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Insolvenzen in der Bike-Industrie: Gibt es Licht am Ende des Tunnels?

Nicht erwähnt wurde das Bike - Leasing, welches auch zeitnah zum "Corona - Boom" populär wurde. Durch diese Möglichkeit haben Käuferschichten Bikes in Preislagen gekauft, welche unter "normalen Kaufbedingungen" nie und nimmer so verkauft worden wären. In Verbindung mit etwaigen Serviceversicherungen, oder auch als Teil des Leasingvertrages, haben auch die Preise mancher Verschleißteile unverschämt angezogen, da ein Großteil dieser Kunden diese mit einer Unterschrift bezahlt haben.

"Käuferschichten haben keine Bikes in Preislagen gekauft, welche unter normalen Kaufbedingungen nie und nimmer so verkauft worden wären", sondern über ihre Arbeitgeber geleast.

Und bleiben wir mal bei "nie und nimmer": Nie und nimmer würde zumindest mein Arbeitgeber (und ich vermute die allermeisten anderen seriösen Firmen mit verantwortungsvollen kaufmännischen Leitungen/Personalabteilungen würden es auch nicht), einem Leasingvertrag zustimmen, bei dem ein Arbeitnehmer oder eine Arbeitnehmerin durch den Preis des Rades eine monatliche Leasingrate stemmen müsste, die in keinem Verhältnis zu dem jeweiligen Verdienst des Mitarbeiters oder der Mitarbeiterin steht.
Für ein Rad in der Preiskategorie um die 10000 Euro wird schon mal eine monatliche Leasingrate von deutlich über 300 Euro fällig. Und die kann sich nur eine bestimmte Arbeitnehmerklientel mit entsprechendem Gehalt leisten

Andere Arbeitgeber deckeln die Preise für Leasingräder. Das bedeutet, dass deren MA nur Räder bis zu einer bestimmten Preisgrenze leasen können. Oder die Firmen lassen das Leasing von Mountainbikes oder Rennrädern erst gar nicht zu, weil damit Risikosportarten ausgeübt werden oder es nicht zu deren Dienstradphilosophie passt.

Diese Punkte werden bei der Pauschalverurteilung von Jobrad und Co. im Sinne von "durch Bikeleasing ist alles teurer geworden" ganz oft und vor allem auch ganz gerne mal übersehen.
 
es gibt fahrer und händler, denen geht's richtig gut. mir fällt das auf das ich verdammt viele schöne teure autos auf insta weiterleite obwohl ich kaum auto accounts abonniert habe.
ist es verboten teure Autos zu fahren? oder was willst du damit sagen? bitte nicht das typisch deutsche wieder 🤮.... wer rechtens Geld verdient kann damit machen was er will von mir aus sein Porsche vergolden lassen...
 
Nie und nimmer würde zumindest mein Arbeitgeber (und ich vermute die allermeisten anderen seriösen Firmen mit verantwortungsvollen kaufmännischen Leitungen/Personalabteilungen würden es auch nicht), einem Leasingvertrag zustimmen, bei dem ein Arbeitnehmer oder eine Arbeitnehmerin durch den Preis des Rades eine monatliche Leasingrate stemmen müsste, die in keinem Verhältnis zu dem jeweiligen Verdienst des Mitarbeiters oder der Mitarbeiterin steht.
Die Firma bestimmt ob ein Mitarbeiter sich etwas leisten kann? Super!

Oder die Firmen lassen das Leasing von Mountainbikes oder Rennrädern erst gar nicht zu, weil damit Risikosportarten ausgeübt werden oder es nicht zu deren Dienstradphilosophie passt.
Zum Glück ist nicht jeder Laden so übergriffig und funkt den Mitarbeitern in ihre Freizeit rein.
 
