Pumpen bei Scheibenbremsen

Bei der Scheibenempfehlung schließe ich mich Olli an und ersetze Formula durch Marta. Meiner Meinung nach sollte man bei Scheibenbremsen auf Magura setzen. Die haben den besten Service für deutsche Kunden und sie haben für jedes Segment die passende Bremse.
 
Letzten Mittwoch sind wir zu dritt nachts biken gegangen, 2 mit Scheibenbremsen und ein Kollege mit Felgenbremsen; als es im Schnee (nur ca 3 cm) steil runter ging, sagte der Felgenbremser, dass wir doch bitte unten auf ihn warten sollten, mit der Felgenbremse könne er nicht so schnell fahren, da die Bremsleistung sehr viel schwächer sei und erst sehr spät einsetze. Wenn man so lange wie ich Scheibe fährt, vergisst man die Unannehmlichkeiten der Felgenbremse bei widrigen Bedingungen, ich kann mit der Scheibenbremse im Schnee und im Schlamm fahren wie sonst auch immer, Probleme hatte ich noch nie damit.
Soviel zum Thema Scheibenbremsen.
Gruss
Dani
 
Es gibt nichts besseres als ein Scheibenbremse. Alle genannten Kritikpunkte an Scheibenbremsen beruhen auf den Zielkonflikten bei deren Konstruktion:
-leicht
-einfach zu handhabende Bremsflüssigkeit
-billig
siehe Begründung von Dani dazu (wollte ich auch schreiben, hab aber erst mal abgewartet)

Mein Schlüsselerlebnis hatte ich, als ich mit der gleichen Handkraft mit der ich normalerweise an meiner V-Brake ziehe ein Motorrad (das ich kaum fahre) mit einem Gesamtgewicht von über 300 kg aus ca. 30 km/h abgebremst habe. Motorräder haben bis auf Ausnahmen keine Bremskraftverstärker.

Das Ding stand sofort.

Und wie es mit der technischen Entwicklung so ist -wer spricht denn heute noch von Federgabeln und deren Notwendigkeit-
Keiner.

Ich persönlich bin allerdings ein Freund roher Technique und fahre immer noch gerne mit schwierig zu beherrschenden V-Brakes und mit Starrgabel. Einfach weil es Spaß macht und mir reicht, nicht weil es so toll funktioniert.

Vielleicht werde ich mir mal eine Scheibe zulegen, vielleicht aber auch nicht.
 
Mein Schlüsselerlebnis hatte ich, als ich mit der gleichen Handkraft mit der ich normalerweise an meiner V-Brake ziehe ein Motorrad (das ich kaum fahre) mit einem Gesamtgewicht von über 300 kg aus ca. 30 km/h abgebremst habe. Motorräder haben bis auf Ausnahmen keine Bremskraftverstärker.

wenn ich so einen riesen hebel und so ne fette bremse zum vergleich mit einer mech.felgenbremse,herranziehe schiesse ich da nicht ein wenig übers ziel hinaus?
wenn ich nun eine elektro-hydraulische bremse nehme dann hab ich ne fette bremsleistung auf knopfdruck.
mfg homer
 
Eine elektrohydraulische Bremse folgt dem Prinzip der Bremskraftverstärkung und erfordert externe Energiezuführung..............
nicht grad das tollste am Bike kann ich mir denken.
So vor der Serpentine: Also ich brems jetzt *drück* *drück* *nix passier* *panisch werd* SO EIN DRECK, AKKU LEER *auf die fresse flieg*
Hmmmmm............
nicht so witzig.
 
Nein Homer,

es kommt bei diesem Vergleich auf zwei Kernpunkte an
- wie gut kann ich die menschliche Handkraft in Bremsleistung umwandeln
-was bedeutet Dosierbarkeit eigentlich

Die Anworten lauten also, dass ich mit der entsprechenden Konstruktion, also eine Scheibenbremse, sehr gut dazu in der Lage bin.

Und die Dosierbarkeit in erster Linie von meinen Gewohnheiten abhängt. Erst dann kann ich darüber nachdenken, welche Möglichkeiten es gibt, dass technisch soweit zu verfeinern, dass ich mit zunehmender Handkraft die Kraftübertragung steigere. Auch das ist kein Problem.

Eine Unterscheidung in verschiedene Bremstypen ist m. E. mal wieder typisch für die Fahrradbranche. Da es keine Standards oder Normen gibt, wird alles Mögliche auf den Markt geworfen und wenn es nur suboptimal funktioniert damit erklärt, dass es für diese oder jene Anwendung gedacht ist.
Das soll nicht heißen, dass alle immer die gleiche Bremsleistung benötigen oder man für DH nicht eine andere Bremse benötigt, als für Toureneinsatz oder Straße. Siehe dazu Test Scheibenbremse am Rennrad aus tour 11/2001.

Es soll heißen, dass das keine Rechtfertigung für eine nur 99% funktionierende Bremse sein kann.
Klar, ich kann entscheiden, ob ich mit den 99% ausreichend klarkomme. Die Frage ist aber, wieso ich nicht gleich ein 100% Produkt kaufe oder als Verbraucher nicht sofort ein Anspruch auf ein solches habe. Zumal es das ja auch gibt. Also eher eine Grundsatzfrage.

Was mich persönlich immer stört, ist die Tatsache, dass Hersteller in Produktwerbungen, Tester in Magazinen etc. immer das blaue vom Himmel versprechen, dann aber durch die Hintertür Einschränkungen in Kauf zu nehmen sind.
Und ich mag nicht gerne belogen werden oder dafür gar mein Geld ausgeben.

