Erfahrungen mit dem Radon Cragger 7.0 werden gesucht

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29. Mai 2026
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Moin Leute, bin neu hier.

Als Kind und Jugendlicher war ich sehr gerne draußen, habe gern Sport gemacht und war sehr aktiv. In den letzten 10 Jahren habe ich mich aber sehr zurückgezogen und gehen lassen.

Jetzt habe ich mich entschieden endlich wieder mehr Zeit draußen zu verbringen und auch wieder sportlich aktiver zu werden. Da ich nicht sonderlich weit vom Schwarzwald wohne, es hier viel Wald und Waldwege gibt dachte ich ans Fahrrad fahren, speziell ein MTB. Ich habe, fürs erste, auch nichts wildes vor. Einfach mal bei einem schönen Sommerabend entspannt durch die Gegend fahren. Hautpsache mal aus dem Haus kommen.

Kurz zu mir: Männlich, 27 Jahre alt, 180cm groß und 73kg schwer.

Ich dachte an ein Hardtail und da ich seit über 10 Jahren nicht auf dem Rad saß, eine einfache und intuitiv zu bedienende Schaltung wie z.b eine 1x12. Als Preisgrenze dachte ich an 1000€. Wenn es sich wirklich Lohnt auch etwas mehr.

Also war ich in nächsten Fachhandel. Als ich bei den MTB's angekommen bin hat mich schon ein Verkäufer angesprochen. Habe ihm das alles erklärt und er hat mir zuerst das Bulls Copperhead 3 mit 29" Rädern für 999€ gezeigt. Nachdem Sitzeinstellen dürfte ich mal eine Runde auf dem Parkplatz drehen. Die obere Strebe zwischen Lenker und Sitzt find ich realtiv Hoch, weswegen mir das Aufsitzen schwer viel. Naja und Rollen tut es gut, kann es aber wegen fehlender Erfahrung nicht beurteilen. Aber irgentwie fühlte ich mich etwas unwohl, da es mir so hoch vorkam. Keine Ahnung ob es wirklich zu Hoch war oder ob es daran lag das ich schon lang nichtmehr auf einem Rad sahs. Zudem hat das Bike eine 2x10 Schaltung, eine 1x12 würde ich bevorzugen.

Als nächsten hat er mir ein Cube Attention SLX mit 29" Rädern und einer 1x12 Schaltung für 1099€ aus dem Lager geholt. Das Aufsitzen viel mir schon merkbar einfacher da die Strebe gefühlt Tiefer war. Ich fühlte mich auch etwas wohler auf dem Bike, aber auch hier kam es mir etwas Hoch vor. Das Fahrgefühl fand ich nicht anders als das Copperhead.

Als Vergleich durfte ich noch ein Cube Reaction mit 29" Räder, Carbonrahmen und 1x12 Schaltung testen für irgentwas um die 1600€. Aufsteigen war wie beim Attention SLX aber das Fahrgefühl hat mich überrascht. Das beschleunigen viel leichter, es war Komfortabler und es fühlte sich auch spaßiger, direkter an, irgentwie lebendiger. Allerdings habe ich bei dem Carbonrahmen auch bedenken. Bei Alu hat man halt eine Delle, bei Carbon hat man ein Riss und dann ist es vorbei, dass kenn ich auch vom Auto so.

Als Kontrast durfte ich noch ein Fully fahren unzwar, dass Bulls Wild Edge für 1750€ mit 29" Rädern und 1x12 Schaltung. Der Aufstieg viel mir von allen Rädern am einfachsten und ich fühlte mich auf dem Bike am wohlsten. Das Bike fühlt sich merkbar Komfortabler zum fahren an, habe aber auch das Gefühl gehabt, dass ich mehr Energie reinstecken muss um Vorwärts zu kommen. Zudem sind 1750€ schon deutlich über dem Budget. Zudem mehr Mechanik die mehr Wartung braucht.

Zusammengefasst:

Das Copperhead viel mir vom aufsteigen am schwersten und hat eine 2x10 Schaltung. Das Wild Edge als Fully wäre schon geil aber auch irgentwie Overkill und deutlich überm Budget. Das Attention SLX scheint mir die Vernunftwahl zu sein, allerdings hat es mir das Reaction mit dem Carbonrahmen schon etwas angetan, kostet dafür halt auch mal 500€ mehr als das Attention SLX.

Ich bin dort hingegangen um Klarheit zu schaffen und habe jetzt noch mehr Zweifel bei der Wahl. Was sollte ich nehmen ?.

