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Hinterrad versetzen

Um zuhause bzw im winter zu üben machen wir das so:...

Sehr coole Idee!
Schön zu sehen, dass es auch andere Leute gibt, die sich Laborbedingungen basteln. Meine Favoriten sind Spielplätze.

@ronja:
Einfach immer wieder bei allen möglichen Gelegenheiten üben. Ich versuch seit gut 1 Jahr verschiedene Sachen wie z.B. Wheelie, Stehen, Umsetzen. Kann weder 180er geschweige denn mit Roll out, noch Wheelie noch Stehen (naja ab und zu ein bischen) komm aber spitzkehrige Trails mittlerweile so halbwegs runter.
Ich finde, HiRad versetzen ist so ziemlich die einzige Technik, wo man durch Üben kontinuierlich immer etwas besser wird, bei anderen Sachen ist mehr so der alles oder nix Effekt.
Man kann eigentlich jedwede Kante jedweder Höhe nutzen, um das zu probieren.


525Rainer schrieb:
eine spitzkehre wo hinterrad versetzen wirklich notwendig ist, kann man meiner meinung nicht kontrolliert übers vorderrad befahren

Dem stimme ich zu.
 
Ich finde das HR Versetzen ist im Hang leichter zu lernen als in der Ebene, weil das HR leichter hoch kommt. Vorrausetzung ist nur, dass man keine Angst vor einem Überschlag hat. Ich lerne Bewegungen auch leichter beim Fahren auf dem Trail bei einer zu bewältigenden Passage als bei Trockenübungen auf dem Parkplatz.

Bei Spitzkehren bei denen der hintere Fuß außen ist habe ich oft das Problem, dass mein Schwerpunkt zu weit zur Kurvenaußenseite liegt und ich dann beim HR absetzen den Fuß absetzen muss um das Übergewicht abzufangen. Hier muss ich mich darauf konzentrieren, mich beim Anheben des HR etwas nach innen zu lehnen.
 
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Ich weis ja nicht, ob ihr es schon versucht hab, aber es gibt Leute, die vor der Kehre immer den kurveninnern Fuss nach hinten drehen, damit sie besser umsetzten können. Bei mir geht das nicht! Ich komme aber auch so um die Kehre, ohne verändern der Fussstellung!
Ich persönlich finde es nervig, immer den Fuss zu versetzten, da ich auch mit dem "falschen" Fuss hinten kein gute Kontrolle habe.
Aber vielleicht bringt es dem ein oder anderen hier ja was!

Hier noch ein kleiner Auszug, was man sonst noch alles zum Fahrtechniktraining mit Holz basteln kann.
Bei mir vor der Halle:

DSC01418.jpg

Sidehop von der Pallette

DSC01291.JPG

Der Schreiner beim Sptizkehren üben in ebenem Gelände

AlexEndo.JPG

Endo auf 100mm breitem Balken

Ich wünsch allen viel Spaß beim Üben und Bauen!!!!
 
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Ich weis ja nicht, ob ihr es schon versucht hab, aber es gibt Leute, die vor der Kehre immer den kurveninnern Fuss nach hinten drehen, damit sie besser umsetzten können. Bei mir geht das nicht! Ich komme aber auch so um die Kehre, ohne verändern der Fussstellung!

Das mache ich meistens so, der hintere Fuß ist für mich der "Führungsfuß", da quasi der Hebel am größten ist. Auf dem Trail geht das nahezu automatisch und ich kann dann genauer umsetzen, als mit der anderen Fußstellung.
 
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Ich habe auf Grund meiner Größe (196cm) auch das passende Gewicht (99kg).
Durch die Hebelverhältnisse sind die Kräfte welche auf das Rad einwirken nicht unerheblich. Besonders der Lenker scheint mir bei obigen Sachen einiges aushalten zu müssen. Hat schon mal jemand Probleme damit gehabt? (z.B. Lenkerbruch)

Nach 2*Rahmenbruch macht man sich halt so seine Gedanken.

In einer Gebrauchsanleitung (ich glaube es war eine von Cube) stand man soll seinen Alu-Lenker alle 2 Jahre auswechseln. Ich nehme mal an, die wollen sich damit nur von Haftungsansprüchen befreien.
 
Ich lasse meine Füße immer gleich, hab das mal versucht mit wechseln vor den Kehren, happy abflug da komme ich mir vor wie das erste mal aufm radel.

