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Körperverletzung oder Pech ???

ich find nicht, dass die morschen baum-teile auf dem bild besonders lebensgefährlich aussehen, aber man weiss wirkich nie, was diese biester im nächsten augenblick vorhaben.
also, immer schön vorsichtig fahren! :daumen:
 
ich find nicht, dass die morschen baum-teile auf dem bild besonders lebensgefährlich aussehen, aber man weiss wirkich nie, was diese biester im nächsten augenblick vorhaben.
also, immer schön vorsichtig fahren! :daumen:

Das hat auch niemand behauptet. Dies war auch nur ein Beispiel, was nun schon wieder in den Weg gelegt wurde. Man bedenke bitte auch, das nicht nur Profis im Wald unterwegs sind (zu denen ich mich auch nicht zähle) sondern auch Anfänger, die u.U. nicht so reagieren, wie es richtig wäre und dann auch ein einer solchen Stelle zu Fall kommen.

Ihr habt alle mal klein Angefangen.... Und keiner kann von sich behaupten, das er IMMER richtig reagiert. Vieles ist auch Tagesformabhängig...
 
Ich wollte zum einen warnen und ein Beispiel geben, was passieren kann, und zum anderen Meinungen hören, was man tun sollte/kann, damit anderen nicht so etwas passiert.


Meinung damit sowas nicht passiert: angepasst fahren
Was passiert ist: Unfall


Was gibt es daran nicht zu verstehen? Genau danach hast du gefragt. Wieso formulierst du genau aus den Antworten darauf einen Vorwurf? Weil es nicht dem entspricht, was du erwartet hast?

Die Art und Schwere der Verletzung sind für dich persönlich natürlich tragisch, haben aber mit dem Restrisiko des MTB-Fahrens zu tun. ( Ähnlich wie im Straßenverkehr, hier zeigt die Praxis, daß durch defensives Fahren das Risiko vermindert werden kann. ) Ist das jetzt auch schwer zu verstehen?
 
@alle die schuld aufzeigen oder zuweisen wollen:

... so lange bis es euch selbst erwischt... (*)

mehr muss man glaube ich gar nicht mehr sagen ;)



*aber da ihr ja alle superman und mutter theresa in einem seid, braucht ihr euch darüber ja keine sorgen zu machen :lol:

@gonzo
gute Besserung!
 
Grundsätzchlich ist das eine Straftat, die MUSS zur Anzeige gebracht werden, wenn man kenntnis davon hat. die hast du ja notgedrungen...
Das du in Zukunft autom. vorrausschauender fahren wirst ist auch klar..
Also erstmal gute Besserung und danke für den Hinweis.
 
@alle die schuld aufzeigen oder zuweisen wollen:

... so lange bis es euch selbst erwischt... (*)

mehr muss man glaube ich gar nicht mehr sagen ;)



*aber da ihr ja alle superman und mutter theresa in einem seid, braucht ihr euch darüber ja keine sorgen zu machen :lol:

@gonzo
gute Besserung!

Wenn es einen selbst erwischt, sieht man das natürlich anders, das ist klar. Was aber aus objektiver Sicht an der Sache nichts ändert.

Wenn man bewusst Risiken eingeht, muss man auch die Folgen ertragen.
 
Du gehst immer Risiken ein. Egal ob du den ganzen Tag im Bett liegen bleibst (Verfettung => Herzinfarkt) oder dich eben irgendwelche DH-Pisten runterstürzt.

Wichtig ist, dass man sich darüber im klaren seien sollte und nicht (nur) mit dem Finger auf die "Anderen" zeigen und davon ausgehen, dass einem selbst - weil man ja so vernünftig ist - nichts passieren kann. Wer ernsthaft Mountainbike fährt und sagt, dass ihm solch ein Unfall (irgendwas übersehen => Sturz) nicht passieren kann denkt nicht weit genug oder wills einfach nicht wahrhaben.

grüße,
Jan
 
@Gonzo76: Bist Du inzwischen mit Dir übereingekommen, den Unfall und die Umstände bei der Polizei zur Anzeige zu bringen?
 
@Gonzo76: Bist Du inzwischen mit Dir übereingekommen, den Unfall und die Umstände bei der Polizei zur Anzeige zu bringen?

Nun, ich hadere noch mit mir selbst, aber ich denke, da ich morgen zum Arzt muß, und da er in der Nähe der Polizei ist, werde ich dort vorbei schauen und Anzeige ertstatten, damit die Sache wenigstens Aktenkundig ist, falls noch etwas passiert.

