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Neues Pivot Les SL Dropbar: XC-Hardtail trifft auf Rennlenker

Gravelbikes entwickeln sich ja gerade in verschiedene Richtungen.
Bei dieser Richtung wiederholt sich scheinbar die Geschichte; wir Mountainbiker wissen schon, wie das damals war.
Zu dumm nur, das man den Rennlenker nicht gegen einen Geraden tauschen kann, sonst wäre es ja kein Gravelbike mehr...
Na ja, da lässt mittlerweile so mancher Veranstalter nicht mehr mit sich reden. Da gilt ein solches Bike trotz des Lenkers nicht als Teilnahmeberechtigt, weil es trotzdem als MTB angesehen wird. Z.B. beim Harzgravel der Fall.
 
Na ja, da lässt mittlerweile so mancher Veranstalter nicht mehr mit sich reden. Da gilt ein solches Bike trotz des Lenkers nicht als Teilnahmeberechtigt, weil es trotzdem als MTB angesehen wird. Z.B. beim Harzgravel der Fall.
Mit welcher Begründung?

So ein Ari Gravelbike kann auch 29x 2,25
https://aribikes.com/products/shafer

Federgabeln und selbst Gravelfullys wie das Trek gibt es auch
 
War vor 30-35 Jahren alles schon daaaa und ist "Gott sei Dank" wieder weg.... aus dem MTB-Bereich.

Gerader, aufgeräumter MTB-Lenker... was ich mir dann noch gefallen lassen würde ---> ist ein mittig positionierter Aero-Bogen. Dort könnte man dann tatsächlich mal den Vollvisierhelm beim Uphill fahren einhängen oder eine Tasche mit anderem "Zeug" unterbringen und... bei den harten CC-Rennen eben auch mal die vielversprechende Aero-Position abtauchen.
Aber die Rennlenker am MTB 🤮
 
Sitzbank nicht vergessen...
Entweder die vom Bonanza-Rad, oder die hier:

american-eagle-1996
 
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Spannendes Projekt. Würde ich so schon auch gerne mal ausprobieren.

Und dann steht der Rahmens als MTB Modell (bei dem nichts(?!) anders ist) als Neurad für knapp die Hälfte bei Kleinanzeigen drin und wird nicht verkauft. Da frag ich mich schon wie Argumentationskette für diesen Preis ist.
 
Ich bin auf das Erscheinen der ersten 700-800 mm breiten Drop Bars Ende 2026 / Anfang 2027 gespannt. Eindeutig mehr Kontrolle bei der Oberlenker-Griffhaltung....

an die Enden dieser 80cm Dropbars , sollte man unbedingt diese hier ran schrauben -> NOCH MEHR Kontrolle/Optionen bei der Aero-Griffhaltung , innovativ und neu.

s-l1200.jpg
 
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Selbst beim Unbound XL „Gravel-Race“, sieht man viele Dropbar-MTBs, „Moderne“ Gravel-Bikes mit 60 mm Suspension und 2.2 XC-Reifen haben die nächste Generation Richtung MTB eingeläutet. 100 mm XC-Bikes mit Flatbar oder als Dropbar-MTBs sind in den großen Offroad-Ultradistanzrennen (Devide etc.) die Winner-Bikes.
Das 100mm Hardtail, je nachdem rigid, der Lenker ist am Ende Geschmackssache, ist für Mixed- und Offroad-Endurance einfach die perfekte Maschine, geformt durch Jahrzehnte MTB-Evolution, und der Alptraum der Industrie, weil es kaum noch Marge hat 😂 Was liegt da näher, als das Dingen einfach Gravelbike zu nennen, und die Marge zu verbessern? 🤑
 
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Selbst beim Unbound XL „Gravel-Race“, sieht man viele Dropbar-MTBs.
So ist es – 57 % Flatbars, 43 % Dropbars zum Beispiel bei der Tour Divide 2025.

