Trainingsbereiche

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11. August 2002
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Enzkreis/Baden-Würth.
Ich bin aufmerksamer Leser des Forum Fitness und Training. Habe auch den zahlreichen Beiträgen auch meine Erkenntnisse gezogen und konnte vieles auf mein Training umsetzen.
Ein Problem konnte ich bislang aber nicht geloest bekommen, welches gerade jetzt zum Beginn der Saison bei mir besonders zum tragen kommt. Ich möchte ja so gerne jetzt meine Grundausdauer aufbauen und verbessern. Aber mein Geländeprofil zwingt mich besonders zum Ende der Trainingseinheit bis in den Spitzenbereich hinein. (Ca. 6 km anstieg mit 220 Hm). Wie wirkt sich das auf den Aufbau aus. Soll ich die letzten 6 km nach ca 2 Std Fahrzeit intervallmaesig bewaeltigen??? Wer kann mir hierzu weiterhelfen???
 
hallo monbach,

du wohnst also auf einem berg...?
geht mir in ansaetzen genau so (1km mit ca. 50hm)

gegen ende des training noch mal intervalle zu machen, also den puls hochzutreiben, ist sicherlich nicht empfehlenswert. auch wenns schwer faellt und man sich vorkommt als staende man auf der stelle, so schalte ich zum schluss immer auf den leichtesten gang und kurbel mir einen ab. das hilft, den puls wenigstens nicht ueber 140 steigen zu lassen. wenn man mit dem mtb unterwegs ist, duerfte das selbst bei der von dir angegebenen steigung (~ 4%) kein problem sein. mit dem rennrad siehts aber aufgrund fehlender uebersetzngen schon schlimmer aus....

gruesse,
mathias
 
Aber nach 2 Std. und 40 km bringt mich der Berg auch im kleinsten Gang noch zu pumpen. Jedenfalls im Moment noch. Das ändert sich zwar im laufe der Zeit, aber welche negativen Folen für mein Training hat das???
 
wieso sind intervalle am ende des trainings schlecht?
ich würd eher sagen dass die nochma n anständigen trainingsimpuls geben...aber kenn mich damit eh nicht so gut aus, also schiesst ma los was dagegen spricht
 
@hugo,

also mein ganzes traingsmethodisches "wissen" hab ich nur aus buechern und meiner praxis als hobby-racer. ich bin also kein diplomierter sportwissenschaftler oder so, aber ich versuchs trotzdem:

das lockere ausfahren foerdert die regeneration der beanspruchten muskeln, den abbau des laktats usw.. und zwar deshalb, weil durch das bewegen der muskeln unter geringen lasten diese besser durchblutet werden (als passiv) und sozusagen schon vieles "rausspuelen" , was dem regenerationsprozess wiederum foerderlich ist. rollt man sich am ende nun nicht locker aus, so verzoegert das den regenerationsprozess, eventuell ist ein muskelkater drin (obwohl das bei regelmaessigem radfahren eher unwahrscheinlich ist). ich finde es auch einfach angenehmer, nicht von 0 auf 100 in sekunden zu kommen, sondern mir dazu etwas zeit zu lassen, halt locker ausrollen.

gruesse,
mathias
 
Es ist ja nicht so, dass ich nach diesem Anstieg irgendie kaputt bin. Und Muskelkater habe ich hab ich nur noch nach sporadischen Laufeinheiten. Nur das mit dem lockeren ausrollen nach einer Trainingseinheit ist so ein Problem. Kälte, Nässe und Dnkelheit zwingen mich dann schnellstens unter die Dusche. Also locker ausrollen ist für mich danach einProblem obwohl es total logisch ist.
 
In den letzten Tagen war ja nun einiges zum Thema Trainingsintervalle und ähnliches drin. Habe daraus auch einiges für mich übernehmen könne. Bin jetzt sowieso in der Phase, wo eine Schippe zugelegt werden kann. Und das mit der Methodik sollte man auch nicht so eng sehn. Hauptsache es mach spass und man kommt voran. Gell???
 
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