Bin auch am überlegen, ob ich mich an die lokale Presse wende, und mal sehen, was die sagen...
 
Wichtig ist, dass man sich darüber im klaren seien sollte und nicht (nur) mit dem Finger auf die "Anderen" zeigen und davon ausgehen, dass einem selbst - weil man ja so vernünftig ist - nichts passieren kann. Wer ernsthaft Mountainbike fährt und sagt, dass ihm solch ein Unfall (irgendwas übersehen => Sturz) nicht passieren kann denkt nicht weit genug oder wills einfach nicht wahrhaben.

grüße,
Jan


Deswegen schrieb ich ja auch "Restrisiko". Dass Mountainbiken riskanter ist als Wassergymnastik ist wohl jedem klar. Und Stürze sind generell nicht auszuschließen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Bei uns liegen diese "Äste" (meist Baumstämme) auch auf den Wegen. Das kennt wohl fast jeder.

Grundsätzlich muss man immer so fahren, dass man im einsehbaren Bereich zum Stehen kommen kann. Das ist nicht nur im Straßenverkehr so. Wer in nicht einsehbare Bereiche zu schnell reinfährt hat nicht Pech. Sondern Glück gehabt, wenn bis jetzt noch nichts passiert ist. Da kann ja auch mal ein anderer Biker, ein Kind, ein Hund oder sonstwas sein. Wer zu schnell und damit unkontrolliert in solche Ecken fährt gefährdet andere. Ich will auch nicht umgefahren werden.

Gefahren wurde nichts Wildes, und doch kam es an einer Stelle, die jeder von uns eigentlich mit verbundenen Augen fährt, zu einem Sturz . Der Grund rund war ein Ast, der im Weg gelegen hat. Zuvor hatten wir schon einige in den Weg gelegte Äste beseitigt. ...

Wer weiß, dass da einiges im Weg liegt, und dann noch unangepasst (zu schnell) fährt, nimmt den Sturz billigend in kauf. Das ist weder Körperverletzung, noch Pech oder ein Unfall.
 
@Strampelmann:

Wenn Du genau gelesen hättest, wäre Dir aufgefallen, dass dieses Hinderniss in einer kleinen Senke gut platziert wurde. Die Stelle war augenscheinlich gut einzusehen, und ein Kind, Hund, etc. wäre zu erkennen gewesen.

Also hau bitte nicht solchen flachen Sprüche raus....
 
Wer weiß, dass da einiges im Weg liegt, und dann noch unangepasst (zu schnell) fährt, nimmt den Sturz billigend in kauf. Das ist weder Körperverletzung, noch Pech oder ein Unfall.

Doch, es ist Körperverletzung! Wenn ich auf der autobahn 160 statt der erlaubten 100 fahre und durch einen mutwillig auf der Straße platzierten Backstein verunglücke zahle ich vielleicht meine Strafe wg Geschwindigkeitsübertretung (bzw gebe den Lappen ab), aber dennoch ist es Körperverletzung (und ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr).

Wenn ich mein auto DIREKT in einer Kreuzung parke und mir jemand, aufgrund der schlecht sichtbaren Verkehrsbehinderung, in mein Auto fährt - so zahle ich die Strafe (bzw Verwarngeld) für das falschparken, habe aber dennoch einen Anspruch auf Schadensersatz.

Soll heißen: Auch wenn eine (versuchte) Körperverletzung nur durch zusätzliches falsches Verhalten des Opfers zum erfolg führt ist es trotzdem eine (versuchte) Körperverletzung.

Demnach ist es vollkommen egal wie schnell oder langsam, vorsichtig oder nachsichtig der TE gefahren ist - es wurden fallen aufgestellt um eine Verletzung herbeizuführen und das ist Strafbar und sollte UNBEDINGT zur Anzeige gebracht werden.
 
Also entweder war das Ding zu sehen - dann reinzufahren brauche ich wohl nicht zu kommentieren. Oder es war nicht zu sehen - dann warst Du wohl zu schnell. Da kann auch mal ein Stein oder sonstwas drinliegen. Wenn Du nicht sehen kannst, wo deine Laufräder langrollen, wie soll ich mir das vorstellen? Fährst Du da blind? Wie sucht man sich da die Spur aus?
Und einen Hund, z. B. einen Dackel, hättest Du gesehen?

Hab ich da ein Verständnisproblem?
 