:D
Schön, dass andere das mit den Füssen auch so sehen. Ich lass auch immer den gleichen (rechten) vorne. In sehr engen rechts/links-Sektionen wäre ein Wechseln eher nervig oder gar nicht möglich.

G.
 
Also ich fahre meine Lenker eigentlich nie länger als 2-3 Jahre. Danach kommt meist was Neues, aber eher weniger aus Sicherheitsgründen, sondern weil ich mal wieder was Neues will.
Ich hatte auch schon Lenker, die ich sicherheitshalber getauscht habe. Das war aber meist nach nem üblen Abflug, oder durch fremdeinwirkung (Steinkerben im Lenker).
Ich muss aber fairerweise dazusagen, dass ich etwas unter 70kg wiege und daher auch nicht am oberen Ende der Belastung bin!
Es ist aber auch eigentlich kein Hexenwerk sich alle paar Jahre mal nen neuen Lenker zu gönnen.
 
Ich habe auf Grund meiner Größe (196cm) auch das passende Gewicht (99kg).
Durch die Hebelverhältnisse sind die Kräfte welche auf das Rad einwirken nicht unerheblich. Besonders der Lenker scheint mir bei obigen Sachen einiges aushalten zu müssen. Hat schon mal jemand Probleme damit gehabt? (z.B. Lenkerbruch)

Nach 2*Rahmenbruch macht man sich halt so seine Gedanken.

In einer Gebrauchsanleitung (ich glaube es war eine von Cube) stand man soll seinen Alu-Lenker alle 2 Jahre auswechseln. Ich nehme mal an, die wollen sich damit nur von Haftungsansprüchen befreien.

Ich habe zwei Lenkerbrüche miterlebt und mir direkt einen aus Stahl geholt:)
 
Hallo,


es wurde ja schon angesprochen, aber das Hinterradversetzen ist irgendwie doch das letzte Mittel um eine Kurve zu fahren. Es nimmt doch recht viel flow raus und schneller wird man damit auch nicht. ;)
Ich habe es bei mir letztens selbst festgestellt, dass ich eigentlich kein eine enge Kurve sauber fahre und fast immer genug Platz wäre, um die Kurve sauber auszufahren. Ich möchte hier eine Lanze für den sauberen Drift brechen, der meiner Meinung nach zu Unrecht einen schlechten ruf hat. Denn ein sauber ausgeführter Drift verursacht für den Boden eigentlich kleinere Lastspitzen als das Hinterradversetzen.
Wer jetzt sagt, in Spitzkehren kann man keinen Drift machen: Das Ziel ist ja das gleiche, es wird aktiv über das Vorderrad gefahren und das Heck wandert mehr oder weniger vom Boden abgehoben dem Vorderrad nach.
Für richtig krasse Spitzkehren finde ich auch den wheelie bzw. wheelie-drop ganz brauchbar. Man muss den zwar um's Ecke fahren können, hat aber auch den Vorteil, dass man Stufen u.dgl. recht locker nehmen kann.


Gruß,

Thomas



PS Alex, cooler Schlüter. ;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Mal abgesehen davon, dass ich Driften für schlechten Stil halte, kann ich mir gerade keine Spitzkehre vorstellen, bei der man nicht mehr normal durchfahren kann, aber mit einem Drift geschweige denn einem Wheelie/Wheelie-Drop rumkommt :confused:

Klar das Hinterrad umsetzen nimmt viel Flow raus, aber es wird ja auch nur benutzt um ensprechende flowlose Stellen zu fahren. Einige von denen lassen sich auch ganz langsam normal fahren, aber flowig ist was anderes.
 
wie sieht denn ein sauberer drift aus, der den boden mehr schont als hinterradversetzen? meiner meinung nach gehören drifts in den bikepark oder auf freeride/downhillstrecken die gepflegt und regelmäßig neu geshaped werden. auf wanderwegen haben drifts meiner meinung nach nichts zu suchen. wobei man um richtig enge spitzkehren mit drifts nicht rumkommt, auch wenn man dabei vielleicht wie beim versetzen aktiv auf dem vorderrad fährt. spitzkehren, die man wirklich versetzen muss bieten überhaupt keinen platz zum driften. z.b. gibt es spitzkehren wo man das hinterrad rumschwenkt und währen es noch in der luft ist die vordere bremse lösen muss, damit es auf dem trail und nich auf dem hang aufkommt. wie soll man da durchdriften?
 