Mehr Statistik – von der Reifenbreite bis zum Rahmenmaterial:
https://bikepacking.com/bikes/rigs-of-the-2025-tour-divide-stats/

Und jede Menge Unbound-Bikes in der Übersicht:
https://bikepacking.com/bikes/2025-tour-divide-rigs-part-1/

https://bikepacking.com/bikes/2025-tour-divide-rigs-part-2/
 
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Ja irgendwie…

Reizt das Konzept und löst trotzdem zeitgleich Habenwollen und Brechreiz aus. Schwer zu beschreiben…

Hardcore Gravel für ???🤷‍♂️

Grob die Richtung würde mich schon grundsätzlich interessieren, hier in den Voralpen, 5-30km Anfahrt zum Berg, danach eher Forstautobahn… Obwohl, das ging vor zehn Jahren auch mit dem Querfeldeinrad… aber man wird ja nicht jünger…
Beim Atlas Mountain Race fahren einige damit hab ich gesehen.
Kann mir auf den ewig langen strecken das schon vorstellen.
Die haben auch den Thriatlon Aufsatz noch drauf.
 
so blöd es sich anhört, irgendwo kann ich mir schon die Leute vorstellen, die sowas kaufen, sind nur nicht viele. Glücklicherweise braucht man als Hersteller keine neuen oder spezielle Teile dafür. Ob ich jetzt 100mm Steuerrohr habe mit einer 100mm Federgabel wie beim Hardtail oder 150mm Steuerrohr beim Adventure Gravel und 40-60mm Federweg ist von der Cockpithöhe auch schon egal. Nur ist der Hobel recht lang, ich wüsste auf Anhieb nicht, welche Größe ich anhand der Geo Tabelle bräuchte. Außerdem müsste sich ein Fehler in der Größentabelle eingeschlichen haben, mit Cotanges(Sitzwinkel)*Stack+Reach komme ich auf andere Oberrohrlängen als Pivot, die Formal passt aber bei anderen Rahmen, denke mal, dass Pivot gleich die Offsetsattelstütze einberechnet hat, was aber sonst keiner macht

Preislich natürlich wieder absolut gesalzen, wenn ich sowas haben wollen würde, würde ich entweder selbst was aufbauen oder eine Alternative kaufen, nur halt der Sitzwinkel ist etwas besonders beim Pivot, die Alternativen sind da deutlich flacher. Selbst ausgehend vom Pivot LES SL Framekit bei UVP 2600€ könnte man sich was günstigeres bauen, wenn man sich mal einen Nachmittag Zeit nimmt. Rival 13x Xplr Komplettgruppe 1100€, XR1700 auf Bike24 550€, Cockpit 350€ mit Cabong Lenker, Sid SL Ultimate auf Bike24 700€, Reifen 150€, Sattel und Sattelstütze 300€ komme ich auf 5750€ und hätte bessere Komponenten. Mit anderen Rahmen, zbsp Yeti Arc, Bike Ahead Composits the Frame (Preis hat mich positiv überrascht), Santa Cruz Highball, Mondraker Podium, etc würde man sich noch mehr Geld sparen. Pivot kauft man aber eh nicht zu UVP Preisen, meist geht da schon etwas Rabatt beim Händler. Ändert aber nichts daran, dass das Rad für die Komponenten selbst mit 30% Rabatt immer noch teuer wäre. Besonders die Apex Hebel sind ein Dorn im Auge, die aktuelle Generation hat massiv bessere Bremsleistung im Oberlenker und ist ergonomisch auch besser. Lenkerband wickeln ist eine lästige und undankbare Arbeit wenn man die tauschen will wenn man noch keine wirkliche Erfahrung damit hat
 
mit Cotanges(Sitzwinkel)*Stack+Reach komme ich auf andere Oberrohrlängen als Pivot
Weniger oder mehr?
Habe irgendwo mitgenommen, dass Pivot den SW auf Sitzhöhe und nicht auf Stackhöhe angibt.
Kann mich auch täuschen.

denke mal, dass Pivot gleich die Offsetsattelstütze einberechnet hat, was aber sonst keiner macht
Ghost hat das beim Lector Vorgänger gemacht. Waren da 25-30mm.

Nur ist der Hobel recht lang
Das Santa Stigmata ist auch lang und wird dann nur mit einem 70mm Vorbau gefahren.
Sprich du hast die Wahl zwischen langem Rahmen mit kurzen Vorbau oder kurzer Rahmen mit langem Vorbau

welche Größe ich anhand der Geo Tabelle bräuchte.
Ich dachte, dass Specialized beim Diverge das gleiche Rahmen/Gabelset für Dropbar und Flatbar verwendet.
Wenn ich mir die Geos mal anschaue, sind die sehr unterschiedlich.
Habe die Größe nach der Sitzrohrlänge gewählt.
Ein M Flatbar müsste dann ein 56 Dropbar sein
https://www.specialized.com/ca/en/d...972?color=322110-199972&searchText=95422-3002

https://www.specialized.com/de/de/diverge-comp-e5/p/175289?color=290927-175289

Der Radstand weicht um ~50mm ab.
Der SW ist aber gleich.