Und bleiben wir mal bei "nie und nimmer": Nie und nimmer würde zumindest mein Arbeitgeber (und ich vermute die allermeisten anderen seriösen Firmen mit verantwortungsvollen kaufmännischen Leitungen/Personalabteilungen würden es auch nicht), einem Leasingvertrag zustimmen, bei dem ein Arbeitnehmer oder eine Arbeitnehmerin durch den Preis des Rades eine monatliche Leasingrate stemmen müsste, die in keinem Verhältnis zu dem jeweiligen Verdienst des Mitarbeiters oder der Mitarbeiterin steht.
Ich weiss nicht genau wie das in D funktioniert (so was wie Jobrad ist meines Wissens in CH nicht existent), aber muss ein Leasing zwingend über den Arbeitgeber laufen? Gut, die Bezeichnung Jobrad lässt schon den Zusammenhang vermuten.

Leasing kenne ich idR. im Zusammenhang mit Kfz. Für die Bank reicht ein Nachweis der festen Anstellung und die Verdiensthürden sind oft erschreckend niedrig. Der einzige Moment, wo der Arbeitgeber involviert ist; und im Grunde auch nur am Rande. Dann werden vorzugsweise BMW/MB/Audi der oberen Preisklasse geleast, welche weit entfernt von der Kaufkraft der Kunden ist. Diese eiern dann während der Laufzeit mehr schlecht als recht durch die Sache und die Bank hält permanent das Damoklesschwert über deren Köpfen. Aber eben, für die Bank muss nur die Rate gedeckt sein und wenn es mal nicht mehr geht und die jungen Leute Konkurs gehen, wird das Fahrzeug eingezogen und die Allgemeinheit darf dann wieder schauen...

Ich muss mich mal schlau machen, wie das mit Fahrräder ist. Mittlerweile kann man ja alles mögliche leasen. Eine Ex-Arbeitskollegin hat ihr Pferd auch geleast...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiss nicht genau wie das in D funktioniert (so was wie Jobrad ist meines Wissens in CH nicht existent), aber muss ein Leasing zwingend über den Arbeitgeber laufen? Gut, die Bezeichnung Jobrad lässt schon den Zusammenhang vermuten.

Leasing kenne ich idR. im Zusammenhang mit Kfz. Für die Bank reicht ein Nachweis der festen Anstellung und die Verdiensthürden sind oft erschreckend niedrig. Da werden vorzugsweise BMW/MB/Audi der oberen Preisklasse geleast, welche weit entfernt von der Kaufkraft der Kunden ist. Diese eiern dann während der Laufzeit mehr schlecht als recht durch die Sache und die Bank hält permanent das Damoklesschwert über deren Köpfen. Ich muss mich mal schlau machen, wie das mit Fahrräder ist. Mittlerweile kann man ja alles mögliche leasen. Eine Ex-Arbeitskollegin hat ihr Pferd auch geleast...
Du hast keine Ahnung, wie das Thema „Jobrad“ in Deutschland funktioniert…dafür aber viel Meinung.

Informiere dich bitte!
 
Ich weiss nicht genau wie das in D funktioniert (so was wie Jobrad ist meines Wissens in CH nicht existent), aber muss ein Leasing zwingend über den Arbeitgeber laufen? Gut, die Bezeichnung Jobrad lässt schon den Zusammenhang vermuten.
Du wirst vielleicht auch ganz normal wie in deinem Auto-Beispiel ein Fahrrad leasen können.... keine Ahnung habe mich nie damit beschäftigt.

Bei Jobrad, Dienstrad und wie sie alle heißen läuft das aber über den Arbeitnehmer. Und du zahlst dann die Rate über dein Bruttogehalt, wodurch sich deine Steuerlast und (wenn du unter den Bemessungsgrenzen liegst) Sozialversicherungsbeiträge verringern.
 
Ich weiss nicht genau wie das in D funktioniert (so was wie Jobrad ist meines Wissens in CH nicht existent), aber muss ein Leasing zwingend über den Arbeitgeber laufen?
Ja, weil die Raten vom Brutto abgehen und eventuelle Zuschüsse vom Arbeitgeber steuerfrei sind. Wird es als Gehaltsextra vom Arbeitgeber bezahlt ist es sogar noch nicht mal ein Geldwerter Vorteil. Das ist eine staatliche Förderung von Fahrradleasing über den Arbeitgeber.
 
Die Firma bestimmt ob ein Mitarbeiter sich etwas leisten kann? Super!