... Da oben scheint momentan einem langweiliig gewordenen Rentner, oder sonst irgendein Depp, den Mountainbikern mit solch schwachsinnigen Aktionen den Spaß verderben zu wollen ...Wenn ich den in die Finger bekomme kann er Beten!!......

wenn ich sowas lese, bekomme ich so einen Hals! :mad:
Bei tümmeln sich auch paar rum und werfen Glasscherben rum...

gute Besserung! :daumen:
 
Doch, es ist Körperverletzung! Wenn ich auf der autobahn 160 statt der erlaubten 100 fahre ...

.... solltest Du trotzdem in der Lage sein, vor einem erkennbaren Hindernis anzuhalten. Selbst auf Autobahnen ist die Straße nicht immer frei, es gibt Baustellen, Unfälle, Stauenden, etc. Diejenigen, die meinen es müsste immer frei sein, sind dann die, die im Nebel rasen. Tut mir leid, dafür fehlt mir jegliches Verständnis.

Um dein Beispiel aufzugreifen: Wir reden nicht von Backsteinen (selten) auf der Autobahn, sondern Ästen im Wald (soll es geben). Sagen wir mal ein Pritschenwagen hat auf der Autobahn Maurerkübel verloren. Alle Nase lang liegt einer. Manche umfährst Du und manche hast Du schon weggeräumt. (So war es ja wohl mit den Ästen auf den Waldwegen). Dann noch 160 zu fahren ist doch irgendwie .... sagen wir mal .... unangebracht.

Im Wald rechne ich immer mit Hindernissen. Darum habe ich z. B. auch immer einen Finger an der Bremse.
 
Hätte, hätte Fahrradkette ...wegen solchen Stock-Lege-Idioten kauf ich mir jetzt nen Helm. Bisher ging immer alles gut...aber wenn ich lese, dass sich gekonnte MTBler wegen Ästen hinlegen, die von Trotteln gelegt werden...dann muss ein Helm her
A.G.
 
besser eine späte Erkenntnis als keine Erkenntnis ;)

Ein Helm muss aber nicht wegen Ästelegern her, sondern ganz allgemein weil's eh vernünftiger ist.
 
.... solltest Du trotzdem in der Lage sein, vor einem erkennbaren Hindernis anzuhalten. Selbst auf Autobahnen ist die Straße nicht immer frei, es gibt Baustellen, Unfälle, Stauenden, etc. Diejenigen, die meinen es müsste immer frei sein, sind dann die, die im Nebel rasen. Tut mir leid, dafür fehlt mir jegliches Verständnis.

Um dein Beispiel aufzugreifen: Wir reden nicht von Backsteinen (selten) auf der Autobahn, sondern Ästen im Wald (soll es geben). Sagen wir mal ein Pritschenwagen hat auf der Autobahn Maurerkübel verloren. Alle Nase lang liegt einer. Manche umfährst Du und manche hast Du schon weggeräumt. (So war es ja wohl mit den Ästen auf den Waldwegen). Dann noch 160 zu fahren ist doch irgendwie .... sagen wir mal .... unangebracht.

Im Wald rechne ich immer mit Hindernissen. Darum habe ich z. B. auch immer einen Finger an der Bremse.


Du hast wohl wirklich ein Verständnisproblem.

Erstens schrieb ich nirgends dass ich so etwas tun würde - im Gegenteil. Ich fahre prinzipiell mit einem Finger an der Bremse (gewöhnungssache), halte mich an Tempolimits und gehe uneinsehbare Strecken vorher ab - Trotzdem kann immer etwas passieren.

Zweitens ist selbst bei deinem Beispiel der Fahrer des Pritschenwagen für alle verursachten Schäden haftbar. Die Opfer sind zwar vielleicht mitverantwortlich, aber der Verursacher, in diesem Fall der Fahrer/Halter des Pritschenwagen ist haftbar. Wenn der Fahrer des Kübelwagens jetzt noch absichtlich seine Maurerkübel auf der Straße ablegt so nimmt er eine Verletzung anderer verkehrsteilnehmer billigend in kauf - das ist eine Straftat.

Da bringt es ihm auch nichts vor gericht zu sagen "aber eigentlich hätten die doch alle langsamer fahren sollen, die sind voll selbst dran schuld" - Die Rechtssprechung sieht nämlich gänzlich anders aus als das was du dir vorstellst.

