Ich kann nur davor warnen, dass es kostenpflichtige Strecken geben soll. MTB-Trails, bzw. Wege sind i.d.R. auf Flächen für die ein öffentliches Betretungsrecht gilt.
- Würden wir uns auf Gebühren einlassen, so wäre zu befürchten, dass wir uns über kurz oder lang nur noch auf solchen Strecken wiederfinden.
Vielleicht denke ich ja zu negativ, aber ich habe den Eindruck, dass der
Trend weiter in Richtung gebaute Strecken geht, was ja als zusätzliches Angebot auch in Ordnung ist.
Aber, dass es geschafft wurde, uns (oder eh nur einigen?), erfolgreich einzureden

, dass Mountainbiken, nur in Arenen, Bikeparks, Trailcentern zu erfolgen hat

; bzw nur dort gestattet ist

. Und in ganz
bestimmten Ausnahmefällen, dass in einer bestimmten Gegend dann, (Hausnummer) zwei bis fünf Strecken frei gegeben werden.
Alles andere ist dann, siehe Österreich (= Nord Korea des MTB),
verboten. Tendenzen sieht man ja in Bayern, wo das freie Befahrungsrecht der Verfassung neu "ausgelegt" bzw "interpretiert" wurde...Zu
ungusten der MTB.
Es scheint eine
schleichende Ghettoisierung, Reservate Lösung stattzufinden

. Und leider applaudieren dann auch noch einige dazu

, anstatt sich für die freie Befahrung einzusetzen (auf geeigneten Wegen,
Einhaltung der Benützungsregeln, nachrangig gegenüber anderen Wegenutzern, faires Miteinander, legal und auf eigene Gefahr).
Wie gesagt, nichts gegen zusätzlich gebaute Trails, Flowtrails, natur Wege etc, aber halt nur als
zusätzliches Angebot.