Pivot LES SL Framekit bei UVP 2600€ könnte man sich was günstigeres bauen
Nimm doch den von KL Bikes. Das wird dann deutlich günstiger
https://www.klbikes.de/les-sl-v2


Marin hat sowas ähnliches auch gemacht.
Die nehmen den Gravelrahmen „Gestalt“ auch für ein Flatbarbike her. Das „DSX“. Gibt es dann mit Starrgabel oder auch mit Federgabel. Dort weichen die Geos bei gleichem Rahmen auch etwas voneinander ab.
 
Also, wenn ich meinen LES mit Dropbar fahren wollte, was ich bestimmt nicht vorhabe, dann müsste ich aufgrund der Länge mindestens eine Nummer kleiner wählen. Dann, um den niedrigen Stack auszugleichen mehrere Spacer und einen positiven Vorbau montieren. Dazu kommt, dass die Sattelstütze sehr lang sein müsste bei sehr kurzem Sitzrohr. Selbst bei meinem XL Rahmen ist die 400 mm bei mir (Langbeiner) fast am Anschlag. Für Umbau eines Hardtails auf Dropbar würde ich mir z.B. eher ein Scalpel HT anschauen.
 
Also, wenn ich meinen LES mit Dropbar fahren wollte, was ich bestimmt nicht vorhabe, dann müsste ich aufgrund der Länge mindestens eine Nummer kleiner wählen. Dann, um den niedrigen Stack auszugleichen mehrere Spacer und einen positiven Vorbau montieren. Dazu kommt, dass die Sattelstütze sehr lang sein müsste bei sehr kurzem Sitzrohr. Selbst bei meinem XL Rahmen ist die 400 mm bei mir (Langbeiner) fast am Anschlag. Für Umbau eines Hardtails auf Dropbar würde ich mir z.B. eher ein Scalpel HT anschauen.
Ganz genau.

Oder Stummelvorbau mit 20mm fahren.
 
Na ja, da lässt mittlerweile so mancher Veranstalter nicht mehr mit sich reden. Da gilt ein solches Bike trotz des Lenkers nicht als Teilnahmeberechtigt, weil es trotzdem als MTB angesehen wird. Z.B. beim Harzgravel der Fall.
Echt? UCI-mäßiger als die UCI (denn da sind sogar Flatbar MTBs für UCI Gravel Rennen zugelassen - außer für die Weltmeisterschaft, da muss es wenigstens eine Dropbar sein)?

Wo ist denn da der ach so gerne bemühte Spirit of Gravel?
Und wen will man da Schützen oder Ausgrenzen? Das von der Stange gekaufte Canyon Grizl mit RockShox Rudy und 40 mm Frontfederung gegen ein Trek CheckOut mit 40 mm hinten und 60 mm vorne Full Senspension gegen ein Lauf Seigla mit Blattfedergabel? Alles Gravelbikes mit Dropbar von der Stange.

Aber herrjeh, würde eh off-topic ^^
 
Stigmata Reach Large: 420mm
Les SL Reach Large: 460mm
Stigmata leicht flacheren Sitzwinkel (74°) plus 70 mm Vorbau. LES SL halbes Grad steilerer Sitzwinkel plus 40 mm Vorbau. Ganz so furchtbar weit sind die also nicht voneinander entfernt.

Hab jetzt nicht im Detail geschaut, ob man ein L bei Santa Cruz auch wirklich mit einem L bei Pivot und Pivots MTB-Rahmen vergleichen kann. Es scheint aber so oder so eher kürzer zu sein.

Aber schau z.B. mal ein anderes Hardtail der ähnlichen Generation: Canyon Exceed. Reach 455 mm in Größe L (d.h. nur 5 mm weniger als beim Pivot), dafür aber 80 mm Vorbaulänge (40 mm länger). Dazu ein weiteres halbes Grad steilerer Sitzwinkel (75°).

Ich persönlich fahre das Exceed in Größe S und da passt es mir hervorragend sowohl als Flatbar wie auch mit Dropbar.

Und der effektive Reach (Sattelmitte zu den Hoods) ist exakt gleich zu meinem "normalen" Gravelbike, einem 22 Drifter.