P.S: Selbst wenn ich aufgrund eines nicht eingehaltenen Sicherheitsabstandes einen vom Vordermann hochgeschleuderten Stein an meine Windschutzscheibe bekomme, ist dieser für den Schaden verantwortlich und haftbar. Und bitte interpretiere das jetzt nicht so dass ich prinzipiell den sicherheitsabstand unterschreite.
 
wenn ich die posts von Strampelmann und Zecken-Paule lese wird mir kotzübel, hier versucht ihr mal hart gesagt, die Blödheit des Fahrers (Sry Gonzo, meine es nicht so) in den Vordergrund zu stellen, die Tatsache dass da jemand versucht andere mutwillig zu verletzen bleibt völlig aussen vor, kann ich mir echt nur an den Kopf greifen wie hier versucht wird dem TE an den Karren zu fahren.
Umsicht hin oder her, das was sich da manche Leute erlauben geht auf keine Kuhhaut, geh zur Polizei und erstatte Anzeige !!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein merkwürdige Menschenbild, was du da entwickelst.

findest du? jemand, der sowas tut, macht das ja nicht, um anderen was gutes zu tun. wenn er dann aber liest, dass seine aktion, mit der er bikern schaden wollte, ein "voller erfolg" für ihn war, dürfte ihn das kaum von weiteren aktionen abhalten.


das problem hier ist doch, dass man a) kaum nachweisen kann, dass der ast aurf den weg gelegt wurde. kann ja auch abgebrochen sein. und b) kommt jeder für in frage, der nachweis ist schwer zu bringen

da im wald aber so oder so äste natürlichen ursprungs auf den wegen liegen können und angesichts der tatsache, dass die jungs eh schon einige solcher äste bei der selben tour wegräumten ist die frage nach dem fahrstil durchaus erlaubt, finde ich. ein ast springt ja nicht plötzlich auf den weg und man sollte nie schneller fahren als es sichtfeld und bremsweg zulassen. und ein ast der größe, dass er einen zu fall bringt, ist kaum so zu verstecken, dass man ihn als hinderniss nicht sehen kann. die frage nach der geschwindigkeit ist IMHO legitim.

darüber sollte mein vorposter vielleicht auch mal ein bißchen nachdenken, statt mit kraftausdrücken um sich zu werfen
 
Wie kommt es, dass z.T. eine so merkwürdige (Un-)Rechtsvorstellung herrscht?

Ein deutliches Bsp. war gestern Abend bei Aktenzeichen XY zu sehen:

Im Algäu wurden an 9 verschiedenen Stellen Glasflaschen mit Motoröl drinne auf die Straße geworfen. Diese sind folglich zersprungen und es war ne ganze Menge Öl auf der Straße. Ein Motorradfahrer ist in einer Kurve wegen des Öls gestürzt - Gegenverkehr-->Tod.

Ermittelt wird wegen Mord! (Mensch Tod + Mordmerkmale Heimtücke, gemeingefährliches Mittel)

Nun überlegt mal was wohl vorliegt, wenn man Bikern Hindernisse bereitet, die zum Sturz führen können. Wer sowas macht nimmt es zumindest billigend in kauf, dass ein Mensch sich verletzt oder gar schlimmeres passiert. Dabei spielt es doch überhaupt keine Rolle wie schnell da jemand lang fährt oder nicht.


Was hier vielmals vertreten wird ist absoluter Täterschutz!
Nur weil jemand Mitglied in einem Motorradclub o.ä. ist heißt es doch auch nicht, dass man den straffrei verprügeln oder töten darf. Denn er müsste ja nicht in einem so gefährlichem Milieu verkehren... Weil jemand im Wald Fahrrad fährt (ob legal oder nicht) kann man doch nicht in Selbstjustiz Hindernisse bereiten, die ein großes Gefahrenpotential bergen, nur um den bikern klar zu machen, dass sie hier nicht fahren dürfen.


Edit:Im Prinzip ist es doch so:
Ein Biker stürzt, weil auf dem Weg ein Ast liegt.

a) es liegt eine Straftat vor, weil jemand wollte, das dort ein Biker hinfällt.

oder

b) Der Ast kam auf natürlichem Wege auf den Weg (^^), dann liegt ein Unfall vor.
ob der Unfall passiert ist, weil der Biker zu schnell war oder angelenkt o.ä. ist doch dabei egal. Es bleibt ein Unfall. Das man dies hätte vermeiden können durch gucken, langsamer fahren und und und ist doch auch nicht relevant. Jeder ist da für sich selbst verantwortlich.


Die ganzen Abwandlungen, wie statt dem Ast steht ein Kinderwagen im Wald o.ä. würden eventuell eine Strafbarkeit für den Biker bedeuten. Dann wäre der Biker ggf. nichtmehr Opfer, sondern Täter.
 
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