transalp mit e-bikes

Naja, solange noch die eBikes mit Mängeln behaftet sind, brauchen wir uns noch nicht so sehr Gedanken machen.

http://www.rbb-online.de/zibb/service/technik/elektrofahrraeder.html

Von 12 getesteten Fahrrädern waren nur 3 mit gut bewertet. Zwei mal gab's mangelhaft (1x Rahmenbruch, 1x zu schwache Bremsleistung). Aber auch Markenräder sind teilweise nur mit befriedigend weggekommen. Fazit des Tests - gutes gibt's nur ab 2000,- € aufwärts.

Übrigends, für Pedelecs mit Anfahrhilfe (bis 6Km/h) benötigt man eine Mofa-Prüfbescheinigung bzw. höherwertigeren Führerschein (da Kfz). Zudem ist da die Haftungssicherheit in vielen privaten Haftpflichtversicherungen nicht da (Versicherungslücke).
 
und auch für diesen Beitrag gilt: wie sind die Quoten für MTBs wenn man auch die Baumarkt- und Supermarktverkäufe berücksichtigt? Warum kotzt hier fast jeder ab in der Kaufberatung und behauptet, es gibt keine Qualität unter vierstelligem Eurobetrag...
 
Übrigends, für Pedelecs mit Anfahrhilfe (bis 6Km/h) benötigt man eine Mofa-Prüfbescheinigung bzw. höherwertigeren Führerschein (da Kfz). Zudem ist da die Haftungssicherheit in vielen privaten Haftpflichtversicherungen nicht da (Versicherungslücke).

Das heißt also, jeder E-Bike Fahrer muss einen Führerschein haben?
 
schlampig recherchiert, derzeit ist es erlaubt eine Anfahrthilfe bis 6 km/h zu realisieren, erst ab 6 km/h gilt die Gleichstellung mit Mofa o.ä.
 
Das heißt also, jeder E-Bike Fahrer muss einen Führerschein haben?

Nein, natürlich nicht. Das gilt nur dann, wenn das Fahrrad eine motorisierte Anfahrhilfe hat (also ein Knopf oder Hebel, wo man beschleunigen kann ohne zu kurbeln).

schlampig recherchiert, derzeit ist es erlaubt eine Anfahrthilfe bis 6 km/h zu realisieren, erst ab 6 km/h gilt die Gleichstellung mit Mofa o.ä.

Das ist nicht korrekt. Es handelt sich bei diesen Pedelecs mit Anfahrhilfe rechtlich um ein Mofa, daher gelten auch §4(1) FeV + §5FeV. Man benötigt also mindestens die Mofa-Prüfbescheinigung, ansonsten reicht jeder andere Führerschein aus.

http://elektrofahrradtrends.de/elek...pflicht-bei-elektrofahrradern-mit-anfahrhilfe
http://www.adfc.de/pedelecs/Elektrorad-Typen/Elektrorad-Typen
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehe das Problem nicht. Da die Viecher auf absehbare Zeit nicht in eine Gewichtsklasse rücken, die problemlos geschoben oder getragen werden kann, handelt es sich bei dem möglichen E-Bike-Alpencross doch eh um eine Tour auf Schotter und Asphalt.

ihr unterschätzt das potential solcher dinger. die entwickeln so eine power, dass man damit steile und selbst leicht verblockte wege und trails berghoch fahren kann, die du mit dem normalen mtb schiebst. strecken wie zum beispiel schlüssel- oder geiseljoch sind mit dem e-bike locker auch für nicht trainierte 100%ig fahrbar. ohne e-bike selbst für ziemlich gut trainierte nur sehr schwer bis teilweise gar nicht machbar.
 
Missverständnis. Mir geht es ausschließlich um die Wegbeschaffenheit, die Grenzen setzt. An Stellen, wo man mit dem Bike schieben muss, kommt auch ein E-Bike nicht viel weiter. Vor allem dann nicht, wenn es von den typischen E-Bikern gefahren wird. Und die sind bislang fast ausschließlich NICHT aus dem Mountainbikesport gekommen. Was bedeutet, dass sie nicht über die nötige Technik verfügen, bei steilen und verblockten Trails noch hochfahren zu können, selbst wenn die Power theoretisch ausreichen würde.
 
beziehen sich die km-leistungen der akkus nicht immer auf die ebene, am besten noch strasse? also wenn ich ein kurzes steilstück habe macht der akku wegen der kurzfristig großen last doch gleich 10km früher schlapp...
 
Es war nicht gerade ein E-MTBer, aber zumindest ein E-Biker (Alter: 88 Jahre) der mich im Karwendeltal überholt hat.

blog_ebike.jpg

Genau so wird die Zukunft aussehen vor der ihr euch so fürchtet.