Weil die Frage hier also doch etwas vermehrt diskutiert wird, hier gerne nochmal meinen Link, wo ich die Geometrie- und Handling-Hintergründe aufzeige: https://torstenfrank.wordpress.com/...on-flatbar-und-rennlenker-theorie-und-praxis/

Schlussfolgerung darin: wenn dir das Rad mit Flatbar super gefällt, wird es das sehr wahrscheinlich auch mit Dropbar tun. Denn die verschiedenen wirkenden Dimensionsänderungen hinsichtlich Fit wie auch Steuerung gleichen sich hinreichend aus.

Für den Teilnehmer mit dem Pivot LES SL: Das wird so sein - wenn dir dein Bike mit Flatbar jetzt schon eigentlich zu lang ist bzw. Überhöhung zu groß oder aus welchen Gründen auch immer nicht den geilsten Fit oder das geilste Handling ever hat - ja, dann ist das einfach nicht der richtige Rahmen für dich bzw. es wäre auch wenig angeraten, da eine Dropbar-Konversion vorzunehmen.
 
Für den Teilnehmer mit dem Pivot LES SL: Das wird so sein - wenn dir dein Bike mit Flatbar jetzt schon eigentlich zu lang ist bzw. Überhöhung zu groß oder aus welchen Gründen auch immer nicht den geilsten Fit oder das geilste Handling ever hat - ja, dann ist das einfach nicht der richtige Rahmen für dich bzw. es wäre auch wenig angeraten, da eine Dropbar-Konversion vorzunehmen.
Falls du mich meinst. Das Bike passt perfekt und fährt sich traumhaft. Bin aber allerdings auch kein Freund von Dropbar. Denke es hängt natürlich auch von den Körperproportionen und Rahmengröße ab, ob da ein Dropbar passt.
 
Mit welcher Begründung?

So ein Ari Gravelbike kann auch 29x 2,25
https://aribikes.com/products/shafer

Federgabeln und selbst Gravelfullys wie das Trek gibt es auch
Gibt es verschiedene Begründungen, die meisten stützen sich auf Argumente in Richtung Sicherheit, Vergleichbarkeit oder Fairness. Plausibel ist das für mich nicht. Zumal beim Beispiel Harzgravel im letzten Jahr nicht mal ein Problem war ein Mountainbike mit graden Lenker zu nutzen.
 
...die wollen sich und die bike-sponsern einfach nicht durch die teilnahme von ein paar 90s-retro-old-school-mtbs blamieren lassen 😜
 
Falls du mich meinst. Das Bike passt perfekt und fährt sich traumhaft. Bin aber allerdings auch kein Freund von Dropbar. Denke es hängt natürlich auch von den Körperproportionen und Rahmengröße ab, ob da ein Dropbar passt.
Nee, eher von persönlichen Präferenzen. Wie gesagt, wenn dir das Bike dann mit Flatbar gefällt, wird's sich auch mit Dropbar toll fahren. Natürlich mit Stichwort "fahren". Wenn du dafür andere Räder hast bzw. mit dem Pivot sowieso lieber technische Sachen shreddest, dann macht's natürlich eher wenig Sinn.

Solltest du allerdings immer schon sehnsüchtig nach einem fähigen Gravelbike mit 2,25" Reifen und Frontfederung gesucht haben... du könntest bereits eines besitzen... :)
 
Für Fans von Klassifikationen poste ich immer gerne diesen Beitrag:
https://theradavist.com/drop-bar-29er-mountain-bikes

Für mich war bei Gravelbikes von vorne herein klar: Rennradtechnik (142 mm Steckachen, RR-Kettenlinie und Q-Faktor) ist ein extrem limitierender Faktor, weil so bei Reifen Richtung 2.0 in der Regel Schluss ist. Sowas und Rigid fährt sich im einfachen Gelände schon richtig bescheiden, wenn man ein Hardtail mit 2.2 und 80-100er Federgabel gefahren ist, erst recht bei Touren über mehrere Tage.

Daher verstehe ich schon die Idee der Dropbar-MTBs, eine kausale Entwicklung durch die Gravelbike-Unzulänglichkeiten, Hardtails sind bewährte MTB-Technik, die sofort liefert, und verfügbar ist, wesentlich weniger kostet und Rigid nicht mehr sondern eher weniger wiegt, während auf der Gravelbike-Seite krude Ideen wie Road-Boost entstehen.

Und wenn man beim nächsten Trip doch viel Teer dazwischen hat, einfach zweiter Laufradsatz mit schmalen Reifen, oder mal eine Starrgabel reinstecken. Die Spielwiese ist also riesig.

Mir reichen aber inner Barends am Hardtail völlig, und somit ist immer ein wirklich geländetauglicher Lenker dabei.
 
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