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Marathon-Einsteiger

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10. November 2011
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Hallo zusammen,
nach gefühlten 10000 Stunden Foren-durchforsten hab ich anscheinend noch weniger Durchblick als zuvor und bitte um eure Unterstützung.
Komme aus dem RR-Bereich und nach zig Jahren RR-Marathon möchte ich nächstes Jahr abseits befestigter Straßen einen MTB-Marathon fahren (entsprechendes Training vorausgesetzt). Nun stellt sich die Frage nach einem geeigneten Rad. Einen "Fehlkauf" habe ich bereits hinter mir ;)
Nun stehen zur Auswahl Radon zr race 6.0 oder team 7.0 (wobei ich mir vorstellen könnte, mit der race-geo klar zu kommen).
Alternativ (geldbeutelschonend) frage ich mich nun, ob auch ein Cube LTD 2011 comp oder sogar ein Cube Acid 2011 "ausreicht", um halbwegs vernünftig die Berge rauf u runter zu kommen?
800€ für ein Radon investieren, oder für ca 600 Taler ein Cube und lieber 200€ für das nächste Trainingslager auf Seite legen?


Grüße
Max
 
MTB Marathons in Deutschland sind fahrtechnisch nicht so anspruchsvoll, da kannst Du in 2012 voll einsteigen.
Bei Radon gibt es nur einen möglichen Fehler: die Radgeo passt Dir nicht. Preis/Leistung ist dort immer top. Hast Du eine Möglichkeit für eine Probefahrt nach Bonn zu kommen? Villeichst kannst Du Dich ja noch beim Testival am Sonntag einschleichen.
-trekki
 
Von den erwähnten Beiks würde ich auf jeden Fall das ZR Race kaufen.

Die Geometrie passt dir als RR-Fahrer sicher. Außerdem kannst du ganz viel durch einen anderen Vorbau oder Lenker anpassen.

Für die beiden Radons spricht halt eindeutig die bessere Gabel. Die anderen Anbauteile wären mir dagegen Wurscht. Und ich finde im Gegensatz zu Trekki, dass Marathons in Deutschland (sind die in anderen Ländern anspruchsvoller?) durchaus anspruchsvoll sein können. Mitunter sieht man ein viertel der (Hobby-) Fahrer den Downhill zu Fuß bewältigen. Und wenn du vom RR kommst und wenig oder keine MTB Erfahrung hast, fehlt ja auch wahrscheinlich erstmal die Technik...
 
Meine Aussage zu Marathons bezog sich nur auf die Fahrtechnik. Konditionell sind die Marathons in D schon anspruchsvoll.
Bin im Montafon (Ösiland) 2 Marathons gefahren, da wurde es beide male im letzten Downhill sehr heftig. In Belgien war es zwischendrin immer wieder mit Stufen und Steinen. So etwas habe ich in D noch nie erlebt. Wobei miene Erfahrung aus ca. 20 Marathons in den letzten 10 Jahren besteht. Nicht missverstehen: ich beklage mich nicht darüber. Dies sollte nur eine Motivation für den OP sein, schon in 2012 einzusteigen.
-trekki
 
@ Trekki
keine Sorge, die Motivation ist da!
Ischgl im August soll es werden...rauf traue ich mir zu und runter kommt man immer!

Aber eigentlich wollte ich ja erst nur mal wissen, wieviel Kohle ich in etwa investieren "muss" ;)
 
Wenn es ein Hardtail sein soll, wirst du hier hören, dass funktionale und haltbare Fahrräder 1000,-Euro kosten werden. Du bist motiviert und ambitioniert?! Falls du feststellst, dass Waldfahren die Steigerung zum Straßenfahren ist, du ein paar tausend Kilometer auf Waldwegen und immer mehr auf schwierigen Trails unterwegs sein wirst, solltest du die 1000 Euro investieren (oder eben ein Beik im Schlussverkauf nehmen, wie das Radon).

Runter kommt man notfalls auch mit dem Hubschrauber. Bist du bisher gar kein Mountainbike gefahren? Ischgl ist vermutlich schon "anspruchsvoll". Rennradfahrer tun sich erfahrungsgemäß schon erstmal schwer mit der Fahrtechnik. Andersrum isses leichter.

Chakalaka meinte *gähn* (was musste da eigentlich um 21:38 noch geändert werden?), weil es schon so viele Threads über Einsteigerhardtails gibt, schau mal nach.
 
Ischgl im August soll es werden...rauf traue ich mir zu und runter kommt man immer!
Das Montafon Tal ist direkter Nachbar von Ischgl. Und zum Montafon Marathon war meine Bewertung eher in die Richtung "Anspruchsvoll". Also denk auch an die Fahrtechnik, das mit dem Hubschrauber ist nicht eine so gute Wahl.
Über 1000€ sind die größten Unterschiede im Gewicht. Ausser bei extremen Leichtbau ist da alles robust genug. Statt einem 600€-Radon würde ich lieber ein 600€-Gebrauchtrad suchen. Falls es online ist, kannst Du es ja hier zur Diskussion stellen.
-trekki
 
Danke für eure Antworten.
Hab´s begriffen, dass es die eierlegende Wollmilchsau für 800€ nicht geben wird. Auf gewisse Features muss man halt verzichten, suche halt nur nach dem entsprechenden Kompromis.
Klar, für nochmal 200€ mehr, gibt´s wieder etwas Vernünftigeres, aber dieses Spiel kenne ich vom Rennrad und da drehte sich die Spirale bis auf 5T€ und noch ein Winterrad dazu. MTB macht zwar Laune, aber es muss auch etwas günstiger gehen ;)
Bei gebrauchten Bikes bin ich mir zu unsicher..denn gerade ein MTB wird ja doch schon ordentlich gequält.
Werde morgen mal nach Bonn fahren...!
Zum Thema "runter kommen": werde es fleißig trainieren!

Grüße
Max
 
Aber beim Rennrad steigt der Preis fast nur durch geringes Gewicht. Das Beik hat doch viel mehr Verschleiß und die Performance muss stimmen. Die Brocken sind viel technischer und sollen dauerhaft funktionieren, bei extremer Belastung. Den Unterschied zwischen einer guten und einer schlechten Gabel oder Scheibenbremse spürt man eher als den zwischen 105 und Ultegra.

5000 Euro für ein MTB kann ich daher viel eher nachvollziehen, als 5000 Euro für ein RR.

Wenn es bei dir wirklich bei 800 Euro bleibt, kauf dir definitiv das Radon ZR Race (oder Team, weniger sportlich), wegen der Gabel und wegen einigen anderen Teilen! Wo kriegt man denn heute noch 1 kg für 80 Euro? Damit kannst du direkt durchstarten und bist technisch auf einen guten Niveau und musst auch meiner Meinung nach auf nichts verzichten.

Zum Anschauen nach Bonn fahren ist super. Probefahrt ist gut für die Größenbestimmung. Ob das Rad letztlich in Ischgl (oder sonstwo) taugt, wirst du dabei aber nicht erfahren.
 
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