wackelt, knarzt hier nix.
An der HS-33 mussu nie wieder was machen, wenn Du nicht irgendwo gegen fährst und die Leitung reisst, was ich nicht geschafft habe, ich bín schon früher HS-11 gefahren, einmal dran mussu nix mehr machen (ausser halt abhängig vom Belagverschleiss ne Schraube nachdrehen), anhand der Rädchen ist auch der Druckpunkt super (während der Fahrt ;-) )einstellbar.
Die Gabel funzt bei mir gut, wobei man dazu nach 350 km noch nix sagen kann. Ich nutze regelmässig (Beim Putzen) "
RockShox Deo", das geht für Manitou auch, das oben unter die Schmutzabweiserbälge gesprüht verbessert das Ansprechverhalten enorm. Aber ich glaube so oft muss man das nicht machen, bisher hatte ich noch keinen Dreck unter den Bälgen.
Die Gabel scheint mir recht steif und die
Magura biegt sie nicht so weit auseinander, wie ich das von früheren
RockShox kenne.
Bei früheren
Rockshox hatte ich das Problem, dass bei jedem Rad-Wiedereinbau die Beläge anderen Abstand hatten und so Geschichten, hier pack ich das Rad rein und die Sache passt.
Also sorry, wenn ich den falschen Eindruck erweckt habe, wie gesagt ich bin sehr kritisch und nehme Fehler übel und artikuliere das auch, hier beim Canyon bin ich aber sehr positiv überrascht worden und würde mir sofort wieder ein Canyon kaufen.