MTB Reutlingen/Tübingen - Teil 2

War heute am Olgahain, da sie es ja ziemlich verwüstet aus. Dafür wird der Wilhelm-Trail umgelegt, direkt oben vom Steinbruch aus. So richtig warm werde ich noch nicht mit der Streckenführung...
 
oben am Olgahain der. In der Nähe von dem Hochsitz da. Von der Grillstelle aus ein Stück auf dem Forstweg nach Bebenhausem, linker Hand ist ein Baum mit einem orangefarbenen Pfeil (und Fähnchen im Wald)
 
Zuletzt bearbeitet:
Als einer der Maulwürfe könnte ich jetzt spoilern :) Aber schaut es Euch gerne an. Wir hoffen dringen auf weiterhin trockene Tage, denn eines hat sich nicht geändert: das ist ein Quellgebiet. Und ausgerechnet jetzt gibt es übermäßig Wasser von oben und damit von unten :( ...
Wir haben viele Stunden Drainagen gelegt und Gefälle angepasst (und alte Minen ausgegraben) - das sollte unter normalen Umständen reichen. Ich bitte aber jetzt schon um Nachsicht, dass es die eine oder andere matschige Stelle geben wird. Freut euch auf viele, viele Anlieger.
Ach so: eine der Vorgaben war, dass es keine "Bauten" geben darf. Das haben wir so gedeutet, dass alles überrollbar sein muss (aber hoch sein darf) und das es immer auch eine B-Linie gibt, so dass auch z.B. Kinder dort fahren können - vorausgesetzt, dass sie sicher im Gelände / rumpeliger Forstweg fahren.
p.s. bitte bis Samstag nicht dort fahren, die Strecke muss abtrocknen und ist auch formal gesperrt!
 
Als einer der Maulwürfe könnte ich jetzt spoilern :) Aber schaut es Euch gerne an. Wir hoffen dringen auf weiterhin trockene Tage, denn eines hat sich nicht geändert: das ist ein Quellgebiet. Und ausgerechnet jetzt gibt es übermäßig Wasser von oben und damit von unten :( ...
Wir haben viele Stunden Drainagen gelegt und Gefälle angepasst (und alte Minen ausgegraben) - das sollte unter normalen Umständen reichen. Ich bitte aber jetzt schon um Nachsicht, dass es die eine oder andere matschige Stelle geben wird. Freut euch auf viele, viele Anlieger.
Ach so: eine der Vorgaben war, dass es keine "Bauten" geben darf. Das haben wir so gedeutet, dass alles überrollbar sein muss (aber hoch sein darf) und das es immer auch eine B-Linie gibt, so dass auch z.B. Kinder dort fahren können - vorausgesetzt, dass sie sicher im Gelände / rumpeliger Forstweg fahren.
p.s. bitte bis Samstag nicht dort fahren, die Strecke muss abtrocknen und ist auch formal gesperrt!

Cool, ich wohn ja in der Nachbarschaft zum FranzTrail, war da aber noch nicht, weil ich meist in München IsarTrails fahre.

Gibt´s da irgendwie nen Plan für die FranzTrails zur Orientierung?
 
Das ist eigentlich nur ein Trail. Oben, unten und in der Mitte hängt ein Plakat, der Trail ist beschildert. Wenn Du die Panzerstraße hoch fährst, kommst Du nach den Grillstellen an ein großes Plakat, die Panzerstraße ist auch die offizielle Hochfahrstrecke für etwas mehr als die Hälfte
 