Mal abgesehen davon, dass ich Driften für schlechten Stil halte, kann ich mir gerade keine Spitzkehre vorstellen, bei der man nicht mehr normal durchfahren kann, aber mit einem Drift geschweige denn einem Wheelie/Wheelie-Drop rumkommt :confused:


Ich hab ja geschrieben, dass der Drift einen Ruf hat, den er nicht verdient. Ich spreche ja auch nicht von einem Drift, wo einer die Hinterradbremse bis ins unendliche würgt, sondern über einen, der auch oder vor allem durch Gewichtsverlagerung eingeleitet wird. Geht natürlich nur, wenn man recht flott unterwegs ist. Aber im Gegensatz zum Hinterradversetzen muss man ja auch nicht so stark abbremsen. Hängt eben immer von der jeweiligen Kehre ab. So wie auch der wheelie bzw. wheelie-drop wohl auch nur dort gefahren wird, wo vor, in oder hinter der Kehre eine Stufe lauert. Oder die Spitzkehre einfach sehr starkes Gefälle aufweist. Gerade dort sind beim Hinterradversetzen Grenzen gesetzt.


Ich nehme jetzt einfach mal dieses Photo aus Beispiel:

AltaReziaTourGoldseetrail041a.jpg



Diese Kehre wurde scheinbar innen (zum Schluss in der Mitte) angefahren. Ohne das Hinterrad zu versetzen, hätte es wahrscheinlich eine Kollision mit dem Felsbrocken im Kurvenscheitel gegeben. Alternative? Entweder die Kurve ganz außen anfahren und ging's auch ohne Hinterradversetzen. Nehmen wir aber an, dass das nicht geht, die Kehre also ganz innen angefahren werden muss, das Vorderrad also ganz knapp am Felsbrocken vorbei muss, dann ist ein leichter Drift, eingeleitet durch Gewichtsverlagerung und leichtes ziehen der Hinterradbremse doch auch eine Lösung, die vor allem dem Vorderrad die zusätzliche Belastung durch das Bremsen erspart. Ist dann relevant, wenn es in der Kurve nicht so griffig ist, wie auf dem Photo.


Gruß,

Thomas
 
genau dadurch werden solche kehren meiner meinung nach aber zu schnell kaputt gefahren und heute enge kurven haben dann nach nem jahr hoher frequentierung überhaupt keinen anspruch mehr. sollte man beim biken in der natur und auf wanderwegen nicht darauf achten, möglichst wenig spuren zu hinterlassen? hinterradversetzen hat da kaum einfluss auf die beschaffenheit eines weges im gegensatz zu nem drift, egal wie "sauber". sobald eine rutschende bewegung im spiel ist, wird der boden doch nur unnötig belastet. mag sein, dass durch nen drift der flow erhalten bleibt. aber das ist auch beim versetzen möglich, erfordert nur etwas mehr übung. jedenfalls kann man kehren auch flüssig mit nem nosewheelie durchfahren. muss man halt üben üben üben.
 
Natur? Es ist doch eine Kulturlandschaft, die von Menschen Hand geschaffen wurde. Ob da eine Spitzkehre ein weniger starker Eingriff ist also eine richtige Kurve - ich will das nicht entscheiden müssen.

Hab noch ein Photo zum Thema Hinterradversetzen gefunden (exemplarisch).

Don_Kehre.jpg


Sowas sieht man recht oft. Die Kehre wurde innen abgekürzt, weil man sonst nicht ausreichend Platz hat, um das Hinterrad versetzen zu können, weil an der Hangoberseite die Böschung zu steil/nahe ist oder wie in diesem Fall, Felsen und Steine ein Schwenken des Hecks verhindern würden. Daher versucht man mehr Platz zu schaffen und kürzt mit dem Vorderrad vor dem Kurvenscheitel ab.


