Richtiger Helm?

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Moin in die Runde!
Ich möchte nach meiner Fussballkarriere (verletzungsbedingt beendet) nun etwas stärker im MTB-Bereich einsteigen. Seit 2017 habe ich selbst ein Focus Spine Elite und bin im selben Jahr die Albrecht-Route gefahren. Seitdem Nicht regelmäßig unterwegs, aber auch nicht ganz so selten. Ich möchte das das ganze etwas forcieren und mehr in Willingen und im niedersächsischen Deister Höhen- und Tiefenmeter sammeln, auch bin ich nicht abgeneigt mal wieder über die Alpen zu fahren.
Was mich jetzt langsam etwas stutzig macht ist mein Helm. Seit 2017 an fahre ich einen Abus Aduro 2.0. Auf meiner Birne sehr bequem, aber ich frage mich ob dieser für Trails auch geeignet ist und nicht eher in die Alltagskategorie geschoben werden sollte!?

Ich frage jetzt nicht speziell nach einem bestimmten Modell, sondern würde eher wissen welche Art von Helmen für meine Einsatzbereiche grundsätzlich geeignet sind.

Danke schonmal!

Mit freundlichen Grüßen
 
Helm muss den Normen entsprechen, das tut er. Wie er aussieht, wie schwer er ist und wie gut durchlüftet, ist für den Einsatzzweck egal.
 
Dein Helm ist voll ok, solange er nicht zu alt ist. M.W. sollte man nach 4-5 Jahren mal an was Neues denken wegen Ermüdung des Styropors.
Der Trend geht wohl zu Helmen, die hinten etwas tiefer gezogen sind (und besser zum martialischen Image der bergaborientierten MTBler mit den Bikes mit den längeren Federwegen passen. Sarkasmus off). Wenns bei Dir ernster werden sollte mit "schnell bergab" bis hin zu echtem Downhill (also Biken mit erhöhtem und häufigerem Sturzrisiko), dann würde ich nach Helmen suchen, die zumindestens nen (abnehmbaren) Kinnschutz haben.
Wenn Du mit moderatem Tempo unterwegs bist und ne vernünftige Fahrtechnik hast (also Dich nicht alle Nase lang hinlegst weil Bewegungsidiot), reicht Dein Helm allemal - auch für AX.
 
Erstmal vielen Dank für die Antworten, wenn auch etwas verspätet.
Der Hintergrund meiner Frage war halt, ob ich damit auf Trails sicher unterwegs bin, da die „üblichen“ MTB-Helme hinten ja etwas tiefer gezogen sind. Aber es scheint ja so, dass diese keinen weiteren (Sicherheits-)Zweck erfüllen bzw. nicht unbedingt sicherer sind als mein bisheriger Helm. In ein paar Jahren kann man sich ja mal neue Gedanken zu dem Thema machen.
 
ob ich damit auf Trails sicher unterwegs bin
Ist klar, was du meinst, ich sags trotzdem: Nur wegen deinem Helm, bist du nicht sicher unterwegs.
Ein Helm schützt nicht vor allen Kopfverletzungen und es gibt auch noch zig andere Brüche oder Todesursachen, die du dir zuziehen kannst.

Ein Helm muss passen und sollte den aktuellen Normen entsprechen. Der Rest ist meist Aufpreis für Gewicht, Komfort usw.
Ob du einen speziellen MTB Helm möchtest oder deinen bisherigen behältst, ist auch mehr Geschmackssache.

Nennenswerten Mehrschutz wirst du nur mit einem Fullfacehelm und/oder zusätzlichen Protektoren haben.
Ob du nun einen Abus Helm von 2017 hast, der passt oder dir einen neuen kaufst, wird praktisch keinen Unterschied machen. Wenn dann für die Psyche und dir gefühlte Sicherheit geben, aber kein echtes Plus.
 
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