Nach dem ich ein paar Scheibenbremsen (Rad) gefahren bin, bin ich auch von deren Funktion am Rad überzeugt, nur bei den Details hapert es noch.

So ein Test mit kochenden Bremsen find ich nicht schlecht, sonst wüsste man nie, wie gut sie in den 1% Extremsituationen funktioniert. Das zeigt immer wieder schön auf, dass ich mit dem oben Gesagten nicht falsch liege. Es fehlen nur die Normen.


Die Verwendung einer elektro-hydraulischen Pumpe dient natürlich als Bremskraftverstärker. Damit lässt sich eine Menge machen. Z. B. die Verwendung eines Anti-Schlupf-Regelsystems, dass bestimmt jemand für Fahrräder bauen wird.

Der Ausfall der Pumpe bedeutet nur, dass ich mehr Handkraft aufwenden muss, nicht den Totalausfall der Bremse.

Aber wie weit will man die Anwendungen technischer Hilfsmittel steigern. ABS würde ich allerdings schon gerne mal ausprobieren.
 
@Moritz2
das mit der elektrohydraulik meinte ich ironisch zum vergleich mit der motorradbremse.:o
@yukio
die 100%tigkeit einer bremse(bremssystems)liegt sicher auch im auge des betrachters,
1.es ist sicher technisch kein probl. eine "fahradbremse" zu bauen, die einer motoradbremse für eine 300kg maschine in nichts nachsteht , zu bauen
die 100% tigkeit ist dann aber mit dem gewicht (6-8kg)nicht mehr vorhanden(wer will das in kauf nehmen).
die 100%tigkeit ist dann nicht mehr vorhanden,weil die monströse optik an einem cc-racer sicher nicht ankommt(einige DH-fans wurde es aber freuen:D )
die 100%tigkeit ist nicht vorhanden weil der preis sicher dem fass den boden ausschlägt (zumindest für die meisten)
also müssen für verschiedene bedürfnisse verschieden systeme angeboten werden.eine eierlegendewolmilchsau wäre sicher der knaller, aber leider nicht zu haben.
wie wird den da dié 100% definiert?
anforderungen sind also 1.funktion,2.preis,3.gewicht,4.optik und das image ist sicher ein bedeutender faktor.
alle diese punkte zu erfüllen ist sicher nicht einfach und wiederspricht sich in einigen details.(leider)
eine 100% bremse wird es daher kaum geben!
nur falsche gründe und infos einer kaufentscheidung.
wie zb. ein DH-Fahrer mit julie oder ein cc-racer mit gustav m
beides geht irgendwie, aber 100%???
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Was mich persönlich immer stört, ist die Tatsache, dass Hersteller in Produktwerbungen, Tester in Magazinen etc. immer das blaue vom Himmel versprechen, dann aber durch die Hintertür Einschränkungen in Kauf zu nehmen sind.
Und ich mag nicht gerne belogen werden oder dafür gar mein Geld ausgeben.

Nach dem ich ein paar Scheibenbremsen (Rad) gefahren bin, bin ich auch von deren Funktion am Rad überzeugt, nur bei den Details hapert es noch.
.......................................................................................................... stimme dir voll und ganz zu!!
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Die Verwendung einer elektro-hydraulischen Pumpe dient natürlich als Bremskraftverstärker. Damit lässt sich eine Menge machen. Z. B. die Verwendung eines Anti-Schlupf-Regelsystems, dass bestimmt jemand für Fahrräder bauen wird.
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steckt da ironie drinn ?
wenn ja ,denk mal an CD mit der elo-lefty ,
wenn nein sicher ein punkt der uns noch erfreuen wird.
 
Hope Pro oder Hope. Nach der Meinung vieler anderer zumindest.

Gibt es auch Nachteile bei denen in der Funktion, also außer Lieferzeit und Ersatzteile.
 
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eine eierlegendewolmilchsau wäre sicher der knaller, aber leider nicht zu haben

@Homer: ich denke, du hast es auf den Punkt gebracht. Das mit der Eierlegendenwollmilchsau wird sicher nicht gehen, aber das ist ja bei allen Bikekomponenten so (siehe auch Rennmaus' Beitrag zum Thema Federgabeln...:lol:).

Das es an den Detail noch hapert, denke ich auch. Und das ist auch einer der Hauptgründe, warum viele Biker (mich eingeschlossen) nach wie vor KEINE Disc fahren wollen, denn das Gewicht ist wohl inzwischen kein Thema mehr: siehe Marta!! Aber immernoch die häufigen Probleme mit Schleifen, Quitschen, schlechter Bremsleistung, ohrenbetäubende Geräusche, die Angst vor dem Ausfall (Stichwort Standfestigkeit), starker Flex an Gabeln und Hinterbauten und und und. Das soll nicht heißen, dass alle Discfahrer solche Probleme haben. Dem ist sicherlich nicht so, aber es gibt mindestens genausoviele, die sie haben!!

Damit gleich zum nächsten Punkt: ich denke, die Probleme speziell mit Schleifen und Geräuschen allgemein sind nicht immer (oder eher selten) ein Problem der Bremsanlage selbst. Hier sollten sich mal einige Gabel- und Rahmenhersteller an die eigene Nase packen. Aber nun ja,die Probleme bleiben halt an den Endkunden, also den Bikern, hängen. Leider
 
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