Radon Jab MX im Test: Ballermann mit Ecken und Kanten

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Re: Radon Jab MX im Test: Ballermann mit Ecken und Kanten
Sicher hat das rad im detail ein paar schwächen, aber das Jab ist mmn trotzdem das beste was radon zu bieten hat und mit dem günstigen preis eine interessante option, insbesondere für einsteiger.

Ich persönlich halte nicht viel von den kurzen kettenstreben, daher würde ich ehr zur 29" version greifen.
 
Bei uns in der CH fährt gerade ein ehemaliger CH DH Meister, EU DH Meister und WC DH Podium Fahrer mit einem Jab in der SES Enduro Serie aufs Podest.

Weiss jetzt nicht welches Modeljahr das Bike ist, gefühlt fährt er aber das gleiche Rad seit ca. 4 Jahren. Ok, hinten mit Coil....macht vielleicht den grossen Unterschied aus 😜

Namen nennen wäre ja sooo uncool.
Der Nick Beer der wohl gemeint ist fährt das Swoop lt. seinem Instagram.
2025 ein grünes halb Carbon/halb Alu-Modell.
2024 ein schwarzes Alu-Modell

Also genau wie ich gesagt habe, bestimm auch 1-2 Rahmen pro Jahr die verschleißen.

Beim Swoop wars bei den Käufern die ich kenne nämlich genauso wie bei den Jab-Käufern
bzw. denen (Namen nennen wir ja nicht) die es bekommen haben um damit Rennen zu fahren auch nicht besser.


Es ist als Einsteiger-/Gelegenheitsradl für leichtere Belastungen gemacht, dafür ists auch leichter und hat leichtere Teile und ist kein Panzer von Gewicht oder Fahrverhalten also ziemlich perfekt für was es gedacht ist.

Die Teile passen übrigens an manch andere Rahmen, zB Santa Cruz wenn man "rauswächst".
 
Damit wird er viel Freude haben! Bist du jetzt eigentlich wirklich 18 Jahre das Rocky gefahren?
Ich hab es seit 2010. Aber von der Original Ausstattung ist nur noch das hintere Laufrad übrig (Ex 500 und Hope Pro 2) und der Steuersatz (Hope). (War ein Custom Aufbau als ich es gekauft hatte).

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Aktuell
 
Nach ein paar Runden mit dem Bike:

Lenker ist mir mit 800mm zu breit. Also hab ich ihn auf 780mm gekürzt. Die Griffe bieten kaum halt wenn man ohne Handschuhe fährt und leicht schwitzenden Hände hat. Habe ich also gegen Ergon GE1 EVO Factory getauscht.

Die Laufräder habe ich mit dem Milkit Tubeless umgerüstet (Tubeless band halt lässt sich gut verarbeiten. Am vorder Rad war nur ein Felgenband eingelegt. Am Hinterrad war ein Felgenband eingeklebt, aber krumm und schief und mit vielen falten. Hab eine Stunde gebraucht bis alles inkl. Klebereste draussen waren.

Fahrwerk habe ich erstmal nur den Sag eingestellt. Da fühlt es sich hinten straffer an als vorne.
Bergauf wippt der Hinterbau nicht merklich.

Den fummeligen Kofferraum hab ich bisher nicht genutzt. Zumal man dafür erstmal was brauchte damit sie teile (Werkzeug) nicht drin klappert
Ich hab Rahmengröße M und bei passt es s sehr gut mit dem Sattelstützen Hub von 150mm, wobei 175mm würde auch problemlos funktionieren.

Ansonsten ist es für den Preis ein richtig gutes Bike.
 
Endlich wieder mal ein Bike, welches mir optisch ausnehmend gut gefällt. Und das ist nun mal ein wichtiger Punkt bei mir. Es ist ein Hobby und keine 1/100s Jagd. Ob ich mit meinen Fähigkeiten die angeblichen Schwachpunkte merken würde? - vermutlich eher nicht, obwohl ich mich da auch schon selber überrascht habe. Ich habe auch schon Leute angetroffen, die nichts am Fahrwerk einstellen; das habe bereits der Händler gemacht, das wird schon ok sein :eek: . Naja, egal, alles in allem ein Bike, das mir sicher Spass machen würde.

