Mal noch ein paar Anmerkungen zum Terry (fahre selber den Fly jetzt im dritten Jahr - allerdings meist nur auf Touren, sonst Flite und Velo Prolite):
* Den Test in der MTB mit viel Vorsicht genießen. Zum einen sind Satteltests eh sehr grenzwertig bzgl. Aussagekraft ("Popometer" dürfte so ziemlich das individuellste sein, was es beim MTB-Setup gibt), zum anderen ist der Test im Labor der SpoHo durchgeführt worden. Wo die Terry-Sättel auch entwickelt wurden...
* Das Ding ist ein Sofa. Im Vergleich zu anderen "üblichen" MTB-Sportsätteln sehr weich. Dadurch ergibt sich ein leicht schwammiges Sitzgefühl.
* Er ist schwer. Was mich auf einer Tour nicht stört.
* Dass er die Bewegungsfreiheit eingrenzt kann ich nicht unterschreiben. Für mich reicht die dicke.
* Eigene Erfahrung: Ich nutzte ihn wie gesagt auf langen Touren, weil es bis dato der einzige
Sattel ist, bei dem ich auch ~800HM am Stück ( !! - das Auf-und-Ab in Mittelgebirgen fahre ich problemlos mit dem Prolite) fahren kann und den Abend auf der Hütte dennoch im Sitzen verbringen kann. Allerdings ist bei mir die Durchblutung eher mies. I.e.: Früher oder später schläft der "kleine Schmirgel" ein, wenn ich den
Sattel nicht leicht abneige.
* MEIN Fazit: Für MEINE Sitzhöcker gut (obwohl da ja alle zu harten Sätteln raten), für MEINEN Genitalbereich schlecht. Leider ist's bei meinem Prolite genau umgekehrt

Dazu muss man sagen, dass ich kein Vielfahrer bin. Ich habe im Endeffekt zu wenig Zeit, meinen Hintern an die harten Knochen zu gewöhnen. Sowohl Fly wie Prolite sind für mich also eigentlich nur Kompromiss-Sättel. Wobei ich in den Prolite ja mehr Hoffnungen setze
