Hinterrad versetzen

Zur Bodenbelastung/Flurschäden. Je nach Untergrund und Bodenfeuchte kann das Versetzen schon recht schadhaft sein. Die punktuelle Belastung des Bodens ist ja logischerweise vor allem dann groß, wenn die Radlasten besonders hoch sind. Wird das Hinterrad durch ziehen der Vorderradbremse gezogen, hat man an der Vorderachse eine sehr hohe Achslast. Man sieht es schon des öfteren, dass bei weichen, plastischem Boden entsprechende Mulden rausgefahren sind.

Sorry, aber Deine Argumentation - von der ich nicht weiß woher Du die Sachen hast - ist sowas von falsch, unsinnig und witzlos... :rolleyes:

...wenn der Boden denn so weich ist, dass er sich beim Überrollen eines etwas höher belasteten Vorderades plastisch verformt, d.h. der Lehmbatz quillt mehr oder weniger links und rechts vom Reifen seitlich empor, dann reißt Du mit einem blockierten Hinterrad bei einem Drift ein größeres Loch in den Boden (egal ob noch leicht bewachsen oder nicht)...

...bedenke Deine Überlegungen also bitte nochmal unter mechanischen und vor allem geologisch-geotechnischen Gesichtspunkten!

...

Ansonsten gibts hier gute Tipps zum Fahrtechniktraining.... :daumen::daumen::daumen:


Grüße
H.
 
Sorry, aber Deine Argumentation - von der ich nicht weiß woher Du die Sachen hast - ist sowas von falsch, unsinnig und witzlos... :rolleyes:

...wenn der Boden denn so weich ist, dass er sich beim Überrollen eines etwas höher belasteten Vorderades plastisch verformt, d.h. der Lehmbatz quillt mehr oder weniger links und rechts vom Reifen seitlich empor, dann reißt Du mit einem blockierten Hinterrad bei einem Drift ein größeres Loch in den Boden (egal ob noch leicht bewachsen oder nicht)...

...bedenke Deine Überlegungen also bitte nochmal unter mechanischen und vor allem geologisch-geotechnischen Gesichtspunkten!

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Ansonsten gibts hier gute Tipps zum Fahrtechniktraining.... :daumen::daumen::daumen:


Grüße
H.
Werter Herr Geologe,


dort wo die Kurven so eng sind, dass ich nicht mehr "normal" durchkomme, muss ich so stark bremsen bzw. ist es dort so steil, dass ich eine Radlastverteilung von wahrscheinlich 70/30 habe. Selbst auf Lehm oder Ton sinkt hier das Hinterrad nicht ein.
Problematisch sind hier eher massive Bremslöcher kurz vor der Kehre. Also lieber 70/30 als 100/0, oder? Wenn's so weich ist wie von die beschrieben, funktioniert ein Übersteuern des Hinterrades sowieso nur mit einem Entlasten des Hecks, weil ja sonst das HInterrad von der weichen Erde links und rechts davon geführt würde. Und im MX Bereich sind wir nun auch nicht. ;)
 
driften macht enge kurven weiter und somit kaputt... das ist doch nicht so schwer zu verstehen, oder? beim versetzen ist vielleicht die last verteilung kurzzeitig 100%, aber im stand! oder langsamer fahrt, aber auf keinen fall rutschend wie beim drift. deine einschätzung dazu ist einfach realitätsfern. ein drift ist nie und nimmer kurvenschonender als versetzen. und versetzen hat auf den bereich VOR der kurve nicht mehr einfluss, als die bremsphase vor nem drift. wie sollen da also bremslöcher entstehen? ich fahre beim versetzen erst in die kurve rein, bevor ich das heck anhebe.
 
Während des Umsetzens bringt man mit dem Vorderreifen etwa soviel Last auf den Weg, wie ein Wanderer, der nur auf einem Ballen steht, z.B. beim Stufen steigen. Das halte ich für harmloser, als das rumrutschen mit 30% Last.
 
Ich bin auch der Meinung, dass eine Kulturlandschaft eben eine Kulturlandschaft ist und kein Nationalpark nach amerikanischem Vorbild.

Und eine saubere Kurve ist eben eine saubere Kurve. Wozu innen abkürzen wenn man auch einen netten Radius basteln kann?
 
wer redet denn von innen abkürzen?!? beim versetzen bleibe ich ständig mit beiden rädern auf dem weg. ich find's nur ********, wenn kurven durch die drifter immer weiter und so immer anspruchsloser werden. auf hochfrequentierten trails kann man das zur genüge beobachten. und meist ist es auch dieselbe fraktion, die enge kurven abkürzt.
@rainer
wenn ich so nen mist lese... :mad:
 
Wenn's richtig eng und/oder steil wird musst du zwangsläufig innen abschneiden, sonst bekommst du das Heck nicht um die Kurve, weil du an der Hangoberseite hängen bleibst.