Als einer der Maulwürfe könnte ich jetzt spoilern :) Aber schaut es Euch gerne an. Wir hoffen dringen auf weiterhin trockene Tage, denn eines hat sich nicht geändert: das ist ein Quellgebiet. Und ausgerechnet jetzt gibt es übermäßig Wasser von oben und damit von unten :( ...
Wir haben viele Stunden Drainagen gelegt und Gefälle angepasst (und alte Minen ausgegraben) - das sollte unter normalen Umständen reichen. Ich bitte aber jetzt schon um Nachsicht, dass es die eine oder andere matschige Stelle geben wird. Freut euch auf viele, viele Anlieger.
Ach so: eine der Vorgaben war, dass es keine "Bauten" geben darf. Das haben wir so gedeutet, dass alles überrollbar sein muss (aber hoch sein darf) und das es immer auch eine B-Linie gibt, so dass auch z.B. Kinder dort fahren können - vorausgesetzt, dass sie sicher im Gelände / rumpeliger Forstweg fahren.
p.s. bitte bis Samstag nicht dort fahren, die Strecke muss abtrocknen und ist auch formal gesperrt!
Wahnsinn, bin sehr gespannt!

Bin dann der mit dem Laufey-Hardtail, vielleicht sieht man sich ja mal dort :)
 
Ja, eine Woche Vorher war das überall noch so... das wird schon, das Bauteam kümmert sich ;)

War am Sonntag den FranzTrail testen 🤩

Erst mal; super gebaut. Die Strecke ist recht kurz mit wenigen Höhenmeter. Wie man hier aber soviele schöne Kurven, Anlieger, Sprünge und weiteres abwechslungreiches Zeug rein bekommt grenzt schon an Magie. Großes Kompliment an die Trailbauer und Planer 👍

Leider war am Sonntag der Trail sehr rutschig, Lehm wird wie Schmierseife. Liegt das am Material, muß das noch aushärten, oder muß es einfach nur mal trocken werden?
 
War am Sonntag den FranzTrail testen 🤩

Erst mal; super gebaut. Die Strecke ist recht kurz mit wenigen Höhenmeter. Wie man hier aber soviele schöne Kurven, Anlieger, Sprünge und weiteres abwechslungreiches Zeug rein bekommt grenzt schon an Magie. Großes Kompliment an die Trailbauer und Planer 👍

Leider war am Sonntag der Trail sehr rutschig, Lehm wird wie Schmierseife. Liegt das am Material, muß das noch aushärten, oder muß es einfach nur mal trocken werden?
Danke stellvertretend für die Erbauer, ich bin nur einer von vielen und viel Kollegen haben noch deutlich mehr Stunden investiert. Vor allem die Anlieger-"Planung" war zum großen Teil schon getan.

Zum Lehm: Ja, das ist ein großes Problem, vor allem im flachen Teil oben, vor und nach der "Römerstraße" (so heißt der aus großen Steinplatten bestehende Teil). Außerdem auf der "Jumpline".
Hier waren wir auf Erdspende angewiesen, die aber zertifiziert sein musste und wohl auch aus Material bestehen musste, was so ähnlich in der Gegend vorkommt. Und das ist leider an der Alb auch der typische Knollenmergel und ähnliches Gestein, also Kalkstein mit tonartigem Lehm vermischt. Und eben letztere Tonlehme quellen bei Feuchtigkeit und bilden die typische "Schmierseife". Auf dem Franztrail erkennst Du diese Zusatzerde an ihrer deutlich gelberen Farbe, das wäre zum Töpfern bestimmt geil.

Alternativen wären gewesen:
  • Brechsand=gemahlener Schotter --> keine Erlaubnis und das fährt sich bei Trockenheit blöd/langweilig
  • "Römerstraße": alles mit großen Steinen auslegen --> da kein Bagger erlaubt, körperliche Knochenarbeit (wir haben ja als Notmaßnahme ein Stück gemacht)
P.S. war am WE in Burladingen fahren, der Park hat das gleiche Problem, bei Nässe eine glischige Rutsche (außer auf dem Brechsand)
Bisher hatte die Erde seit April keine ganze super trockene Woche, teilweise flossen Unwetterbäche über den Trail --> das Zeug ist einfach noch nie trocken gewesen. Strategie war/ist: Drainagen ziehen (auch harte Handarbeit, erledigt) und mal trocknen lassen. Die Hoffnung ist, dass es irgendwann doch mal richtig durchtrocknet und dann auch das Wasser über die Drainagen abfließt und nicht mehr komplett durchweicht.

