Stirbt 12x150mm aus?

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Moin!
Hab mir dieses Jahr ein 2011er Modell Mongoose boot´r gekauft mit dem Maß von 12x150mm an der Hinterachse.

Nachdem ich mein HR zerschossen habe, habe ich nach einem Komplettlaufradsatz geguckt (habe mich aber nun nur für eine neue Felge entschieden). Falls ich mich aber in der "Winterpause" für einen neuen Laufradsatz entscheiden sollte, würde es überhaupt Sinn machen es in den Maß 12x150mm zu kaufen, oder soll ich lieber das Gelb sparen und im Frühjahr 2015 (geplant) in ein neues Bike stecken? Finde kaum 2013er Bikes mit diesem Hinterbaumaß.

Gruß
Chris
 
Kann dein "Problem" nicht nachvollziehen. Naben in dem Maß wird es schon noch viele Jahre geben - wenn sie überhaupt vom Aussterben bedroht sind...
 
Bei Bikes aus Nordamerika ist 150x12 weiterhin sehr beliebt (auch im Allmountain Bereich). In Europa waren es immer nur DHer.

Daran hat sich eigentlich seit langem nichts geändert.
Für Stolperbiken mag ich in Zukunft aber kein 150x12 mehr. Durch die 15mm mehr Breite, frissts mir einfach zu viele Schaltwerke.
Dazu gibts ein paar enge Stellen wo ich seitlich mit beiden Pedalen verkeile, während andere noch durchkommen - ist zwar sehr selten, aber passiert halt. Bei DH oder Freeride würde ich aber weiterhin lieber 150x12 haben.


Ein weiteres Problem sind leichte Kurbeln die noch bezahlbar sind (gibt im Prinzip nur die FSA Gravity light - und die kostet schon recht viel und ist nicht so leicht). Mir würde eine XT Kurbel auch locker reichen von der Stabilität und preislich bekäme man statt Gravity light ja schon XTR Auslaufmodelle.

Laufräder bzw Naben gibts eh genung, und man zahlt nur 10-20€ Aufpreis.
 
Danke für eure Antworten. Ich hatte halt das Gefühl, dass 12x150mm nicht mehr so gut läuft, da einige Anbieter fast nur noch 12x135mm auf Lager haben. Und falls sie dann doch 12x150mm anbieten, es mit einer langen Lieferzeit von bis zu 2 Monaten verbunden ist.
 
Nachdem ich mein HR zerschossen habe, habe ich nach einem Komplettlaufradsatz geguckt

Und warum lässt du dir nicht eine neue Felge auf die alte Nabe speichen?
Hast du das HR sooo gründlich zerschossen?

Ich habe dieses Jahr 2 150mm Hinterräder gebaut, für meinen Sohn und mich.
Ich finde das ein sehr brauchbares Maß dank den symmetrischen Flanschen (DT 350). Hab dünne 1.5er Speichen verwendet und es ist äußerst steif.
 
Ja, ich habe mich letztendlich dazu entschlossen eine neue Felge auf die alte Nabe Speichen zu lassen. Hatte aber bevor ich die Felge zerschossen habe schon mit dem Gedanken gespielt mir neue LR zuzulegen, die ich dann aber auch auf mein neues Bike -geplant Neujahr 2015- montieren kann.
 
Ein weiteres Problem sind leichte Kurbeln die noch bezahlbar sind (gibt im Prinzip nur die FSA Gravity light - und die kostet schon recht viel und ist nicht so leicht).

Das Angebot an passenden Kurbeln ist tatsächlich ein Problem.
Aber halt; es gibt die Truvativ XO-DH.
Wiegt 500g und ist dank Vielzahnprofil mit allen erdenklichen Spiderless-Kettenblättern ausrüstbar.
Von Auswahl kann man bei EINER leichten Kurbel zwar nicht sprechen, aber immerhin gibst was richtig Feines preislich deutlich unterhalb XTR.

Ansonsten find ich 150/157 x 12 prima. Würde übrigens bei 29ern besonders viel Sinn machen.

Gruß, Uwe
 
ja, ist aber nur 1fach. Sorry, darum gehts ja grade. Für DH oder hartes Freeride - logo da nimmt man sowieso eine Saint Kurbel oder ähnlich haltbares (die FSA Gravity Light - weiß nicht ob die haltbar genug ist - das Alu ist sehr weich - aber ich denke mal bezüglich wirklich brechen ist sie schon sehr stabil)...

Ich will weiterhin 2fach plus Bashguard. Hab mal mit Taco probiert , bei der 4 Fahrt wars das - ich setz viel zu oft (halt auch bewusst) auf damit das halten würde....
Die Bashguards halten ja auch nicht ewig aber entsprechen meinen Wünschen halt mehr.

Nur im Enduro bzw Allmountainbereich schauts halt eher schwarz aus was bezahlbahre leichte Kurbeln angeht. SLX, XT oder XTR Fehlanzeige. Zee ziemlich schwer (gibts die überhaupt 2fach plus Bash??)- Saint okay aber halt auch sehr teuer und eher schwer.

Ja es gäb da noch die Clavicula oder so ähnlich. Die kostet aber ein Vermögen, und ich hab nichts so gutes zur Haltbarkeit gehört. Dafür halt wirklich sauleicht

Weil eigentlich dürfte der Gewichtsnachteil bei Kurbel, Nabe nicht mehr wie 30-50g ausmachen. Real liegt man eher bei 200 - 250g. Und das obwohl man theoretisch sicher eher Gewicht sparen könnte (Tretlager breiter - ergo weniger Probleme bei Reifenfreiheit und auch steifer - deutlich leichterer Hinterbau möglich bzw breitere Nabe - dünnere Speichen möglich)

Dazu kommt dann noch der Umwerfer - hier geht nur Saint bei Shimano. Zum Glück sind Umwerfer bei mir kein Verschleißteil und Gewichtsmäßig ist ja egal ob XTR oder Saint. Man kann zwar meisten auch normale Umwerfer verwenden, die schalten sich aber deutlich schlechter.
 
Hmmmm...

Als Kurbel habe ich einfach eine RF Northshore auf ein ISIS Innenlager gepackt, und Umwerfer ist ein SLX 2fach. Ist kein Leichtbau, funktioniert einfach.
 
Ich hatte für 83mm bislang Saint 2-fach etwas erleichtert.
21er Titan + 34er specialités TA Kettenblätter mit dem leichten Hone-Bashring. Ergibt mit Innenlager 1005g.

Seit XX1 gibts aber auch für 83mm eine tolle Alternative.
Da bei SRAM alle Kurbeln baugleich sind und sich nur durch die Decals unterscheiden, kann man prima kombinieren.

XX1-Antrieb mit der 83er XO-DH Kurbel und passendem Narrow-Wide-Kettenblatt mit Bashring bringt ggü. 2-fach (XTR-Schlatkomponenten + erleichterter Saint-Kurbel) 630g.
Das versöhnt mich mit dem 83er Innenlager.
Leichter gehts dann derzeit nicht mehr, egal ob 1-fach oder 2-fach.

Gruß, Uwe
 
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