MFG
 
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Mountainbikes werden für unterschiedliche Einsatzzwecke gebaut, und im Prinzip unterschieden, wie steil man damit bergab fahren können möchte. Mache Dir also vorab mal kurz Gedanken darüber, was Du mit dem Bike anstellen willst. Es gibt
  • Cross-Country (XC) / Marathon (gemacht für bergauf/Strecke, 100-120mm Federweg)
  • Down Country: Wie oben, etwas mehr Federweg für etwas steiler bergab (130mm)
  • Trail ( richtig steil, 140-150mm)
  • Enduro (krasses Zeuch, 150-180mm. Diese Räder kann man gerade noch bergauf treten)
  • Downhill (Lift hoch, senkrecht runter. >180mm)
  • Freeride
Von oben nach unten werden die Räder stabiler, schwerer und auch schwerer zu treten. Für „ich fahr mal bisschen im Wald rum“ würde ich mir was aus den ersten beiden Kategorien suchen. Je nach Kategorie sitzt man auch anders drauf.

Nimm das Bike auf dem Du Dich am wohlsten gefühlt hast. Spass am
Radeln ist doch das wichtigste.

Tip am Rande: Als erstes die Reifen runterschmeissen und „gscheite“ Reifen draufmachen. Gerade bei den günstigen Rädern werden an Reifen Dinger verbaut, die halt rund, billig und aus Gummi sind. Reifen sind aber mMn das wichtigste Teil am Rad überhaupt, und machen einen Riesenunterschied aus. Es gibt super leicht rollende für Forstwege und leichte Trails, bis hin zu Reifen, mit denen Du wie eine Fliege am Fels klebst, die sich aber auch fahren wie Kaugummi.
Fazit: Für so ein Rad würde ich was sehr leicht rollendes draufmachen (z.B. Racing Ralph, aber nicht die billige „Performance“ Variante) und erstmal Spass haben. Wenn später die Ansprüche steigen, eben andere Reifen (mehr Grip, aber auch schwerer) draufmachen, da kann das Rad noch etwas „mitwachsen“.
 
Danke für die Rückmeldungen.

Bei Copperhead war die obere Strebe zwischen Lenker und Sattel höher als bei den Cube's, was mir das Aufsteigen erschwert hat. Allerdings war ich seit langen auf keinem Rad mehr, könnt also auch daran liegen das ich ungeübt darin bin. Zudem hatten alle MTB's 29" Räder, aber was das für Rahmengrößen waren weiß ich nicht.

Ich denke jetzte nach paar Nächten folgendes:

Das Fully wäre geil, aber für mein Zweck Overkill und deutlich über meinem Budget. Ich brauche ja schließlich auch diverses Zubehör. Das Carbonrad ist für mich die Herzwahl, aber ich denke für meine Zwecke wäre das Attention SLX die passende Wahl.

Jetzt musste ich allerdings feststellen, dass das Attention SLX beim Händler und auf seiner Onlineseite das 2024er Modell ist. Ich bin ja gerne bereit für ein Bike aus dem Fachhandel vor Ort mehr zu bezahlen als Online, aufgrund der Beratung, Testfahrten und Service. Aber ich sehe es nicht ein für das 2024er Attention SLX 1100€ zu zahlen, wenn Cube für das 2026er eine UVP von 900€ angibt.
 
Die Verbindung zwischen Sattel und Lenker nennt man Oberrohr. Es hat eigentlich absolut keinen Einfluss auf das Auf- und Absteigen. Man stellt sich nicht zwischen Lenker und Sattel. Mit dem linken Fuß aufs Pedal, rechtes Bein hinten über das Rad und auf den Sattel setzen. Das hast du bald wieder raus. Die Rahmengrösse muss natürlich schon stimmen, bei dir wahrscheinlich L.
 
. Aber ich sehe es nicht ein für das 2024er Attention SLX 1100€ zu zahlen, wenn Cube für das 2026er eine UVP von 900€ angibt.
Kannst ja den Händler vor Ort mal nach den Unterschieden zwischen den beiden Rädern befragen, und was davon seiner Meinung den 200€ Mehrpreis rechtfertigt für ein Modell, das er seit 2 Jahren nicht verkauft bekommt. Ich würd da immer etwas vorsichtig rangehen, könnte ja sein, dass sich die Ausstattung signifikant unterscheidet. Aber bei 900€ UVP haben wir ja von möglichen Rabatten noch gar nicht geredet.
Soweit ich jetzt geschaut hab, ist mir bei den beiden Varianten nur die Schaltung aufgefallen - das 2024er kommt mit XT Umwerfer und Restl. Antrieb SLX; das 2026er mit SRAM SX Eagle. Da kann ich nix zu sagen. Bremsen und Gabel gleich, Reifen unterschiedlich, aber vermutlich beide „billig“.
 
Ist es denn eine gute Idee als absoluter Anfänger ein Rad im Internet zu bestellen ?. Wenn ich beim Händler kaufe, habe ich doch die Gewissheit das Bremsen, Schaltung etc. überprüft und ggf. eingestellt werden. Zudem muss man auch die Federgabeln auf mich einstellen ?.
 
