Naja eben doch. Fürs "normale Radfahren" braucht man nichts spezielles, das stimmt. Für das Mountainbiken im Sinne vieler in diesem Forum eben schon.
Das ist halt die Frage.
Diejenigen, die mit dem MTB (Bergrad, Querfeldeinrad) aufgewachsen sind, sehen das anders.
Man nimmt was da ist, was die
Natur vorgegeben hat und fährt das.
Oder
Für mich z.B. ist das normale Forstwegenetz nur Infrasturktur um zu den Trails zu kommen. Die Trails selbst sind schon mehr spezifisch für das Mountainbiken.
Die "richtigen" MTB Wege, Trails etc gibts halt oft in anderen Gebieten, wie höher gelegene Hügel oder Berge, oder im Alpenraum und Umgebung.
Dort muss man auch mal hinkommen, bzw mit dem Auto oder Bahn hinfahren, wenn man nicht in unmittelbarer Nähe wohnt.
Wenn im nahegelegenen Stadtwald oder im 405 Meter hohen "Berg" eben die
natürliche Infrastruktur nicht vorhanden ist, so nehmen das doch einige oder einige ältere (die mit dem MTB aufgewachsen sind) so hin.
Andere sind damit nicht zufrieden und brauchen halt künstliche Bauten. Die sehen ihren Seelenfrieden in Spüngen, Anlieger, Doppelt, Gruben, Sprungschanzen, Salto Mortale usw. Es wird nur wenig geben, die das denjenigen nicht zugestehen. Allerdings hat sich für diese Art von Sport das Konzept von Bikeparks oder Trailcenter durchgesetzt. Und auch die Politik, die Naturschützer, Grüne etc sehen darin einen guten Weg (Kompromiss).
Wenn man die bestehenden Gegebenheiten ändern will, dann darf es halt nicht verwundern, wenn dies auf wenig Begeisterung stößt. Gegen das "normale" fahren (das was da ist) hätte man vielleicht weniger zum Einwenden oder hat großteils ein paar Augen zugedrückt...