Wenn das nicht klappt, müssen wir vielleicht doch schottern oder noch andere Erde besorgen. Leider sind Brettertrails ("North Shores", "Hühnerleitern") ebenfalls nicht erlaubt.
 
In der Tat, das ist ein Problem fast im ganzen Schönbuch: der Boden ist sehr lehmig. Daher sind die Trails generell sehr anfällig für Nässe. Das ist aber wie beschrieben nicht zu lösen, es sei denn, man macht naturferne Veränderungen bzw. Bauten.

Und die für den Staatswald zuständige Forstverwaltung ist sehr vorsichtig, weil die Rechtslage sehr verworren ist im Wald und am Ende das Risiko besteht, dass der Waldbesitzer bei Verletzungen haften muss (und zB von Krankenversicherungen in Anspruch genommen wird). ich finde es super, dass man mit den Waldbesitzern einen Weg für legale Trails gefunden hat und dass so viele sich da engagieren beim Trailbau und der -pflege!
 
Danke stellvertretend für die Erbauer, ich bin nur einer von vielen und viel Kollegen haben noch deutlich mehr Stunden investiert. Vor allem die Anlieger-"Planung" war zum großen Teil schon getan.

Zum Lehm: Ja, das ist ein großes Problem, vor allem im flachen Teil oben, vor und nach der "Römerstraße" (so heißt der aus großen Steinplatten bestehende Teil). Außerdem auf der "Jumpline".
Hier waren wir auf Erdspende angewiesen, die aber zertifiziert sein musste und wohl auch aus Material bestehen musste, was so ähnlich in der Gegend vorkommt. Und das ist leider an der Alb auch der typische Knollenmergel und ähnliches Gestein, also Kalkstein mit tonartigem Lehm vermischt. Und eben letztere Tonlehme quellen bei Feuchtigkeit und bilden die typische "Schmierseife". Auf dem Franztrail erkennst Du diese Zusatzerde an ihrer deutlich gelberen Farbe, das wäre zum Töpfern bestimmt geil.

Alternativen wären gewesen:
  • Brechsand=gemahlener Schotter --> keine Erlaubnis und das fährt sich bei Trockenheit blöd/langweilig
  • "Römerstraße": alles mit großen Steinen auslegen --> da kein Bagger erlaubt, körperliche Knochenarbeit (wir haben ja als Notmaßnahme ein Stück gemacht)
P.S. war am WE in Burladingen fahren, der Park hat das gleiche Problem, bei Nässe eine glischige Rutsche (außer auf dem Brechsand)
Bisher hatte die Erde seit April keine ganze super trockene Woche, teilweise flossen Unwetterbäche über den Trail --> das Zeug ist einfach noch nie trocken gewesen. Strategie war/ist: Drainagen ziehen (auch harte Handarbeit, erledigt) und mal trocknen lassen. Die Hoffnung ist, dass es irgendwann doch mal richtig durchtrocknet und dann auch das Wasser über die Drainagen abfließt und nicht mehr komplett durchweicht.

Wenn das nicht klappt, müssen wir vielleicht doch schottern oder noch andere Erde besorgen. Leider sind Brettertrails ("North Shores", "Hühnerleitern") ebenfalls nicht erlaubt.
Danke für die detailierte Erläuterung...ist tatsächlich wohl ein Problem der Auflagen, die ich zwar nicht ganz nachvollziehen kann, aber mei...hoffen wir mal das das noch aushärtet. Oder dass man das im Laufe der Zeit noch optimieren kann...oder ich mach halt Matschreifen für Tübingen drauf😉

Und die für den Staatswald zuständige Forstverwaltung ist sehr vorsichtig, weil die Rechtslage sehr verworren ist im Wald und am Ende das Risiko besteht, dass der Waldbesitzer bei Verletzungen haften muss (und zB von Krankenversicherungen in Anspruch genommen wird).
Hmm, hört sich wirklich sehr "vorsichtig" an...undiplomatisch könnte man auch "vorgeschoben" sagen🤔...aber wir (mein AG) erleben das hier auch grad... Planung und Genehmigung ist massiv mehr Arbeit, als der Bau ansich ...ich sag nur "Lustnauer-Ohren"..."9 Wochen Bauzeit, 9 Jahre Genehmigung"...so geht's voran in Deutschland🙄
 
...