Einzig das der Staufach-Käse mittlerweile flächendeckend um sich greift, ist offenbar unvermeidlich...
 
Man kann ein Fahrwerk nicht optimieren, wenn man nicht weiß , was man will. Dann ist das Händler-Setup mit hoher Wahrscheinlichkeit top.

Ich würde sogar davon ausgehen, dass der Anteil von Fully-Besitzer ohne Dämpferpumpe gar nicht so klein ist

Es überrascht mich einfach, dass ein Klientel, welches mehrere Tausend € in ein Fahrrad investiert und sogar Urlaube mit demselben plant, letztlich kein gesteigertes Interesse an der Materie hat. Damit meine ich nicht, dass man mit dem Kauf gleich zum Fahrwerksguru mutiert; Lehrgeld gehört dazu und macht es auch spannend. Nur ab einem gewissen Beschäftigungsgrad mit einer Sache, geht das doch Hand in Hand.

Stelle mir das zumindest so vor...
 
das habe bereits der Händler gemacht, das wird schon ok sein :eek: .
Wenn unten am Trailausgang nur 50% des Federwegs genutzt wurde. (Wo vielleicht 80-90% normal wären)

Das sind dann auch die Leute, die mit 2,5-3 bar Reifendruck unterwegs sind, damit es besser rollt…

Ich hab allerdings den Eindruck die werden weniger. Vielleicht waren die auch nur die letzten Jahre mit ihrem neuen Job-Bikes unterwegs und fahren dieses Jahr nicht mehr. 🤷🏻‍♂️
Ich würde sogar davon ausgehen, dass der Anteil von Fully-Besitzer ohne Dämpferpumpe gar nicht so klein ist
😅Wer kennt noch den sich mehrmals wiederholenden Spruch:
„Bring doch heute/das nächste Mal bitte deine Dämpferpumpe mit.“🫣

Ich hab schon aufgegeben zu sagen, was sowas kostet. (Hab selbst nur eine die vor Ewigkeiten unter 20€ gekostet hat.)
 
Es überrascht mich einfach, dass ein Klientel, welches mehrere Tausend € in ein Fahrrad investiert und sogar Urlaube mit demselben plant, letztlich kein gesteigertes Interesse an der Materie hat. Damit meine ich nicht, dass man mit dem Kauf gleich zum Fahrwerksguru mutiert; Lehrgeld gehört dazu und macht es auch spannend. Nur ab einem gewissen Beschäftigungsgrad mit einer Sache, geht das doch Hand in Hand.
ich bevorzuge in meiner freizeit das "doing" gegenüber der beschäftigung mit der ausrüstung (das betrifft neben mtb z.b. auch mein spielen auf einem musikinstrument). und mehr geld gebe ich gerade dafür aus, dass ich mich hoffentlich wenig mit der ausrüstung auseinandersetzen muss.
schrauben ist für mich nicht teil meines hobbys, sondern nur ein ab und zu notwendiges übel, damit die bude fahrbereit bleibt bzw wieder wird.
 
ich bevorzuge in meiner freizeit das "doing" gegenüber der beschäftigung mit der ausrüstung (das betrifft neben mtb z.b. auch mein spielen auf einem musikinstrument). und mehr geld gebe ich gerade dafür aus, dass ich mich hoffentlich wenig mit der ausrüstung auseinandersetzen muss.
schrauben ist für mich nicht teil meines hobbys, sondern nur ein ab und zu notwendiges übel, damit die bude fahrbereit bleibt bzw wieder wird.
Ich denke, das kann man nicht 1:1 vergleichen und letztlich doch irgendwo auch...

Als Saxophonist (auch wenn es 1000 Jahre her ist :D), legte ich Wert darauf, dass das Instrument funktioniert. Eine Voraussetzung, um mich auf die Musik konzentrieren zu können. Mein erstes, gebrauchtes Billiginstrument stresste mich diesbezüglich mehr. Und sonst gibt es Fachleute, die das erledigen.