Ich denke, ihr habe ein falsches Bild vom Driften. Das hat nix mit Hinterradbremse zu Tode würgen zu tun. Die Kurven werden dadurch auch nicht anspruchslos, zumal das Hinterradversetzen auch nicht gerade eine anspruchsvolle Fahrtechnik ist.
 
Wenn's richtig eng und/oder steil wird musst du zwangsläufig innen abschneiden, sonst bekommst du das Heck nicht um die Kurve, weil du an der Hangoberseite hängen bleibst.

und wie driftet man dann sauber um solche kurven?

Ich denke, ihr habe ein falsches Bild vom Driften. Das hat nix mit Hinterradbremse zu Tode würgen zu tun. Die Kurven werden dadurch auch nicht anspruchslos, zumal das Hinterradversetzen auch nicht gerade eine anspruchsvolle Fahrtechnik ist.

zeig doch mal ein video eines sauberen drifts! wenn sich kurven durch's driften weiten, werden sie schon anspruchsloser. ich kenne da genügend beispiele auf meinen hometrails...
für die meisten hier wird hinterradversetzen wohl anspruchsvoll genug sein.
 
Driften in Spitzkehren auf Wanderwegen:confused::confused:
soviel Schwachsinn in so wenigen Sätzen ist echt erschreckend.:mad:
Sorry Jungs, bleibt im Bikepark und shreddert dort weiter, bevor Ihr mit
Euren Aktionen das Leben der meisten anderen Biker schwermacht.

VG
Helmut
 
Ich nehme mir das Recht des Lokals raus. ;)

Und bevor ich so fahre....

flacher_Lenkwinkel_rulez.jpg



:lol:
 
Ich nehme mir das Recht des Lokals raus. ;)

Und bevor ich so fahre....
[...]

:lol:

Das Recht des Lokals kannst du dir rausnehmen, über eine "sportliche" Körperhaltung kannst du dich auch noch lustig machen, dein Recht. Aber mach beides doch für dich und propagiers ("Das Recht des Lokals rausnehmen", ich vermute du meinst das Recht dir deine Trails "auszudriften") wenigstens nicht noch in nem Internetforum...

grüße,
Jan
 
Leute, Leute ...

Ich kann mich dran erinnern, dass ein gewisser ronja nachgefragt hat, ob wir ihm hier die Technik das Hinterradversetzens näherbringen könnten. Ich frag mich grad, was er sich jetzt wohl von uns denkt... Im Übrigen finde ich es ehr schade, dass dieser Thread nun zu einer teilweise beleidigenden Diskussion verkommen ist. Das war sicherlich nicht im Sinne des TE.

Eines vorweg: ich kann beides verstehen. Beide Techniken – Versetzen und Driften - haben ihren Reiz! Aber in den jeweilig dafür geeigneten Terrains! Und noch was: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass diejenigen am meisten schimpfen, die es am wenigsten können! Das gilt auch fürs Driften!

Es macht schon Spass, auf Schotterstrassen oder im Bikepark mit beiden Rädern durch den Scheitelpunkt einer Kurve zu sliden... Der Kitzel, sich an der Grenze der Physik zu bewegen, ist nicht ohne! ;) Ob man das dann noch kontrollieren kann, lass ich mal offen. Ich hab mal gelernt, das ein Rad nur eines richtig kann: entweder bremsen oder lenken. Beides zusammen ist eher selten anzutreffen. Oder hat es schon einmal einer geschafft, auf ner Eisfläche zu bremsen und gleichzeitg zu lenken – ohne Spikes versteht sich.

Auf Bergpfaden und Wanderrouten ist aber nicht nur die andere Technik gefragt – hier geht es um viel mehr!

Der Pfad/Wanderweg/Trail an sich ist bereits ein Eingriff in die Natur ... ! Ein Fahrrad sauber innerhalb eines Pfades zu bewegen, hat also nichts mit „Schonung der Natur“ zu tun. Ich würde eher sagen: Schonung der vorhandenen Möglichkeiten!

Zum Einen wirklich aus dem Grund, den Pfad nicht unnötig zu verbreitern. Ich heb den Hintern meines Bikes auch nicht jedes Mal ums Eck. Aber manche Kehren lassen es einfach nicht zu, einfach durchzurollen, ohne im Kurveninneren über die Botanik zu rumpeln. Gut, man kann auch durchdriften... Dem Weg wird’s egal sein! Im Gegenteil – so kann er wenigstens nicht zuwachsen! Beispiele gibt’s hierfür leider genügend...

Ich – und viele andere denken hier eher an das, „was nach uns kommt“. Wanderer und Radler zum Beispiel sollen ja unserer Vorstellung nach in den Bergen gleichbereichtigt sein. Wir alle sind Naturnutzer! Hier mal folgende Szenarien:

1. Wanderer sieht einen Radler, der um die Kehre driftet ...

2. Wanderer sieht einen Radler , der langsam an der Kehre heranfährt, das Hinterbeinchen hebt und aufm Weg weiterrollt ...

3. Wanderer sieht einen Radler, der mitm Hinterrad über das Kehreninnere poltert und dabei ein paar Büschel Gras ausreisst ...