Hmm, hört sich wirklich sehr "vorsichtig" an...undiplomatisch könnte man auch "vorgeschoben" sagen🤔...

Ja ich habe einen Vertreter der Forstzunft im Freundeskreis, der mir das mal von seiner Warte aus erklärt hat: nach gängiger Rechtsauffasung besteht offenbar im Wald eine Verkehrssicherungspflicht, wenn man irgendwie Leute "anlockt". Also wenn im normalen Wald ein Ast runterfällt auf meinen Kopf dann ist das unvermeidbar wenn ich durch den Wald gehe. Wenn der Waldbesitzer aber einen Lehrpfad, ein Schaugehege oder eben vielleicht auch einen MTB-Trail anlegt, dann hat er eine Sicherungspflicht, d.h. er muss regelmäßig zB die Wege begehen und morsche Äste entfernen, sonst haftet er mir gegenüber wenn mir der Ast auf den Kopf fällt. Bei Bauten wäre das dann wohl sogar so, dass u.U. der Waldbesitzer dafür haftet, wenn ein Unfall passiert. Daher ist das mit den Trails auch wohl so kompliziert, weil man da die Haftung noch regeln muss. Das klingt für mich schon ein bisschen vertrackt und nicht komplett vorgeschoben.

Naturschutz ist natürlich ein anderes Thema, dieses Fass will ich nicht aufmachen (Frage: ist der Wald wie wir ihn kennen und lieben ein Naturwald oder eine Kulturlandschaft? Wozu dient der Wald? Wer sind die Anspruchsgruppen? Hat der Wanderer oder der MTBiker oder der Holznutzer oder der Jäger oder sonstjemand "mehr Anspruch"...)
 
Danke für die detailierte Erläuterung...ist tatsächlich wohl ein Problem der Auflagen, die ich zwar nicht ganz nachvollziehen kann, aber mei...hoffen wir mal das das noch aushärtet. Oder dass man das im Laufe der Zeit noch optimieren kann...oder ich mach halt Matschreifen für Tübingen drauf😉


Hmm, hört sich wirklich sehr "vorsichtig" an...undiplomatisch könnte man auch "vorgeschoben" sagen🤔...aber wir (mein AG) erleben das hier auch grad... Planung und Genehmigung ist massiv mehr Arbeit, als der Bau ansich ...ich sag nur "Lustnauer-Ohren"..."9 Wochen Bauzeit, 9 Jahre Genehmigung"...so geht's voran in Deutschland🙄
Ja, Palmer hat sich in der Eröffnungsrede auch in der Richtung geäußert. Ob er damit die Verzögerung entschuldigen wollte oder die eigene Verwaltung loben, war mir nicht klar. Ich glaube aber, gerade junge Leute können sich nicht vorstellen, wie zäh sowas ist (und ich glaube, Tü macht da noch nen richtig guten Job). Wenn ein 14-Jähriger dem Start entgegen gefiebert hat, ist er jetzt volljährig und (hoffentlich nicht) längst aus dem MTB-Sport raus…
 