Es steht jedem Arbeitgeber, der Dienstradleasing anbietet frei, den Maximalpreis für ein Dienstrad auf einen bestimmten Höchstbetrag festzulegen. Viele Firmen machen das. Manche deckeln bei 4000 Euro, andere bei 6000 Euro oder 7000 Euro. Wieder andere gestatten das Leasing von 2 Fahrrädern, zum Beispiel für den Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin und den Ehepartner. Gängige Praxis und individuell von jedem Arbeitgeber wählbar.
In der Firma eines meiner Bikekumpels ist das Leasing von Rennrädern und Mountainbikes ausgeschlossen.
 
Es steht jedem Arbeitgeber, der Dienstradleasing anbietet frei, den Maximalpreis für ein Dienstrad auf einen bestimmten Höchstbetrag festzulegen. Viele Firmen machen das. Manche deckeln bei 4000 Euro, andere bei 6000 Euro oder 7000 Euro.
Um ihre Kosten/Risiken zu deckeln hoffe ich doch mal. Und nicht um die Mitarbeiter vor sich selbst zu schützen. Solche paternalistischen Arbeitgeber braucht kein Mensch.

In der Firma eines meiner Bikekumpels ist das Leasing von Rennrädern und Mountainbikes ausgeschlossen.
Irgendeine sinnvolle Begründung, oder nur ein "gefällt uns net". Oder gönnt der Fuhrparkleiter/Chef den Kollegen ja nicht die Butter auf dem Brot.
 
„Wo es Gewinner gibt, muss es immer Verlierer geben – so weit dürften die meisten das globale Wirtschaftswesen durchblickt haben.“

Sorry dass ich mit Kritik beginnen muss, aber sowas kann man doch echt nicht schreiben und sich gleichzeitig qualifiziert fühlen über ein Wirtschaftsthema zu berichten.

Das ist genau die Weltsicht von so nihilistischen Idioten wie Trump, für die alles ein Nullsummen-Spiel ist und die deshalb grundsätzlich jeden als Feind betrachten.
Würde die Welt wirklich so funktionieren, säßen wir immer noch in Höhlen und würden die Familie in der Nachbarhöhle mit der Keule erschlagen, damit wir „Gewinner“ sind.
Das mit den Insolvenzen wird sich ab Januar besser, hat das statistische Bundesamt entschieden. :)


"Einstellung der Veröffentlichung vorläufiger Ergebnisse
Mit dem Berichtsmonat Dezember 2025 stellt das Statistische Bundesamt die Veröffentlichung vorläufiger Angaben zu den Regelinsolvenzen auf Basis der Insolvenzbekanntmachungen der Amtsgerichte ein. Die endgültigen Ergebnisse werden auch weiterhin in der bisherigen Form veröffentlicht." link
Vorläufige Insolvenzzahlen sind experimentelle Daten (siehe link) die nicht zur Pflicht des StBA gehören. Deshalb fallen sie den Kürzungen im Etat zum Opfer.
Aber ist halt mal wieder typisch, die Leute schreien ständig dass der Staat Steuergelder sparen soll. Und wenn er es dann mal macht, ist das Geheule groß.
 
Gibt es auch eine Quelle oder nur Screenshots?
Weiter oben sind 3-4 links, die sich mit dem Thema beschäftigen bzw Publikationen dazu.
Das ist ein Forschungsthema - man will ja CO2 neutral fliegen, die Elektroautos sollen leicht sein (Cell to Body) und auch der Fahrrad Rahmen ist explizit ein Usecase - der gesamte, nicht nur ein Unterrohr.

Im eMtb Bereich sehe ich aktuell sehe ich noch einige Innovation. Aktuell gibt es z.B. Bestrebungen, die klassische Schaltung zu eliminieren und durch einen integrierten eMotor/Getriebe + Riemenantrieb zu ersetzen. Dafür gibt es u.a. Patentanträge von SRAM.
https://www.emtb-news.de/news/sram-getriebemotor-patent-kommt-konkurrenz-oder-blockade/
 
Der amerikanische Begriff trifft es mMn besser: Amish Bike.
Eigentlich auch nicht. Das Fahrrad wird weder von einem Amish noch einem Pferd angetrieben.