Beim Bike hast du die Möglichkeit, es einzustellen, um den besten Nutzen daraus zu ziehen. Ich finde, ein notwendiger Schritt, wenn man schon so viel Kohle hinlegt. Danach kannst du dich auch auf das "doing" verlegen.

Schrauben kann auch Spass machen, wenn es nicht zur Obsession wird..;)
 
Kommt vielleicht auf das Instrument an... kenne mich nur mit Gitarren aus.
Und bei E-Gitarren ist es auch so, dass du ganz viele Parameter hast an denen du es anpassen kannst.
Angefangen bei Saitenstärke und dann entsprechend Halskrümmung und Saitenlage je nach Vorliebe und Spieltechnik ... über unterschiedliche Tonabnehmer ... bis zu Verstärker und Lautsprecher.

Das alles beeinflusst das gesamt Instrument E-Gitarre (welche immer als Einheit mit Verstärker etc gesehen werden muss).

Ist also schon ganz gut vergleichbar. Wieviel Aufwand man dann reinsteckt (oder jemanden dafür bezahlt der es für einen macht) ist dann vom eigenen Anspruch etc abhängig.

Und auch in einem anderen Punkt kann man diese beiden Hobbys vergleichen.... gibt viele 45-55 Jährige mit top Ausrüstung ... es kann aber schnell passieren, dass irgendein 16 Jähriger mit einer alten und günstigen Gitarre diese Typen vom Können her komplett in den Schatten stellt 8-)
 
Hobby ist ja erstmal kein Wettbewerb, sondern Zeitvertreib mit Freude an dem was man tut.
Aber klar, für manchen gehört auch Wettbewerb dazu.

Ich hab das Schrauben angefangen, weil mir zwei bis drei Wochen ohne Bike immer zu lange waren (miese Mechanikersituation in der Gegend vor fünfzehn Jahren…).
Für Laufräder und Service an Federelementen gehe aber auch ich zu Spezialisten.

Einstellung von Federung hab ich aber bisher nur im Gelände über einen längeren Zeitraum zufriedenstellend hinbekommen.🤷🏻‍♂️
 
Namen nennen wäre ja sooo uncool.
Der Nick Beer der wohl gemeint ist fährt das Swoop lt. seinem Instagram.
2025 ein grünes halb Carbon/halb Alu-Modell.
2024 ein schwarzes Alu-Modell

Also genau wie ich gesagt habe, bestimm auch 1-2 Rahmen pro Jahr die verschleißen.

Beim Swoop wars bei den Käufern die ich kenne nämlich genauso wie bei den Jab-Käufern
bzw. denen (Namen nennen wir ja nicht) die es bekommen haben um damit Rennen zu fahren auch nicht besser.


Es ist als Einsteiger-/Gelegenheitsradl für leichtere Belastungen gemacht, dafür ists auch leichter und hat leichtere Teile und ist kein Panzer von Gewicht oder Fahrverhalten also ziemlich perfekt für was es gedacht ist.

Die Teile passen übrigens an manch andere Rahmen, zB Santa Cruz wenn man "rauswächst".
Mir war nicht bewusst das man den Namen nennen muss, sorry und ja, Nick ist gemeint.

ich weiss nicht wie viele Rahmen Nick braucht pro Jahr. Bin aber eigentlich ziemlich sicher dass er 2023 und 2024 mit dem gleichen Bike unterwegs war an zwei Rennen wo wir uns getroffen haben und sicher auch das gleiche Bike seit anfangs Saison 25 fährt wie das Bike in Laax.

Jetzt kann man dies mal runterbrechen auf unser Hobby Level und Kilometerleistung pro Saison und da behaupte ich einfach mal dass es ganz, ganz wenige Biker gibt die mehrmals pro Jahr den Rahmen wechseln müssen.

Ob er noch einen Deal mit Radon hat weiss ich nicht, jedenfalls ist er der einzige der Familie wo Radon fährt…
 
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