Ich persönlich habe mit zweiterer Methode die positiveren Begegnungen. Und darum mache dann ich für meinen Teil auch ein solches G‘schiss mit dem Hochheben des Hinterrades. Sollte dann in der Kehre der Boden tatsächlich vom Vorderrad aufgerissen sein, hab ich kein Problem damit, abzusteigen und die Stelle wieder fest zu treten. Hmmm - aber eventuell ist es auch ein Defizit in der Fahrtechnik ...?!

Oder aber, das Hinterradversetzen hat mit „Freude an Fahrtechnik“ zu tun...? Mit dem Ehrgeiz, eine Sektion überhaupt zu bewältigen. Dabei geht’s dann darum, das ganze Rad in einer schwierigen Stelle in die Richtige Position zu bringen. Sollte es nicht nötig sein – auch ok, warum schwerer machen, als es ist! Nach den 120 Kehren einer meiner Hometrails bin ich auch nicht mehr so scharf drauf. ;) Dennoch möchte ich, dass der Trail auch nach 100 Radlern noch so aussieht, wie ich ihn gern vorfinden möchte: Schön eng und technisch – und nicht ausgebremst und breit wie ein Scheunentor.

Also Leutz – setzt eure Techniken dort ein, wo es Sinn macht und denkt bitte auch mal über den eigenen Radstand hinaus! Denn das ist die beste Werbung, die wir für unseren Sport abgeben können: Ein gutes Miteinander mit der Natur und allen ihren Genießern!

Gruß
Gerhard

PS: sollte Ronja ein Mädel sein, dann bitte ich um Entschuldigung! ;)
 
Leider gibt es wirklich Leute die sich durch die öffentlichen Wanderwege durchmoshen müssen.
Jungs, denkt dran, ihr seid nicht allein. Was würdet ihr davon halten wenn im Bikepark eine Gruppe Spaziergänger durchziehen würde um die Northshores zu besetzen?

Driften ist eben leichter als das HR sauber zu heben und zu versetzen. Bei sowas stoßen die Meisten einfach an die Grenzen ihres Könnens.

Viele der Wanderer denen ich bergab begegne flüchten auf die Seite obwohl ich garantiert nicht zu den Moshern gehöre. Aber die haben eben ihre Erfahrungen mit ein paar anderen gemacht. Wenn sie dann sehen das man auch langsam und sauber durch die Spitzkehren fahren kann, ohne das Steine durch die Gegend spicken, wird sogar freundlich gegrüßt.

Was glaubt ihr wohl ist der Grund warum immer mehr Wege für Biker gesperrt werden? Oder warum es immer mehr Bikeparks zum "freeriden" (hust) gibt? Es soll auch Biker geben die keinen Bock auf BikePark und abgesteckte Strecken haben sondern lieber in der freien Natur unterwegs sind.
 
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@525Rainer: Du findest das rumdriften auf Wanderwegen/Steigen also gut :confused:

hilfe ein blockierendes hinterrad!
ich finds öde wenns hier leute gibt die immer die gutmenschen spielen und auf andere biker einhauen. in der realität ist es doch so dass es wanderer und wege gibt die extremes fahren vertragen und dann gibt es wanderer und wege da ist die blosse anwesenheit schon zuviel. denen und strecken wo radln eh verboten ist wirst dus auch nicht recht machen können wenn du brakeless schiebst.
erfahrungsgemäss sind die leute am berg deutlich entspannter drauf als einige leute hier im forum.
hstone03.jpg
 
ich finds öde wenns hier leute gibt die immer die gutmenschen spielen
:daumen: genauso sehe ich es auch! Immer mit dem Finger auf andere deuten und über dem eigenem Helm schwebt der Heiligenschein. Mich haben auch mal zwei MTB-Sheriffs angelabert weil ich mit nem Kumpel probiert habe auf einem schmalen Pfad eine harte Schlüsselstelle (massiver Fels!!) zu lösen. Ohne blockieren oder sonstiges. Jedenfalls sind die zwei Engel aus dem Tal über eine abgesperrte Blumenwiese ca. 100 Hm hochgekommen um uns zu bitten doch auf den Schotterwegen zu bleiben. Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln. Mensch Leute kein Weg ist von Natur aus als MTB Weg geplant gewesen. Somit sind im Grunde alle Biker "Umweltzerstörer".
Kümmert euch doch um euren eignen Mist und versucht nicht immer jeden von der "Schändlichkeit" seiner Taten zu überzeugen.
Ps: "Der, dessen Räder noch nie blockiert haben werfe den ersten Stein!!":lol:
Amen und aus!:love:

@ Ronja: Zum Versetzen ist schon alles gesagt worden. Vielleicht eins noch. Wenn die Kehre sehr knifflig ist( ausgesetzt; Stufen in der Kehre, hoher Block usw.), hilft es enorm wenn jemand dabei ist und sichert. Ist am Anfang auch nicht verkehrt, da man doch dazu neigt zur Seite zu Kippen. beruhigt
 
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