Die Amish haben privat selten festen Strom aber durchaus sehr oft akkubetriebene Geräte um zu schummeln.
Hier ist es mal wieder eher die herablassende Sichtweise der Antrieb des Gedanken.

Da ist dann eher der Begriff meat oder muscle(d) (powered) bike treffend.

Bio bike funktioniert ja auch nur in der Deutschen Umgangssprache nicht.
Hier zu Lande denkt man ja auch der Biologieunterricht wäre Warenkunde vom Bio-Supermarkt.
 
Genau die ist einer der Gründe warum ÖPNV in der Schweiz gut funktioniert. Das Auto hat weniger Vorteile gegenüber dem ÖPNV. Es gibt einfach weniger Strecken die gefahren werden müssen.
Dumm gesagt, wenn alle Leute nur das Tal hoch oder runter fahren, macht es wenig unterschied ob die dazu das Auto oder den Bus nehmen, weil der Bus schon in die richtige Richtung fährt.
Auf dem flachen Land bräuchte man dann zig Buslinien für jedes Dorf. Wenn die dann noch in einem angemessen Takt fahren sollten, müssten da auch seeeehr viel für sehr wenige Pendler subventioniert werden.


Das in Deutschland beim Thema ÖPNV trotzdem enorm viel schief läuft und vieles beser gemacht werden könnte will ich aber gar nicht bestreiten.
zwischen hier und bodensee ist es deutlich flacher als zwischen bodensee und meiner alten heimat. und hier laufen sehr viele sbahnlinien teils nur ein paar km nebeneinander hinaus in die peripherie, hier wird einfach mehr abgedeckt, dazwischen dann lauter buslinien die so aufeinander abgestimmt sind dass man nie lang auf anschluss warten muss. und genau deswegen pendeln soviele per öffis nach zürich rein…

dazu sind dann die absetzung der fahrtkosten auf die höhe eines jahres ga gedeckelt, wer höhere kosten hat hat dann pech gehabt
 
soooo schlecht geht's der Fahrradindustrie gar nicht.
Während der Coronazeit gab es ein ungesundes Wachstum + nachfolgende Krisen. Das wird sich immer noch einpendeln müssen. Insgesamt liegen die Umsätze aber noch deutlich über der Vor-Corona-Zeit.

https://www.ziv-zweirad.de/wp-conte...Marktdatenpraesentation-2025-fuer-GJ-2024.pdf

Der Umsatz bei MTBs ist im Gesamtmarkt betrachtet eh nicht signifikant (aber auch nicht zu vernachlässigen)

Händler sollten sich ggf. auch mal breiter aufstellen. Ich bin zum Glück nicht auf einen Servicepartner angewiesen, viele Radfahrende aber schon. Man kann heute ja nirgends mehr hingehen und erwarten, dass ein Rad in 2 Tagen repariert wird. Wenn man Glück hat dauert's nur 2 Wochen, gerne auch mal länger. Da könnte man ja mal ansetzen und ein Angebot schaffen.
 
Ich fasse mich kurz, denn die Lösung ist so simpel: Die Bikebranche sieht erst dann wieder Licht am Ende des Tunnels, wenn die Preise wieder gesenkt werden. Das, was in den letzten Jahren an Preiserhöhungen stattgefunden hat, teilweise sogar mehrmals im Jahr, war nichts anderes als übelste Kundenabzocke. Nun kam die Quittung, und der Scherbenhaufen ist da.
 
Wenn man immer nur vom Ist-Zustand ausgeht, wird man die Potenziale nicht erkennen.
Leider geht da nichts von heute auf morgen.
Hätte man aber bereits vor Jahrzehnten statt aufs Auto, auf den ÖPNV gesetzt, diesen ausgebaut, modern gehalten und gefördert, würde das heute sehr gut funktionieren.
Und auch die Bevölkerung hätte ihr Leben anders eingerichtet und andere Erwartungen.
Ich war im September in Japan und bin immer noch beeindruckt, wie gut das funktionieren kann. Bei uns sind U- und S-Bahn grundlegend falsch aufgebaut, beginnend beim Schienennetz. Das ist leider nicht mehr zu ändern. In Tokio haben die meisten Linien pro Richtung ein eigenes Gleis. Dazu bei gefühlt 20 Linien pro Bahnhof eine idiotensichere Beschilderung, wo man hin muss. Sogar die Fähre bei Osaka von Flughafen zu Flughafen fährt auf die Sekunde pünktlich ab.
 
