Neues Gesetz in Trentino: goodbye Trails!

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marco

boh
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trentino_bandit.jpg
 
Hallo zusammen,

ja, offiziell verboten ist es schon...
Aber es wird dort keinen interessieren und es wird auch keine Strafen geben. Also, lasst euch nicht abschrecken!
Ich war in den Hebstferien noch in Torbole und bin mit einem Tourguide einige Touren gefahren (gardaonbike.com--> super!!!). Carlo Argentieri sagt, es gibt defintiv auch auf den schon länger verbotenen Trails (z.B. Pianaura, sind wir auch gefahren) keine Kontrollen, keine Strafen.
Außerdem verläuft es sich dort auf den Trails dermaßen, Probleme mit den in der Regel sehr freundlichen und verständnissvollen Wanderern gibt es keine.
Friede, Freude, Eierkuchen!

Also faht bitte alle weiterhin zum Lago und habt dort Spaß. es hindert euch keiner dran!

In diesem Sinne
Schöne Trails!

Der Stefan
 
"Molto palare, niente fare", der Bürokratismus is Italien ist nicht besser als in Deutschland. Aber ob es sich unseren Sport gut tut, sich den Bestimmungen einfach zu widersetzen? Das glaube ich ja wohl kaum.
In der bike (Ausgabe 12/05?) war zu dem Thema ein Interview zu lesen welches besagt, das nichts so heiß gegessen wird wie es gekocht wird. Man nehme nur das Beispiel Ponalestrasse: zuerst hieß es, sie wird nie wieder geöffnet - und letztendlich ist sie nun doch wieder offen. Die Gründe? Wer weiß das schon wirklich. Jedenfalls steht fest, dass diejenigen Biker, die sich über die Gesetzte hinweggesetzt haben und über die Absperrungen geklettert sind bestimmt nicht zur schnellen Wiedereröffnung beigetragen haben.

Leute, lasst also gut sein und lasst uns schriftlich und gemeinsam dagegen protestieren - zeigen wir der italienischen Regierung, wem sie mit den neuen Bestimmunen tatsächlich Schaden. Aber bitte nicht in aller Öffentlichkeit herumposaunen, dass es sowieso keine Strafen gibt!
 
Protest ist da ganz einfach, nicht mehr hinfahren. Um illegal zu biken braucht man nun wirklich nicht so weit zu fahren. Ein schriftlicher Protest wird da bestimmt niemanden interessieren, man müßte mit Massen gezielt die gesperrten Trails befahren, das würde zumindest eine Diskussion auslösen.

Ich persönlich fahre überall, da ich nicht einsehe, warum der Besitz und Gebrauch eines ansich umweltfreundlichen Gefährts in der Natur verboten sein sollte, auf eigene Gefahr versteht sich. Und da kommt auch schon die rechtliche Seite ins Spiel. Sollte auf einem gesperrten Trail etwas passieren sieht es dann schlecht bei der Haftung einer evtl. bestehenden Versicherung aus.

Es ist allerdings schon etwas seltsam dass der Fremdenverkehrsverein in Riva eine Bikekarte rausbringt und dann diese Trails gesperrt werden.
Vielleicht ist der Wirtschaftsfaktor MTB auch viel kleiner in der Region als wir denken, schließlich gibt es noch Surfer, Läufer, Segler, Kletterer etc. und nicht zuletzt Wanderer.

Schade ist es mir vor allem um die beiden "Moser Guides", die ich letztes Jahr für nur 5 Tage gekauft habe... Die setze ich vielleicht auf Ebay oder will die jemand?

Gruß
bikecrazy
 
Hallo habe folgende Frage!

Weiß von Euch jemand ob der Passo Rocchetta auch mit dem Bike - Verbot belegt ist?

Oder welche Trails sind denn noch legal befahrbar ohne dass man zum "Umweltschwein" wird.

Danke
King Cobra
 
...schlage vor hier keinen zweiten threat zu beleben, die entwicklung in sachen gesetz im trentino kann man (mit etwas durchhaltevermögen) hier nachvollziehen: http://www.mtb-news.de/forum/showthread.php?t=188171

rocchetta wird nach heutigem stand nicht gesperrt, das will nicht mal die SAT. aber laut aussagen der regionalen tourismusverantwortlichen wird es am lago höchstens zu 2-3 wegsperrungen kommen, der hauptteil der wege bliebe offen wie bisher...

..m..
 
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