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Grauner Joch

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5. Juli 2006
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Hallo,

plane heuer eine Alpenüberquerung und dabei führt der Weg übers Grauner Joch.

Kennt jemand den Pass?

Hab gehört die Auffahrt soll steil aber fahrbar, die Abfahrt allerdings ziemlich verblockt und mit Rinnen gespickt sein. Schieben ist dort öfters nötig.

Gibt es eine Alternative zum Grauner Joch?

Möchte von Kaltern in 2 Tagen an den Gardasee wobei ca. 1500 - 1800 Hm pro Tag geplant sind.
 
Bin 2003 und in der letzten Woche dort lang.
1. Grauner Joch ist eine lange, aber recht einfache Schotterauffahrt:
siehe auch hier:
http://www.transalp.info/2003/explorer/index.php#details5

Nach den Erfahrungen der letzten Woche empfiehlt es sich zur Auffahrt ab Kaltern den Weg über Altenburg und Zogglerwiesen nach Graun zu nehmen. Liegt teilweise angenehm im Schatten. In Graun nicht vergessen, Wasser zu bunkern.
Es liegen dann ca. 1000 hm ohne Wasserstelle vor dir.
Oben angekommen, ist die Wegführung etwas unklar. Versuche auf jeden Fall ein wenig auf dem Kammweg zu bleiben. Das geht auf und ab. Dann in Richtung Mga. Coredo und Mga Sores. Da gibt es noch ein paar nette Trails.
Im Nonstal solltest du auf keinen Fall in Mollaro rauskommen, denn dann müsstest du die für Fahrrad eigentlich gesperrte Schnellstraße Tal abwärts benutzen. Du musst über Vigo di Ton fahren, wenn du die Schnellstraße vermeiden willst. (Bin allerdings selber auf dem breiten Seitenstreifen mangels Alternativen ab Mollaro zügig runtergerollt).

2. Alternative Grauner Joch ist das Fennerjoch:
Nach Graun zur Straße Richtung Fennberg und dann rechts auf eine Schotterpiste abbiegen, die mit einem Bikeverbotsschild versehen ist. Das kannst du getrost ignorieren (ein Einheimischer sagte mir, dass steht da nur, um keine Haftungsprobleme zu haben).

Nach ein paar Kehren musst du rechts von der Schotterpiste auf den Pfad zum Fennerjoch abbiegen, auf keinen Fall die Schotterpiste gedankenlos abwärts rollen.
Der Pfad wird zum steilen Trail bergauf, den du ca. 200 hm hoch schieben musst. Vorsicht- der Pfad ist teilweise sehr ausgesetzt, es geht sehr steil ins Tal hinab.
Oben am Joch den Weg 533 zur Mga. Spores nehmen. Zunächst feiner Singletrail mit Absturzgefahr, dann Forstweg, zuerst durch Brennesseln - wir haben schon eine Schneise geschlagen.
Dann kommt sogar eine Wasserstelle und es geht easy an der Bergflanke bis zu einem Asphältsträßchen. Hier links zur Mga Sores und weiter wie oben beschrieben.

Viel Spass

Albi
 
Hoch ist das Grauner Joch auf jeden Fall einfach zu fahren.
Sind halt nur 1600hm am Stück:D:D
Auf der anderen Seite runter kenn ich´s nicht,weil ich wieder zurück nach Tramin musste.
Die Jeantex-Transalp ging übrigens dieses Jahr dort rüber .
Hat bestimmt jemand von hier teilgenommen ,der die die Abfahrt erläutern kann.
Hier kennt man sich in dieser Ecke am besten aus.
http://www.traminerhof.it/deutsch/mountainbike/uphill-race.com/
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

bin bei meiner Alpenüberquerung übers Grauner Joch und muss sagen, ich bereue es nicht.

Die Auffahrt war zwar etwas zäh und lang, dafür gabs oben schöne Trails und das Tal auf der anderen Jochseite (Nonstal) war der totale Kontrast zur Weinstraße. Auch einen kleinen Brunnen zum Auffüllen gibts inzwischen.

Übrigens konnte man sich kaum verfahren. Alle 5 Meter lagen Geltuben von der Transalp, die ein paar Tage vorher duchkam. Ging uns am nächsten Tag noch genauso. Halte das für eine absolute Frechheit. Ich hoffe im nächsten Jahr wird da genauer kontrolliert.
 
Das Grauner Joch ist eine nicht enden wollende, elend zähe, steile, aber nicht zu steile, Auffahrt in tieferem, kräfteraubenden Schotter. Stark nach Osten exponiert und daher bereits ab 10.00 Uhr höllisch warm (Es ist durchaus möglich, daß mein Eindruck ein wenig von den 7000hm und 230km von den beiden Vortagen etwas eingefärbt ist). Wasser gibt´s aber, wie bereits erwähnt, unten am letzten Bauerenhof, und dann nochmal mitten im Anstieg.

Bergab solltest du den Spuren der Transalp folgen. Der wirklich schöne Trail zieht noch ein wenig am Grat entlang, bevor er als 1a-Waldtrail nach rechts abfällt. Die Spuren sind sicher noch recht deutlich zu sehen. Irgendwann kommst du auf eine Schotterweg. Dort dann geradeaus runter ins Val di Nons (Sorry, aber ich schreib ja auch nicht Dobiacco, sondern Toblach). Für dich wär dann dein Tagespenum geschafft. Wir sind noch wellig weiter bis nach Andolo.

Zum Anschluß nach Riva fallen mir etliche Alternativen ein.
Die härteste: Über den Lago di Molveno, quer durch die Brenta nach Madonna, dann über Bärenpass und Passo Ballino (evtl. dzwischen noch den Pso. Duron) nach Campi, und von da dann runter nach Riva.
Die langweiligste: Dem Val di Nons nach Mezzocorona folgen, dort den Etschtalradweg bis Rovereto. Dann über den San Giovanni nach Torbole.
Der Rest liegt sowohl geografisch als auch vom Anspruch dazwischen.

Grüße von tri4me
 
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