Irgendwelche e-bike-Rentner auf einem bekackten Radweg. :daumen:
 
Naja, das wird sich in ein paar Jahren auch geändert haben. Meine Mutter kommt mit ihrem Gerät auf höchster Stufe etwa 15-18km weit. Wenn man die Leistung von Akkus in anderen Einsatzgebieten mal als Vergleichsmaßstab nimmt, schätze ich, dass man in 3-4 Jahren mit doppelter Reichweite rechnen darf.
 
Ich denke in ein paar Jahren werden sich die e-Bikes vollständig etabliert haben.
Sie werden durch Massenfertigung der Antriebstechnik deutlich billiger. Hinz + Kunz werden mit so einem Ding unterwegs sein.

Und dieses Forum hier, wird entsprechende Unterforen erhalten wie Kaufberatung etc.

Aber das die e-Bikes die die Zahl der Alpenüberquerungen ansteigen lässt, glaube/hoffe ich eher nicht.

Ein e-bike mit heutiger Technik reicht für etwa 500 hm/Akkuladung.
Wenn der Saft dann ausgeht, sieht man schlecht aus. Wer will dann so ein 20-kg Monster den Berg hinauf treten?

Auch der Fitness-Aspekt bleibt größtenteils auf der Strecke. Und das dürfte
ja einer der Hauptgründe sein, weshalb so viele MTB fahren.

Ich denke als Alternative zu nem Mofa/Moped macht ein e-Bike Sinn, als Fitness-Gerät eher weniger.

Mir persönlich kommt´s beim Biken hauptsächlich auf den Fitness-Gewinn an. Ob ich bei einem Training/Tour 30km oder 80km zurückgelegt habe, ist mir völlig einerlei.
Die Befriedigung, irgend eine Strecke mit reiner Muskelkraft bewältigt zu haben, geht per e-Bike zum Glück flöten.
 
Auf einem E-Bike kann man sich genauso verausgaben, man ist nur schneller. Der ständige Vergleich mit Mofa zieht nicht. Denn mit einem Pedelec kann man wie mit einem ganz normalen Fahrrad fahren. Die paar Kilo mehr für den Motor und Akku bezogen auf das Gesamtgewicht (Bike+Biker) fallen nicht so extrem auf.

Auf einem Mofa im Wiegetritt den Berg hoch, das will ich mal sehen. :lol:
 
Genau so wird die Zukunft aussehen vor der ihr euch so fürchtet.

Irgendwelche e-bike-Rentner auf einem bekackten Radweg. :daumen:

Ich finde es sensationell, dass ein 88 Jahre !!! alter Mann noch auf einem Rad sitzt und spürbar sein Leben geniest. Wir können alle froh sein, wenn wir in diesem Alter noch ohne Schnabeltasse auskommen. Wenn wir überhaupt so alt werden!

Solche abfälligen Bemerkungen k***tzen mich einfach nur an!!!!
 
@laleso
Ein E-Bike, legal Pedelec, erhöht im schlimmsten Falle nur die Reichweite die du mit dem Fahrrad schafst. Ob einer 1h fährt bei 15 km/h oder 1h bei 25 km/h mit gleicher Anstrengung, so ist der Fitness Vorteil/Nachteil unverändert, denn die meisten Radfahrer haben sicherlich keine 24/7 Zeit für ihren Hobby, sondern fahren mal eben ein paar Minuten/Stunden.

Zum Höhenmeter, insbesondere bei Bosch Pedelecs (z.B. Haibike Xduro) gibt es einige Videos auf youtube. Von 500-900 hm hat man alles drin, je nach dem ob man kaum was macht oder aktiv mitkurbelt. Der springende Punkt ist, das man selbst entscheidet.

19-20kg für ein MTB Pedelec (Fully) sind doch OK?
Die Modelle sind natürlich für 120kg+ Traglast entwickelt und kein MAX 70kg / 12kg All-Mountain-Kinderrad.

btw. Opas auf Pedelecs finde ich super!
Entweder fährt so ein Opa seine E-Klasse mit 30 km/h durch die Innenstadt oder fährt 25 km/h auf dem Rad. Mir ist letzteres wirklich lieber, vor allem wenn ich mit dem Auto zur Arbeit fahre... :D
 
warum nich gleich mitm moped

Na dann zeig uns doch mal ein Moped das

1. durch Treten angetrieben wird
2. keinen Führerschein erfordert
3. Auf Radwegen gefahren werden darf
4. Zwischen 800-2.000.- kostet
5. Elektrisch angetrieben wird
6. Unter 30Kg wiegt
7. ohne Helm gefahren werden darf
8. Auch mit deaktiviertem Motor gefahren werden kann

Wir warten :D


Naja, solange noch die eBikes mit Mängeln behaftet sind, brauchen wir uns noch nicht so sehr Gedanken machen.

http://www.rbb-online.de/zibb/service/technik/elektrofahrraeder.html

Naja, normale Fahrräder sind auch oft mit Mängeln behaftet...


Genau so wird die Zukunft aussehen vor der ihr euch so fürchtet.