Gruß,

Thomas
 
Spitzkehren, HR versetzen in flowig: (;))

[ame="http://www.vimeo.com/4524373"]pure vanilla on Vimeo[/ame]
 
@tyrolens

das auf deinem bild finde ich genauso falsch und damit kann ich mich genauso wenig identifizieren. die meisten wanderwege existieren wohl schon ein weilchen länger als der mountainbiker. und ich finde es nicht korrekt wenn die wege durch's mountainbiken verändert werden, wie weitgedriftete kurven und genauso wie abgekürzte kurven. ein weg sollte so gefahren werden wie er nun mal ist. wenn dies nicht möglich ist, muss man eben absteigen. das ist meine meinung, die muss natürlich nicht jeder mit mir teilen, aber im grunde entspricht es doch dem ungeschrieben verhaltenskodex von rücksichtsvollen mountainbikern, oder sehe ich das falsch?
 
Und wenn man nicht genug Platz für das einmalige Versetzen hat, dann macht mal halt mehrere kleine Umsetzer. Ich finde es immer wieder erstaunlich, was für fiese Wege so "befahrbar" werden.
 
Driften als Alternative zum Versetzen bei Spitzkehren? Also die Spitzkehren die ich kenne bei denen man Versetzen muss (!) kann man nich driften, weil man aufgrund des Geländes in Schrittgeschwindigkeit fährt und daher kein Schwung (und kein Platz) für einen Drift da ist. :confused:
Driften "beschädigt" auf jeden Fall den Boden gegenüber HR Versetzen. Ob das die Natur schädigt ist doch gar nicht die Frage (der ist das sowieso egal). Solche Wegbeschädigungen (auf Wanderwegen) bringen aber uns Biker unnötig in Kritik.

Ich würde auch behaupten, dass man Spitzkehren, die man gerade noch fahren könnte, mit HR Versetzen bei rollendem VR schneller umfahren kann.

Beim 2. Bild von @Tyrolens mag ich mich täuschen, aber so wie ich das sehe kann mein beide Spitzkehren normal durchfahren, bei der 2. geht auf jeden Fall normales HR Versetzen.
Ist für das HR kein Platz zum Versetzen kann man auch das VR versetzen und/oder mehrere Umsetzer mit dem HR (mit dem VR jeweils ein Stück weiter rollen).
Zwei Beispiele in diesem Video von 5:43 - 6:00 (wie soll man da driften?): [ame="http://www.youtube.com/watch?v=4cr0JTxTBSo&feature=player_embedded"]YouTube - Liteville 901 - Testsessions Vertriders.com[/ame]
 
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Zwei Beispiele in diesem Video bei 4:15 und 5:43 (wie soll man da driften?):


Gerade bei 4:15 sieht man doch recht schön, wo das Problem liegt. Ich bin davon überzeugt, dass diese Kurve in einem Zug durchgefahren werden könnte, würde man einen Weg finden, das Hinterrad an der kurveninnenseitig liegenden Wurzel ohne großartiges Versetzen (Gehoppel) vorbei zu bekommen.

EDIT: 5:43 und folgende: Das ist ja wieder spezielles Vertriding und somit wieder ein andere Kapitel. ;)

Zur Bodenbelastung/Flurschäden. Je nach Untergrund und Bodenfeuchte kann das Versetzen schon recht schadhaft sein. Die punktuelle Belastung des Bodens ist ja logischerweise vor allem dann groß, wenn die Radlasten besonders hoch sind. Wird das Hinterrad durch ziehen der Vorderradbremse gezogen, hat man an der Vorderachse eine sehr hohe Achslast. Man sieht es schon des öfteren, dass bei weichen, plastischem Boden entsprechende Mulden rausgefahren sind.
 
Ja, die Stellen in dem Video sind Extrembeispiele. Ich habe die Zeitangabe noch mal geändert, bei 4:15 könnte man ja auch einfach geradeaus fahren ;).

Ich versetze auch zum Teil in Spitzkehren, die man noch fahren könnte. Zum einen um das Versetzen zu üben, aber auch weil ich versuche auf dem VR zu rollen und ich so schneller um die Ecke komme.
Auf Wanderwegen fahre ich so kontrolliert wie möglich und versuche blockierende Ränder zu vermeiden um nicht unnötig aufzufallen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich versetze mein Hinterrad schon auch. Geht ja ab und zu gar nicht anders und im Rahmen eines Endos ist es auch ganz lustig.

Man könnte auch mal einen scandinavian flick antesten. Der ist bekanntlich auch sehr gut dazu geeignet, das Hinterrad zu entlasten und um die Kurve zu drücken. Allerdings auch nur etwas für schnelleres Geläuf.
 
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