Als absoluter Anfänger sollte man vielleicht wirklich beim Händler kaufen, der auch ne Werkstatt hat. Auch falls es mal eine Reklamation gibt, dann hat man kurze Wege zum Ansprechpartner. Dafür würde mMn dann auch eine Mehrausgabe lohnen.

Online kann man eigentlich nur raten, wenn man ein realistisches Schraubertalent, das fachliche Können und die Werkzeuge hat, und den Anspruch an sich selbst, etwas selbst zu reparieren oder richten zu wollen.
Etwas sparen kann man online, aber dann wird der Händler wohl hoffen, nie mehr etwas von dir zu hören, weil das alles nur kompliziert ist. (ausser du willst noch etwas kaufen :D )

Selbstschrauben kann möglicherweise noch kommen, aber für's erste ...
 
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Ist es denn eine gute Idee als absoluter Anfänger ein Rad im Internet zu bestellen ?. Wenn ich beim Händler kaufe, habe ich doch die Gewissheit das Bremsen, Schaltung etc. überprüft und ggf. eingestellt werden. Zudem muss man auch die Federgabeln auf mich einstellen ?.
Radon Service Partner ggfs in deiner Nähe finden.
 
Ich würde auf jeden Fall auch brim Händler kaufen, wenn mal was damit ist kannst zu dem hingehen. Ich hab auch noch ein altes Copperhead 3, Preis/Leistunsmässig top, auch recht langlebige Komponenten drauf. Wenn dir das Oberrohr zu hoch ist, probier mal ne andere Rahmengröße aus. Würd dir auch en Hardtail empfehlen, bei deinem Einsatzgebiet brauchts kein Fully, das ist nur erhöhter Wartungsaufwand.
Allein das Auf- und Absteigen würde ich jetzt nicht als völliges KO Kriterium nehmen, man gewöhnt sich an alles 😊. Nimm das Bike bei dem du das beste Fahrgefühl hast.
 
Das Radon Cragger 7.0 würde mich schon reizen. Wie hoch ist den die warscheinlichkeit, dass Bremsen und Schaltung ab Werk gut eingestellt sind bzw. die Dämpfer müssen auf mein Gewicht eingestellt werden ?.

Zudem bin ich mit meinen 180cm und Schrittlänge von 83-84cm leider genau zwischen M und L.
 
An sich bin ich handwerklich eigentlich begabt. Bin gelernter Mechatroniker(Industrie) und schraube auch gerne selbs mal am Auto.
 
Haste aber auch das Spezial-Werkzeug und das Know-How für diesen manchmal sehr speziell gemachten Bike-Kram? Erschwerend kommt heute dazu, daß es immer weniger, oder zuviele sogenannte 'Standards' gibt. Da machen viele Hersteller von Bauteilen immer mehr einfach ihr eigenes Spezial-Ding.

Schrauben mit Drehmomentschlüssel anziehen ist heute auch fast überall vorgeschrieben (wenn man's richtig machen will). Und am besten niemals irgendetwas vermurksen, denn dann wird alles noch komplizierter.

Aber letzten Endes sollte das für einen Gelernten schon machbar sein, wenn man sich ernsthaft damit befasst. Spezielle Werkzeuge kann man sich auch selbst kaufen.
Für viele Arbeiten gibt's heute auch schon YT-Videos, die man sich vielleicht erst mal anschauen sollte, bevor es an die Arbeit geht.
 
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An sich bin ich handwerklich eigentlich begabt. Bin gelernter Mechatroniker(Industrie) und schraube auch gerne selbs mal am Auto.
Dann bzw. damit sollte die Schrauberei und Einstellungen am Fahrrad doch für Dich problemlos machbar sein :) , Nachfragen und Probleme sind heutzutage einfach mit youtube-Videos zu lösen / beantworten.
Die Suchfunktion hier ergänzt das ggfs. ;) ... und für die ganz schwierigen, nahezu unlösbaren Sachen ist das Schwarmwissen hier im Forum :anbet: m.M.n. jedem real vorkommenden Szenario gewachsen.
 
Danke für den Hinweis !. Ich habe tatsächlich in 20km Entfernung eine Fachwerkstatt an die ich das Senden könnte. Nur die Frage ob ich das Bike dann auch in meinen A3 Sportback kriege.

Jetzt stell sich mir nur noch die Frage nach der passenden Rahmengröße. Ich bin 180cm groß und habe eine Schrittlänge von ca. 83-84cm.

Lau Größentabelle brauche ich ehr M.
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Lass dich hinbringen und fahr mit dem Bike zurück sonst must das Bike soweit wieder zerlegen wie es von Radon versand wurde .
Also mit umgeklappter Rückbank und demontiertem Vorderrad sollte das kein Problem sein. Hab ich früher im Skoda Rapid auch so gemacht und der ist recht ähnlich dimensioniert.
 
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