Irgendwelche e-bike-Rentner auf einem bekackten Radweg. :daumen:

Zumindest in Deutschland ist das nicht erlaubt. E-Bikes müssen auf der Straße Fahren, genau wie Mopeds und Motorräder. Nur Pedelecs dürfen auf die Radwege. Und de unterstützen eh nur bis 25km/h.

Ist doch immer dasselbe... erst wird gemeckert wegen der Lahmen Radfahrer vor einem... und dann wird gemeckert weil man überholt wird...
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe kein Pedelec oder E-Bike, noch werde ich mir in absehbarer Zeit eines kaufen.
Dennoch haben wir mal welche ausgeliehen, um es einfach mal zu probieren, bevor man darüber urteilt, ist ähnlich wie bei den 29er, Hauptsache man hat "was gschwätzt" ;)

Natürlich kommt man steilere Rampen hoch, man kommt weiter aber es strengt trotzdem ziemlich an, man muß eine andere Kadenz fahren, Laufhamsterrythmus geht garnicht, man muß eher mit Kraft treten. Je größer die Kadenz, umso geringer die relative Unterstützung. Letztes Jahr gab es nur ein Flyer, das auf größere Kadenzen ausgelegt war, das kaufte aber Keiner. Ich gebe zu, das hat mir beim Ausprobieren richtig Spaß gemacht...

Wir sind also mit zwei vollgefederten Flyern die Berg hoch und runter, um mal einen Vergleich zu haben. Natürlich auch Singletrails probiert.
Für mich kann ich sagen, daß normale Schotterwege hoch durchaus mit dem Flyer Spaß machen, Singletrails nicht so sehr, ist einfach zu träge und die Geometrie - durch die Batterie - hinten zu lang.
Bergab macht es mir nur auf Asphaltstrecken Spaß, man kann die Pässe "runtersausen" , liegt auf der Straße wie ein Motorrad.

Das Beweisphoto:
7805474ztn.jpg


War eine interessante Erfahrung, sollten andere hier, die so polemisch lospoltern auch mal ausprobieren und nicht nur mal 100m auf der Straße vorm Radladen. Einen AlpenX würde ich damit nicht machen, aber ich brauch mich garnicht soweit aus dem Fenster zu lehnen, ich würde nicht einmal meine normalen Singletrails am Hausberg damit fahren.
Später im Alter als Einkaufsrad oder als Alternative (Weiterentwicklung in den nächsten Jahren) zum Rennrad - also ein Leichtlaufrad mit Gruberantrieb für Anstiege - ja das könnte ich mir gut vorstellen.
(Und ich gebe zu, daß ich mir mit meinem Fulli bergauf auch schon das eine oder andere Mal einen Gruberantrieb gewünscht habe :eek:)
Grüße!
 
Warum spielt das Fahrrad als Fortbewegungsmittel im Alltag bei vielen keine Rolle ? Es ist den meisten schlicht zu anstrengend und beschwerlich ! Ob das an der Bequemlichkeit der Leute liegt, am fortgeschrittenen Alter, an Verletzungen oder anderen körperlichen Einschränkungen ist eigentlich egal.
Die Elektrounterstützung bietet die große Chance, das Fahrrad als Transportmittel für eine deutlich größere Gruppe von Menschen interessant zu machen. Ich kenne einige, die ein pedelec als reines Freizeitgefährt angeschafft haben, mittlerweile aber auch alltägliche Dinge (Arbeit, Einkaufen,...) damit erledigen. Sie tun etwas für ihre Gesundheit und lassen das Auto in der Garage. Wir sind uns vermutlich alle einig, dass dies eine gute Entwicklung ist, die man vorantreiben sollte !?
Ich kann die Befürchtungen, dass einsame Trails bald mit Horden von e-bikern überschwemmt werden, nicht teilen. Dafür ist das Geschäft im Hochgebirge konditionell und fahrtechnisch doch zu anspruchsvoll. Der Anteil der e-biker mag zunehmen, ein Massenphänomen wird es auf absehbare Zeit sicher nicht.
Und wenn der bisherige überzeugte nicht-biker von einer Alpenüberquerung mit dem pedelec hört, wird er vielleicht neugierig und beschäftigt sich mit dem Thema. Er muss ja dann nicht gleich die Alpen damit überqueren. Es wäre schon einiges gewonnen, wenn er demnächst die Sonntagsbrötchen damit holt.
 
Ich sehe da jetzt nicht unbedingt einen Grund zum Aufregen und die Berge werden sicherlich jetzt nicht von Scharen E-Bikes fahrender Touristen überflutet werden. Mit ein bisschen Toleranz und gegenseitiger Rücksichtnahme kann jeder auf seine Art seine Spaß haben.

E-Bikes sind zwar auch nicht mein Fall, aber der E-Bike-Trend ist sicherlich am kommen und die Teile sind mir allemal lieber, als dir krachmachenden luftverpestenden Versionen mit Verbrennungsmotor.
 
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