So ist es - auch das ist ein Problem der verschiedenen Anspruchsgruppen bzw. neudeutsch stakeholder und der Planungsverfahren... So gab es zB etwas weiter nördlich in Holzgerlingen eine lokal Initiative für eine MTB-Downhill-Strecke für Kinder und jüngere Jugendliche, das waren vielleicht 20-30hm in einem kleinen kommunalen Waldstück am Ortsrand, das forstlich und naturschutzmäßig eigentlich nur als nicht relevant bezeichnet werden kann. Da gibt es einen Trampelpfad/Fußweg in schlechtem Zustand, den ein paar engagierte Eltern und Jugendliche zur MTB-Strecke machen wollten. Die Verwaltung (incl. Naturschutz) hatte sogar schon zugestimmt, dann fanden sich aber ein paar Protestbürger, die dort Vögel gesehen hatten und Angst hatten, dass die MTB-Rowdies von weit her mit ihren Autos anreisen und dann dort Lärm und Verkehr produzieren und die Ruhesuchenden im Wald belästigen. (Beachte: wir sprechen hier von etwas, was der Skifahrer als "Schusshang" bezeichnen würde, d.h. kein echter Downhiller würde sich dafür ins Auto setzen, aber mei...) Dann gab es öffentliche Diskussionsrunden und die Sache schlief dann ein, vermutlich hatten die Initiatoren die Lust verloren.
Jetzt kommt die Ironie: ohne öffentliche Diskussion haben dann Mitarbeiter eines Autokonzerns im Rahmen eines "Sozialmarketingprojekts" dort Holzbauten errichtet und eine Art Kugelbahn mitten in den Weg gebaut (Achtung: Bauten im Wald!!!). Kleine Kinder machen jetzt Lärm (Achtung: was sollen die Vögel und Spaziergänger jetzt machen?) und die Eltern kommen mit Auto und Kindern an (Achtung: Autos und v.a. SUVs sind zusätzlicher Verkehr, belegen Parkplätze und stören die Anwohner!)

Edit: habe gerade die Suchmaschine angeschmissen - das Ding ist offenbar sogar überörtlich publik gemacht, d.h. man zieht sogar aktiv Verkehr und Nutzer an!!!
https://raus-mit-uns.de/kugelbahn-holzgerlingen/
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja ich habe einen Vertreter der Forstzunft im Freundeskreis, der mir das mal von seiner Warte aus erklärt hat: nach gängiger Rechtsauffasung besteht offenbar im Wald eine Verkehrssicherungspflicht, wenn man irgendwie Leute "anlockt". Also wenn im normalen Wald ein Ast runterfällt auf meinen Kopf dann ist das unvermeidbar wenn ich durch den Wald gehe. Wenn der Waldbesitzer aber einen Lehrpfad, ein Schaugehege oder eben vielleicht auch einen MTB-Trail anlegt, dann hat er eine Sicherungspflicht, d.h. er muss regelmäßig zB die Wege begehen und morsche Äste entfernen, sonst haftet er mir gegenüber wenn mir der Ast auf den Kopf fällt. Bei Bauten wäre das dann wohl sogar so, dass u.U. der Waldbesitzer dafür haftet, wenn ein Unfall passiert. Daher ist das mit den Trails auch wohl so kompliziert, weil man da die Haftung noch regeln muss. Das klingt für mich schon ein bisschen vertrackt und nicht komplett vorgeschoben.

Ja das ist mir bekannt, und erst mal formell nicht vorgeschoben. Hier geht es um die sogenannten "atypischen Waldgefahren". Hier haftet der Waldbesitzer für Gefahren, die z.B. von dem gebauten Trail ausgehen, mit denen der Waldbesucher nicht rechnen konnte.

Was hier aus meiner Erfahrung vorgeschoben wird, ist wie oft von Behörden die Risikominimierung betrieben wird. Welche theoretischen Gefahren und Szenarien hier konstruiert werden, ist teilweise schon nah an Realsatire.
Ich hab hier das Gefühl, das sich zuständige Stellen gegen alles absichern wollen und "auf deutsch" einfach wenige genug Eier haben das ganze pragmatisch anzugehen. Ich verstehe das auch zum Teil, weil heute stehst als "Verantwortlicher" ganz schnell in der Zeitung, oder hast nen Shitstorm in den asozialen Medien, und wenns ganz doof läuft versammlen sich irgendwelche Deppen mit Fackeln nachts vor deinem Privathaus.