Der Markt ist komplett gesättigt. Selbst bei RCZ drehen die Fox Factory Gabeln bei unter 400€ ewige Runden bis sie verkauft werden. Viele Leute in meinem Freundeskreis haben mittlerweile Fuhrparks in 20mm Abstufungen von 100 bis 200mm. Ich habe für fast jedes Rad mindestens ein komplettes Ersatzfahrwerk.

Die Gravelsparte wird folgen, nur etwas später. Da kosten Framesets mittlerweile auch häufig 4-5000€. Der Aufprall wird hart. Aktuell schafft man es noch den Leuten das Geld über die Aero-Schiene rauszuleiern und durch 10mm Steigerungen der Reifenfreiheit von Rahmen. Das ist aber auch irgendwann vorbei.

Ich bin gespannt, wie das 32“ Thema ausgeschlachtet wird. Bekommen wir danach erstmal 30,5“ - „das Beste“ aus dann „vier Welten“?!?

soooo schlecht geht's der Fahrradindustrie gar nicht.
Während der Coronazeit gab es ein ungesundes Wachstum + nachfolgende Krisen. Das wird sich immer noch einpendeln müssen. Insgesamt liegen die Umsätze aber noch deutlich über der Vor-Corona-Zeit.

https://www.ziv-zweirad.de/wp-conte...Marktdatenpraesentation-2025-fuer-GJ-2024.pdf

Der Umsatz bei MTBs ist im Gesamtmarkt betrachtet eh nicht signifikant (aber auch nicht zu vernachlässigen)

Händler sollten sich ggf. auch mal breiter aufstellen. Ich bin zum Glück nicht auf einen Servicepartner angewiesen, viele Radfahrende aber schon. Man kann heute ja nirgends mehr hingehen und erwarten, dass ein Rad in 2 Tagen repariert wird. Wenn man Glück hat dauert's nur 2 Wochen, gerne auch mal länger. Da könnte man ja mal ansetzen und ein Angebot schaffen.
Ich glaube da ist der Flaschenhals das qualifizierte Personal. Wer tut sich diese Arbeit schon an. Mache heute noch drei Kreuze das ich doch lieber Industriemechanikerin gelernt habe
 
Wenn man statt der Pendlerpauschale nur noch Realkosten absetzen kann, schauen Deutschlandticketnutzer ganz schön in die Röhre.
Da stellt sich schon die Frage wen die Pauschale eigentlich "subventioniert".

Das Deutschlandticket lohnt eigentlich immer, es sei denn du wohnst im nördlichen Bayern und hat seit September 2025 keine Bahnverbindung mehr nach Nürnberg wegen baufälliger Brücken weil die Doppelnull-Agenten der CSU (Ramsauer/Dobrindt/Scheuer/Seehofer/Söder) es seit über 20 Jahren nicht auf die Reihe bringen den Streckenneubau zu forcieren.
Bayern ist da insgesamt rückständig.

Auto ist nur bedingt eine Alternative weil einen die Kiste kostenseitig auffrisst. Das mit der steuerlichen Absetzbarkeit bringt für den Gering- bis Mittelverdiener nicht so viel weil der Grenzsteuersatz nicht so hoch ist. Somit machen damit nur Besserverdiener den Reibach, die sich das eigentlich aus der Portokasse leisten könnten.
Die unteren 80% der Bevölkerung stolpern beim Thema Auto eh nur von Ballonfinanzierung zu Ballonfinanzierung wenn nicht die Eltern/Großeltern tüchtig sponsorn.
Bei der ersten größeren Reparatur gibt's dann die großen Augen und Ebbe in der Kasse oder noch einen zusätzlichen Kredit.

Somit ist der Ausbau des ÖPNV eine Aufgabe zur Zukunftssicherung damit Mobilität für ALLE finanzierbar bleibt.

My 5 Cents
Wolfgang
 
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