Aber noch mal, aus meiner Sicht, zu den atypischen Gefahren auf dem FranzTrail:
Hier geht es ja um Gefahren mit denen die Nutzer/Besucher nicht rechnen konnten. Bezüglich der Nutzergruppe MTBiker sollte das klar sein, die wissen auf was sie sich einlassen. Stehen ja auch genug Schilder rum "Nutzung auf eigene Gefahr". Für die Fußgänger gibts auch ausreichend Hinweise, daß die da nicht spazieren gehen sollen. Damit sollte doch der Eigentümer schon weitgehend aus der Haftung sein. Und für das verbleibende Restrisiko kann man eine Haftpflichtversicherung abschließen...die Versicherungswirtschaft hat da bereits Produkte für Waldbesitzer, kosten wohl nicht mal viel.

Ja, Palmer hat sich in der Eröffnungsrede auch in der Richtung geäußert. Ob er damit die Verzögerung entschuldigen wollte oder die eigene Verwaltung loben, war mir nicht klar. Ich glaube aber, gerade junge Leute können sich nicht vorstellen, wie zäh sowas ist (und ich glaube, Tü macht da noch nen richtig guten Job). Wenn ein 14-Jähriger dem Start entgegen gefiebert hat, ist er jetzt volljährig und (hoffentlich nicht) längst aus dem MTB-Sport raus…

Das habe ich leider nicht im Detail verfolgt. Glaube aber, daß die Stadt hier recht pragmatisch war...außer ein paar Öko-Taliban waren beteiligt 😉. Bisher hab ich hier selbst mit dem Landratsamt und dem RP recht gute Erfahrungen gemacht...kompliziert wird´s dann plötzlich wenn´s auf Landesebene (hier Forst BW) oder Bundesebene (bei den Lustnauer Ohren, Bundes-Verkehrsministerium) geht.
 
Hier ist die Kostellation wie folgt: Gelände gehört dem Staat (da Ex-Kaserne), Stadt musste als Pächter einspringen und hat es dann den Vereinen zur Verfügung gestellt. Das Problem ist wohl: der Staat (also BRD) kann sich um solch kleine Liegenschaften eigentlich nicht wirklich kümmern und hat verwaltungstechnisch daher den Wunsch, alles zu lassen wie es ist. Ich glaube, da musste im Hintergrund ordentlich "gearbeitet" = rumtelefoniert werden.
Aber Ende gut, alles gut. Jetzt wird nach vorn geschaut. Und der Trail weiter optimiert. Wer übrigens helfen will, schaut mal bei Facebook oder Insta beim RVPfeil bzw. DAV Tü rein, gestern war z.B. Bau"tag".
 
Da kann man nur ein riesen Respekt an alle aussprechen, die sich da engagieren. Ich verneige mich.
Da nicht den Antrieb zu verlieren ist eine Kunst. Ich kann alle Seiten irgendwie verstehen, leider geht haltz einfach zu wenig vorran.
An der Alb Kante gibt es so viele ungenutzte Schlepplifte, nachdem eh kaum noch Winter mit Schnee kommen, ist das Müll der in der Gegend rumsteht. Schade, wenn daraus nicht mal was entsteht. Aber am Ende ist es auch ein Aufwand etwas zu errichten, zu erhalten und alle einzubinden. Und gemault ist schnell.

Daher :anbet:
 
moin! ganz still hier... da versuche ich doch mal im eigenen interesse einwenig luft reinzubringen..
für einen neuen aufbau, verursacht durch einen kauf bei sportnuts, muss ich einwenig experimentieren..
problemstellung: 27,5" laufradsatz gekauft, keine passende Gabel, es steht nur die 26" federgabel zur verfügung.
jetzt suche ich einen reifen, der klein genug ist um rein zu passen sodass man auf dem pumptrack damit fahren kann. laut MTBJahn kann das durchaus passen und ist gar nicht so crazy, wie das klingen mag. meine letzten versuche scheiterten knapp an einem 27,5 x 2,15" reifen ohne MTB profil.

hat jemand noch was kleineres auf der resterampe, das man sich für ein paar tage zum fitting ausleihen kann?
 
Zurück